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Themenweg

Grubenwanderweg Herdorf

(1) • Themenweg • Westerwald
Karte / Grubenwanderweg Herdorf
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 25,6 km Länge
Wetter

Herdorf ehemalige Post - Josefshäuschen - Grube Wolf - unterhalb Malscheid - Grube San Fernando - Grube Friedrich-Wilhelm - Bölleseiche - unterhalb Hachenburger - Höhe Grube Harmonie - Kreisbergbaumuseum - Grube Königsstollen - Grube Viktor-Emanuel - oberhalb Dermbach - Grube Concordia - Besucherbergwerk Hüttenwäldchen - Grube Bollnbach - Herdorf ehemalige Post
25,5 km
9:18
1.008m
1.006m
alle Details
Der Grubenwanderweg Herdorf wurde auf Wunsch und mit Unterstützung der Westerwaldtouristik vom Westerwaldverein Herdorf e.V. angelegt. Um dem Wanderer einen Querschnitt über die Vielzahl der Gruben in Herdorf geben zu können, war es notwendig, den Weg so weitläufig zu führen.

Autorentipp

Es ist unerlässlich, dass sie festes Schuhwerk (Wanderschuhe) tragen. Sie können die Wanderung in zwei Etappen aufteilen. Als Unterbrechungen eigenen sich sowohl Sassenroth (Bahnhaltepunkt Sassenroth) als auch die Grube Königsstollen (Bahnhaltepunkt Königsstollen). Die zweite Etappe kann dann jeweils unproblematisch an besagten Orten begonnen werden. Sollten Sie die Wanderung ohne Unterbrechungen durchführen wollen, dann sollten ausreichend Verpflegung und ausreichend Getränke (mindestens 2 Liter pro Person) in Ihrem Rucksack Platz finden. Daneben empfehlen wir die Mitnahme von handelsüblichen Wanderstöcken.

Höhenlage
465m
209m

Weitere Infos und Links

Topographische Karte „Wandern im nördlichen Westerwald“ Blatt 3  Verbandsgemeinde Betzdorf und Kirchen (Sieg) Stadt Herdorf. M = 1:25.000 Ausgabe 2004

Start

An der ehemaligen Post in Herdorf (227 m)
Koordinaten:
Geogr. 50.778316 N 7.933443 E
UTM 32U 424804 5625715

Wegbeschreibung

Wie fast immer, beginnen wir unsere Wanderung an der ehemaligen Post in Herdorf. Ab dort wandern wir gemeinsam auf den Wegen H 5 bis H 7 in stetem Anstieg bis zum Josefshäuschen. Am Josefshäuschen biegen wir links ab und wandern oberhalb des Neubaugebietes von Herdorf zur Grube Wolf. Wir folgen dabei dem Wanderweg H 6 bis unterhalb des Naturschutzgebietes Malscheid (Betretungsverbot beachten). Hier trifft auf einer Wegkreuzung von links der Grubenwanderweg Daaden auf unseren Grubenwanderweg und verläuft ab hier bis zur Grube San Fernando deckungsgleich mit unserem Weg.

Wir überqueren die Wegkreuzung geradeaus und kommen auf steil abfallendem Gelände bis zu ein paar einzelnen Häusern. Diese Häuser nennt man im Volksmund „Kleins Brecher“. Hier wurde Basalt vom Hohenseelbachskopf mit der sog. Bremsbahn zu eben dieser Brecheranlage transportiert, dort gebrochen und mit einer Grubenbahn zur gelegene Weiher. Hier biegen wir rechts ab und wandern am Wald entlang nahezu ohne große Höhenunterschiede zur Bölleseiche. Wir treffen hier auf den Rundwanderweg H 2, dem wir von hier ab bis zum Kreisbergbaumuseum folgen werden. Doch zunächst einmal erreichen wir auf diesem Weg die Wallfahrtstation unterhalb der Hachenburger Höhe, wobei unser Weg in leichter Steigung am Abhang entlang zur Höhe führt. Bei dieser Wallfahrtstation sollte man eine kurze Rast einlegen und die Stille genießen, bevor man scharf nach rechts abbiegt und dem Weg H 2 steil abfallend ins Tal folgt. Wenn man dann oberhalb des Friedhofs in Sassenroth aus dem Wald kommt, hat man fast die Talsohle erreicht. Wir folgen dem Weg H 2 links abbiegend über das Gelände der Grube Harmonie bis zum Kreisbergbaumuseum in Herdorf-Sassenroth.

Wir verlassen hier den Weg H 2, wandern durch das Dorf, überqueren die Hauptstraße und wandern in steilem Anstieg in Richtung Wasserberg bis wir an einer Wegkreuzung auf den Wanderweg H 4 treffen. An dieser Kreuzung biegen wir rechts ab und wandern in leichtem Gefälle am Abhang des Wasserberges entlang zur Grube Königsstollen. Dort biegen wir links, unmittelbar danach rechts und weniger Meter weiter wieder links ab und folgen dabei auf einem kurzen Stück dem Heimatwanderweg. Der breit ausgebaute Waldweg führt zunächst in leichtem Anstieg zu den Grubenfeldern Rote Zeche und Viktor-Emanuel. Wer dabei genau beobachtet, kann am Anfang des Tales die Trasse der ehemaligen Grubenbahn der Grube Königsstollen erkennen. Diese Grubenbahn war die erste elektrisch betriebene Grubenbahn im Siegerländer Wirtschaftsraum. Auf dem ehemaligen Grubenfeld der roten Zeche hat der Westerwaldverein in Eigenleistung ein Stollenmundloch nachgebildet und eine Grubenlohre aufgestellt. Hier kann man sich sehr schön ein Bild vom Ausbau einer Förderstrecke im sog. Stollenvortrieb machen. Etwas weiter oberhalb treffen wir wieder auf den Wanderweg H 4, dem wir jetzt bis zum Fußballplatz in Dermbach folgen.

Bei dem Fußballplatz in Dermbach überqueren wir die Straße nach Kirchen und wandern entlang der Abhänge des Windhahns in leichtem Anstieg bis wir auf den Sieghöhenweg treffen. An dieser großen Wanderwegkreuzung gelangt man, wenn man geradeaus wandert, zum Grubenwanderweg Brachbach. Wir setzen unseren Weg rechts abbiegend ins Tal fort, passieren bei den ersten Häusern von Dermbach den Friedhof und treffen etwas unterhalb der kath. Kirche auf den Weg H 1, der uns durch das Dorf zur Grillhütte und von dort zunächst auf steil ansteigenden Weg und wenig später auf ebenso steil abfallenden Weg durch ein Waldstück zur Grube Concordia bringt. Dort verlassen wir rechtsabzweigend den Rundwanderweg und gelangen durch das wunderschöne Tälchen zur Hauptstraße, die wir überqueren, um uns dann nach links zu wenden. Nach wenigen Metern erreichen wir die Grube Hüttenwäldchen. Hier haben die Bergbau- und Mineralienfreunde Herdorf einen Teil des Stollens der Grube Hüttenwäldchen in vielen freiwilligen Arbeitsstunden begehbar gemacht. Sicher lohnt sich die Besichtigung des Stollens.

Wir wandern weiter entlang der Hauptstraße und treffen alsbald wieder auf den Wanderweg H 1, den wir für unsere Stippvisite kurzzeitig verlassen mussten. An dieser Stelle wandern wir rechts über den Seelenberg zur Grube Bollnbach. Die Straße , die wir dabei benutzen, ist übrigens die Trasse der ehemaligen Grubenanschlussbahn der Grube Bollnbach und wird im Volksmund auch „Bollmichs Bahn“ genannt. Wir setzen unseren Weg fort, indem wir am Fußballstadion links in die Burgstraße einbiegen und dieser in steilem Gefälle folgen, bis wir wiederrum an die Hauptstraße kommen. Dort halten wir uns links, überqueren die Hauptstraße auf dem Zebrastreifen vor der Kirche und erreichen so wieder den Ausganspunkt der Wanderung.

Anfahrt:





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Christian Becker ›
14.02.2016
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Schwierigkeit
Strecke 25,5 km
Dauer 9:18 Std.
Aufstieg 1.008m
Abstieg 1.006m

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