Der Mythen- und Sagenweg - Erlebnistour rund um Winterberg-Züschen

Themenweg • Sauerland
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
26,1 km
Dauer
9:00 h
Aufstieg
887 hm
Abstieg
887 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch
Schon mal was von einem Femegericht und einer Freigrafschaft gehört? Kennen Sie Schnadesteine oder ist Ihnen schon mal ein altgermanisches Runenzeichen begegnet? Diese Tour, die im hübschen Winterberger Dörfchen Züschen startet, das schon im 8. Jh. in Schriftform in Erscheinung tritt, führt uns auf schönen Wegen um das reizvolle Nuhnetal.
Unsere Tour entführt in die mystische Welt der Frühsiedler als auch in die dunkle Zeit des Mittelalters, wo z. B. an dem berüchtigten Femegericht, sooft das Todesurteil: „Tod durch den Strang am nächsten Baum“ vollstreckt wurde. Ein im Ortskern entdecktes altgermanisches Runenzeichen dient als Markierung - ein Wanderspaß für Groß und Klein.

© Wandermagazin

Autorentipp

Der Ausblick vom Ziegenhellenturm lohnt den Aufstieg!
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Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Höhenlage
814 m
458 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Landhotel Mühlengrund *** S

Ausrüstung

Vor allem bei der großen Runde gibt es einige naturbelassene Wegeabschnitte. Feste Wanderschuhe mit Profilsohle sind nötig. Kleidung entsprechend der Jahreszeit und Witterung.

Weitere Infos und Links

Wanderkarte Winterberg, 1:25.000, Hrsg. Tourist-Information Winterberg 

Start

Tourist-Information im Ortskern von Winterberg-Züschen (465 hm)
Koordinaten:
Geographisch
51.153257, 8.562452
UTM
32U 469398 5666958

Ziel

Tourist-Information im Ortskern von Winterberg-Züschen

Wegbeschreibung

An der Infosäule bei der Touristinformation finden wir als Markierung die Rune mit Richtungspfeil und dem Hinweis auf die kleine oder große Runde. Wir folgen den Nummern in der Beschreibung und laufen erst die kleine Runde. Nach der Querung der Straße geht es ordentlich bergan.

Am Ortsausgang gelangen wir auf dem Rothaarsteigzubringer zur Dicken Linde und folgen dem links abzweigenden steilen Weg. Im Wald empfängt uns eine spürbare Stille. Am Schnadestein haben wir die maximale Höhe dieser Runde erreicht. Auf der „Alten Land- und Königsstraße wandern wir nach rechts leicht bergab und gelangen beim Kleinen Niggenberg zum Schlink. Nach rechts führt ein steiler Hohlweg hinunter, kreuzt einen Querweg und trifft auf den Brembachrundweg, der uns nach links ins Nuhnetal führt. Ein kurzes Stück rechts an der  Bundesstraße entlang, erreichen wir nach links den Fuß- und Radweg Nuhnetal, dem wir ein Stück in Richtung Dorfmitte folgen. Wer die kleine Runde beenden will, geht über den Nuhnesteig zurück zum Ausgangspunkt. Wer aber die große Runde anschließen möchte, bleibt auf dem Fuß- und Radweg, um etwas später links auf den Kreuzweg zu gelangen. Steil bergauf erreichen wir die Hackelbergkapelle (herrliche Aussicht). Ein Stück bergan geht’s rechts auf einen herrlichen Panoramaweg, der zu einem schmalen Pfad wird und auf einen asphaltierten Forstweg mündet. Nach links erreichen wir die „Sungerplätze“. Dann geht’s nach links steil hinauf und wieder nach rechts über den Bächekopf und Radenstein hinunter zur Skiregion am Ziegenhellenplatz. Ein Forstweg führt uns zur Bergstation des Ziegenhellenlifts (geeigneter Rastplatz mit Fernblick.) Sanft bergan kommen wir zur höchsten Erhebung, zum Aussichtsturm auf der 815 m hohen Ziegenhelle. Der Abstieg führt über einen alten Grenzweg zum Herrengrund - ein kurzer Abstecher zur Schutzhütte. Zurück zum Bergrücken folgen wir nach rechts der Grenze zu Sayn Wittgenstein und gelangen zum „Bösen Holz“ und dem „Freien Stuhl“, dem berüchtigten Ort des Mittelalters.

Gerade aus geht’s steil bergauf zu den „Siebenahorn“, einer dort nachempfundenen Femestätte. Bergab dann bergauf und wieder hinunter biegen wir nach rechts ab zu den „Opfersteinen“. Ein Forstweg führt uns in den Grund. Wir wählen den linken Talweg, der die Landstraße in Nähe Mollseifen quert und uns dann über eine alte Schnadestätteabwärts in Richtung Straße bringt, die wir überqueren. Gegenüber auf einem schmalen Graspfad gelangen wir über den Bach an die andere Talseite, wenden uns nach links, vor dem Biotop „Silbersee“ nach rechts und nach dem Teich wieder nach links auf einen Waldweg. Er führt zur „Kranebuche“, dann rechts zum Campingplatz. Fortan links haltend gelangen wir zur Freizeitanlage „Bullenwiese“ und zur Pfarrkirche St. Johannes Baptist und schlussendlich S50zum Ausgangspunkt zurück.

Wegescout: Walter Peis

© Wandermagazin

Öffentliche Verkehrsmittel

Sie erreichen Züschen von Winterberg aus mit dem Bus S50.

Kostenlose Nutzung von Bus und Bahn mit der SauerlandCard.

Anfahrt

Von Winterberg aus erreichen Sie Züschen über die B236.

Parken

Kostenloses Parken in Züschen.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
Verantwortlich für diesen Inhalt
Ferienwelt Winterberg
outdooractive.com User
Autor
Ronja Henke
Aktualisierung: 13.07.2017

Kommentare und Bewertungen (6)

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Georgios Karakassopoulos
31.07.2018
Meine Freundin und ich sind heute die große und kleine Runde gelaufen. Wunderschöne Aussichten und größtenteils sehr gut zu laufen. Eine Sache die uns negativ aufgefallen ist, war die Beschilderung. Teilweise verwirrend, trotz Karte und Handy als Hilfsmittel. Ich bin ja generell ein Freund von “auch mal selber denken”, aber ein paar einfache Tricks wie: verschiedene Farben je nach Laufrichtung und vielleicht mal den Marker direkt an einer Gabelung (zusammen mit den anderen) und nicht 80m dahinter anzubringen wären vielleicht mal eine Erwägung wert. Bitte deswegen die 5 Sterne als 4.5 lesen. ;-)
Bewertung

Wolfgang Rauscher
22.06.2017
Ich bin die große Runde am 21. Juni 2017 im Uhrzeigersinn gelaufen. Als Start habe ich den Nuhnesteig ab dem Nuhneursprung gewählt und bin von hier über den "Rentnerweg" zur Kapelle aufgestiegen. Es ist eine sehr schöne Wanderung geworden und die Wegführung durch bewaldetes Gebiet hat mir, besonders bei den zur Zeit hohen Temperaturen, sehr gefallen. Trotzdem gab es immer wieder mal sehr schöne Aussichtspunkte. An einer Quelle, 500m vor der Überquerung der L721, habe ich meinen Wasservorrat wieder aufgefüllt. An manchen Stellen kann an der Kennzeichnung noch etwas nachgebessert werden, aber man will ja auch nicht wie auf Schienen laufen. Der GPS-Track weichte vor dem Bächenkopf von der Wegkennzeichnung ab. Diesen hatte ich nur aus Sicherheitsgründen auf´s Navi geladen (war aber nicht notwendig). Ich möchte die Tour als sehr schön bewerten. Mir hat sie viel Spaß gemacht.
Bewertung
Gemacht am
21.06.2017
Die Opfersteine
Die Opfersteine
Foto: Wolfgang Rauscher, Community

Lutz Schröer
10.04.2017
Am 08. April bin ich den gesamten Weg abgewandert, mehr als Training für den Hollenmarsch (www.hollenmarsch.de) als zum genießen. Erst die kleine Runde und dann die große. Leider ist die Beschilderung bei der großen schlecht, gut, dass ich den Weg ein bissl kenne. Den Track hatte ich leider nicht auf dem GPS Gerät. Hier sollte nachgebessert werden. Nach 27km u. ein bissl mehr als 5h war ich wieder am Startpunkt.
Gemacht am
08.04.2017

300 450 600 750 900 m km 5 10 15 20 25 Tourist-Information Züschen Kirche Züschen Franzosenkreuz Franzosenkreuz Heimatmuseum Winterberg Borgs Scheune Ziegenhelleturm Aussichtsturm