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GrenzRoute 4: Zeugnisse der Aachener Stadtgeschichte

· 4 Bewertungen · Themenweg · Eifel
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  • Kopfhainbuchen am Hexenwald  /ehem. Innerer Landgraben
    / Kopfhainbuchen am Hexenwald /ehem. Innerer Landgraben
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Frühlingshafte Buchen im Aachener Wald
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Wanderer am Aussichtsturm Dreiländerpunkt
    Foto: Dominik Ketz, StädteRegion Aachen
  • / Gartenwirtschaft Waldschenke an der Lütticher Straße
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Wandern am Dreiländerpunkt
    Foto: Dominik Ketz, StädteRegion Aachen
  • / Blick vom Wald "Am Friederich" in den Aachener Kessel
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Gut erhaltener Hohlweg am Philippionsweg, Aachen
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Kopfbuchen und Adlerstein am Äußeren Landgraben am Moresneter Weg
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Adlerstein des Aachener Reichs am Moresneter Weg
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Dunkler Fichtenwald am Melotengraben
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Kopfhainbuchen am "Hexenwald" / ehem. Innerer Landgraben
    Foto: Andrea Borowski, Stadt Aachen
  • / Turm dreiländerpunkt
    Foto: Dominik Ketz, StädteRegion Aachen
  • / Selfi am Dreiländerpunkt
    Foto: Dominik Ketz, StädteRegion Aachen
m 600 500 400 300 8 6 4 2 km Aachener Landgraben (Friedrichwald) Aachener Landgraben … Weg) Dreiländerpunkt Königswald Hohlwege Türmchen Beeck
Der Landgraben, mittelalterliche Güter und alte Wegeverbindungen – zwischen Dreiländerpunkt und Preuswald treffen Wanderer auf vielfältige Spuren der lokalen Historie. Die Route verläuft durch schöne Abschnitte des Aachener Waldes von der Waldschenke via Fernsehturm Mulleklenkes hinauf zum Dreiländerpunkt und zurück durch den Friedrichswald.
leicht
10,1 km
3:00 h
243 hm
233 hm

Thema ist der Landgraben, der die Außengrenze des Aachener Reiches bildete und dessen Verlauf entlang der heutigen Grenze zu Belgien gut erkennbar ist. Entlang der Route liegen weitere lokalgeschichtliche Attraktionen, die unbedingt einen Blick bzw. einen kleinen Abstecher wert sind.

Die Wanderung beginnt an der Waldschenke und führt zunächst durch den Königswald. Es geht vorbei am Fernmeldeturm Mulleklenkes, ein kurzes Stück auf belgischem Staatsgebiet, bevor die Route auf den Dreiländerpunkt trifft. Wie der Name vermuten lässt, laufen hier die Grenzen der Niederlande, Belgiens und Deutschlands in einem Punkt zusammen. Mit etwa 800.000 Besuchern jährlich ist der Ort zu einer Attraktion für Touristen geworden. Gleichzeitig mit 322,5 Metern über Meereshöhe der höchste Punkt der Niederlande, steht der Dreiländerpunkt auch für die historisch gewachsenen Gemeinsamkeiten und Verbindungen zwischen den Bewohnern der Dreiländerregion.

Vom Dreiländerpunkt aus führt die Route durch den gleichnamigen Wald in nordwestliche Richtung. An einigen Stellen ist der Weg in die umgebende Landschaft eingelassen. Rechts und links des Weges ragen steile, bis zu mehreren Meter hohe "Wände" empor. Dabei handelt es sich um sogenannte Hohlwege, welche durch die fortwährende Nutzung durch Fuhrwerke, Frachtverkehr und Viehtrieb über Jahrhunderte enstanden sind. Am Dreiländerweg und in der Verlängerung nach Belgien führte die Postkutschenstrecke von Aachen nach Lüttich. Mit dem Bau der Lütticher Straße um 1750 verfiel dieser ehemals stark frequentierte Weg.

Durch naturbelassenem Gelände kreuzt die Grenzroute im weiteren Verlauf Zeugen der Regionalgeschichte. Ein Beispiel ist das direkt am Dreiländerweg gelegene Türmchen Beeck. Dieser Wehrbau aus dem 15. Jahrhundert bildet einen der ehemals acht Wachtürme des Aachener Reiches. An das Türmchen Beeck schließt sich der Geusenweg an. Er diente den religiös verfolgten „Geusen“ als Kirchweg, die in der Mitte des 16. Jahrhunderts im spanisch beherrschten Flandern und im Artois lebten. Eine nahezu versteckte Hohlwegverbindung zwischen Geusenweg und Reinartzkehl war nach dem Zweiten Weltkrieg als „Kaffeegasse“ bekannt, da sie den Schmugglern als nicht einsehbarer Schlupfweg diente.

Jenseits von Gut Reinartzkehl erreicht die Grenzroute den Friedrichwald. An seinem nördlichen Rand begleitet sie einige Zeit ein besonders schönes Stück des inneren Landgrabens. Im Norden des Preuswaldes geht es zurück zum Ausgangspunkt an der Waldschenke.

Autorentipp

 Gastronomie

Wandercafés entlang der Strecke befinden sich in Aachen und am Dreiländerpunkt.

 

 

 

Profilbild von Michael Lock
Autor
Michael Lock 
Aktualisierung: 29.11.2019
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
330 m
Tiefster Punkt
240 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bleiben Sie bitte auf den ausgewiesenen Wegen.

Weitere Infos und Links

Informationen und Karten zu dieser und weiteren Grenzrouten finden Sie unter: www.grenzrouten.eu

Start

Aachen, Waldschenke (Lütticher Straße 340) (284 m)
Koordinaten:
DG
50.745980, 6.061255
GMS
50°44'45.5"N 6°03'40.5"E
UTM
32U 292683 5625696
w3w 
///staub.fühlen.wechseln

Ziel

Aachen, Waldschenke (Lütticher Straße 340)

Wegbeschreibung

Der Streckenverlauf beinhaltet leichte und mittlelschwere Auf- und Abstiege. Die Wegstrecke ist in beiden Richtungen markiert (den Grenzroutenzeichen folgen). Neben asphaltierten Passagen führt die Route über naturbelassene Wege und Pfade.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Die dem Startpunkt nächstgelgene Haltestelle ist "Aachen, Waldschenke".

Ihre persönliche Verbindungsauskunft mit Tarifinformation und den Mitnahmebedingungen von Fahrrädern für die Anreise mit dem ÖPNV erhalten Sie unter: www.avv.de

Durch die Anbindung an den ÖPNV kann die Grenzroute auch von Nebeneinstiegen aus begonnen werden:

1. Dreiländerpunkt, Viergrenzenweg

 

Anfahrt

Nutzen Sie für die individuelle Planung Ihrer Anreise mit dem PKW unseren Anfahrtsplaner und geben Sie als Zielort "Lütticher Straße 340, 52074 Aachen, Deutschland" ein.

Parken

Parkplätze sind in begrenzter Anzahl an der Waldschenke vorhanden.

Koordinaten

DG
50.745980, 6.061255
GMS
50°44'45.5"N 6°03'40.5"E
UTM
32U 292683 5625696
w3w 
///staub.fühlen.wechseln
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Eine wesentliche Hilfe zum Wandern und Selber-Entdecken ist die GrenzRouten-Broschüre (Auflage 2009), in der die Geschichte der gemeinsamen Grenzen erzählt wird, die im Gelände noch mit zahlreichen historischen Relikten lebendig ist. Eine herausnehmbare Wanderkarte des Gebietes mit sieben Routenvorschlägen gehört dazu. Die Broschüre ist in Deutsch oder Niederländisch zu einer Schutzgebühr von 2 Euro in den lokalen Touristenbüros und einigen Buchhandlungen erhältlich.

Kartenempfehlungen des Autors

Eifelverein e. V. (Hrsg.): Wanderkarte Nr. 1 Aachen- Eschweiler-Stolberg. Düren 2008. Maßstab 1 : 25 000 (erhältlich im Buchhandel oder beim Eifelverein) Wanderkarte lokale und regionale Routen (B) Institut géographique national (Hrsg.): Wanderkarte Eupener Land & Göhltal. Brüssel 2007. Maßstab 1 : 25 000

Ausrüstung

Mit wasserdichten Wanderschuhen, dem Wetter angepasste Kleidung, genügend Wasser und ein wenig Verpflegung sind Sie bestens ausgerüstet für die Tour.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(4)
Steven N
15.07.2020 · Community
Teilweise auf kleinsten Pfaden und teilweise auf asphaltierten Forstautobahnen verlief die Wegführung. Ein interessantes Gebiet, das uns gefiel. Die Menschenmassen am Dreiländereck waren nicht zu vermeiden, dafür konnte man aber dann gleich wieder in die Ruhe der Wälder eintauchen.
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Mittwoch, 15. Juli 2020, 15:29 Uhr
Foto: Steven N, Community
Thomas Poser
04.08.2019 · Community
Naja
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Gemacht am 04.08.2019
Benjamin Bruder
11.09.2018 · Community
Endlich mal eine schöne Tour! Schöne Naturpfade, bisschen Asphalt. Schöne Ausblicke und Landschaften. Die alten Wälder sind richtig schön und für Westwallfreunde gibt es auch einige Punkte!
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Gemacht am 11.09.2018
Foto: Benjamin Bruder, Community
Foto: Benjamin Bruder, Community
Foto: Benjamin Bruder, Community
Foto: Benjamin Bruder, Community
Foto: Benjamin Bruder, Community
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Fotos von anderen

Mittwoch, 15. Juli 2020, 15:29 Uhr
+ 2

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,1 km
Dauer
3:00h
Aufstieg
243 hm
Abstieg
233 hm
Rundtour kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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