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Radtour empfohlene Tour

Kleine Bädertour von Geislingen an der Steige nach Bad Boll

Radtour · Schwäbische Alb
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Joerg Neubrand
  • Ortsmitte von Bad Überkingen
    Ortsmitte von Bad Überkingen
    Foto: Joerg Neubrand, Community

Steile Steigen und rasante Abfahrten bietet diese landschaftlich reizvolle Rundtour durch die drei Kurorte Bad Überkingen, Bad Boll und Bad Ditzenbach.

Bis auf kurze Wegabschnitte auf wenig befahrenen Straßen oder Radwegen.

Kürzere bzw. längere Varianten möglich.

mittel
Strecke 63,8 km
5:14 h
799 hm
799 hm
762 hm
383 hm

Diese Radtour ist nur etwas für Liebhaber steiler Wegabschnitte - egal ob bergauf oder bergab. Wer sich angesprochen fühlt, den erwarten die unterschiedlichen Landschaftsbilder des oberen Filstals, der Voralb, des Wettenbachtals, Vögelestals, Rohrachtals und der Albhochfläche. Dazu durchfahren wir noch alle 3 Kurorte im Filstal: Bad Boll, Ditzenbach und Überkingen.

Langweilig wird es hier nie.

Bis auf den Abschnitt zwischen Reichenbach im Täle und Schlat und in Geislingen/Steige fahren wir auf relativ ruhigen Straßen oder Radwegen. Wer diese Tour in umgekehrter Richtung bewältigen will, sollte auf die alte Steige in Gammelshausen verzichten, bergab ist das nur ein Belastungstest für die Bremsen.

Eine Bemerkung zum Schluß: Diese Tour ist für Kinder zu anstrengend und wegen der steilen Abfahrten auch zu gefährlich. Für untrainierte Radfahrer mit Durchschnittsrädern (wie mich) anstrengend, aber gut machbar. Die steilsten Wegabschnitte sind kurz und dürfen auch geschoben werden. Für E-Bike-Fahrer sowieso kein Problem.

Autorentipp

Zahlreiche Einkehrmöglichkeiten in und abseits der Kurorte.

Jeden Sonntag im Sommer Konzerte im Kur Park in Bad Boll. 14 Uhr 30 bis 15 Uhr 30.

Voralbbad in Heiningen, Thermalbäder in den Kurorten usw.

Grillplatz auf dem Galgenbuckel und im Vögelestal.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
762 m
Tiefster Punkt
383 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 16,37%Schotterweg 2,19%Naturweg 10,59%Pfad 3,06%Schieben 1,76%Straße 42,71%Unbekannt 23,29%
Asphalt
10,5 km
Schotterweg
1,4 km
Naturweg
6,8 km
Pfad
2 km
Schieben
1,1 km
Straße
27,3 km
Unbekannt
14,9 km
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Sicherheitshinweise

Vorsicht bei den Steilstrecken in Gammelshausen und Eschenbach, wenn die Runde in umgekehrter Fahrtrichtung gefahren wird. Hier trifft man auf landwirtschaftlichen Verkehr und die engen Wege bieten keine Ausweichmöglichkeit. Hier nur langsam abfahren, ist dann nur ein nerviger Belastungstest für die Bremsen.

Ich rate deshalb dazu, die Tour in der vorgeschlagenen Richtung zu fahren.

Weitere Infos und Links

https://www.landkreis-goeppingen.de/,Lde/start/Tourismus/radwanderbus.html

Start

Bahnhof in Geislingen/Steige (468 m)
Koordinaten:
DD
48.619210, 9.841885
GMS
48°37'09.2"N 9°50'30.8"E
UTM
32U 562045 5385468
w3w 
///revue.ansah.blätter

Ziel

Bahnhof in Gesilingen/Steige

Wegbeschreibung

Gleich beim Hauptbahnhof sind Wegweiser nach Wiesensteig zu sehen, und so finden wir durch die Stadt mäßig bergauf Anschluß an den Filstalradweg in Richtung Bad Überkingen.

Bevor wir die Bundesstraße erreichen, biegen wir nach links ab, von dort führt der Filstalradweg jetzt etwas bergab und wenig später ist Bad Überkingen mit den Fachwerkhäusern in der Ortsmitte erreicht.

Wir bleiben auf dem Filstalradweg, überqueren eine schmale Brücke und fahren entlang eines Sportplatzes auf schmalem Weg durch Bad Überkingen, bis der Radweg sich unter einer Brücke verbreitert und uns – unter den Felsen der Hausener Wand auf der rechten Seite – über Hausen nach Reichenbach im Täle führt. Hier verlassen wir nach dem ehemaligen Bahnhof rechts abbiegend den Filstalradweg und teilen uns die Straße wieder mit Autos.

- wer es gerne einfacher hat und auf dem Filstalradweg bleiben will, der radelt weiter nach Mühlhausen und von dort über die Landstraße nach Gruibingen, biegt am Ortsende nach Bad Boll ab und erreicht so die nicht ganz so steile (13 %) Abfahrt der Boller Steige bis zur Durchfahrtstraße. Hier nach links und nach ca. 500m ist der Parkplatz am Bad Boller Kurhaus erreicht -

Durch Reichenbach durch immer geradeaus und zuletzt recht unangenehm steil bis zum Gairenhof, einem großen Anwesen auf der Scheitelhöhe der Reichenbacher Steige. Etwas weiter befindet sich der Wanderparkplatz zum Wasserberghaus. 18 Prozent Gefälle erwartet uns nach Schlat hinunter, entsprechend rasant ist der Ort erreicht.

Hier jetzt kurz vor der Ortsmitte am Gasthof Lamm links abbiegen auf den Schwäbische- Alb-Radweg. Das Sträßchen - nach dem Ortsschild nur für landwirtschaftlichen Verkehr – steigt schnell giftig an und führt durch die typische Streuobstwiesenlandschaft der Voralb nach Eschenbach. Hier an der ersten Kreuzung rechts und kurz vor der Kirche links (Wegweiser). Etwas vorher passieren wir eine Servicestation des ADFC auf der linken Straßenseite. Steil bergab sausen wir in Richtung des Voralbbades in Heiningen und folgen den Wegweisern nach Dürnau. In Sichtweite der Landstraße Heiningen - Gammelshausen folgen wir nicht dem Wegweiser des SA-Radwegs bergauf nach Gammelshausen sondern entweder dem Schotterweg bergab in Richtung Voralbbad und dann nach links bis zum Kreisverkehr oder geradeaus zur Landstraße und dann rechts zum Kreisverkehr.

- Abkürzungsmöglichkeit: Wer auf Bad Boll verzichten kann/will, fährt weiter auf dem Schwäbische Alb - Radweg nach Gammelshausen bis zur Hauptstraße/Durchgangstraße und auf dieser dann bergauf bis zur Fuchseckstraße und dann wie beschrieben weiter -

Am Kreisverkehr angekommen nehmen wir die Abbiegung nach Westen in das Heininger Industriegebiet und überqueren kurz danach die Reste der alten Bahnstrecke des "Boller Bähnles". Jetzt folgen wir der Reuschstraße nach links durch das Industriegebiet und dann nach links auf die Dürnauer Straße, die uns - wenig überraschend - nach Dürnau leiten wird. Aus dem Ort hinaus, an einigen Anwesen vorbei leicht bergab bis zu einer Kreuzung mit einem großen Baum. Hier nach links bergauf, dem Albtrauf entgegen. Kurz vor den ersten Häusern Dürnaus zweigt rechts ein aspaltierter Radweg (Symbol) ab, der uns durch schöne Streuobstlandschaft nach Bad Boll trägt. Zuerst noch an der alten Bahnstrecke entlang, später ist diese gut einen Steinwurf weg am erhöhten Damm immer noch zu erkennen.

In Bad Boll dann durch die Dobelstraße, an einigen Fabrikgebäuden vorbei, bis zur Hauptstraße. Nach einem Restaurant der Hauptstraße nach rechts an einem Autohaus vorbei zur Durchfahrtstraße folgen und hier geradeaus auf die andere Straßenseite zur Herrschaftsstraße wechseln. Diese bringt uns nach wenigen hundert Meter zu einem Wegweiser zum Bad Boller Kurhaus (1,2 km), Pliensbacher Weg, dem wir nur noch nachfahren müssen.

Rückweg : Am Bad Boller Kurhaus dann geradeaus zu einer Fußgängerampel mit einer ADFC Service-Station auf der anderen Seite. Hier einfach immer geradeaus auf einem Radweg durch ein Wohngebiet (Badallee, Blumhardtstraße) bis wir wieder auf der Landstraße nach Dürnau sind. Auf dieser dann bis Dürnau zur Abzweigung rechts (Zum Köpfle), vor zwei Bushaltestellen.

- Sonntags besteht die Möglichkeit, von hier mit dem Radwanderbus bis Mühlhausen zu fahren und von dort auf dem Filstalradweg leicht bergab nach Bad Ditzenbach zu rollen. So erspart man sich das steilste Wegstück nach Auendorf, verpasst aber auch das idyllische Wettenbachtal -

Hier geradeaus bergauf nach Süden und entweder die erste oder zweite Abbiegung der Betonwege nach Osten nehmen, beide bringen uns nach Gammelshausen zur Hauptstraße. Hier nach rechts bergauf auf die Durchgangsstraße (Hauptstraße) bergauf, der wir ein kurzes Stück folgen, bis links die Fuchseckstraße (Schild "Ferienwohnungen") nach einer Bushaltestelle links abzweigt. Diese führt uns über die bis zu 20% steile „Alte Steige“ zum Galgenbuckel, einem prächtigen Aussichtspunkt über dem Flistal mit Blick auf die drei Kaiserberge.

Etwas leichter wird es, wenn wird das letzte Stück über den Weg "Zur Panoramabank" bewältigen. Oben angekommen finden wir Aussichtsbänke und einen Grillplatz vor. Wer will kann den Schotterweg rechts am Grillplatz vorbei nehmen, der zur Straße nach Auendorf führt. Oder man fährt die alte Steige weiter, bis man auf die neue Steige trifft. Dann links und an der Kreuzung noch einmal links in Richtung Bad Ditzenbach.

Es geht noch zwei kurze Steigungsstrecken bergauf bis zur Scheitelhöhe der Steige. Dann rollen wir schnell bergab durch das malerische Auendorf, am Orstausgang sehen wir schon die Ruine Hiltenburg über Bad Ditzenbach.

Schnell haben wir auf der eher wenig befahrenen, schmalen Straße durch das Wettenbachtal Bad Ditzenbach erreicht, dass uns mit typischem Kurortcharme empfängt.

-Abkürzungsmöglichkeit: Wer keine Lust mehr auf Bergauffahren hat, nimmt hier den Filstalradweg nach Reichenbach im Täle und fährt dann auf dem Hinweg wieder zurück nach Geislingen -

Hier an der Kreuzung geradeaus, also noch nicht in Richtung Geislingen. Am Ortsende von Bad Ditzenbach geht es dann unvermittelt deutlich bergauf, aber bis Aufhausen durchgehend im wohl noch einstelligen Prozentbereich. Zwei Serpentinen sind zu durchfahren und am Ende der Steige haben wir die Schonderhöhe erreicht. Wir sehen hier schon bald die Windkraftanlagen und den Aufhausener Sendeturm.

Wir sind jetzt auf der Albhochfläche mit ihrem typischen, etwas rauheren Charakter und der erkennbar kargeren Vegetation. An windigen Tagen spüren wir den Grund für die vielen Windkraftanlagen schnell selbst. Im kurzweiligen, für die Alb typischen, sanftem ständigen Auf und Ab erreichen wir schnell Aufhausen. Der Durchfahrstraße in Aufhausen in einem Rechtsbogen folgen und jetzt auf Radwegweiser auf der linken Seite achten, die nach Türkheim weisen.

-Wer noch länger auf der Hochfläche verweilen will, kann hier einfach nach Nellingen weiterfahren und dort den Wegweisern nach Türkheim folgen -

Die Durchfahrtstraße verlassen und  zuerst bergauf an Wohnhäusern vorbei bis wieder die Landstraße erreicht ist, aber jetzt das kleine Radwegschild beachten und am Sportplatz entlang in Richtung Osten fahren. Bald wird der Radweg zum leichten Schotterweg und führt in wenigen Minuten nach Türkheim. Hier nach rechts und am ersten Radwegweiser nach Amstetten gleich wieder rechts. An wenigen Häusern vorbei und über freie Flächen immer geradeaus zum Grillplatz im Vögelestal

Hier gibt es gleich drei Wegalternativen, die mittlere ist die richtige. Der Wegweiser zeigt auch die kürzeste Entfernung nach Amstetten. Jetzt bergauf und über freie Flächen und durch Wald, teilweise auf leichtem Schotterweg weiter bis unmittelbar an den Fuß einer eindrucksvollen Windkraftanlage. Hier nach links leicht bergab weiter und durch eine Serpentine rollend ist Amstetten-Dorf erreicht. Hier immer geradeaus, teilweise über Kopfsteinpflaster zur Ortsmitte mit Bushaltestelle. Dort nach links den Wegweisern zum Amstetter Bahnhof folgen. Weiter bergab ist dann Amstetten Bahnhof nicht mehr weit. 

Jetzt aufpassen: Vor den Gleisen biegt links die Industriestraße ab, der wir lange geradeaus folgen bis die letzten Häuser erreicht sind. Jetzt auf den schmalen Radweg bergab nach rechts einschwenken. Dieser führt unter der B10 durch und unmittelbar über die Gleise der Bahnstrecke Geislingen/Ulm. Der Radweg endet wenig später, auf der Bundesstraße ein ganz kurzes Stück an der Abzweigung nach Türkheim vorbei entlang der Bahnstrecke bis links der Straße ein schmaler, etwas grober  Schotterweg ohne Beschilderung bergab leitet. Die wenigen Meter auf Schotter bringen uns zur unübersehbaren Straubmühle (mit Mühlenladen und Café). Hier wieder auf breiter Asphaltstraße direkt unter der B10 einige hundert Meter weiter bis Abzweigung zur B10.

Hier jetzt auf Wegweiser/blaues Schild "Wasserschutzgebiet" links in den Wald achten. Zuerst auf schmalem Weg über zwei kleine Brücklein erreichen wir das Rohrachtal. Angenehm von der Idylle so nahe am fließenden Verkehr überrascht, genießen wir die Fahrt entlang eines Bachlaufs und einer Forellenzucht zurück nach Geislingen.

Sind die ersten Häuser in Geislingen/Steige erreicht, biegen wir nach links auf die Bleichstraße und erreichen an Fabrikgebäuden entlang die Seestraße. Auf dieser überqueren wir die B10 und treffen am Ende auf die Hauptstraße, der wir einfach immer geradeaus folgen, bis wir wieder am Bahnhof in Geislingen an der Steige sind. 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Geislingen an der Steige liegt an der Bahnstrecke von Stuttgart nach Ulm und ist bekannt für die Geislinger Steige, die steilste Eisenbahnstrecke in Deutschland.

Anfahrt

Anfahrt mit der Bahn oder mit dem Auto über die B10 oder B 466 nach Geislingen an der Steige.

Es ist eine Rundtour, man natürlich an jedem beliebigen Punkt beginnen.

Parken

Wer mit dem Auto anreist, sollte nicht von der Geislinger Innenstadt starten.

Prinzipiell kann man die Tour von beliebiger Stelle aus angehen, es ist ja eine Rundtour. Autofahrern würde ich empfehlen, das Fahrzeug an folgenden Stellen zu parken:

Von Westen aus: Parkplatz am Kurhaus in Bad Boll

Von Norden (Göppingen): Parkplatz am Voralbbad in Heiningen, tiefste Stelle der Tour

Von der BAB 8 / Ulm: Über Nellingen nach Aufhausen oder Türkheim. Dort ausreichend Parkmöglichkeiten zum Beispiel am Sportplatz in Aufhausen.

In Geislingen: Genügend Parkmöglichkeiten im Gewerbegebiet Seewiesen am Ortseingang von Geislingen. Von dort aus nur auf die andere Straßenseite zum Filstalradweg wechseln. Oder an der Straubmühle unmittelbar an der B10.

Koordinaten

DD
48.619210, 9.841885
GMS
48°37'09.2"N 9°50'30.8"E
UTM
32U 562045 5385468
w3w 
///revue.ansah.blätter
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Freizeitkarten Baden-Württemberg, Blatt 521: Göppingen

Remstal. Filstal. Freizeitkarte 1:50000

Ausrüstung

Fahrrad mit geeigneter Übersetzung für die steilen Strecken mit bis zu 20 % Steigung.

Muss kein Mountainbike sein, Rennradfahrer können die kurzen, unbefestigten Wegabschnitte problemlos umfahren.

Helm wegen der rasanten Abfahrten dringend zu empfehlen!


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
63,8 km
Dauer
5:14 h
Aufstieg
799 hm
Abstieg
799 hm
Höchster Punkt
762 hm
Tiefster Punkt
383 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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