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Lonetal: Reise durch die Erd- und Menschheitsgeschichte rund um Urspring

Wanderung · Schwäbische Alb
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Günther Krämer
  • Frühlingsenzian
    Frühlingsenzian
    Foto: Günther Krämer, Community
m 660 640 620 600 580 560 540 520 8 7 6 5 4 3 2 1 km
Lone-Quelltopf, Neandertaler, Alt- und Jungsteinzeit, Kelten, Römer ...
mittel
Strecke 8,9 km
2:30 h
290 hm
290 hm
645 hm
550 hm
Vom manchmal türkisblauen Quelltopf der Lone vorbei an 800 Jahre alten Häusern mit großer Geschichte zur Neandertaler-Höhle im Haldenstein, zum keltischen Heiligtum auf dem einzigen Lone-Umlaufberg, dem Hägelesberg, auf alten Steigen auf die Albhochfläche, durch mehrere Teile des Naturschutzgebietes "Heiden in Lonsee und Amstetten", hinunter zum Freizeitzentrum und Biberrevier am Lonesee, am Weg alte Mühlen und schließlich das Römerkastell Ad Lunam, das noch in der Landschaft deutlich sichtbar ist.

Autorentipp

Im Spätfrühling und Frühsommer blühen die Heiden am schönsten

Bei Sonnenschein ist der Lonetopf so blau wie der Blautopf

Start

Start und Ziel ist der Bahn-Haltepunkt Urspring (566 m)
Koordinaten:
DD
48.549896, 9.894675
GMS
48°32'59.6"N 9°53'40.8"E
UTM
32U 566026 5377808
w3w 
///pharao.begleiten.wasser
Auf Karte anzeigen

Ziel

Start und Ziel ist der Bahn-Haltepunkt Urspring

Wegbeschreibung

Start und Ziel ist der Bahn-Haltepunkt Urspring. Der Weg ist zum großen Teil als "Lonequellrunde" mit grünen Wegweisern und dem markiert. Vom Bahnhof zur Evang. Kirche, 1858 - 1860 vom Ulmer Münsterbaumeister Thrän im neugotischen Stil erbaut und leider um 1970 stillos modernistisch kaputtsaniert, zur Lone und zum Quelltopf der Lone (Infotafel). Das heruntergekommene, unscheinbare Eckhaus an der B 10 ist mit einem Alter von über 800 Jahren eines der ältesten Häuser der Region. Es diente seit dem Mittelalter als Hufschmiede und ist der Ursprung heute noch in Urspring existierender metallverarbeitender Betriebe. An der B 10 verlassen wir die Markierung, queren an der Ampel, links und rechts stehen weitere repräsentative Fachwerkhäuser, die ehemaligen Gasthäuser zum Schwarzen Adler und zum Hirsch, erbaut nach einem großen Ortsbrand kurz vor 1800. Sie hatten große Bedeutung als Herbergen bei der Albüberquerung und als Pferdewechselstationen. Kurz in die Reuttier Straße, vor dem Gasthaus zur Halde (heute noch in Betrieb), auf dem Schotterweg links hoch zur Haldensteinhöhle, einer bedeutenden Neandertaler-Fundstätte der Blattspitzenkultur, ausgegraben im Rahmen der SS-Aktion Ahnenerbe durch Gustav Rieck (Infotafel). Zurück über die B 10 und nun wieder markiert nach rechts an ihr entlang, vorbei zwei weiteren bedeutenden Fachwerkgebäuden, einem ehemaligen Bauernhof und am früheren Feuerwehrhaus, beide in ihren alten Gebäudeteilen aus dem Mittelalter. In die Lonseer Straße und um den Hägelesberg, den einzigen erhaltenen Umlaufberg der Ur-Lone. Wir machen hier an der Bank auf der Südseite des Hügels einen Abstecher hinauf zu den Resten einer keltischen Kultstätte. Zurück zum Weg am Waldrand. Nach links. Am asphaltierten Feldweg verlassen wir wieder die Markierung, queren am Rand des Freizeitgeländes hinüber zum Waldrand und steigen auf einer alten Steige hinauf auf die Hochfläche, die wir an der B 10 erreichen. Ab jetzt wieder markiert durch die unter Naturschutz stehende Wacholderheide Häldele, mit schöner Aussicht ins Lonetal, immer an der Hangkante entlang bis zur Ortsverbindungsstraße Lonsee - Luizhausen, die wir queren. Hinunter in das Tälchen, an der Hecke links und weiter abwärts ins Lonetal. Unten am Waldrand wieder links und Richtung Lonsee. Über den Fußgängersteg zum Freizeitgelände am Lonesee, wo einiges über den Flussbaumeister Biber zu lernen ist. Nun auf dem Fußweg direkt an der Lone zum Rathaus Lonsee und weiter am Bach entlang bis zur Straße L 1170. Hier nach links und auf dem Gehweg neben der Straße Richtung Urspring. In der Kurve rechts abwärts auf den Fußpfad zur Bahnlinie und durch die alte Unterführung aus dem Jahr 1850. Danach geradeaus weiter zum Waldrand. Ein Abstecher nach rechts zum ältesten Naturschutzgebiet der Gegend, dem Salenberg, ist lohnend. Der Weiterweg führt nach links am Waldrand entlang, dann rechts den Berg hoch, oben wieder links und bald kommt das umwallte Quadrat in den Blick, das Römerkastell Ad Lunam (Infotafel). Auf dem asphaltierten Feldweg hinunter zum Bahnhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahnlinie Ulm - Stuttgart, Haltepunkt Urspring

Anfahrt

A 8 Ausfahrt Ulm-West, B 10 Richtung Dornstadt - Geislingen, in der Ortsmitte (Fußgängerampel) zur Kirche, hier nach rechts zu den Parkplätzen bei der Lonequellhalle und der Schule

Parken

Parkplätze neben der Lonequellhalle und der Schule (in der Nähe der Kirche)

Koordinaten

DD
48.549896, 9.894675
GMS
48°32'59.6"N 9°53'40.8"E
UTM
32U 566026 5377808
w3w 
///pharao.begleiten.wasser
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Wetterangepasste Kleidung und feste Wanderschuhe. Stöcke können vor allem im Winterhalbjahr sinnvoll sein

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,9 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
290 hm
Abstieg
290 hm
Höchster Punkt
645 hm
Tiefster Punkt
550 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Funktionen
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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