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Fitness
Qualitätswege Etappe

Renchtalsteig 3. Etappe; Bad Peterstal - Alexanderschanze

· 2 Bewertungen · Qualitätswege · Schwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Der Holchenwasserfall
    / Der Holchenwasserfall
    Foto: Petra Boschert, Kur und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach
  • /
    Foto: Martin Huber, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Der Glaswaldsee
    Foto: Martin Huber, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Am Ufer des Glaswaldsee
    Foto: Martin Huber, Schwarzwaldverein e.V.
  • / Lettstädter Hütte
    Foto: Dorothee Braun, Kur und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach
  • / Blick vom Bauernkopfeck
    Foto: Martin Huber, Schwarzwaldverein e.V.
m 1200 1000 800 600 400 200 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Holchenwasserfall am Himmelssteig Sexauer Hütte Wolfursprung Wasserfall Seeblick Hildahütte Holchen-Wasserfall

Anspruchsvolle Wanderung auf den Höhen des hinteren Renchtals, vorbei an den Natursehenswürdigkeiten Glaswaldsee, Rappenschliff und Teufelskanzel, gespickt mit herrlichen Weitsichten.
schwer
19,4 km
6:23 h
1024 hm
456 hm
Die Wanderung ist vom Frühjahr bis in den späten Herbst durchführbar. Im Winter können die Wege in den oberen Höhenlagen je nach Schneevorkommen bedingt begehbar sein. Im Hochsommer spenden die Wälder angenehmen, kühlen Schatten, im Herbst während der Laubverfärbung ist die Wanderstrecke teils sehr farbenprächtig.

Autorentipp

Mit dem Holchen-Wasserfall, dem Karsee Glaswaldsee, dem Rappenschliff und der Teufelskanzel bieten sich geologische Höhepunkte im Renchtal, die in Erinnerung bleiben werden.
outdooractive.com User
Autor
Martin Huber
Aktualisierung: 02.12.2016

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
969 m
Tiefster Punkt
400 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Renchtalsteig verläuft auf unkritischen Wegen

Ausrüstung

Knöchelhohe Wanderschuhe sind erforderlich; Wanderstöcke, wärmende Flies- und winddichte Regenjacke,  empfehlenswert, Rucksackverpflegung sollte mitgenommen werden.

Weitere Infos und Links

Renchtal Tourismus  GmbH, Bahnhofstraße 16, 77704 Oberkirch,
Tel.: 07802 / 82600, E-Mail: info@renchtal-tourismus.de

Kur und Tourismus GmbH Bad Peterstal-Griesbach,
Wilhelmstraße 2, 77740 Bad Peterstal-Griesbach,
Tel.: 07806 / 9100-0; E-Mail: info@bad-peterstal-griesbach.info

 

Schwarzwaldverein Bezirk Renchtal
www.schwarzwaldverein-bezirk-renchtal.de

Start

Kurhaus Bad Peterstal (400 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.427069, 8.207379
UTM
32U 441363 5364072

Ziel

Alexanderschanze

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt dieser anspruchsvollen Tagesetappe ist die "Kurhaus Brücke", die vom Bahnhof Bad Peterstal ca. 600 m entfernt liegt und über den örtlichen Zugangsweg, markiert durch die blaue Raute, zu erreichen ist. Hier wandert man los, dem Wegzeichen des Renchtalsteigs, blau-grüne Raute rot umrandet mit den Buchstaben „rs“, folgend zum "Kurhaus-Parkplatz" und weiter zum "Aufgang Sportplatz". Nun steigt der Weg steil an zum Sportplatz und verläuft danach auf naturbelassenem Weg oberhalb des Freiersbachtals bequem weiter zum "Frentzeck". Auf diesem Wegstück kann man sich an den schönen Aussichten ins Tal erfreuen, bevor man ins Holchental abbiegt und zum "Erlengrund" wandert. Von diesem Standort aus schreiten man dann ca. 500 m entlang der Talstraße zum idyllischen "Holchen-Wasserfall", an dem das Wasser des Holchenbächles über zwei Fallstufen ca. 8m in die Tiefe fällt. Auf der folgenden Wegstrecke wandert man zuerst leicht ansteigend vorbei am "Palmspring" zum "Palmspringeck", danach aber geht es relativ steil bergan, bis zum "Langenberger Ries". Die schöne Aussicht  von hier oben ist der Lohn für den kräftigen Anstieg. Leicht ansteigend wandert man nun zur "See-Ebene-Straße" und gelangt in der Folge zur "See-Ebene", wo man auf den „Westweg“, Fernwanderweg Pforzheim – Basel, trifft. Nach weiteren 400 m erreicht man den Aussichtspunkt "Seeblick", wo bei der nahe gelegenen Sitzecke eine kleine Rast eingelegt und die bezaubernde Aussicht auf den Glaswaldsee sowie bei günstigem Wetter bis zur Schwäbischen Alb genossen werden kann.
Erholt wandert man weiter vorbei an der "Lettstädter Höhe Stein 77", wo früher der Grenzstein Nr. 77 die Grenze zwischen Bistum Straßburg und dem Gebiet des Fürsten von Fürstenberg markierte. Hier am zweithöchsten Punkt der Wanderung (966 m ü. NN) trennt sich der Renchtalsteig vom Westweg und man steigt nun gut 200 Höhenmeter bergab vorbei an der "Lettstädter Höhe" und "Wildwies" in Richtung "Bärenfelsen". Danach gelangt man zum Aussichtspunkt „Marienruhe“, bevor man den Grasweg hinunter zum Rappenschliff" wandert, eine gigantische, nahezu 100 m abfallenden Steilrinne mit Felsabbrüchen im Buntsandstein. Danach gehts weiter vorbei am "Wasserfall", in dem das Wasser vom Rappenschliff in die Tiefe fällt, und steigt anschließend auf einem schmalen Pfad bergauf zum Standort "Bei der Sexauer Hütte", von wo aus man über die Forststraße zur "Sexauer Hütte" gelangt. Am dortigen Brunnen kann man sich bei einer kurzen Rast erfrischen, bevor es auf der Forststraße neben der Hütte bergauf zum "Teufelskanzelweg" geht. Hier biegt man scharf rechts ab und wandert zum Einstieg in die Teufelskanzel, in der man auf einem idyllischen Pfad und über Stufen mit teils alpinem Charakter steil hinauf zum "Standort Teufelskanzel" empor steigt. Nun geht man recht bequem nach links über die Holzabfuhrstraße weiter und kurz danach rechts hoch zum "Schnepfenmoos", wo man wieder auf den Westweg trifft. Auf naturbelassenen und bequem zu gehenden Pfaden gelang man zur "Hildahütte" und kurz danach zum "Graseck", wo man links und gleich wieder nach rechts abbiegt und in Richtung "Heuplatz" wandert. Auf diesem Wegstück kommt man unterhalb des Bauernkopfes zu einem Aussichtspunkt und Gleitschirmstartplatz, wo sich unvergessliche Aussichten ins hintere Renchtal und weit bis in die Rheinebene hinein anbieten. Vorbei am "Heuplatz" wandert man bequem und zielstrebig zum direkt an der B28 liegenden Standort "Neuer Höhenweg", wo man in den Wald einbiegt und zum Wolfursprung gelangt. Das letzte Wegstück dieser Wanderung geht man nach links weg und erreicht kurz danach die "Alexanderschanze", das Ziel und den höchsten Punkt (968 m ü. NN) dieser eindrucksvollen Etappe des Renchtalsteigs. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Ortenau-S-Bahn bzw. der Buslinie 7137 bis Bad Peterstal Bahnhof

Rückfahrt von der Alexanderschanze mit Freizeitbus (nur von Mai bis Oktober) nach Bad Griesbach und weiter mit der Ortenau-S-Bahn bzw. der Buslinie 7137 bis Bad Peterstal Bahnhof

Auskunft : www.TGO.de ; efa-bw.de ; www.bahn.de

Anfahrt

Über die B28 von Appenweier oder Freudenstadt kommend bis Bahnhof Bad Peterstal

Parken

Direkt am Bahnhof Bad Peterstal   UTM-Koordinaten: 32U  440910,  5364210
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wanderbuch "Wanderparadies Renchtal"; ISBN 978-3-926973-20-7

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte des Schwarzwaldvereins im Maßstab 1:35 000 (grüne Reihe): Renchtal Ortenau, ISBN 978-3-89021-736-9, 2. Auflage 2011


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,0
(2)
Klemens Schmid
09.07.2019 · Community
Eine recht schöne und abwechslungsreiche Etappe des Renchtalwegs. Nachdem man sich auf den ersten beiden Etappen überwiegend auf Forstautobahnen bewegt hat, geht es hier zunächst auf schmalen Pfaden voran. Man merkt auch das Bemühen der Wege-Designer, schmale Parallelwege zum Forstweg zu nutzen. Erst auf dem Westweg wir es dann wieder forstig. Die Highlights waren für mich der Holchen-Wasserfall und die Aussichten auf dem "Neuen Höhenweg" auf dem letzten Stück. Die Teufelskanzel und der Glaswaldseeblick sind meiner Meinung nach etwas hochgejubelt. Insbesondere muss man sich die Schleife zur Teufelskanzel mit einem Umweg von 4 km und einem Zwischenabstieg von 200 Hm erkaufen, von denen der Großteil langweilig ist. Interessant dabei sind nur die letzten 500 m, wo man auf Treppen wieder zum Westweg hochsteigt. Das kann man einfacher haben, indem man vom Westweg mal kurz runter geht und wieder hoch. Wer hofft, am Endpunkt "Alexanderschanze" gäbe es eine Verpflegungsstation oder gar eine Übernachtungsmöglichkeit, wird enttäuscht. Das Hotel Alexanderschanze sieht von weitem aus wie ein Relikt aus besseren Zeiten. Man muss schon nach Kniebis rein oder weiter zur Zuflucht, um seinen Durst zu löschen.
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Gemacht am 04.07.2019
Klemens Schmid
09.07.2019 · Community
Die Zeitangabe von 7:20 erscheint mir überzogen. Ich habe netto 5 Stunden gebraucht.
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Gemacht am 04.07.2019
Werner Mourer
25.09.2016 · Community
Tolle Natur, einsame Pfade und spektakuläre Aussichten prägen diese Etappe
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Sonntag, 25. September 2016 19:58:32
Foto: Werner Mourer, Community
Sonntag, 25. September 2016 19:58:50
Foto: Werner Mourer, Community
Sonntag, 25. September 2016 19:59:14
Foto: Werner Mourer, Community
Sonntag, 25. September 2016 19:59:36
Foto: Werner Mourer, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,4 km
Dauer
6:23h
Aufstieg
1024 hm
Abstieg
456 hm
Etappentour aussichtsreich geologische Highlights

Statistik

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