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Genießerpfade

Genießerpfad - Baiersbronner Sankenbachsteig

(13) Genießerpfade • Schwarzwald
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    Foto: Baiersbronn Touristik
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    Foto: Baiersbronn Touristik
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  • Wanderportal am Parkplatz Sesselbahn
    / Wanderportal am Parkplatz Sesselbahn
    Foto: Baiersbronn Touristik
  • Glasmännlehütte auf dem Stöckerkopf
    / Glasmännlehütte auf dem Stöckerkopf
    Foto: Baiersbronn Touristik
  • Michaelskirche
    / Michaelskirche
    Foto: Baiersbronn Touristik
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    Foto: Isabell Becker, Community
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    Foto: Isabell Becker, Community
Karte / Genießerpfad - Baiersbronner Sankenbachsteig
450 600 750 900 1050 m km 2 4 6 8 10 12 Sankenbachsee Hütte am Sankenbachsee mit Grillstelle Sankenbach Wasserfälle Wasenhütte Michaelskirche Glasmännlehütte
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Der Genießerpfad Baiersbronner Sankenbachsteig bietet abwechslungsreiche Erlebnisse wie den Sankenbachsee, die Sankenbacher Wasserfälle, naturbelassene Pfade und eine urige Einkehr in der Glasmännlehütte auf 777 Metern Höhe.

schwer
13,6km
3:45
482 m
482 m
alle Details

Der Start befindet sich am Parkplatz Sesselbahn und führt auf den ersten Metern entlang des Kienbächles bis hin zum Wildgehege. Am Waldrand angekommen beginnt der Weg leicht anzusteigen und führt vorbei an einem Waldspielplatz über die Sankenbach-Furt auf einem schmalen Pfad zum romantischen Sankenbachsee.

Der Sankenbachsee ist einer der fünf Karseen der Gemeinde Baiersbronn, die während der letzten und vorletzten Eiszeit entstanden sind. In der Baiersbronner Gemarkung liegen über 60 deutlich erkennbare Kare. Lassen Sie sich doch bei einer kleinen Rast am Seeufer von der Schönheit des Sees verzaubern und genießen Sie den eindrucksvollen Anblick. Der weitere Streckenverlauf führt anschließend über naturbelassene Pfade und einem mittelschweren Anstieg für geübte Wanderer (gutes Schuhwerk empfohlen) zu den Sankenbacher Wasserfällen. Die steile Karwand erhebt sich gewaltig und lässt den Sankenbach aus 40 m hohen, zweistufigen Wasserfall in den Sankenbachsee stürzen.

Nach diesem beeindruckenden Naturerlebnis erreicht man die Wasserfallhütte. Von hier aus verläuft der Weg am Raiblesbrunnen vorbei weiterhin auf naturbelassen Pfaden und Schotterwegen hin zur nächsten Rastgelegenheit, der Wasenhütte. Eine kleine Rast an der Wasenhütte wird durch den herrlichen Ausblick nach Freudenstadt belebt. Die Stadt wurde im Jahr 1599 von Herzog Friedrich I. von Württemberg als beabsichtigte Residenz des Herzogtums Württemberg in Auftrag gegeben und durch den Stadtbaumeister Schickardt geplant und erbaut.

Der Genießerpfad folgt nun bergab bis nach Friedrichstal einem alten Handelsweg, der Grubersteig. Über Jahrhunderte war dieser Weg ein wichtiger Handelsweg vorbei an der Pass- und Zollstation am Kloster Kniebis. Aber auch Holz und Holzkohle für die Hochöfen in Friedrichstal wurden auf diesem Weg transportiert. Eindrucksvoll zeugt heute davon noch der tief eingeschnittene Hohlweg. Auch wenn Friedrichstal auf den ersten Blick eher unscheinbar wirken mag, dieser kleine Teilort der Gemeinde Baiersbronn hat eine große Geschichte. Die Geschichte des Bergbaus und der Erzverarbeitung, vor allem aber die Geschichte der "Königlichen", heute "Schwäbischen Hüttenwerke".

Am Waldrand unweit der Michaelskirche in Friedrichstal angekommen geht es aber auch schon wieder bergauf in Richtung Stöckerkopf, wo die ganzjährig bewirtete Glasmännlehütte zu einer wohlverdienten Einkehr einlädt. Von hier aus hat man einen sensationellen Panorama-Ausblick über Baiersbronn.

Über den anspruchsvollen, felsigen Abstieg geht es mit weiterhin tollen Ausblicken über Baiersbronn und das Murgtal zum Stöckerkopfwegle und weiter zum Sohlberg, Stöck bis hin zum Stöckerweg.  Gönnen Sie sich doch als krönenden Abschluss der Tour noch einen Schnaps am Schnapsbrunnen der Familie Kalmbach bevor sie dann zum Ausgangspunkt Parkplatz Sesselbahn gelangen.

Autorentipp

Ein lohnenswerter Abstecher in Friedrichstal

Die Geschichte des Bergbaus und der Erzverarbeitung, vor allem aber die Geschichte der "Königlichen", heute "Schwäbischen Hüttenwerke". Der historische Kultur- und Erlebnispfad in und um Friedrichstal macht diese Geschichte lebendig. Zwei Varianten führen in Friedrichstal durch das eiserne Zeitalter: ein ausführlicher, 4,6 km langer Rundkurs und ein etwas kürzerer, barrierefreier Weg von 2,7 km.

outdooractive.com User
Autor

Baiersbronn Touristik

Aktualisierung: 27.02.2017

Schwierigkeit schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
848 m
551 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
mit Bahn und Bus erreichbar
aussichtsreich
Genießerpfade
Gipfel-Tour
TopTipps

Sicherheitshinweise

Der anspruchsvollen, felsigen Abstieg von der Glasmännlehütte ist nur für geübte Wanderer geeignet. Eine alternative Strecke ist ausgeschildert.

ggf. aktuelle Wegesperrungen beachten

aktuelle Wegesperrungen


Ausrüstung

Gute Wanderschuhe, Regenbekleidung und Sonnenschutz sowie Rucksackvesper von Vorteil.


Start

Parkplatz Sesselbahn Baiersbronn (557 m)
Koordinaten:
Geogr. 48.500964 N 8.363591 E
UTM 32U 452988 5372178

Ziel

Parkplatz Sesselbahn Baiersbronn

Wegbeschreibung

Die Strecke ist mit dem Logo der Schwarzwälder Genießerpfade gekennzeichnet.

Standortfolge:  Parkplatz Sesselbahn - Gleitschirm Landeplatz - Kienbächle - Spielplatz - Sankenbach Brückle - Sankenbach Furt - Sankenbach Kessel - Sankenbach See - Wasserfallhütte - Weihermisse - Prof Endriss Weg - Wasenhütte - Hohacker - Michaeliskirche - Missehütte - Stöckerkopf - Stöckerkopfwegle - Sohlberg - Stöck - Sesselbahn

Öffentliche Verkehrsmittel:

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

S-Bahn und Bus Haltestelle Baiersbronn Bahnhof.

Fahrpläne

Fußweg von ca. 10 Min bis zum Parkplatz Sesselbahn

Anfahrt:

Von der B 462 in die Forbachstraße abbiegen, dann rechts ab in die Sankenbachstraße.

Parken:

Parkplatz Sesselbahn im Sankenbachtal in Baiersbronn

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Baiersbronner Wanderkarte 1:25000 Baiersbronner Wanderguide

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Thomas Kiefer
25.04.2017
Sehr schöne Wanderung! Auch die Beschilderung fanden wir in Ordnung. Einziges Manko: Leider scheinen einige Wanderer keinen Sinn für Natur- und Umweltschutz zu haben. Es lagen leider wirklich sehr viele Taschentücher sowie Kaugummi- und Bonbonverpackungen am Wegesrand. Ich finde es sehr traurig, aber vielleicht muss man hier noch mehr Aufklärungsarbeit leisten und die Wanderer darauf hinweisen, dass man in der Natur keine Spuren hinterlässt. LG Thomas
Bewertung
Gemacht am
25.04.2017

outdooractive.com User
Baiersbronn Touristik
31.01.2017

Lieber Herr Rieger,

wir danken für Ihren Kommentar und freuen uns, dass Sie Ihre Wanderung genießen konnten, obwohl die Beschilderung Ihre gewünschte direkte Zielrichtung offen ließ. Wir bedauern, dass das für Sie verwirrend war. Gerne erklären wir, dass sich der Baiersbronner Wanderhimmel aus über 550km Wanderwegen, 220 km Winterwanderwegen und 400km MTB-Strecken zusammensetzt. Hierüber haben wir Guides mit entsprechenden Karten für unsere Gäste erstellt, die auch auf den Touren so ausgeschildert sind. Im Wander-Informationszentrum am Bahnhof Baiersbronn sowie an den weiteren Tourist-Infos sind diese Unterlagen zu erhalten. Gerne beraten wir Sie auch persönlich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit freundlichen Grüßen

Wander-Informationszentrum


Martin Riegert
30.01.2017
Der Kessel Sankenbachsee und seine steile Westseite bieten interessante und abwechslungsreiche Wanderwege abseits der Wirtschaftswege. Wir machten eine Tour im Winter bei viel Schnee. Auch dann findet man ausgetretene Pfade vor, (wenn auch der Aufstieg zum Sankenbachwasserfall bei dieser Witterung offiziell gesperrt ist!). Mehr durch Zufall stießen wir auf die Ausschilderung "Sankenbachsteig". An der Wasserfallhütte ein altes Hinweisschild Stöckerkopf 4,2km. Das ist ein lohnenswertes Ziel! Zumal zum Aufwärmen und Stärken, wenn man in der Winterlandschaft unterwegs ist. Da bietet sich der Sankenbachsteig an, wenn man auf der Höhe bleibt, dachten wir uns. Wer allerdings nicht digital mit Smartphone unterwegs ist, hat so seine Schwierigkeiten mit Rundtouren, wenn man die Streckenführung gar nicht kennt. Im Gebiet Gruberkopf wäre es schon sehr hilfreich, wenn die kürzesten Verbindungswege zum Stöckerkopf mal angegeben wären. Viele Rundweg-Symbole, blaugelbe Mountainbike Strecken-Hinweise zuhauf, sogar auch noch Schilder zur ARD-buffet-Tour von 2015 oder 2010? Da kann man schon die Orientierung verlieren. Konkrete Zielangaben mit Entfernungen wären da hilfreich. So wäre es auch für spontane Wanderer möglich, seinen Weg durch das Dickicht der Beschilderung zu finden. Aber das Naturerlebnis ist einmalig - und 10 km durch den Schnee gestapft ist bei passendem Schuhwerk auch eine Herausforderung und Erlebnis.
Bewertung
Gemacht am
08.01.2017

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit schwer
Strecke 13,6 km
Dauer 3:45 Std.
Aufstieg 482 m
Abstieg 482 m

Eigenschaften

mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

Statistik

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