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Bergtour

Das Steinerne Meer: Hüttentour um den Königssee

Bergtour · Berchtesgadener Land
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  • Die Berggaststätte Gotzenalm - im Hintergrund der Watzmann.
    / Die Berggaststätte Gotzenalm - im Hintergrund der Watzmann.
    Foto: By Horemu 06:46, 8 October 2007 (UTC) (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
  • Wasseralm im letzten Licht
    / Wasseralm im letzten Licht
    Foto: Johann Irlinger  , DAV Sektion Berchtesgaden
  • Wasseralm im Winter
    / Wasseralm im Winter
    Foto: Bernhard Kühnhauser, DAV Sektion Berchtesgaden
  • Wasseralm in der Röth
    / Wasseralm in der Röth
    Foto: Bernhard Kühnhauser, DAV Sektion Berchtesgaden
  • Kärlingerhaus mit Funtensee
    / Kärlingerhaus mit Funtensee
    Foto: Sigi Hinterbrandner, DAV Sektion Berchtesgaden
  • Funtensee
    / Funtensee
    Foto: Johann Irlinger, DAV Sektion Berchtesgaden
  • / Kärlingerhaus vom Funtensee aus gesehen
    Foto: Marika Hildebrand, DAV Sektion Berchtesgaden
  • / Ausblick auf den Funtensee
    Foto: Sigi Hinterbrandner, DAV Sektion Berchtesgaden
  • / Funtensee
    Foto: Bernhard Kühnhauser, DAV Sektion Berchtesgaden
  • /
    Foto: Bernhard Kühnhauser, DAV Sektion Berchtesgaden
  • / Wasseralm in der Röth
    Foto: Schmid Stefan, DAV Sektion Berchtesgaden
600 900 1200 1500 1800 2100 m km 5 10 15 20 25 30 35 Gotzenalm Wasseralm in der Röth Kärlingerhaus

Die Große Reibn: Von Hütte zu Hütte durch das Steinerne Meer wandern

schwer
37,1 km
16:31 h
2651 hm
2655 hm

Hütten-Hopping im Berchtesgadener Land: Matratzenlager, Murmeltiere und Menschenleere: Die Große Reibn führt durch die Natur des Nationalparks Berchtesgaden in mehreren Etappen durch das Steinerne Meer einmal rund um den Königssee

Autorentipp

Die Auffahrt bis zur Mittelstation der Jennerbahn verkürzt die erste Etappe der Tour!

outdooractive.com User
Autor
Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
Aktualisierung: 03.03.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1731 m
598 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Bei Touren mit Hüttenübernachtung bitte immer einen Hüttenschlafsack mitnehmen!

Weitere Infos und Links

Gotzenalm: geöffnet von 25. Mai bis 25. Oktober, Übernachtung im Matratzenlager inklusive Frühstück ab 22 Euro, im Zweibettzimmer ab 28 Euro. Tel. +49-8652-690900

Wasseralm: Matratzenlager, Hüttenwirte Monika und Horst Schellmoser, Tel. +49-8652-6019902 (Hütte) oder +49-8652-985802 (Tal),   monikabgl@web.de

Kärlingerhaus: geöffnet von voraussichtlich Ende Mai bis Mitte Oktober, Übernachtung im Matratzenlager ab 22 Euro, im Vierer-Zimmer ab 28 Euro, Frühstück 8,90 Euro.   info@kaerlingerhaus.de

 

Flyer des DAV

Start

Königssee (611 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.591230, 12.989576
UTM
33T 348853 5272827

Ziel

Königssee

Wegbeschreibung

Eine der schönsten Hütten-Touren der Region führt durch die unberührte Natur des Nationalparks Berchtesgaden. Wer hier die Stiefel schnürt und vom Parkplatz am Königssee aus zur Gotzenalm (1685 m) aufbricht, verabschiedet sich für vier Tage in die Wildnis und ist jeden Tag im Schnitt fünf Stunden unterwegs. Rund 1000 Höhenmeter müssen die Wanderer zunächst überwinden, um zu der am höchsten gelegenen Alm im Berchtesgadener Land zu gelangen. Vor der abendlichen Brotzeit sollte man noch einmal in die Wanderstiefel schlüpfen. „Nur wenige Gehminuten entfernt liegt die Aussichtskanzel Feuerpalven, von der aus man den schönsten Blick auf den Königssee überhaupt hat“, sagt Herbert Wendlinger, Wanderführer und Leiter einer Skischule, der das Reich von König Watzmann wie seine Westentasche kennt.

 

Mit der Wasseralm, zu der man direkt nach dem Frühstück aufbricht, verrät er einen besonderen Geheimtipp fürs Hütten-Hopping. Noch vor wenigen Jahren war die kleine Alm, die inmitten von Bergwiesen auf 1400 Metern liegt, eine reine Selbstversorgerhütte. Heute kann man hier deftige Kost samt kühlen Getränken genießen und sogar übernachten – eine Reservierung ist allerdings erforderlich, weil es nur maximal 40 Schlafplätze gibt“, rät Wendlinger. Schließlich gilt die kleine Hütte mit ihren Lagern als schönstes und urigstes Fleckchen im gesamten Nationalpark.

 

Einen Hauch von Komfort in grandioser Bergwelt verspricht dagegen das Kärlingerhaus, auch Funtenseehaus genannt, das am Abend des dritten Wandertages zur Einkehr lädt. Über den Halskopf vorbei am Grünsee und über die rund 300 Stufen der „Himmelsleiter“ erreicht man die Hütte nach einer abwechslungsreichen Tour gespickt mit Almen, reizvollen Aussichtspunkten und Seen.

 

Einheimische sieht man eher selten in die alpinen Gewässer springen. „Das machen eigentlich nur die Küstenbewohner aus dem Norden. Uns ist das Wasser meistens zu kalt“, gibt Wendlinger schmunzelnd zu. Ein wettertechnisch prominentes Nass lädt mit dem Funtensee (1638 m) am Kärlingerhaus zum besonderen Bad ein: Berühmt wurde der Bergsee durch den TV-Meteorologen Jörg Kachelmann, der hier eine Wetterstation errichten ließ und feststellte, dass der Funtensee auf Grund einer geografischen Kuriosität der kälteste Ort Deutschlands ist. Denn im Kessel des Hochtals staut sich im Winter die kalte Luft und sorgt für rekordverdächtige Minusgrade. „Im Hochsommer kann der See mit rund 18 Grad aber durchaus angenehme Temperaturen erreichen“, sagt Wendlinger. Ideal also, um wenigstens den Füßen nach der Wanderung eine kleine Wohltat zu gönnen.

 

Entspannt begeben sich die Wanderer am nächsten Tag nach einem zünftigen Frühstück auf der Sonnenterrasse des Kärlingerhauses auf die letzte Etappe. Abwärts geht’s über die berüchtigte Saugasse – 36 Kehren und 400 Höhenmeter steigt der Wanderer wieder hinab nach St. Bartholomä. Dort krönt eine abschließende Bootsfahrt über den Königssee die Hüttentour, die man bei guter Fitness übrigens auch auf drei Tage verkürzen kann.

Parken

Parkplatz Königssee
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
37,1 km
Dauer
16:31 h
Aufstieg
2651 hm
Abstieg
2655 hm
Etappentour Einkehrmöglichkeit

Statistik

: h
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