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Große Reibn - Skitour

· 1 Bewertung · Skitour · Berchtesgadener Land
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Berchtesgadener Land Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aufstieg über Lohmais Richtung Schneibsteinhaus und Stahlhaus
    / Aufstieg über Lohmais Richtung Schneibsteinhaus und Stahlhaus
    Foto: Sepp Wurm, Berchtesgadener Land
  • Das Kärlingerhaus am Funtensee im Winter
    / Das Kärlingerhaus am Funtensee im Winter
    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Berchtesgadener Land
  • Skitour im Steinernen Meer
    / Skitour im Steinernen Meer
    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Berchtesgadener Land
  • Abfahrt durch den Loferer Seilergraben
    / Abfahrt durch den Loferer Seilergraben
    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Berchtesgadener Land
  • Große Reibn
    / Große Reibn
    Video: bergsteigen com
Karte / Große Reibn - Skitour
1000 1500 2000 2500 3000 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45 Das Stahlhaus am Torrener Joch Die Wasseralm in der Röth Der Funtensee im Steinernen Meer Das Kärlingerhaus am Funtensee Das Wimbachschloss

Die Haute Route der Berchtesgadener Alpen: Eine Mehr-Tages-Tour rund um den Königssee und den Watzmann!
schwer
46,1 km
20:00 h
3288 hm
4432 hm
Da sich die Skitour Große Reibn auf nahezu 50 Kilometer über 4500 Höhenmeter erstreckt, sollte man 1 oder 2 Übernachtungen einplanen. Sehr kondtionsstarke Skibergsteiger gehen die Große Reibn zwar an einem Tag, doch raten wir dem Normal-Skitourengeher zu einer oder auch zwei Übernachtungen.

Autorentipp

Wenn es die Schnee-u. Witterungsverhältnisse erlauben, dann ist das Kärlingerhuas während der Schitourenwochen 2016 vom 12. März bis einschließlich 28.März (Ostermontag) geöffnet!
outdooractive.com User
Autor
Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
Aktualisierung: 15.05.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2581 m
Tiefster Punkt
628 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Das Stahlhaus am Torrener Joch

Sicherheitshinweise

Mittel auf weiten Teilen der Route, aber hoch in einigen Steilpassagen (Abfahrt Eisgraben, Aufstieg und Abfahrt Funtenseetauern, Abfahrt an der Hundstod-Westwand zur Hochwies und Abfahrt durch den Loferer Seilergraben – nur bei stabilen Verhältnissen!

Ausrüstung

Skitourenausrüstung inklusive Lawinenschaufel, Sonde und LVS-Gerät!

Start

Königssee (1777 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.576062, 13.024700
UTM
33T 351450 5271073

Ziel

Wimbachbrücke Ramsau

Wegbeschreibung

1. Etappe:   Aufstiegvom Königssee  zum Carl-von-Stahl-Haus  auf 1.736 m am Torrener Joch. Vom Königssee führt der Hochbahnweg zur Königsbachalm und dann weiter zum Schneibsteinhaus. Das Stahlhaus ist jetzt bereits in Sichtweite. Leichte Variante: Auffahrt mit der Jennerbahn bis Bergstation. Von der Bergstation kurze Abfahrt in besagten Sattel. Nun ein Stück auf dem Kamm entlang, dann schräg rechts hinüber querend, teils leicht abfallend in Richtung Schneibsteinhaus und oberhalb davon zum Torrener Joch mit dem Carl-von-Stahl-Haus (ca. ½ Stunde ab Bergstation). Tipp: Ein Start am Parkplatz Hinterbrand verkürzt diese Etappe erheblich!

 

2. Etappe:   Vom Stahlhaus Richtung Süd-Südost durch den Latschengürtel hindurch, dann in einem leichten Rechtsbogen auf den Schneibstein; Am Gipfel werden die Felle abgezogen, jetzt folgt die erste Abfahrt: In Richtung Süd-Südwest geht es über flache und breite Hänge in die Windscharte unterhalb des Windschartenkopfs (2.211 m). Hier werden die Felle wieder aufgezogen und über den nordostseitigen Gipfelhang empor. Das Gipfelkreuz erreicht man zuletzt von Osten her. Nun geht es bei der nächsten Abfahrt über den benachbarten Buckel des Schlumkopf (2.203 m) hinweg und weiter Richtung Süden auf eine plateauartige Hügellandschaft zu, wo bei ein paar kleinen Felsen abermals angefellt wird. Moderat ansteigend geht es weiter, östlich am unscheinbaren Hochseeleinkopf vorbei auf den markanten Kahlersberg (2.350 m) zu, den man aber deutlich links umgeht. Die Route verläuft Richtung Südosten bis kurz vor dem Kragenkopf nun ziemlich exakt auf der deutsch-österreichischen Grenze und dann in einem langen Linksbogen südwärts Richtung Wildalmriedl. Je nach Schneeverhältnissen kann es in Flachstücken effektiver sein, abzufellen und – teils schiebend – in dieser Passage zu fahren. Spätestens beim Aufstieg zum Wildalmriedel sind aber wieder die Felle nötig. Man steigt nicht bis zum Gipfel auf, sondern in einen flachen Sattel westlich davon (Steinmann), wo die Abfahrt in den Eisgraben beginnt. Dazu zunächst nach West-Südwest (leicht rechts) an den Plateaurand und durch eine kleine Senke, nun auf einem breiten Band weiter nach Norden (Rechtsknick) abfahren, bis ein Steilhang nach Süden in den Eisgraben leitet. Im unteren Teil dieses Steilstücks muss eine felsdurchsetzte Passage kurz abgeklettert werden; bei schlechten Verhältnissen bzw. Vereisung können hier Steigeisen nötig sein. Bei der weiteren Abfahrt quert man auf die linke (südliche) Seite des Eisgrabens und versucht, am Ende der Steilwände des Teufelshorns den Hang im lichten Wald möglichst hoch zu queren, um in eine Scharte südlich vom Lehlingkopf (markante Felswand) zu gelangen. Links an der Wand vorbei in teils abenteuerlicher Abfahrt zwischen kleinen Felsen hindurch bis auf etwa 1580 Meter Höhe. Es folgt ein längerer Anstieg: rechts vorbei an der Schönfeldwand, durch ein breites Kar nach Südwesten zur Blauen Lache (1816 m), links daran vorbei und weiter südwärts hinauf zu einem Rücken – dem Beginn der Langen Gasse, die nach Westen Richtung Leiterkopf (2.369 m, markanter Felsgipfel) führt. Diesen lässt man rechts liegen, durchquert am rechten Rand die Steinige Grube und steigt an deren Ende über die steilen Südhänge (Vorsicht, je nach Tageserwärmung Lawinengefahr!) auf den Gipfel des Funtenseetauern (2.579 m) - die letzten Meter zu Fuß (Skidepot). Vom Gipfel bzw. Skidepot ein kurzes Stück flach nach Westen. Nun traumhafte Abfahrt über anhaltend etwa 35 Grad steile Westhänge bis zum Stuhlgraben und weiter durch diesen bis zum Funtensee, an dessen Nordwestseite das Kärlinger Haus liegt (insgesamt etwa 25 km Distanz und 2400 Höhenmeter ab dem Carl-von-Stahl-Haus, circa acht Stunden).

 

3. Etappe:    Vom Kärlinger Haus westwärts durch die Senke hindurch und an deren Ende schräg links hinauf in den lichten Wald bis zum Hirschtörl (1.876 m). Kurze, steile Abfahrt nach Westen, dann auf Fellen weiter westwärts über ein zunächst nur sanft ansteigendes Hochplateau auf den großen Hundstod zu. Deutlich rechts am Ingolstädter Haus vorbei bis zur Hundstodscharte südlich der mächtigen Felswände. Nach einer kurzen Querung nach Nordwesten zum Dießenbacheck steht eine schwierige Abfahrt an: Der 35 bis 40 Grad steile Westhang hinunter zum Hochwies-Talboden ist vormittags oft knüppelhart – stürzen sollte man hier nicht. Von der Hochwies zieht die Aufstiegsroute westwärts über nach Nordosten exponierte, sanft kupierte Hänge zur Gratschneide nördlich des Seehorns (2.321 m), das Gipfelsammler noch mitnehmen können. In der Regel wird man dem Gratverlauf aber gleich nach Norden folgen zur österreichisch-deutschen Grenze westlich vom Großen Palfenhorn. Letztmals werden hier die Felle abgezogen – und wieder steht ein  abfahrtstechnisch anspruchsvoller Abschnitt bevor. Die ersten Schwünge werden, direkt Richtung Norden, in ideal geneigte Hänge gezogen, bis sich diese verengen – leicht nach rechts abknickend erfolgt nun die Einfahrt in den Loferer Seilergraben. Hier sind stabile Lawinenverhältnisse unerlässlich! Der Loferer Seilergraben wird nach unten heraus immer steiler (leicht über 40 Grad) und enger, ehe er zum Wimbachgries hin ausläuft. Der weitere, lange Weg nordwärts das Wimbachtal hinaus bis zur Wimbachbrücke ist vorgegeben: Am besten möglichst oft in Schussfahrt in der Spur bleiben, um Schwung zu holen für Flachstücke. Je nach Schneelage wird man oft ab dem Wimbachschloss die Ski tragen müssen (vom Kärlinger Haus zur Wimbachbrücke etwa 21 Kilometer Distanz und 1200 Höhenmeter, ca. sechs Stunden).

Öffentliche Verkehrsmittel

ZOB / Hbf Berchtesgaden - Bus 841 Königssee

Anfahrt

Autobahn A 8 (München – Salzburg)  Ausfahrt Piding / Bad Reichenhall. B 20 über Bad Reichenhall nach Berchtesgaden. Dann weiter nach Schönau am Königssee zur Talstation der Jennerbahn.

Parken

Großparkplatz Königssee
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
46,1 km
Dauer
20:00 h
Aufstieg
3288 hm
Abstieg
4432 hm
Etappentour aussichtsreich

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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