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Radfahren

Marbacher Gestütsradweg

(1) Radfahren • Schwäbische Alb
  • Haupt- und Landgestüt Marbach
    / Haupt- und Landgestüt Marbach
    Foto: Bettina Peters, Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V.
  • Araberfohlen
    / Araberfohlen
    Foto: Bettina Peters, Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V.
  • Fohlenhofweide
    / Fohlenhofweide
    Foto: Bettina Peters, Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V.
  • Wegweiser
    / Wegweiser
    Foto: Bettina Peters, Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V.
Karte / Marbacher Gestütsradweg
450 600 750 900 1050 m km 10 20 30 40 50 Gestütsmuseum Klosterkirche Offenhausen Wildgehege auf der Eninger Weide Gestütshof St. Johann Rutschenfelsen
Wetter

Der Marbacher Gestütsradweg verläuft auf insgesamt 60 km durch die attraktive Kulturlandschaft des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Erleben Sie die Gestütshöfe, Vorwerke und Pferdeweiden des Haupt- und Landgestüts Marbach hautnah.

Über zwei  Alternativrouten (Grafeneck-Tour  und Güterstein-Tour) sind weitere Höhepunkte angebunden. Die Güterstein-Tour führt über zum Teil  steile Wege auf die Albhochfläche und wieder zurück  nach Bad Urach, während die Grafeneck-Tour mit wenigen Höhenmetern vor allem mit Kindern Abwechslung bietet. Im Folgenden ist die Haupttour, der „Marbacher Gestütsradweg“ beschrieben.

mittel
59,2 km
4:10 Std
449 m
449 m
alle Details

Der Marbacher Gestütsradweg verläuft auf insgesamt 60 km durch die attraktive Kulturlandschaft des Biosphärengebiets Schwäbische Alb. Erleben Sie die Gestütshöfe, Vorwerke und Pferdeweiden des Haupt- und Landgestüts Marbach hautnah.

Über zwei  Alternativrouten (Grafeneck Tour und Güterstein Tour) sind weitere Höhepunkte angebunden. Die Güterstein-Tour führt über zum Teil  steile Wege auf die Albhochfläche und wieder zurück  nach Bad Urach, während die Grafeneck-Tour mit wenigen Höhenmetern vor allem mit Kindern Abwechslung bietet. Im Folgenden ist die Haupttour, der „Marbacher Gestütsradweg“ beschrieben.

Los geht es am großen Parkplatz des Haupt- und Landgestüts Marbach oder am Marbacher Bahnhof, der vor allem an Sonn- und Feiertagen von der Schwäbischen Alb-Bahn angesteuert wird (Fahrplan unter www.bahnhof-muensingen.de). Nach dem Start wartet gleich der erste Anstieg auf die Radler, der hinauf nach Grafeneck führt, wo der Besuch der Gedenkstätte einen kurzen Abstecher wert ist. Etwas weiter öffnet sich dann der Blick auf die Pferdeweiden Brennte und weit über die Landschaft der Schwäbischen Alb Richtung Münsingen.  Immer bergab geht es dann ins Tal der Großen Lauter. Diese überquert man über eine kleine Brücke und weiter geht es immer der Lauter entlang nach Wasserstetten. Hat man schon Hunger, lohnt sich ein kleiner Abstecher nach Dapfen.  Anschließend geht es mitten rein ins Biosphärengebiet, denn man streift hier eine der Kernzonen und das Landschaftsbild verändert sich. Leicht bergauf radelt man bis zum Stutenbrunnen, der zu den  ältesten Zeugen der langen und traditionsreichen Geschichte des Haupt- und Landgestüt Marbach gehört. Über weite und offene Landschaften gelangt man zum Vorwerk Hau, das über einen Abstecher an die Hauptroute angebunden ist. Eine kurze Rast lohnt sich vor allem in Offenhausen, wo das Gestütsmuseum und der Historische Klostergarten einladen. Durch das Lonsinger Tal geht es weiter zum Rastplatz Breinsberg mit Grillmöglichkeit. Wiesen und Heckenlandschaften prägen das Bild des nächsten Abschnittes, der über das Albgut Oberer Lindenhof zum Vorwerk Schafhaus führt. Die sich anschließende interessant aufbereitete Wildsträuchersammlung nimmt man am besten zu Fuß in Angriff. Wer sich mehr für die Fauna interessiert, dem wird das Wildgehege am Pumpspeicherwerk Glems gefallen. Nach Umrundung des Speichersees geht es anschließend über eine alte Allee zum Gestütshof St. Johann mit Rastmöglichkeit, Hofladen und Gastronomie. Eine weitere Allee schließt sich an bis zum Vorwerk Fohlenhof, wo die Fohlen besonders gut beobachtet werden können. Weiter geht es entlang des Albtraufs mit atemberaubender Aussicht über Bad Urach. Nach Verlassen des Waldes befindet sich rechter Hand das Naturfreundehaus „Rohrauer Hütte“, das am Wochenende und an Feiertagen bewirtschaftet ist. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher an die Kante des Albtraufs, um einen herrlichen Blick über die Ruine Hohen Urach zu genießen. In der Ferne kann man sogar die Burg Hohen Neuffen erkennen.

 

Der Radweg verläuft anschließend nach Süden über Upfingen in der Gemeinde St. Johann nach Gächingen.  Für Hungrige gibt es eine gute Einkehrmöglichkeit mit Metzgerei. Ab St.Johann-Gächingen folgt man dem Verlauf der Gächinger Lauter, welche sich hier entlang schlängelt. Die letzten Kilometer des Marbacher Gestütsradwegs verlaufen hauptsächlich bergab nach Gomadingen. Auch der Rastplatz mit Pavillon und Feuerstelle am Gomadinger Lautersee laden zu einer letzten Rast ein, bevor man an den Wacholderheiden vorbei wieder den Ausgangspunkt erreicht.

Autorentipp

Besuch im Haupt- und Landgestüt Marbach

outdooractive.com User
Autor
Bettina Peters
Aktualisierung: 14.09.2017

Schwierigkeit mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
765 m
623 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Zeitreisen
aussichtsreich
kulturell / historisch
Geheimtipp

Sicherheitshinweise

Am Albabstieg angepasste Geschwindigkeit fahren


Ausrüstung

keine besondere Ausrüstung erforderlich


Weitere Infos und Links

Start

Gomadingen-Marbach (646 m)
Koordinaten:
Geogr. 48.384257 N 9.415326 E
UTM 32U 530750 5359093

Ziel

Gomadingen-Marbach

Wegbeschreibung

Los geht es am großen Parkplatz des Haupt- und Landgestüts Marbach oder am Marbacher Bahnhof, der vor allem an Sonn- und Feiertagen von der Schwäbischen Alb-Bahn angesteuert wird (Fahrplan unter www.bahnhof-muensingen.de). Nach dem Start wartet gleich der erste Anstieg auf die Radler, der hinauf nach Grafeneck führt, wo der Besuch der Gedenkstätte einen kurzen Abstecher wert ist. Etwas weiter öffnet sich dann der Blick auf die Pferdeweiden Brennte und weit über die Landschaft der Schwäbischen Alb Richtung Münsingen.  Immer bergab geht es dann ins Tal der Großen Lauter. Diese überquert man über eine kleine Brücke und weiter geht es immer der Lauter entlang nach Wasserstetten. Hat man schon Hunger, lohnt sich ein kleiner Abstecher nach Dapfen.  Anschließend geht es mitten rein ins Biosphärengebiet, denn man streift hier eine der Kernzonen und das Landschaftsbild verändert sich. Leicht bergauf radelt man bis zum Stutenbrunnen, der zu den  ältesten Zeugen der langen und traditionsreichen Geschichte des Haupt- und Landgestüt Marbach gehört. Über weite und offene Landschaften gelangt man zum Vorwerk Hau, das über einen Abstecher an die Hauptroute angebunden ist. Eine kurze Rast lohnt sich vor allem in Offenhausen, wo das Gestütsmuseum und der Historische Klostergarten einladen. Durch das Lonsinger Tal geht es weiter zum Rastplatz Breinsberg mit Grillmöglichkeit. Wiesen und Heckenlandschaften prägen das Bild des nächsten Abschnittes, der über das Albgut Oberer Lindenhof zum Vorwerk Schafhaus führt. Die sich anschließende interessant aufbereitete Wildsträuchersammlung nimmt man am besten zu Fuß in Angriff. Wer sich mehr für die Fauna interessiert, dem wird das Wildgehege am Pumpspeicherwerk Glems gefallen. Nach Umrundung des Speichersees geht es anschließend über eine alte Allee zum Gestütshof St. Johann mit Rastmöglichkeit, Hofladen und Gastronomie. Eine weitere Allee schließt sich an bis zum Vorwerk Fohlenhof, wo die Fohlen besonders gut beobachtet werden können. Weiter geht es entlang des Albtraufs mit atemberaubender Aussicht über Bad Urach. Nach Verlassen des Waldes befindet sich rechter Hand das Naturfreundehaus „Rohrauer Hütte“, das am Wochenende und an Feiertagen bewirtschaftet ist. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher an die Kante des Albtraufs, um einen herrlichen Blick über die Ruine Hohen Urach zu genießen. In der Ferne kann man sogar die Burg Hohen Neuffen erkennen.

 

Der Radweg verläuft anschließend nach Süden über Upfingen in der Gemeinde St. Johann nach Gächingen.  Für Hungrige gibt es eine gute Einkehrmöglichkeit mit Metzgerei. Ab St.Johann-Gächingen folgt man dem Verlauf der Gächinger Lauter, welche sich hier entlang schlängelt. Die letzten Kilometer des Marbacher Gestütsradwegs verlaufen hauptsächlich bergab nach Gomadingen. Auch der Rastplatz mit Pavillon und Feuerstelle am Gomadinger Lautersee laden zu einer letzten Rast ein, bevor man an den Wacholderheiden vorbei wieder den Ausgangspunkt erreicht.

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mit dem Zug bis Reutlingen Hauptbahnhof, weiter mit dem Bus nach Gomadingen/Marbach

Anfahrt:

Von Westen/Süden: A81 bis Ausfahrt Empfingen, weiter über die Bundes- und Landstraße bis nach Gomadingen-Marbach; Von Süden: Über Sigmaringen in Richtung Reutlingen halten. Nach Engstingen geht es rechts weg Richtung Münsingen. Im weiteren Verlauf der Beschilderung nach Gomadingen-Marbach folgen; Von Norden/Westen: Über die A8, Ausfahrt Reutlingen/Tübingen bis Reutlingen, dann der Beschilderung Richtung Riedlingen und dann Richtung Engstingen folgen. Nach dem Albaufstieg Richtung Münsingen. Gomadingen- Marbach ist gut ausgeschildert; von Osten: A8 Ausfahrt Merklingen in Richtung Münsingen, nach Münsingen der Beschilderung Richtung Reutlingen folgen, Gomadingen-Marbach ist dann gut ausgeschildert.

Parken:

Direkt vor Ort am Haupt- und Landgestüt Marbach


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Radbroschüre von Mythos Schwäbische Alb, erhältlich über www.mythos-alb.de

Kartenempfehlungen des Autors

Karten sind erhältlich über www.mythos-alb.de

 

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Silke Wagner
18.07.2017
Landschaftlich wunderschöne Radtour auch am Sonntag wenig frequentiert. Rehe, Schafe, Ziegen, Albbüffel, Wildschweine, Kühe und jede Menge Pferde können beobachtet werden. Dazu die typischen Wacholderheiden und einsame Wälder, Wiesen und Felder. Im Bereich des Lindenhofs etwas holprige Schotterwege.
Bewertung
Gemacht am
16.07.2017

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit mittel
Strecke 59,2 km
Dauer 4:10 Std
Aufstieg 449 m
Abstieg 449 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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