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Wanderung

„Schmugglerroute“ Donnerskirchen nach Mannersdorf

Wanderung · Eisenstadt und Umgebung
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Neusiedler See Tourismus Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Bergkirche Donnerskirchen
    / Bergkirche Donnerskirchen
    Foto: Neusiedler See Tourismus / Thell, Neusiedler See Tourismus
ft 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 10 8 6 4 2 mi Hörstation Großvater-Geschichte Hörstation Ruine Scharfeneck Hörstation Kloster St. Anna Hörstation Drei Hotter

Diese Route führt von Donnerskirchen im Burgenland über das Leithagebirge ins nördlich gelegene Mannersdorf in Niederösterreich. Donnerskirchen lag bis 1921 in Ungarn, Mannersdorf und die Nachbarortschaft Hof in Österreich. Viele Waren, Tiere und Wein wurden durch die Wälder des Leithagebirges gebracht. Steinerne Zeugen aus dieser Zeit sind Ruine Scharfeneck und das Kloster St. Anna in der Wüste. Die Kaisereiche (auf dem Hotter von Hof) war Ausflugsziel mehrerer Habsburger-Kaiser.

schwer
18,8 km
4:30 h
490 hm
490 hm

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
435 m
Tiefster Punkt
155 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hörstation Kloster St. Anna

Start

Donnerskirchen (154 m)
Koordinaten:
DG
47.896192, 16.644354
GMS
47°53'46.3"N 16°38'39.7"E
UTM
33T 622905 5306071
w3w 
///keinesfalls.entweder.erfindung

Ziel

Donnerskirchen

Wegbeschreibung

Die Tour kann vom Gemeindeamt Donnerskirchen, aber auch am nördlichen Ende der Hauptstraße/Waldgasse beim Spielplatz begonnen werden. Rechts führt ein Forstweg in den Wald durch den lauschigen Teufelsgraben, Sie folgen der rot-weißen Markierung in Richtung Mannersdorf, stets leicht bergauf. Auf 345 Metern Seehöhe steht linker Hand das Suchentrunkkreuz. Die mit „Hotter“ bezeichnete Waldkreuzung queren Sie und gehen weiter in Richtung Sieben Linden. Bei den Sieben Linden folgen Sie nun jedoch nicht dem direkten Weg nach Mannersdorf (dieser Weg führt nicht zur Ruine Scharfeneck), sondern nehmen die nach Südwesten führende „Kaiserallee“. Dieser folgen Sie nun ca. 550 Meter. Nach einer kurzen Steigung gelangen Sie zur Klostermauer. Sie folgen dem Wegweiser „Ruine Scharfeneck“ und erreichen nach wenigen Minuten die Reste der beeindruckenden Festungsanlage. Über einen steilen Pfad steigen Sie zu einer kleinen Brücke ab, nach der Brücke gehen Sie links auf einem Forstweg entlang einer Lichtung. Nach einer kleinen Baumgruppe zeigt sich auf einer weiteren Lichtung das Kloster St. Anna in der Wüste, wo Sie im Schatten alter Obstbäume oder Linden rasten können. Sie lassen die Kirche links liegen, gehen vorbei am Tiergehege und nehmen den Weg „Durch die Wüste“ (rot-weiße Markierung) bergauf, bis Sie zur durchbrochenen Klostermauer gelangen. Nehmen Sie den Weg geradeaus und folgen Sie den Wegweisern zur „Kaisereiche“. Bei der Franz-Josephs-Warte neben der ehemaligen Kaisereiche bietet sich ein herrlicher Ausblick. Ein schmaler, steiler Fußweg rechts neben dem Aufgang zur Warte bringt Sie in südwestliche Richtung von der Kuppe, gleich unten bei der Bank biegen Sie links ab und wandern durch den Wald, bis Sie zu einem Forstweg gelangen. Dort weist Ihnen ein Schild „Donnerskichen“ den weiteren Weg, der ca. 20 Meter hinter dem Schild hinunter führt. Bemerkenswert beim Abstieg ist kurz vor dem Ende der Tour linker Hand eine hohe Wand aus Leithakalk, ehe Sie beim Spielplatz (Donnerskirchen) ankommen. 

Highlights:

• Der Aufstieg durch den wildromantischen Teufelsgraben wird durch das Plätschern eines Bächleins begleitet. 

• Das Suchentrunkkreuz erinnert an eine Bluttat, die sich hier im Jahr 1682 zugetragen hat.

• Der Platz bei den Sieben-Linden bietet sich für eine schattige Rast an.

• Eine 4,5 Kilometer lange Mauer umgibt das Klosterareal, sie wurde von den Mönchen errichtet.

• Auf 349 Metern Seehöhe liegt die Ruine Scharfeneck. Sie war einst eine gewaltige Anlage, ehe ein Blitzschlag sie zerstörte. In Kriegszeiten diente sie der Bevölkerung über Jahrhunderte als Zufluchtsort.

• Das Kloster St. Anna in der Wüste war einst von unbeschuhten Karmelitern bewohnt. Der Name stammt entweder vom bairischen Wort „wiast“ (Wiese) oder vom Griechischen „Eremos“ (Wüste).

• Rund um das Kloster werden Haustiere gehalten, was vor allem Kinder begeistert.

• Der Weg zwischen Hof am Leithaberge und Donnerskirchen wurde über Jahrhunderte genützt, um Waren zwischen Österreich und Ungarn zu schmuggeln, ein Teil des Weges führt durch dieses Gebiet. 

• Von der Franz-Josephs-Warte bei der Kaisereiche bietet sich ein herrlicher Ausblick über den Neusiedler See und das Leithagebirge. Die Warte wurde anlässlich des 40-jährigen Regierungsjubiläums Kaiser Franz Josephs 1888 erbaut. Unweit der Warte stand die Kaisereiche, sie war Ausflugsziel für Kaiser Franz II. und später für Kaiser Ferdinand I. 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit der Bahn:

Der Neusiedler See ist mit der Bahn einfach & komfortabel erreichbar. Egal, ob Sie aus der Schweiz, Deutschland, dem Westen oder Süden Österreichs anreisen: Sie können ganz entspannt am Hauptbahnhof Wien umsteigen. Die Regionalzüge der ÖBB bringen Sie in nur knapp 40 Minuten zum Bahnhof Neusiedl am See, wo auch abgestimmte Bus- und Bahnverbindungen in Richtung Pamhagen / Fertöszentmiklos oder Eisenstadt bzw. Sopron angeboten werden. In den meisten Zügen ist die Fahrradmitnahme möglich: Im Railjet und im EC/IC sowie in den Nightjets ist eine Reservierung für Ihr Fahrrad unbedingt notwendig. In den Regionalzügen wird Ihr Fahrrad ohne Reservierung nach Verfügbarkeit der vorhandenen Fahrradstellplätze mitgenommen.

Fahrplanauskunft: ÖBB

 

 

Koordinaten

DG
47.896192, 16.644354
GMS
47°53'46.3"N 16°38'39.7"E
UTM
33T 622905 5306071
w3w 
///keinesfalls.entweder.erfindung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,8 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
490 hm
Abstieg
490 hm
Rundtour aussichtsreich

Statistik

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