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Fernradweg empfohlene Tour

Innradweg von Maloja nach Passau (West-Variante)

Fernradweg · Chiemsee-Alpenland
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  • Innradweg West in Kiefersfelden
    / Innradweg West in Kiefersfelden
    Foto: Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
  • / Blick auf Kiefersfelden vom Innradweg West
    Foto: Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
  • / Innradweg bei Fischbach a.Inn
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  • / Innradweg auf Höhe Flintsbach etwa
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  • / Blick in die bayerischen Voralpen bei Raubling
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  • / Innradweg auf der Höhe vom Happinger Ausee
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  • / Rosenheimer Inndamm
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  • / Innschiffahrtsdenkmal in Rosenheim
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  • / Radler am Inndamm in Rosenheim
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  • / Blick von der Innbrücke in Rosenheim
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  • / Wegekennzeichen in Österreich
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  • / Innradweg Logo
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  • / Plätte - Arbeitsschiff im Freigelände des Inn-Museum Rosenheim
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  • / Zusammenfluss von Inn und Mangfall am Innspitz
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  • / Innspitz
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  • / Max Josefs Platz Rosenheim
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  • / Radeln am Inn entlang
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  • / Innauen bei Attel
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  • / Kloster Attel
    Foto: Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
  • / Blick auf das Kloster Attel
    Foto: Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
  • / Blick auf Wasserburg mit roter Brücke
    Foto: Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
  • / Rast und Blick auf den Inn und das Kloster Au
    Foto: Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
m 2500 2000 1500 1000 500 500 400 300 200 100 km Bahnhof Oberaudorf INNSOLA Kiefersfelden Hocheck Innfähre Kiefersfelden Wasserburg (Inn) Bahnhof Bahnhof Kiefersfelden Bahnhof Rott am Inn
Der Innradweg von Maloja bis Passau führt vom Engadin über Tirol bis Bayern und Oberösterreich. Hier wird die Gesamtstrecke mit dem oberbayerischen Abschnitt Kufstein - Wasserburg am Westufer des Inns vorgestellt. Im weiteren Verlauf führt der Inn bei Mühldorf, Ering und Reichersberg ebenfalls am Westufer vorbei.
mittel
Strecke 545,5 km
46:00 h
1.628 hm
3.146 hm

Die landschaftlichen Gegensätze entlang des schönen Flusses machen die Radtour zu einem ganz besonderen Naturerlebnis. Im Engadin verlässt der Inn als Bergbach den Lunghiner See. Seinem Verlauf folgend können Radwanderer bizarre Felsengebirge, weite Hochebenen und Seen bewundern. Die Region hat jedoch nicht nur Natur, sondern auch bekannte touristische Zentren wie St. Moritz, Pontresina oder Scuol zu bieten.

In Tirol fließt der Inn streckenweise noch so wild dahin, wie es die schroffen Berggipfel sind, die seinen Weg begleiten. So abwechslungsreich wie die Landschaft präsentieren sich auch die Tiroler Städte: Hall, Schwaz, Rattenberg oder die Landeshauptstadt Innsbruck machen die naturnahe Radtour auch zu einem kulturellen Erlebnis.

Im oberbayerischen Voralpenland nimmt der Inn Abschied von den Alpen und fließt nun durch Hügellandschaft. In Bayern verläuft der Innradweg unter anderem durch das fast wie auf einer Insel gelegene Wasserburg und durch Altötting, dem sehenswerten Zentrum religiöser Tradition. In Burghausen kann die längste Burganlage Europas bewundert werden. In Bad Füssing gibt es moderne Thermalbad-Anlagen und die alte Bischofsstadt Passau beeindruckt durch eine Vielzahl von Kulturdenkmälern. Durch geringe Steigungen ist dieser Wegabschnitt besonders für Familien geeignet.

Nicht zuletzt gelangen Inn-Radler auch nach Oberösterreich, das als „Österreich im Kleinen gilt“, weil es alle Schönheiten der Alpenrepublik in sich vereint. Die hübschen Städte und Dörfer der Region wie etwa Braunau, Obernberg oder Schärding lassen den Radurlaub zur perfekten Erholung werden.

Länge und Beschaffenheit des Innradweges

Der Innradweg von Maloja bis Passau ist rund 530 Kilometer lang. Die Strecke verläuft großteils auf eigenen Radwegen, Güterwegen, Nebenstraßen oder relativ wenig befahrenen Hauptstraßen. Auf Teilabschnitten müssen auch stärker befahrene Straßen benutzt werden, beispielsweise an der Grenze zwischen der Schweiz und Österreich und bei einigen Ortsdurchfahrten.

Der Innradweg ist nicht durchgehend asphaltiert, sondern verläuft auf längeren Teilstücken auch auf Schotterwegen. Deshalb sind Tourenräder, Trekking- oder Mountainbikes für die Befahrung empfehlenswert. Zwischen Maloja und Landeck und teilweise zwischen Landeck und Innsbruck sind auch einige stärkere Steigungen zu bewältigen. Zwischen Innsbruck und Passau gibt es nur vereinzelt starke Steigungen.

Beschilderung

Der Innradweg ist großteils, jedoch nicht komplett durchgehend beschildert. Zwischen St. Moritz und Martina sind Schilder der Radroute 6, der Graubünden Route, vorhanden. Ab dem Tiroler Teil der Radweg-Strecke sind „Inntal-Radweg“-Schilder angebracht.

Profilbild von Hedwig Fuchs
Autor
Hedwig Fuchs
Aktualisierung: 20.09.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.833 m
Tiefster Punkt
293 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotel Ariadne Restaurant
Hotel Gasthof Zur Post
Schneiderwirt
Gasthof Ochsenwirt
Haus Auerbach

Sicherheitshinweise

  • Überprüfen Sie vor dem Start immer die Lichtanlage, Bremsen, Reifen und Reflektoren Ihres Fahrrades!
  • Tragen Sie bei schlechter Sicht (Dämmerung, Dunkelheit, Nebel, etc.) helle, reflektierende Kleidung. Alternativ: Weste oder Fußbänder mit Reflektorstreifen.
  • Besonders im Herbst und Winter kann am Boden liegendes Laub mögliche Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken.
  • Bringen Sie am Fahrrad Ihrer Kinder zusätzlich hohe Fahrradwimpel an, damit auch die kleinsten Fahrer im Straßenverkehr gut wahrgenommen werden.

Weitere Infos und Links

Weitere Ausflugsziele in der Region vom offiziellem Tourismusverband Chiemsee-Alpenland >>

Innradwegverlauf gesamt (Download pdf)

Weitere Informationen zur Gesamtstrecke: www.innradweg.com

Start

Kufstein (1.811 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'773'539E 1'141'610N
DD
46.403390, 9.695560
GMS
46°24'12.2"N 9°41'44.0"E
UTM
32T 553466 5139103
w3w 
///spielplätze.handbremse.ordnen

Ziel

Wasserburg

Wegbeschreibung

 

  • In Niederndorf ist die barocke Pfarrkirche St. Georg von 1685 sehenswert. Erl ist vor allem als Passionsspielort bekannt.
  • Die ersten Stationen auf bayerischem Boden sind die schönen Luftkurorte Kiefersfelden und Oberaudorf sowie Flintsbach mit der Burgruine Falkenstein.
  • Von Brannenburg aus fährt eine Zahnradbahn auf den 1838 Meter hohen Wendelstein, mit herrlichem Ausblick. Sehenswert ist auch das Schloss mit seinem schönen Park.
  • Im Kirchwald oberhalb von Nussdorf befindet sich nahe der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung eine Einsiedelei.
  • In Neubeuern sind der Marktplatz und das weithin sichtbare Schloss bemerkenswert. Im Museum im Kulturhaus gibt es auch eine Ausstellung zur Innschifffahrt.
  • Salzhandel und Inn-Schifffahrt bestimmten die wirtschaftliche Entwicklung von Rosenheim, das schon zur Römerzeit ein wichtiger Knotenpunkt für die damaligen Verkehrswege war. Als Innhafen des Klosters Tegernsee hatte die Stadt dann neben einer Zollstätte und einem Mauthaus auch drei Länden aufzuweisen. Im Holztechnischen Museum wird die Tradition Rosenheims als Schulstadt für Holztechnik präsentiert, die ihre Wurzeln in den Holz-Transporten auf dem Inn hat. Empfehlenswert ist ein Bummel durch die Fußgängerzone am Max-Josephs-Platz, mit den von südländischem Baustil geprägten, typischen Innstadthäusern mit Laubengängen und -höfen. Im Mittertor aus dem 14. Jh., dem einzigen erhaltenen Stadttor, ist das Heimatmuseum untergebracht. Es zeigt eine kulturgeschichtliche Sammlung aus der Region und Exponate zur Innschifffahrt. Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus steht am Übergang vom Max-Josephs-Platz zum Ludwigsplatz. Im Ausstellungszentrum Lokschuppen, einer ehemaligen Bahn-Remise, finden international bedeutende Kunstpräsentationen statt. Der Salingarten, ein Skulpturenpark mit Werken einheimischer Künstler, befindet sich direkt bei der modernen Rosenheimer Stadthalle. Seinen blumigen Namen verdankt der Ort übrigens den Grafen von Wasserburg, die eine Rose in ihrem Wappen führten und im heutigen Rosenheim einen Burgsitz hatten.
  • Die besonders eindrucksvoll gelegene Stadt Wasserburg wurde auf einer Halbinsel inmitten einer spektakulären Fluss-Schleife errichtet und am anderen Ufer erheben sich Steilwände. Die prächtigen Patrizierhäuser und die ursprünglich im 12. Jahrhundert entstandene Burg in der sehr sehenswerten Altstadt zeugen von der historischen Bedeutung Wasserburgs. Die Gemeinde hat sich einst von einer kleinen Fischersiedlung zum Innhafen des Münchner Hofes und zur Salzhandelsstadt entwickelt. Die günstige Lage an einem Kreuzungspunkt zwischen einem Land- und einem Wasserweg war dabei von entscheidender Bedeutung. Empfehlenswert ist ein Besuch des historischen Rathaussaals und des spätgotischen Heimathauses mit seiner Sammlung zur Kunst- und Kulturgeschichte sowie zu den Themen Schiffbau und Schifffahrt am Inn. Ein Spazierweg an der inneren Innschleife führt an verschiedenen modernen Skulpturen vorbei.



Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zahlreiche Bahnhöfe liegen in unmittelbarer Umgebung des Innradweges:

Kufstein, Kiefersfelden, Oberaudorf, Flintsbach a.Inn, Brannenburg, Raubling, Rosenheim, Rosenheim Hochschule, Schechen, Rott a.Inn, Ramerberg, Wasserburg a.Inn, Soyen, Gars a.Inn

 

Koordinaten

SwissGrid
2'773'539E 1'141'610N
DD
46.403390, 9.695560
GMS
46°24'12.2"N 9°41'44.0"E
UTM
32T 553466 5139103
w3w 
///spielplätze.handbremse.ordnen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

  • Sonnenschutz für Haut und Kopf ist der unverzichtbare Begleiter auf längeren Radtouren.
  • Ein Erste-Hilfe-Set, Luftpumpe und Ersatzschlauch sollten nie fehlen.
  • Unterwegs genügend trinken und an einen Notfall-Müsliriegel denken.
  • Kleidung sollte nach dem Zwiebelprinzip gewechselt werden können und atmungsaktiv sein. Wind- und Regenschutz ist wichtig!
  • Fahrradhelm und Sonnenbrille ist zu empfehlen.

Weitere Sicherheitshinweise und Ratschläge zur passenden Ausrüstung für Ihre Radtour finden Sie in unseren Fahrradtipps.

Grundausrüstung für Fernradtouren

  • Fahrradhelm
  • Fahrradhandschuhe
  • Festes, bequemes und vorzugsweise wasserfestes Schuhwerk
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke/Regenschirm)
  • Sonnenbrille
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Luft- oder CO2-Pumpe mit Kartuschen
  • Reifenflickset
  • Ersatzfahrradschlauch
  • Reifenheber
  • Kettennieter
  • Inbusschlüssel
  • Nippelspanner (Speichenschlüssel)
  • Kabelbinder
  • Schmierfett
  • Schraubendreher
  • Ggf. Lenkerhalterung für Mobiltelefon/Navi
  • Fahrradschloss
  • Wo zutreffend, verkehrstaugliches Fahrrad mit Klingel, Vorder- und Rücklicht und Speichenreflektoren
  • Gepäcksystem entsprechend der Länge der Reise: Gepäckträger
  • Fahrradtaschen zur Befestigung an Lenker/Rahmen/Gepäckträger
  • Ggf. Schutzbleche

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Übernachtung im Hostel

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
545,5 km
Dauer
46:00 h
Aufstieg
1.628 hm
Abstieg
3.146 hm
Etappentour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch Von A nach B geologische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
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