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Wandern von Aschau aus - Auf dem Öko-Kultur-Weg

Themenweg · Chiemsee-Alpenland
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  • Wandern im Chiemsee-Alpenland
    / Wandern im Chiemsee-Alpenland
    Foto: Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
m 1000 900 800 700 6 5 4 3 2 1 km Kneippanlage Sachrang am Öko-Kultur-Weg Ölbergkapelle Sachrang Badesee bei Grenzhub
Spazier- und Wanderweg mit leichten Steigungen.
leicht
6 km
1:40 h
181 hm
181 hm

Zur Geschichte des Weges: Grenzgebiete haben immer etwas Besonderes. Wechselfälle der Geschichte, kriegerische Auseinandersetzungen, definierte Grenzlinien, hier das Eine, dort das Andere – so war es über Jahrhunderte. Dennoch sind dies- und jenseits der Bayerisch–Tiroler Grenze gemeinsame Herausforderungen und Lebensweisen, ähnliche Kultur und Identität. Darüber können wir uns auf dem Öko-Kultur-Weg in der Bergbauernregion Hatzenstädt und oberes Priental auf 12 Informationstafeln erzählen lassen.

Der „Öko-Weg“:
Durch die kargen Böden und die klimatischen Bedingen der Gebirgsregion war der Feldanbau sehr beschwerlich. Deshalb mussten die Menschen für ihre Ernährung auf Wald- Vieh- und Milchwirtschaft zurück greifen. Die daraus entstandenenen Almen werden noch heute betrieben. Die Bauern betreiben auch heutzutage ihre Höfe mit hohem Einsatz ökologisch. Damit wird nicht nur das Überleben der Milchviehbetriebe gesichert, sondern auch durch nachhaltige Wirtschaftsweise eine bedeutende Artenvielfalt in Fauna und Flora erhalten. Die Produkte der Bauern werden regional u.a. in der Sennerei Hatzenstädt, an der Ihr Weg vorbei führt, und im Prientaler Bergbauernladen erworben werden.

Der „Kultur-Weg“:
Peter Huber hat die kleine Gemeinschaft der Bayerisch Tiroler Grenzregion nachhaltig beeinflusst. Müllner Peter von Sachrang (1766 – 1843) spielte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine außergewöhnliche Rolle: Er war Heilkundiger bei Mensch und Vieh, aktiver Bürger und Politiker, Bauer und Müllner, hochbegabter Musiker und sehr religiöser Mensch. Im Museum können Sie mehr über die Zeit und das Leben des Müllner-Peter erfahren und bei Interesse auch den Heilkräutergarten besichtigen. Einen Abstecher wert ist auch die Pfarrkirche St. Michael, ein Barockjuwel in Oberbayern. Im Friedhof liegt der berühmteste Sohn des Ortes gleich am Eingang begraben.

Profilbild von Judith Simon
Autor
Judith Simon
Aktualisierung: 04.09.2020
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
784 m
Tiefster Punkt
692 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

  •  Bitte ziehen Sie dem Weg entsprechend angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf unebenen und steilen bzw. felsigen Wegen geben.
  •  Besonders im Herbst ist darauf zu achten, dass am Boden liegendes Laub mögliche Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann.

Weitere Infos und Links

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Start

Alte Schule Sachrang - Müllner-Peter-Museum (738 m)
Koordinaten:
DG
47.690390, 12.262660
GMS
47°41'25.4"N 12°15'45.6"E
UTM
33T 294595 5285519
w3w 
///aufzugeben.stahlbau.fertiger

Ziel

Alte Schule Sachrang - Müllner-Peter-Museum

Wegbeschreibung

Am Müllner-Peter-Museum befindet sich die erste Informationstafel. Starten Sie am Haus davor (Kohlstattweg) und folgen Sie den Hinweisschildern „Öko-Kultur-Weg“. Überqueren Sie die Straße und gehen Sie an der Sprungschanze vorbei in Richtung Ortsteil Aschach. Dort steht das Geburtshaus des Müllner – Peters. Danach finden Sie ein wunderschönes Quellgebiet. Weiter geht es auf einem abwechslungsreichen Pfad bis zur Ferienwelt oberes Priental. Nachdem Sie die Ferienanlage passiert haben verlassen Sie bayerischen Boden. Der Grenzstein aus dem Jahre 1844 zu Ihrer linken bezeugt den ersten genau festgelegten Grenzverlauf. Weiter geht es durch eine reizvolle Alpenlandschaft bis zu den ersten tiroler Höfen.

Eine imposante Bergkulisse des Zahmen Kaisers und ein kurzer Ausblick ins Inntal kann hier bestaunt werden. Nach einem kurzen Stück auf der Nebenstraße biegen Sie rechts über einen abwärts führenden Steig wieder in den Wald ein. Überqueren Sie nach einigen hundert Metern unterhalb des Wildparkes Wildbichl den idyllischen Bergbach und folgen Sie der Straße abwärts. Nach einem kurzen Stück auf der Straße biegen Sie nach rechts zur Sennerei Hatzenstädt ab. Hier befindet sich eine uralte als Naturdenkmal gekennzeichnete Linde.

In der Sennerei können Sie sich mit frischer Butter und selbst gemachtem Käse von der Qualität der regionalen Produkte überzeugen. An Wiesen und Feldern geht es weiter bis zum Wildpark Wildbichl, der zum Besuch einlädt. Nachdem Sie ein kleines Stück an der Staatsstraße entlang gelaufen sind, können Sie links Richtung Ölbergkapelle abbiegen.
Diese Kapelle wurde vom Müllner-Peter wieder aufgebaut und ist nun jeden 3. Sonntag im September Ziel einer großen Bayerisch-Tiroler Wallfahrt. Schon in vorchristlicher Zeit soll sich hier eine keltische Kultstätte befunden haben.  Hier können Sie eine Ruhepause einlegen. Nach der Pause geht es wieder durch Wälder zurück nach Sachrang und zurück zum Müllner- Peter-Museum.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der BRB Chiemgau-Inntal nach Bernau am Chiemsee (Strecke Rosenheim - Salzburg), von da ab weiter mit dem Bus (Linie 9502) nach Sachrang

Anfahrt

A8 - Ausfahrt Frasdorf/Aschau. Dannach links abbiegen in Richtung Aschau.

Parken

Sachrang, Geigelsteinparkplatz am Ortsanfang

Koordinaten

DG
47.690390, 12.262660
GMS
47°41'25.4"N 12°15'45.6"E
UTM
33T 294595 5285519
w3w 
///aufzugeben.stahlbau.fertiger
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

  • Tragen Sie stets witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit auf die Wanderung.
  • Sonnenschutz für Haut und Kopf ist der unverzichtbare Begleiter auf Wanderungen im Sommer.
  • Ein Handy für den Notfall schadet zusätzlich nicht!

Weitere Sicherheitshinweise und die passende Ausrüstung fürs Wandern und Bergsteigen finden Sie in unseren Wandertipps


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
6 km
Dauer
1:40 h
Aufstieg
181 hm
Abstieg
181 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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