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Grenzenlos Wanderweg von Aschau nach Prien

Wanderung · Chiemsee-Alpenland
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  • Aussicht auf die Kampenwand
    / Aussicht auf die Kampenwand
    Foto: Tourist Info Aschau im Chiemgau, Tourist Info Aschau i.Chiemgau
m 600 550 500 14 12 10 8 6 4 2 km Rimsting Strandbad mit Spielplatz Keine Angst vor nassen Füßen Schlosswirtschaft Wildenwart Brücke Dösdorf Aumühle
Diese landschaftlich schöne Tour an dem kleinen Flüsschen Prien entlang ist keine Rundtour sondern startet in Aschau im Chiemgau am Bahnhof und endet in Prien am Chiemsee wieder am Bahnhof. Rückfahrt mit dem Zug möglich. Beschilderung "Grenzenlos".
leicht
14,2 km
4:00 h
98 hm
173 hm

 

Wir starten am Bahnhof in Aschau im Chiemgau und gehen zur Hauptstraße vor und rechts ein kleines Stück Richtung Edeka und Kreisverkehr, dort überqueren wir die Straße und biegen beim Gasthof Kampenwand in die Wiesengrundstraße. Es sind nur ein paar Meter und schon beginnt links der wundervolle Wanderweg dem Flüsschen Prien entlang.

Wir wandern auf dem Priendamm entlang, erst an den Häusern vorbei und dann durch wunderschöne Landschaften, geprägt vom Lauf der Prien. An der nächsten Brücke können wir einen kleinen Abstecher zur Fischerkapelle machen. Gehen Sie aber wieder über die Brücke zurück und bleiben Sie auf dem Priendammweg. Dichter Auwald mit bunt wucherndem „Unkraut“ führt uns vorbei am Überflutungsbereich der Prien, die durch schwer durchlässigen Felsen und Steinböden fliest. Dieser Schutzbereich wurde für Hochwasser als Auslauf geöffnet. Mit ihrem gewundenen Lauf hat die Prien mit der Zeit eine Menge besonderer Landschaftsformen geschaffen. Der Schafelbach tat sein Übriges dazu. Heute findet man in diesem Bereich eine Vielzahl an Lebewesen, die im und am Wasser leben. Wir wandern weiter und auf einmal öffnet sich die Prien und Sie können bei heißem Wetter ein erfrischendes Fußbad nehmen.

Der Weg biegt jetzt links ab und Sie hören kurze Zeit den Verkehr der Autobahn A8 München – Salzburg. Unser Weg führt uns unter der Autobahnbrücke hindurch und wir verlassen die Prien in Richtung Oberprienmühle bis Sie an die Staatsstraße kommen. Wir biegen rechts ab und müssen ein kleines Stück auf dem Radweg ca. 200 m der Staatsstraße entlang laufen bis links ein Feldweg abbiegt. Wir wandern diesen Feldweg in Richtung Dösdorf. In Dösdorf angekommen biegen wir gleich links ab bis wir zu einer Weg-Kreuzung kommen. Jetzt müssen Sie aufpassen, der Weg geht geradeaus weiter mitten durch die Wiese in Richtung Prien bis zu einer neu gebauten Brücke. Die kleine Brücke, die hier über die Prien führt, hat einst die beiden Herrschaftsgebiete von Wildenwart und Hohenaschau verbunden. Sanft führt der „Herzogweg“ in Richtung Wildenwart durch tiefen Wald entlang dem Urtal der Prien, mit schönem Blick auf die Kampenwand. Da wir nun schon fast die Hälfte der Tour zwischen Aschau und Prien geschafft haben, würde sich in Wildenwart eine Einkehr in die Schlosswirtschaft lohnen.

Jetzt geht es ein kleine Stück Bergab und von Rain aus sollte man unbedingt den Abstecher machen zum Schloss Wildenwart. Über den Graben hinweg durch das Tor hindurch kann man wenigstens einen Blick hineinwerfen, nicht mehr. Denn immer noch dient das romantische Schloss, wohin 1919 Ludwig III. als letzter bayerischer König vor der Revolution retiriert war, einem Zweig der Wittelsbacher, dem Herzog Max, als Wohnsitz.

Bisschen bergauf bis Vachendorf, dort hätte man, falls nötig, Anschluss an den Zug „Chiemgaubahn“ von Prien - Aschau. Links biegen wir ab, bergab, bergauf auf der rechten Seite sieht man den Golfplatz von Bauernberg. Oben aus der Senke angekommen, gehen wir vor der dicken Hecke links Richtung Hub und wandern auf dieser kleinen Nebenstraße immer weiter bis es wiedr ein Wanderweg wird. Dort halten wir uns rechts auf dem verschlungenen Weg mit der Beschilderung "Grenzenlos" bis wir an eine Nebenstraße kommen und die Prien links überqueren. Diese Nebenstraße gehen wir ein kleines Stück bergauf bis wir in Kaltenbach rechts den Weg in Richtung Bachham einbiegen und in Richtung Eichental unterweg sind. Schon bald hören wir wieder das Rauschen der Prien. Von der Höhe her grüßt uns im Rücken die Wallfahrtskirche St. Salvator. Unterhalb Bachham wandern wir immer geradeaus weiter, bei Au halten wir uns rechts und haben die Prien auf unserer linken Seite bis wir links ins Eichental - vorbei an einem winzigen Elektrizitätswerk, dem ersten, das der Universaltechniker Oskar von Miller gebaut hat - kommen. Wir folgen einen herrlichem Weg am Wald und Bach entlang bis wir den Bahnhof in Prien erreichen. Rückfahrt nach Aschau im Chiemgau mit dem Zug der Nebenlinie „Chiemgaubahn“ Prien – Aschau.

 

 

Autorentipp

Einkehr in der Schlosswirtschaft in Wildenwart und im Sommer baden im Chiemsee.
Profilbild von Tourist Info Aschau i.Ch.
Autor
Tourist Info Aschau i.Ch.
Aktualisierung: 24.11.2020
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
616 m
Tiefster Punkt
529 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bahnhof Prien am Chiemsee (604 m)
Koordinaten:
DG
47.779218, 12.324707
GMS
47°46'45.2"N 12°19'28.9"E
UTM
33T 299592 5295227
w3w 
///schwimme.zart.teppich

Ziel

Bahnhof Aschau im Chiemgau

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
47.779218, 12.324707
GMS
47°46'45.2"N 12°19'28.9"E
UTM
33T 299592 5295227
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///schwimme.zart.teppich
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Schwierigkeit
leicht
Strecke
14,2 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
98 hm
Abstieg
173 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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