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Wanderung

Rund um St. Salvator bei Prien am Chiemsee

Wanderung • Chiemsee-Alpenland
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Chiemsee-Alpenland Tourismus
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    Foto: Herr Stolte, Herr Stolte
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Karte / Rund um St. Salvator bei Prien am Chiemsee
300 450 600 750 900 m km 1 2 3 4 5

Heimatgeschichten auf Schritt und Tritt
mittel
5 km
1:30 h
137 hm
138 hm
Es erwartet Sie eine gemütliche Wanderung rund um den historisch wertvollen Ort St. Salvator bei Prien am Chiemsee.

Highlights entlang des Weges:

1) Wallfahrtskirche St. Salvator

2) Elektrizitätswerk Eichental

3) Kriegergedächtniskapelle Pinswang

4) Römerfeld bei Prien

5) Kreuzweg im Eichental

Autorentipp

outdooractive.com User
Autor
Herr Stolte
Aktualisierung: 28.06.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
604 m
535 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Besonders im Herbst und ist darauf zu achten, dass am Boden liegendes Laub mögliche Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann.

Ausrüstung

  • Tragen Sie stets witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit auf die Wanderung.
  • Sonnenschutz für Haut und Kopf ist der unverzichtbare Begleiter auf Wanderungen im Sommer.
  • Ein Handy für den Notfall schadet zusätzlich nicht!

Weitere Sicherheitshinweise und Ratschläge zur passenden Ausrüstung fürs Wandern und Bergsteigen finden Sie in unseren Wandertipps.

Weitere Infos und Links

Weitere Ausflugsziele in der Region des offiziellen Tourismusverbands Chiemsee-Alpenland >>

Start

St. Salvator, Prien am Chiemsee (567 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.853644, 12.331567
UTM
33T 300391 5303481

Ziel

St. Salvator, Prien am Chiemsee

Wegbeschreibung

Nach einer kurzen Besichtigung der Wallfahrtskirche führt Sie die Route zur gegenüberliegenden Straßenseite, wo Sie ein Kreuzweg der verstorbenen Eggstätter Künstlerin Christine Stadler hinunter ins Eichental geleitet. Wenn Sie sich an der ersten Weggabelung nach rechts wenden, stoßen Sie kurzerhand auf die Prienbrücke. Bereits vor der Brücke fällt der Blick auf eine Art Naturhöhle, die zeitweise als Luftschutzstollen gedeutet wurde. Auf der linken Seite können Sie auch die ehemalige Aumühle sehen, deren Ostseite mit Freskomalereien von Franz Xaver Tiefenbrunner verziert wurde. Flussaufwärts geht es weiter bis zum malerischen und sehenswerten Elektrizitätswerk der Marktgemeinde Prien. Ein kleiner Bach führt uns im Anschluss hinauf zur ehemaligen Grabmühle und zum südlichen Ortsausgang von Siggenham. Dort ist an der Staatsstraße eine gut restaurierte Martersäule zu sehen, die an den hier verunglückten Freiherrn Wilhelm von Schurff erinnert. Nach den letzten Häusern Siggenhams biegen Sie links auf einen kleinen Feldweg ein und wandern querfeldein in nordöstlicher Richtung hinauf zu einem markanten Hügel. Dort finden Sie einen Gedenkstein für Rolf und Kurt Scheler, die während des Ersten Weltkrieges tödlich verwundet wurden. Die Gedenkstätte stammt vermutlich von ihrem Vater, Generalmajor Scheler, der dank einer großzügigen Grundstückspende den Bau der evengelischen Christuskirche ermöglichte. Dessen ehemaliges Landhaus erreichen wir, wenn wir den Hügel in östlicher Richtung wieder hinuntergehen. Dabei ergibt sich auch ein herrlicher Blick auf Prien und die Chiemgauer Berge. Danach geht es hinauf nach Pinswang, wo eines der bedeutensten Anwesens des ganzen Chiemgaus steht, der frühere Salzburger Maierhof. Bereits im Jahr 927 residierte dort ein Zinsprobst, einer der einflussreichen erzbischöflichen Güterverwalter, die später Maier genannt wurden. Es ist daher gut denkbar, dass die Kirche St. Salvator in seiner ursprünglichen Form die Maierhofkirche von Pinswang war. Als nächstes wird die durchaus sehenswerte Kriegergedächtniskapelle oberhalb des Ortes angesteuert. Ein paar Meter weiter befindet sich der Wasserspeicher von Prien. Durch einen kleinen Wald erreichen Sie berab einen kleinen Bachlauf, an dem Ihnen ein Bildstöckl Konrad Hubers den weiteren Weg weist. Sie sollten sich an dieser Stelle nicht von dem tollem Ausblick auf Prien ablenken lassen, der bereits viele Male zu Werken inspirierte, sondern die Augen lieber nach vorne richten, wo einigen Grabfunden zufolge, wohl eine noch nahezu unerforschte Römersiedlung liegt. Nachdem Sie erneut die Staatsstraße überquert haben, führt der Weg wieder ins Eichental. Über den Kreuzweg von Christine Stadler gelangen Sie nach rund 2 Stunden wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

DB-Haltestelle Prien am Chiemsee

Anfahrt

Autobahn A8, Ausfahrt Prien am Chiemsee

Parken

Parkplatz Kirche St. Salvator
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
5 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
137 hm
Abstieg
138 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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