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Wanderung

Griffelschiefer und Glaskunst

· 1 Bewertung · Wanderung · Thüringer Wald
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  • Bei der Wanderung umgibt uns herrliche Natur.
    / Bei der Wanderung umgibt uns herrliche Natur.
    Foto: Wandermagazin
Karte / Griffelschiefer und Glaskunst
m 900 800 700 600 500 400 12 10 8 6 4 2 km Bahnhof Steinach Hüttenplatz Bahnhof Steinach Deutsches Schiefermuseum Schutzhütte Deutsches Schiefermuseum Bahnhof Lauscha

Die Wanderung ist nicht schwierig, etwas lang der Anstieg aus dem Langen Tal zur Bergmannsklause, dann sehr angenehme Waldwege mit herrlichen Aussichten, sehr schöner Rückweg über den Unteren Bahnweg

oder gleich Südthüringenbahn.

schwer
13,4 km
4:30 h
419 hm
419 hm
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die kleine Stadt Steinach, am Südhang des Thüringer Schiefergebirges idyllisch in einer Talmulde gelegen. Hier wurde einst das „blaue Gold“, der Schiefer, gewonnen. Steinach erlangte Weltruhm als größter Griffellieferant. Bis 1968 wurden fast 30 Milliarden diesere schlanken Schreibwerkzeuge von bester Qualität in alle Welt verschickt. Mit Schieferplatten sind die Wände der Häuser kunstvoll und absolut wetterfest verkleidet und die Dächer gedeckt. Im Deutschen Schiefermuseum kann man sich über die Entstehung, Gewinnung und Verarbeitung von Schiefer, insbesondere des Griffelschiefers, sehr anschaulich informieren. Auch unser Weg führt an Überresten und Zeugnissen der Griffelindustrie vorbei. Das Ziel,das Städtchen Lauscha, direkt südlich des Rennsteig gelegen, ist das Zentrum der Glaskunst im Thüringer Wald. Hier wurde nicht nur der Schmuck für den Weihnachtsbaum, sondern auch das Glasauge erfunden. Am Hüttenplatz standen die ersten Glashütten. In den zahlreichen Schauwerkstätten der Glasbläsereien und in der Farbglashütte kann man den Glasmachern über die Schulter schauen und die Produkte kaufen. Das Glasmuseum informiert über die lange Tradition des Glasmacherhandwerks.

Autorentipp

BESICHTIGUNGEN

• Steinach: Deutsches Schiefermuseum, Spielzeugschachtel (Tel. 036762/3 06 19)

• Outdoor-Park mit Hochseilgarten und Skifl yer, Anmeldung erforderlich (Gruppen ab 6 Pers., www.roc-team.de, www.outdoorinn.de)

• Skiarena Silbersattel und Bikepark (Tel. 036762/30734, www.silbersattel.de)

• Lauscha: Museum für Glaskunst (Tel. 036702/2 07 24, www.glasmuseum-lauscha.de), Kirche, mehrere Glasbläsereien mit Schauwerkstätten und Farbglashütte im Ortszentrum

Profilbild von Reiner Penther
Autor
Reiner Penther
Aktualisierung: 22.02.2014

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
796 m
Tiefster Punkt
492 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Wanderung ist nicht schwierig.

Weitere Infos und Links

Stadtverwaltung Steinach, Touristinformation, Dr.-Max-Volk-Str. 21, 96523 Steinach/Thür., Tel. 036762/3 48-13, Fax -14, tourismus.info@steinach-thüringen.de, www.steinach-thueringen.de

Start

Bahnhof Steinach (491 m)
Koordinaten:
DG
50.432437, 11.158534
GMS
50°25'56.8"N 11°09'30.7"E
UTM
32U 653297 5588939
w3w 
///pracht.frisieren.bargeld

Wegbeschreibung

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte; Abkürzungen: re=rechts, li=links, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)

Vom Bahnhof (1) gehen wir auf der Hauptstr., vorbei am Schiefermuseum, re in die Eichhorngasse. Hier wandern wir geradeaus bergan und folgen dem WW Bergmannsklause li durch die Siedlung. Am Langenthaler Weg wenden wir uns nach re bis zum Ortsausgang (2). Das erste Stück im Wald nehmen wir den Weg mit der M 3 im Kreis. Nach einigen hundert m trifft der Weg dann mit der Zufahrt zur Bergmannsklause zusammen. An der Klause (3) verlassen wir die M, halten uns li auf dem Weg weiter bergan und gehen an den Halden eines aufgelassenen Schieferbruches entlang. Oben angekommen, nehmen wir nicht den ersten Weg nach Lauscha (WW), sondern gehen an einer ehemaligen Großhütte vorbei bis zum Abzweig (4) mit der M 3 im Kreis. Nun wandern wir re, wenig später noch einmal re, bergan zum Großen Tierberg. Bald haben wir die Schöne Aussicht erreicht – ein Platz, der seinen Namen voll verdient. Ein herrlicher Blick bis weit ins Fränkische tut sich auf. An der kleinen Schutzhütte (5) verlassen wir die bisherige M und bleiben nun auf dem Weg mit der M Blaues Kreuz/Blauer Strich. Wir wandern auf dem langgezogenen Rücken des Großen Tierberges durch lichten Fichtenwald. Am Waldrand (6) sehen wir unser Ziel Lauscha, von mehreren Bergkuppen umrahmt, im Tal vor uns liegen. Hoch über den mit Schiefer gedeckten Dächern thront die Kirche, ein Jugendstilbau vom Anfang des 20. Jh., seit 1991 denkmalgeschützt. Wir wandern am westlichen Waldrand des Schnitzerkopfes entlang, genießen den Blick ins Tal und wenden uns an der Kreuzung (7) nach li bergab auf den Tierbergweg. Auf dem Hüttenplatz (8) sind wir im Zentrum der Glasbläserstadt angekommen. Für unseren Rückweg gehen wir in Richtung Bahnhof, bleiben aber li auf dem Alten Weg/Bahnweg. Dieser geht etwas später in den Unteren Bahnweg über. Auf diesem Panoramaweg, immer wieder mit schönen Ausblicken in das Tal der Steinach, kommen wir zu unserem Ausgangspunkt (1) zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Steinach

Anfahrt

A73, AS Eisfeld Nord/Süd. B89 Sonneberg Abzweig L1149 Steinach

Parken

In der Nähe des Bahnhofs

Koordinaten

DG
50.432437, 11.158534
GMS
50°25'56.8"N 11°09'30.7"E
UTM
32U 653297 5588939
w3w 
///pracht.frisieren.bargeld
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Naturpark Thüringer Wald, Neuhaus Lauscha Steinach, Wanderkarte Nr. 16, 1:30.000, Verlag Grünes Herz, ISBN 3-929993-03-1, € 4,10

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Ausrüstung

Normale Wanderbekleidung, unterwegs Einkehr, auch schöne Rastplätze.

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Markus Branke
Vorgestern · Community
Vielleicht lag es am nebligen Wetter aber ich empfand die Tour eher als durchschnittlich. Nach der Bergmannsklause, über Aussichtspunkt Pump bis Ortseingang Lauscha fanden Forstarbeiten statt. Das gibt einen enormen Kahlschlag.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,4 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
419 hm
Abstieg
419 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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