Community
Choose a language
Plan a route here Copy route
Bike Riding Top

Biosphäre: Radwanderung auf den Spuren von Karl Ehmann und Joseph Viktor von Scheffel

· 3 reviews · Bike Riding · Schwäbische Alb
Responsible for this content
Stadt Ehingen (Donau) Verified partner  Explorers Choice 
  • /
    Photo: Stadt Ehingen (Donau)
  • Biosphärenhotel und Landgasthof Krone
    / Biosphärenhotel und Landgasthof Krone
    Photo: Stadt Ehingen, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Gasthof Pizzeria Hirsch
    Photo: Stadt Ehingen, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Käthra Kuche
    Photo: Stadt Ehingen, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Maierbrünnele, gespeist aus der historischen Wasserleitung
    Photo: Otto Rechtsteiner, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Eisenbahnlinie Schelklingen/Münsingen
    Photo: Otto Rechtsteiner, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Modemuseum Feigel
    Photo: Stadt Ehingen, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Ruine Schloss Hohenjustingen
    Photo: Otto Rechtsteiner, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Schunterhöhle
    Photo: Stadt Ehingen, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Wasserrad neben dem Gasthaus Löwen
    Photo: Otto Rechtsteiner, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Fallenstock im oberen Schmiechtal
    Photo: Otto Rechtsteiner, Stadt Ehingen (Donau)
  • / Historisches Eingangsschild der Pumpstation von 1870
    Photo: Otto Rechtsteiner, Stadt Ehingen (Donau)
m 800 700 600 500 40 35 30 25 20 15 10 5 km Schloss Granheim Historische Pumpstation Teuringshofen Scheffelstube
Diese Radtour führt Sie auf die Spuren von Karl Ehmann, dem „Vater der Albwasserversorgung“ sowie von dem Dichter Joseph Viktor von Scheffel, der sich um 1880 öfters während der Sommermonate zur Erholung in Talsteußlingen aufhielt.
moderate
40.7 km
8:00 h
415 m
414 m
Auf diesem Radwander-Geheimtipp rollen die Pedaleure parallel zu den Gleisen eines historischen Schienenbusses. Erleben Sie das verträumte Schandental und genießen Sie das Briel- und Weitetal abwärts Richtung Donau. Sehenswert ist auch das Museumspumpwerk Teuringshofen. Pionier Karl Ehmann zeichnet sich ab 1866 für die Planung und Ausführung der ersten Abschnitte der Albwasserversorgung verantwortlich. Zur selben Zeit weilte Lyriker Joseph Victor von Scheffel, der indirekte Begründer des Begriffes Biedermeier, als Sommerfrischler (= Urlauber) in Talsteußlingen.
Profile picture of Heike D'Ettorre / Otto Rechtsteiner
Author
Heike D'Ettorre / Otto Rechtsteiner
Updated: September 07, 2017
Difficulty
moderate
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
758 m
Lowest point
534 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Tips, hints and links

Informationen zu Karl Ehmann und Joseph Viktor von Scheffel

Karl Ehmann (*1827 – + 1889) hat sich große Verdienste in der Planung und Bauausführung der Albwasserversorgung erworben, welche logistisch bis heute noch Bestand hat.

Trinkwasser in guter Qualität, Tag und Nacht und in ausreichender Menge aus dem Wasserversorgungsnetz, das war auf den Albdörfern nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Die Siedlungen der Albhochfläche litten bis ins 19. Jahrhundert unter extremen Wassermangel. Das Regenwasser versickert im Karst der Schwäbischen Alb sehr rasch. In Hülen oder Hülben (Teichen) wurde in den Dörfern, in Feld und Wald das Niederschlagswasser für die Versorgung der Tiere gesammelt, für die Menschen wurde das Regenwasser von den Dächern –oft von Strohdächern- in Zisternen geleitet (Dachbrunnen mit „Spatzenscheißwasser“).

Vor allem an heißen Sommertagen war das Wasser der Hülen und Zisternen sehr schnell verdorben, mit Krankheitserregern sehr stark durchsetzt und hatte zudem einen fürchterlichen Geschmack. Es war für Mensch und Tier höchst ungesund, nach heutigem Hygienestandard also ungenießbar. Krankheitsepidemien wie Tuberkulose, Typhus, schwarze Plattern und Ruhr waren zur damaligen Zeit bei der Albbevölkerung keine Seltenheit. Die Dramatik der großen Not der Albbevölkerung durch den Wassermangel bzw. durch das gesammelte ungenießbare Oberflächenwasser mag ein damals artikulierter Stoßseufzer eines Älblers zum Ausdruck bringen:
„Für´d Leut tät´s scho no, aber´s Vieh sauft´s halt nemme“

Karl Ehmann befasste sich intensiv mit der Wasserversorgung der Albbevölkerung und legte 1866 einen Plan dazu dem königlichen Innenministerium vor. Demnach sollte frisches Wasser von Quellen oder Flüssen in Tälern der Alb an mehreren Orten durch Röhrenleitungen auf die Hochflächen der Alb gepumpt und vom Hochbehälter in die Dörfer geleitet werden. Das gesamte Gebiet der Schwäbischen Alb wurde von Ehmann in einzelne Wasserversorgungsgruppen eingeteilt.

Der Widerstand gegen Ehmanns Planungen zur Wasserversorgung war anfangs, hauptsächlich der hohen Kosten wegen, bei der Albbevölkerung sehr groß. Aber auch gegenüber der neuen Wasserversorgungstechnik waren viele anfangs sehr skeptisch. Sie wollten einfach nicht glauben, man könne Wasser zwingen, bergauf zu laufen. Erst als Justingen, Ingstetten und Hausen 1870/71 den Mut zum neuen Wasserleitungsbau aufbrachten, die dann erfolgreich funktionierte, bröckelte die Skepsis und der Widerstand gegenüber der neuen Wasserversorgungstechnik.
Diese erste Albwasserversorgungsgruppe war dann ein genialer, zukunftsweisender technischer Fortschritt für die gesamte Albbevölkerung. Aus damaliger Sicht war das Werk von Karl Ehmann zu Frischwasserversorgung zum Wohl und zur Gesundheit der Albbevölkerung eine revolutionäre Erneuerung welche die Lebensumstände in den Albdörfern langfristig erleichtern und entscheidend positiv verändern sollte. Diese erste Albwasserversorgung von 1870/71 war Initialzündung für die gesamten Dörfer der Albhochfläche um in den folgenden Jahren flächendeckend diese neue Wasserversorgungstechnik zu bauen.

Der Aufbau der Albwasserversorgung war seinerzeit so bedeutend, dass er ein Thema bei der Wiener Weltausstellung 1873, der internationalen Ausstellung für Gesundheit 1876 in Brüssel und der Landesgewerbe-Ausstellung 1881 in Stuttgart war.

Auf dieser Rad-Wandertour begegnen wir der damaligen Wasserversorgungstechnik von Karl Ehmann am gesamten Verlauf an verschiedenen Stellen.
Gleich am Beginn der Radtour am Eingang des Brieltales kommen Sie zum „Maierbrünnele“. Dieses Brünnele und noch zwei weitere Wasserstellen werden aus der noch vorhandenen, von Karl Ehmann konstruierten, alten Brieler Wasserversorgungsleitung aus dem Jahr 1880/81 gespeist.
In Teuringshofen, wo die Radtour vorbei führt, ist das Gebäude mit Einrichtungen des Pumpwerkes der ersten Albwasserversorgungsgruppe VIII (Justingen, Ingstetten und Hausen) als Museum erhalten und zu besichtigen.
(Besichtigung nach Anmeldung beim früheren Wasserwärter Dieter Schrade Allmendingen (Tel.: 0177 3735010) oder Otto Späth Teuringshofen (Tel: 07384/736).
Auch in Dächingen plante und baute Karl Ehmann 1882 eine neue Wasserversorgung. In der Feldflur Hochdorf ist das Gebäude der Wasserfassung und Pumpstation noch erhalten.

Hier weitere Informationen zur Albwasserversorgung und Karl Ehmann
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Ehmann
http://de.wikipedia.org/wiki/Albwasserversorgung

 http://www.schule-bw.de/unterricht/faecheruebergreifende_themen/landeskunde/modelle/verbuende/geowissenschaften/kalksteine/albwasser/1hintergrundinfo.htm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Joseph Viktor von Scheffel (* 1826 + 1886) war ein bekannter Dichter und Lyriker.

In den Sommermonaten hielt sich von Scheffel zur Erholung in den Jahren um 1880 öfters in Talsteußlingen auf. Er logierte seinerzeit im Gasthaus „Löwen“. Seiner Leidenschaft nachgehend verbrachte er seine Zeit an der neben liegenden Schmiech mit Angeln, hauptsächlich auf Forellen.
Die Nachkommen des Löwenwirts halten noch heute das Andenken an Scheffel aus damaliger Zeit wach. Das Nebenzimmer des Gasthauses ist nach ihm benannt, die „Scheffelstube“. Ein eingerahmter Zeitungsbericht der Münchner Zeitung von 1903 sowie eine damals an die Wirtsleute gerichtete Postkarte erinnert an die Ferienaufenthalte Scheffels in Talsteußlingen. Nach allem was über ihn bekannt ist, war er ein leutseliger und lebensfroher Zeitgenosse, wohl auch ein wenig Lebenskünstler.
Scheffels bekannteste Werke sind der Roman „Der Trompeter von Säckingen“, das Lied „Wohlauf die Luft geht frisch und rein“ und viele weitere Studentenlieder.

Das Gasthaus „Löwen“ in Talsteußlingen ist heute leider nicht mehr geöffnet, aber nach Rücksprache mit der Familie Simmendinger, Tel.: 07384/221 kann die Scheffelstube besichtigt werden.

Hier weitere Informationen zum Dichter Joseph Viktor von Scheffel
http://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_von_Scheffel

Start

Wanderparkplatz zwischen Altsteußlingen und Briel (642 m)
Coordinates:
DD
48.313184, 9.648550
DMS
48°18'47.5"N 9°38'54.8"E
UTM
32U 548085 5351313
w3w 
///hypothetical.ebbed.resize

Destination

Wanderparktplatz zwischen Altsteußlingen und Briel

Turn-by-turn directions

Ausgangspunkt und Endpunkt der Radtour ist der Wanderparkplatz an der Kreisstraße 7332 zwischen Altsteußlingen und Briel.
Sie verlassen den Parkplatz auf dem Schotterweg,der zuerst nach Osten und dann nach Süden verläuft, bis zum Bächlein „Riedgraben“. Der Weg biegt hier links ab ins Brieltal. Am Eingang zum Brieltal sehen Sie einen interessanten Felsen, auf dem eine einzelne Kiefer ihre karge Lebensgrundlage gefunden hat. Sie folgen nun dem Schotterweg im Brieltal. Nach etwa 600 m gelangen Sie bereits zum ersten technischen Kulturdenkmal von Karl Ehmann, zur 1. Brieler Gussröhren-Wasserleitung.

Nach etwa weiteren 700 m fahren Sie an einer kleinen Höhle vorbei, der „Kätheren Kuche“. Sie fahren 500 m weiter und gelangen zur alten Kreisstraße zwischen Ehingen und Weilersteußlingn („Brillenstraße“). Ein Kleiner Abstecher lohnt sich hier: Links geht es etwa 400 m ins Rautal, dort befinden sich rechts die „Schunterhöhle“ und der Rappenstein.

Dem Talweg folgend erreichen Sie nach etwa 1,6 km eine Wegabzweigung zum Nägelesstein (Albvereinsweg).Der Radweg biegt hier links ab. Im Wiesental befindet sich ein sehenswerter historischer Grenzstein (Jagdgrenzstein Württemberg / Österreich von 1714 aufgrund Vertrags von 1514). Bei der Gabelung des Tales fahren Sie nach Osten an der Südseite des Maisenberges, einem Umlaufberg der Urdonau, die sich vor etwa 170.000 Jahren ein neues Flussbett südlich des Hochsträßes suchte.
Sie folgen nun dem Talweg weiter im „Weiten Tal“ bis zur Einmündung ins Schmiechtal. Hier gelangen Sie bei einem weiteren Jagdgrenzstein auf einen Asphaltweg, biegen links ab bis zur Kreisstraße 7341. An dieser Straßenkreuzung steht links beim Wanderparkplatz ein markantes Kreuz, das „Weiße Kreuz“.

Auf der Kreisstraße fahren Sie einige Meter nach Osten und biegen links dann ab in den „Donau-Radweg“, dem Sie bis zur Ortsmitte Schmiechen folgen. Bei der Ortsdurchfahrt biegen Sie zur Kirche links ab in den „Schmiechtal-Radweg“. Bei der Kirche lohnt sich eine Kleine Verweildauer.
Bei einer Tagestour lohnt es sich, eine Fahrt ins Naturschutzgebiet „Schmiechener See“ zu machen. Dieses Naturschutzgebiet liegt südöstlich von Schmiechen und kann mit dem Fahrrad leicht umfahren werden, die zusätzliche Weglänge beträgt ca. 5 km. Dieses Naturschutzgebiet befindet sich in der Liste international bedeutender Feuchtgebiete.
Von der Kirche aus fahren Sie dem „Schmiechtal-Radweg“ folgend in westlicher Richtung. Bereits kurz nach Schmiechen, im „Oberen Schmiechtal“ treffen Sie auf die legendäre Eisenbahnlinie Schelklingen/Münsingen. Die Radtour führt Sie nun etwa 14 km entlang dieser Bahnlinie auf dem „Schmiechtal-Radweg“ nach Westen.

Im Gebiet der Talwiesen zwischen Schmiechen und Teuringshofen befinden sich weitere technische Kulturdenkmale, die „Fallenstöcke“ im „Oberen Schmiechtal“. Etwa 3,5 km nach Schmiechen erreichen Sie Teuringshofen. Hier befindet sich das wichtigste und interessanteste technische Kulturdenkmal der Radtour, die Pumpstation der 1. Albwasserversorgungsgruppe für die Albdörfer Justingen, Ingstetten und Hausen. Vom Radweg aus gelangt man zum Museum, indem man etwa 300 m an Teuringshofen vorbei fährt, bis zum nächsten Bahnübergang am Radweg. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bahn führt ein Stichweg in östlicher Richtung zum Museum.

Nun fahren Sie weiter Richtung Talsteußlingen. Auf diesem Streckenabschnitt haben Sie einen Blick (links oben) zum um 1890 romantisch wieder entstandenen Schloss Neusteußlingen. In Talsteußlingen angekommen, fällt zuerst westlich der Schmiechbrücke das Wasserrad der ehemaligen Genossenschaftsmühle auf. Im früheren Gasthaus "Löwen" in Talsteußlingen finden Sie in einem Nebenzimmer die sogenannte "Scheffelstube". Wenn die ehemaligen Wirtsleute Simmendinger hier anzutreffen sind, erzählen sie auch gerne Anekdoten über Scheffel, welche ihnen von ihren Vorfahren überliefert wurden.  An der südöstlichen Seite der Schmiechbrücke steht wieder ein historischer Jagdgrenzstein.

Sie fahren nun das Tal aufwärts weiter und erreichen nach 2 km die Ortschaft Hütten. Hier haben Sie einen herrlichen Blick auf die nördlichen Felsformationen. Oberhalb der Felsen befindet sich die Schlossruine Hohenjustingen.
Von Hütten aus kann eventuell eine kurze Fußwanderung durch das Bärental gemacht werden. (nördlich von Hütten – enge, romantische Schlucht mit Bärenhöhle)
Etwa 600 m nach Hütten, bei den Sportanlagen, verlassen Sie nahe der denkmalgeschützten Riedmühle das Schmiechtal und fahren links ins Heutal, ein typisches Trockental der Schwäbischen Alb, und erreichen bald die Ortschaft Sondernach. Das Gasthaus „Lamm“ in Sondernach ist ebenfalls von kulturhistorischer Bedeutung. Früher diente das Gasthaus auch als Bahnhof und Fahrkartenschalter. Leider ist das Gasthaus nicht mehr geöffnet, nur bei bestimmten wenigen Anlässen wird noch gewirtet.

Nun fahren Sie in westlicher Richtung weiter im Heutal. Der Weg verläuft gleichmäßig leicht ansteigend immer entlang der Bahnlinie, zuerst links, das letzte Drittel rechts der Geleise. 7 km nach Sondernach weitet sich das Tal, die Bahnlinie schwenkt nordwestlich ab. Hier biegen Sie links ab, überqueren die Bahnlinie und fahren in südwestliche Richtung auf dem aufsteigenden Weg Bremelau zu. Auf einer Länge von ungefähr 500 m haben Sie hier die stärkste Steigung der Radtour (sehr sportliche Fahrer fahren hinauf, die anderen schieben diese kurze Strecke ihr Fahrrad).
Vom Tal aus erreichen Sie nach etwa 2 km Bremelau. Hatten Sie auf Ihrer Tour bisher keine weite Aussicht, oder hatten Sie vielleicht auch neblige Streckenabschnitte, so werden Sie nun auf der Höhe bei Bremelau mit einem der wenigen Aussichtspunkte der Strecke belohnt. Vor allem bei Herbstnebel im Tal herrscht oben in Bremelau oft herrliches Sonnenwetter. (Ein alter überlieferter Song: „In Bremelau da ist der Himmel blau, da tanzt der Ziegenbock mit seiner Frau“). In Bremelau führt der Weg durch den Ort auf der ehemaligen Bundesstraße bis zur Abzweigung Richtung Granheim bei der historischen Brunnensäule mit Wegweiseraufsatz.
Bei Bremelau kann man einen Abstecher zum „Kreuzberg“ , dem Heiligtum von Bremelau, machen. Der Kreuzberg (eine bewaldete Kuppe) liegt nordöstlich von Bremelau und wird über die östliche Brücke der Bundesstraße 465 erreicht. Entfernung etwa 800 m.
Sie fahren nun von Bremelau auf der Gemeindeverbindungsstraße nach Südosten in Richtung Granheim weiter. Nach etwa 2,8 km biegen Sie in Höhe der rechts liegenden Waldecke bei der „Schöttlehütte“ links ab. Ungefähr weitere 1,3 km fahren Sie weiter östlich, dann nach Süden (stärker abfallend) und erreichen die ehemalige Granheimer Ziegelhütte, nach weiteren 500 m Granheim. Am Ortseingang von Granheim steht auf der rechten Seite das Schloss der Freiherren von Speth-Schülzburg. In Granheim ist im früheren Schulhaus ein Kleidermuseum.

Ab Granheim führt Sie der Radweg Richtung Osten entlang der Kreisstraße nach Dächingen. Etwa 2 km nach Granheim steht rechts bei einer Feldwegabzweigung das „Franziskanerbildstöckle“. Der Wegabschnitt vor Dächingen ist auf eine Länge von etwa 800 m wieder stärker ansteigend.
In Dächingen fahren Sie kurz nach dem Dorfplatz rechts ab in südlicher Richtung, am Friedhof vorbei. Nach ca. 700 m biegen Sie links ab in den Waldweg „Roter-Berg-Weg“. Nach 80 m, kurz vor der „Roteberg-Hütte“, an der ersten Weggabelung, biegt der Weg leicht rechts ab. Südwestlich von Dächingen ist im Gewann Hochdorf (liegt etwas abseits vom Radweg) ebenfalls ein technisches Kulturdenkmal der Albwasserversorgung von Karl Ehmann, das 1882 erbaute Dächinger Wasserpumpenhäuschen.
Den Waldweg fahren Sie ca. 500 m südöstlich bergab und gelangen ins Wiesengebiet „Altsteußlinger Ried“. Rechts im Ried sehen Sie eine Schilffläche, das „Watzenried“.  Sie folgen dem Asphaltweg bis nach Altsteußlingen zur Kirche. Hier biegen Sie links ab, überqueren nach 150 m die Bundesstraße 465, folgen dem Parallelweg entlang der Kreisstraße in Richtung Briel. Nach 1,2 km erreichen Sie den Wanderparkplatz, den Ausgangspunkt dieser Radwanderung.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Mit der Deutschen Bahn: Zielbahnhof  "Ehingen (Donau)"

Dann mit dem Bus von "Ehingen (Donau) Busbahnhof" nach "Altsteußlingen Hirsch, Ehingen (Donau)"   (nur wenige Busverbindungen für diese Strecke).

Getting there

Aus Richtung Ulm auf der B 311 :
Auf der Umgehungsstraße in Ehingen rechts abbiegen auf B 465/Münsinger Straße (Schilder nach Stuttgart/Münsingen)
In Altsteußlingen rechts abbiegen auf Brieler Str./K 7341 (Schilder nach Weilersteußlingen/Grötzingen/Briel)
Nach ca. 1 km erreichen Sie auf der rechten Straßenseite den Wanderparkplatz.

Aus Richtung Riedlingen auf der B 311 :
In Ehingen links abbiegen auf B 465/Münsinger Straße (Schilder nach Stuttgart/Münsingen)
In Altsteußlingen rechts abbiegen auf Brieler Str./K 7341 (Schilder nach Weilersteußlingen/Grötzingen/Briel)
Nach ca. 1 km erreichen Sie auf der rechten Straßenseite den Wanderparkplatz.

Aus Richtung Biberach auf der B 465 :
In Ehingen rechts abbiegen auf Oberschwäbische Barockstraße/B 311/B 465 (Schilder nach Stuttgart/Reutlingen/Ulm/Blaubeuren)
links abbiegen auf B 465/Münsinger Straße (Schilder nach Stuttgart/Münsingen)
In Altsteußlingen rechts abbiegen auf Brieler Str./K 7341 (Schilder nach Weilersteußlingen/Grötzingen/Briel)
Nach ca. 1 km erreichen Sie auf der rechten Straßenseite den Wanderparkplatz.

Aus Richtung Münsingen auf der B 465 :
Vor Ehingen in Altsteußlingen rechts abbiegen auf Brieler Str./K 7341 (Schilder nach Weilersteußlingen/Grötzingen/Briel)
Nach ca. 1 km erreichen Sie auf der rechten Straßenseite den Wanderparkplatz.

Aus Richtung Blaubeuren/Schelklingen auf B 492 :
Nach Schmiechen rechts abbiegen auf K 7334 (Schilder nach Grötzingen/Ennahofen/Weilersteußlingen)
In Grötzingen links abbiegen auf Teichweg/K 7341
Ca. 700 Meter nach Briel erreichen Sie auf der linken Straßenseite den Wanderparkplatz.

Parking

Am neu angelegte Wanderparkplatz an der Straße zwischen Altsteußlingen und Briel.

Coordinates

DD
48.313184, 9.648550
DMS
48°18'47.5"N 9°38'54.8"E
UTM
32U 548085 5351313
w3w 
///hypothetical.ebbed.resize
Arrival by train, car, foot or bike

Questions and answers

Ask the first question

Would you like to the ask the author a question?


Reviews

5.0
(3)
Daniel Bienmüller 
April 25, 2018 · Community
Eine wirklich tolle Tour. Wir sind von Schmiechen aus durch das Schmiechental leicht bergauf (mit viel Gegenwind...)nach Bremelau und mit einer leckeren Einkehr im Backhaus der Krone in Dächingen durch das wunderschöne Brieltal bergab zurück nach Schmiechen gefahren. Insgesamt großartige Streckenführung!
show more
Mittwoch, 25. April 2018 6:36:28 nachm.
Photo: Daniel Bienmüller, Community
Mittwoch, 25. April 2018 6:36:41 nachm.
Photo: Daniel Bienmüller, Community
Benjamin Heemeier 
September 13, 2015 · Community
Klasse Tour!
show more
Completed this Route on September 12, 2015
Michael B.
June 18, 2014 · Community
Tolle Tour mit schönen Tälern und gut gewählter Routenführung. Alternativ könnte man die Tour in Schmiechen starten, dann hat man zuerst die Steigung und im zweiten Teil die Abfahrt.
show more
Completed this Route on June 15, 2014

Photos from others

Mittwoch, 25. April 2018 6:36:28 nachm.
Mittwoch, 25. April 2018 6:36:41 nachm.

Reviews
Difficulty
moderate
Distance
40.7 km
Duration
8:00 h
Ascent
415 m
Descent
414 m
Loop Scenic Refreshment stops available Cultural/historical value Faunistic highlights

Statistics

  • 2D 3D
  • Contents
  • Show images Hide images
Features
Maps and trails
: h
 km
 m
 m
 m
 m
Push the arrows to change the view