Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen Tour kopieren
Einbetten
Fitness
Fernwanderweg

Der Eifelsteig - Ein Fernwanderweg durch die Eifel von Aachen nach Trier

· 2 Bewertungen · Fernwanderweg · Eifel
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Ein typisches Haus in Höfen.
    / Ein typisches Haus in Höfen.
    Foto: Jürgen Huppertz, Outdooractive Redaktion
  • / In Trier.
    Foto: Holger Rath, Outdooractive Redaktion
  • / Der Booser Weiher.
    Foto: Jürgen Heinl, Outdooractive Redaktion
  • / Das Weinfelder Maar.
    Foto: Luc Hermans, Outdooractive Redaktion
m 800 600 400 200 300 250 200 150 100 50 km Gerolsteiner Dolomiten Burg Blankenheim

Der nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wandersiegels konzipierte Eifelsteig führt uns von Aachen nach Trier. Dabei durchqueren wir entlang wunderschöner und aussichtsreicher Wege die Eifel.
mittel
317 km
91:00 h
9491 hm
9586 hm
Dieser 312 km lange Fernwanderweg in der Eifel verläuft zwischen Aachen, der Krönungsstadt Kaiser Karls des Großen, und Trier, der römischen Kaiserstadt. Seit Herbst 2008 führt der Weg in 15 Etappen (alle sind zwischen 14 und 29 km lang) als Streckenwanderung durch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Höhepunkt dieser recht leichten Tour ist die Durchquerung der Eifel, dabei passieren wir das Hohe Venn, das Rurtal, den Nationalpark Eifel, die Vulkaneifel und die Südeifel.
Die Tour ist einer der „Top Trails of Germany“ und ganzjährig durchführbar. Fels und Wasser sind die prägenden Elemente auf dieser Tour. Wir durchqueren außerdem die unterschiedlichsten Landschaftsformen und können verschiedenste Eindrücke auf uns wirken lassen. Da der Eifelsteig als Premiumweg nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wandersiegels konzipiert wurde, kennzeichnen ihn vor allem eine abwechslungsreiche Wegeführung - größtenteils entlang erdbelassener Pfade - sowie viele Aussichtspunkte und mannigfache Landschaftsbilder. Auch zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten liegen an unserem Weg, so z.B. der Römerkanal, das Kloster Himmerod und die Burg Ramstein. Eindeutige Wegweiser mit blauen Spitzen (Eifelsteig-Logo) und Kilometerangaben weisen uns auf dem gesamten Streckenverlauf den Weg. Ausgearbeitet wurde die Strecke vom Eifelverein. Die Tour ist als Vorschlag in 15 Tagesetappen unterteilt, kann aber auch individuell je nach persönlicher Anforderung geplant werden. Der Einstieg ist an jeder Stelle möglich, ebenso die Laufrichtung.

outdooractive.com User
Autor
Julia Gebauer
Aktualisierung: 03.10.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
662 m
Tiefster Punkt
126 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

www.eifelsteig.de
www.eifelverein.de

Start

Korneliusmarkt, Kornelimünster bei Aachen (232 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.729617, 6.179388
UTM
32U 300946 5623552

Wegbeschreibung

Etappe 1: Von Kornelimünster nach Roetgen
14 km
4 h


Startpunkt ist der Korneliusmarkt in Kornelimünster bei Aachen. Wir folgen dem Weg zunächst in südöstliche Richtung entlang des Flusses Inde, unterqueren den Viadukt der früheren Vennbahn und laufen dann parallel der Bahntrasse nach Süden. Anschließend wandern wir an Hahn vorbei und erreichen das Kalksteinbruchgebiet von Walheim. Dieses durchqueren wir, bevor wir auf einen Weg treffen und diesem nach links folgen. In gleichbleibender Richtung weiter wandernd, erreichen wir Friesenrath. Hier wenden wir uns nach Überquerung eines Baches nach Osten und befinden uns schließlich im Münsterwald. Bald schon erreichen wir eine T-Kreuzung, an der wir uns rechts halten. So erreichen wir die Waldsiedlung Kitzenhaus. Alle Abzweigungen ignorierend, geht es weiter nach Süden, bevor wir über die Sinziger Schneise zum Vichtbach und zum Ort Rott gelangen. Südlich davon queren wir erst eine Bundesstraße, dann einen Waldweg und gelangen schließlich in das Naturschutzgebiet Struffelt. An einer Wegkreuzung halten wir uns rechts und wandern auf einem Waldweg bis zur Dreilägerbachtalsperre. Es geht für uns nun am Filterwerk vorbei, dann folgen wir dem Bachlauf des Grölisbaches bis Roetgen. Der Ort am Rande des Hohen Venn ist unser Etappenziel.

Etappe 2: Von Roetgen nach Monschau

17 km
4,5 h


Von Roetgen aus wandern wir nach Südwesten, zunächst durch den Wald und dann durch das Heckenland Roetgen. Kurz hinter Schwerzfeld erreichen wir die Landesgrenze zu Belgien. Ab hier geht es durch das Hohe Venn, das größte Hochmoor Europas. Erst leiten uns die Wegweiser am Waldrand entlang, bis wir in den Wald nach rechts einbiegen. Wir ändern nun kaum unsere Richtung, erst am Rande des Moorgebiets geht es nach links. An einer Weggabelung halten wir uns links und wandern danach immer geradeaus weiter. Über einen so genannten „Knüppeldamm“ durch das Naturschutzgebiet Steinley-Moor  erreichen wir wieder die deutsche Grenze und „Kaiser Karls Bettstatt“. Der Weg geht zwischen Wald und freier Flur weiter durch Mützenich, das wir von West nach Ost durchqueren. Schließlich wandern wir entlang des Kleinen Laufenbaches, queren eine Bahntrasse und laufen weiter nach Süden. Wir wechseln die Flussseite und gehen durch ein Waldstück, bis wir schließlich Monschau erreichen, eine ehemalige Tuchmacherstadt. Dort lohnen die Burg aus dem 13. Jahrhundert und das Rote Haus in der mittelalterlichen Altstadt einen Abstecher, bevor wir diese Etappe im schönen Rurtal ausklingen lassen können.

Etappe 3: Von Monschau nach Einruhr

25 km
7 h


Diese Etappe beginnt in Monschau, das wir parallel zur Rur an dessen Südrand verlassen. Durch den Wald führt uns unser Weg durch das Perlenbachtal bis zur Perlenbach-Talsperre. Wir wandern an ihrem östlichen Ufer entlang und folgen dann scharf links einer Abzweigung, die uns bergan in Richtung Höfen führt. Über freie Flur erreichen wir schließlich das Venndorf Höfen. Wir sehen viele Rotbuchenhecken, die seit dem späten Mittelalter als Windschutz und Weidebegrenzung gepflanzt und gepflegt werden. Nachdem wir den Ort von Südwesten nach Nordosten durchquert haben, geht es bis zum Waldrand und dann in den Wald hinein. Durch einen Mischwald wandern wir vorbei an der Kluckbachbrücke und dann weiter dem Bachverlauf nach Norden folgend, bis wir an die Rur treffen. Hier geht es halb links auf einem Pfad durch den Wald bis zu einer kleinen Lichtung. An dieser biegen wir links ab und halten uns dann wieder rechts. Entlang der Ruhr setzt sich unser Weg fort, bis wir das Gewässer nördlich von Widdau überqueren. Auf der anderen Seite geht es in gleichbleibender Richtung über Uhusley bis zum Ort Hammer. Am Ortsrand stoßen wir auf eine Straße, hier halten wir uns links schräg den Wald hinauf bis zu einer weiteren Straße. Nun gehen wir nach rechts und dann immer geradeaus, bis wir abermals auf eine Asphaltstraße stoßen. Es geht wieder rechts und wir passieren einen Campingplatz. Dahinter wandern wir weiter über eine Brücke und dann stets geradeaus, bis wir den Riffelsbach queren können. Anschließend führt der Weg scharf nach links und dann weiter dem Verlauf der Rur folgend nach Norden. An einer Weggabelung geht es für uns nach rechts über freie Flur bis zum Wald und geradeaus in diesen hinein. Wir durchlaufen noch ein Wiesenstück und erreichen schließlich – uns rechts haltend – Dedenborn. Am östlichen Ortsausgang wenden wir uns rechts und wandern weiter durch Wälder und entlang der Rur, die sich hier noch durch das enge Tal zwischen Monschau und Einruhr schlängelt. An der Wasserlandschaft Eifel mit dem Obersee erreichen wir unser Etappenziel Einruhr.

Etappe 4: Von Einruhr nach Gemünd

21,5 km
5,5 h


Die vierte Etappe führt uns meist am Waldrand östlich von Einruhr entlang, bevor es am Ortsende in den Wald hinein geht. Wir halten uns schräg links und erreichen über eine kleine Lichtung das Ufer des Obersees. Nach wenigen Metern entfernen wir uns ein Stück vom Ufer, erreichen es jedoch kurz darauf wieder. Nun folgen wir dem Weg immer am Seeufer entlang bis zur Urfttalsperre. Hier gehen wir rechts bergan in den Wald hinein und weiter durch einen ehemaligen belgischen Truppenübungsplatz, über eine Lichtung und den Kellenberg in Richtung Süden zur Wüstung Wollseifen. Von diesem unheimlichen Ort aus Hausruinen wandern wir nach links in Richtung Osten bis zu einem Bach. Diesen überqueren wir und kommen zur riesigen Burg Vogelsang. Nach einer Rechtskehre geht es an der Burg vorbei, nach 400 m gehen wir über das Burggelände in den Wald und queren den Morsbach. Bei der nächsten Kreuzung wenden wir uns scharf rechts aus dem Wald heraus in Richtung Morsbach. Kurz vor dem Ort verlassen wir die Straße und biegen scharf links in einen Feldweg ein. Diesem folgen wir bis zu einem kleinen Bach, an dem wir bis zur Urft wandern. Anschließend führt uns der Weg rechts entlang der Urft und an der Kläranlage vorbei über die Schottgasse in den Gemündener Ortsteil Malsbenden. Hier verläuft die Tour weiter links in den Dreiborner Weg, auf der Urftseestraße über die Urft und auf den Straßen „In der Streng“ und „Im Wintergertchen“ entlang. Hinter der Jugendherberge halten wir uns rechts und erreichen so auf einem Wanderweg wieder die Urft. Nach einem kleinen Stück am Fluss entlang nach Süden haben wir den Ortskern von Gemünd und somit das Ende der Etappe erreicht.

Etappe 5: Von Gemünd zum Kloster Steinfeld
17,5 km
6 h


Startpunkt dieser Etappe ist Gemünd. Durch den Wald wandern wir leicht ansteigend in süd-westlicher Richtung nach Hohenfried. Hier wenden wir uns nach links und folgen dem Weg hinunter zur Olef, die wir in dem gleichnamigen Örtchen mit sehenswerten Fachwerkhäusern queren. Weiter geht es im Selbachtal durchgehend am Bachufer entlang, bis wir auf eine Straße stoßen. Auf dieser laufen wir bis zu einer Kreuzung, an der die Straße nach Wintzen abzweigt. Wir gehen jedoch links auf einem Feldweg bergab weiter durch den Wald nach Goldbach. Geradeaus durch den Ort wandernd, queren wir zwei Bäche, wobei wir nach dem zweiten, dem Kallbach, rechts abbiegen und diesem auf einer kleinen Straße am Waldrand folgen. Die Straße führt immer weiter links des Kallbach, später entlang des Salbersbach, wobei sie später in einen Feldweg übergeht. So erreichen wir die Hauptstraße, queren diese und gehen geradeaus über Felder zum Ortsrand von Steinfelderheistert. Nun wandern wir links der Straße folgend geradeaus zum Kuttenbach. Etwa 300 m geht es am Bach entlang, dann biegen wir rechts in den Wald ein. Anschließend laufen wir links am Waldrand und kommen so direkt zum Kloster Steinfeld, dem Ende dieser Etappe. Die im 12. Jahrhundert erbaute romanische Klosterbasilika ist eines der besterhaltenen Baudenkmäler der Eifel und sollte unbedingt besichtigt werden.

Etappe 6: Vom Kloster Steinfeld nach Blankenheim
22,5 km
7 h

Vom Kloster Steinfeld aus beginnt die Etappe mit einem leichten Abstieg durch den Wald ins Gillesbachtal. Wir queren den Bach und gehen links bis zur Hauptstraße, der wir wenige Meter folgen, um dann über eine Linkskehre auf einem Feldweg im Wald zum Hermann-Josef-Haus aufzusteigen. Kurz vor dem Haus wenden wir uns leicht rechts und erreichen bald den Waldrand, an dem wir links entlang bis zur Straße wandern. Hier biegen wir rechts ab, nach etwa 500 m geht es links und gleich wieder rechts im Wald bergab. An der nächsten Wegkreuzung halten wir uns links und wandern das Eichtertal entlang bis zur Urft, der wir nach rechts folgen. Außerdem können wir hier die Römerquelle und die historische Wasserleitung bewundern, die das Quellwasser für die Römer über 100 km von hier bis Köln transportierte. Nahe der Ulft gehen wir nach Nettersheim, einem Ort mit vielen Kultur- und Naturattraktionen, das wir am Fluss entlang durchqueren. Weiter wandern wir, vorbei am Römerweiher, links des Bahngleises und der Urft etwa 4 km nach Süden. Nun wenden wir uns nach links ins Haubachtal und es geht immer links des Baches in den Wald hinein. An der ersten Straßenkreuzung im Wald biegen wir rechts ab, an der nächsten halten wir uns links und anschließend wieder rechts in Richtung Bundesstraße. Diese queren wir und folgen dem Bach geradeaus ins historische Blankenheim, unserem Etappenziel. Der Ort bietet einige Sehenswürdigkeiten, wie die Burg, das Eifelmuseum oder die Eifelblicke.

Etappe 7: Von Blankenheim nach Mirbach
17,5 km
5,5 h

Direkt im Ortskern von Blankenheim startet die siebte Etappe des Eifelsteigs. Wir wandern über die Lühbergstraße und den Nonnenbacher Weg aus dem Ort hinaus. Am Ortsende geht es am Waldrand und über Felder zum Schilltersberg. Weiter folgen wir dem Weg bergab ins Nonnenbachtal, gehen aber geradeaus gleich wieder bergauf und stoßen auf den Brotpfad, der uns weiter nach Süden führt. Ein Stück am Bach entlang wandernd, erreichen wir eine größere Lichtung und laufen immer geradeaus bis ins Schaafbachtal. Hier wenden wir uns nach rechts, vor der Ripsdorfer Mühle biegen wir links nach Ripsdorf ab. Über die Weierstraße verlassen wir das Dorf in Richtung Südwesten, queren die Kreisstraße und kommen über einen weiten Bogen durch das Naturschutzgebiet Griesheuel und vorbei am Ehrenfriedhof nach Alendorf. Wir wandern östlich am Ort vorbei über den Kalvarienberg, wo bezaubernde Orchideen- und Wacholderheiden zu finden sind, hinunter ins Lampertsbachtal. Nach gut 2 km entlang des Lampertbachs biegen wir rechts ab, wandern über die Grenze von Nordrhein-Westfalen nach Rheinland-Pfalz und entlang eines kleinen Bächleins zum Etappenziel Mirbach.

Etappe 8: Von Mirbach nach Hillesheim
25,5 km
7 h

Diese Etappe startet an der beeindruckenden Mirbacher Kirche. Wir queren die Hauptstraße und wandern über mehrere Ecken zur Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. An ihr gehen wir ein Stück entlang und biegen dann links zu einer kleinen Straße ab. Dieser folgen wir ins Michelsbachtal, das wir nach einer Weile wieder über den Michelsberg in Richtung Süden verlassen. In der Nähe von Leudersdorf verläuft der Weg abwechslungsreich am Waldrand entlang, durch Wald, über Felder und vorbei an einer Römischen Siedlung. Wir überqueren die Kreis- und die Landstraße östlich von Nollenbach, gehen weiter nach Osten, vorbei am Paulushof und entlang des Mühlenbachs bis zum Ahbach. Dem Bach folgend, geht es weiter nach Süden über die Nohner Mühle und rechts des Baches weiter bis Niederehe. Mit einem Abstecher zur Kirche wandern wir auf der Kerpener Straße aus dem Ort hinaus und verlassen diese dann in Richtung Roßberg. Über Feldwege erreichen wir bald die Burg und den Ort Kerpen, aus dem es auf der Adenauer Straße in westlicher Richtung wieder hinausgeht. Bald biegen wir auf einem Feldweg nach rechts ab, wandern durch ein Waldstück und am nördlichen Waldrand um den Weinberg nach Berndorf. Im Ort kommen wir zur Kirche, an der wir uns links halten und über die Straße „Zur Wehrkirche“ den Ort verlassen. Am Waldrand entlang stoßen wir wieder auf die Kreisstraße, überqueren diese und folgen dem Weg links des Waldes, später über Felder geradeaus. So kommen wir direkt nach Hillesheim, wo unsere Etappe endet.

Etappe 9: Von Hillesheim nach Gerolstein
20 km
5,5 h

Im Ortskern von Hillesheim starten wir diese Etappe. Rechts am Sportplatz und an einem Weiher vorbei folgen wir einem kleinen Bach nach Bolsdorf. Wir durchwandern das Dorf in Richtung Süden und verlassen es auf der Straße „Im Wiesengrund“. Bald biegen wir zwischen Wiesen rechts in einen Feldweg ein, kurz darauf wenden wir uns wieder nach links. Nach dem Queren der Kreisstraße erreichen wir Dohm. Vorbei an der Kirche wandern wir wieder zur Kreisstraße und folgen ihr links über die Kyll und dann nach rechts. Nach wenigen Metern biegen wir links in den Wald auf einen Feldweg ein, den wir schon bald wieder nach rechts auf einen Wanderweg verlassen. Über den Beilstein geht es weiter durch den Wald zum Wolfsbeuel, vorbei an einer kleinen Hütte. Anschließend biegen wir links ab und wandern über Felder nach Roth. Der Weg führt uns, teils über Straßen, am Sportplatz vorbei und auf den Rother Kopf, wo sich auch zwei Höhlen befinden. Hinunter gehen wir in Richtung Schäferhof. Hier folgen wir ein Stück der Straße. Dann wenden wir uns nach links und folgen dem Feldweg durch Felder und am Waldrand entlang, später auch ein Stück auf einer kleinen Straße. Weiter führt der Weg am südlichen Waldrand der Rother Hecke entlang, wobei wir bald nach rechts über Felder und am See vorbei zum Feriendorf Felsenhof abbiegen. Ein Stück links der Straße „Am Stausee“ folgend, wenden wir uns nochmals links und wandern durch Wiesen über den Auberg. Wir queren die Lindenstraße und gehen im Wald hinauf zu den Gerolsteiner Dolomiten. Im Zickzack kommen wir nun wieder nach Gerolstein hinunter. Die Bahnlinie, die Kyll und die Brunnenstraße querend, erreichen wir das Ortszentrum der Mineralquellenstadt.

Etappe 10: Von Gerolstein nach Daun
25 km
6,5 km

Wir beginnen diese Etappe im Zentrum von Gerolstein und verlassen den Ort über den Hubert-Rahm-Weg und den Weinweg in Richtung Osten. Am Heiligenstein führt der Weg nach rechts, wir wandern über die Büschkapelle, das Grafenkreuz und Davitskreuz zur Dietzenley. Hier geht es weiter nach Norden, wobei wir uns bald rechts halten und hinter einigen Kurven eine Straße erreichen. Wir gehen nach rechts und folgen der Straße geradeaus, vorbei am Jagdhaus Flemmingshöh, bis kurz hinter die erste Kreuzung. Hier biegen wir links in einen Feldweg ein, der uns entlang des Enzenbach nach Neroth führt. Dieser Ort hat eine gewisse Bekanntheit durch die Herstellung von Mausefallen erreicht. Am Ortseingang halten wir uns rechts und überqueren nach einer Weile außerhalb des Ortes die Hauptstraße. Unser Weg führt kurz am Bach entlang in Richtung Süden, dann wenden wir uns links bergan auf den Nerother Kopf mit der Ruine Neroth. Am Waldrand wandern wir rechts weiter zum Birkenberg, wo wir links abbiegen. Weiter geht es bergab bis zum Waldrand, wo wir auf einen Bach stoßen und diesem nach rechts bis Neunkirchen folgen. Über den Nachtigallenweg gehen wir in den Ort hinein, am ersten Abzweig nach rechts und anschließend wieder nach rechts in den Bachstelzenweg einbiegend, wandern wir aus Neunkirchen hinaus. Vorbei an der Neunkirchner Mühle erreichen wir wieder die Hauptstraße, verlassen sie jedoch nach wenigen Metern wieder nach links entlang des Bachs entlang. Kurz darauf geht es wieder rechts in den Wald und wir kommen über den Alten Neunkirchner Weg nach Daun. Wir queren die Bundesstraße und wandern geradeaus weiter auf einem Feldweg um den Rosenberg. Auf der Lichtung halten wir uns bald links und erreichen so das Sanatorium und den Sportplatz, von dem aus es direkt ins Ortszentrum von Daun, unserem Etappenziel, geht.

Etappe 11: Von Daun nach Manderscheid
23 km
7 h

Wir starten diese Etappe in Daun und gehen über die Straße „Philosophenweg“ in Richtung Süden aus dem Ort hinaus. Bald biegen wir links ab, überqueren zwischen zwei Mineralquellen die Lieser und wandern nahe der Hauptstraße nach Gemünden. Hier queren wir die Straße und folgen dem Weg entlang dreier beeindruckender, fast kreisrunder Maare - dem Gemündener Maar, dem Weinfelder Maar, das auch Totenmaar genannt wird, und dem Schalkenmehrener Maar - nach Schalkenmehren. Zwischen den ersten beiden Maaren passieren wir noch den Mäuseberg mit dem Dronketurm sowie am Weinfelder Maar die Weinfelder Kirche. Aus Schalkenmehren wandern wir hinaus über Maarstraße, Sankt-Martin-Straße und die Straße „Zum Scheid“. Auf Feldwegen kommen wir zum Observatorium Hoher List. Hinter der Straße geht es am Fuße der Altburg vorbei und wir stoßen bald auf einen Bach. Ihm folgen wir nach rechts, vor der Hauptstraße bei Trittscheid halten wir uns im Wald wieder rechts. Am Waldrand treffen wir dann wieder auf die Straße und folgen ihr bis zum Haus Liesertal. Hier biegen wir links in einen Feldweg ein und wandern immer nahe des Flusses Lieser in Richtung Süden. So erreichen wir im Liesertal das Ziel der Etappe, Manderscheid.

Etappe 12: Von Manderscheid zum Kloster Himmerod
18 km
5,5 h

Von Manderscheid führt uns der Weg nach Süden zur Robertskanzel sowie zum Burgweiher und weiter entlang der Lieser. Nach einiger Zeit queren wir den Fluss und wandern ein Stück durch den hügeligen Wald bis wir wieder ins Liesertal zurückkommen. Links entlang des Flusses geht es bis zur Biederburg, bei der wir die Lieser queren. Wir umwandern den Burgberg und folgen weiter der Lieser, bis nach rechts der Ilgenbach abzweigt. Ihm wandern wir nach Westen bis zu seiner Quelle entlang. Hier halten wir uns leicht links, überqueren die Straße und gehen weiter am Waldrand geradeaus. Mitten im Wald wenden wir uns nach links, nach einigen hundert Metern gehen wir wieder links über Felder und queren die Kreisstraße. An dem nächsten Sträßchen halten wir uns rechts und folgen dem Weg geradeaus nach Westen bis zum Kloster Himmerod, an dem diese Etappe endet. Das Kloster wurde vor über 900 Jahren gebaut und war das erste Zisterzienserkloster in Deutschland.

Etappe 13: Vom Kloster Himmerod nach Bruch
20,5 km
6,5 h

Vom Startpunkt dieser Etappe, dem Kloster Himmerod, wandern wir entlang des Baches Salm nach Südosten, wobei der Weg einmal kurz auf der Kreisstraße verläuft. Vorbei an der Knochen-, der Großlittger- und der Musweilermühle geht es kurvig weiter an der Salm entlang. Ein Stück hinter der Meesenmühle queren wir die Bundesstraße und folgen dem Weg an der Salm weiter, vorbei am Hotel Viktoria, der Burger- und der Ranzenmühle. Bei der Breitmühle verlassen wir das Salmtal in Richtung Autobahn. Wir gehen wenige Meter nahe der Autobahn und gehen dann links auf der Straße nach Landscheid. Hier biegen wir links in die Jakob-Marx-Straße und nochmals links in die Maarstraße. Nach etwa 200 m wenden wir uns rechts in die Straße „Wohnlager Frankreiter“ und folgen dem Weg durch eine weite Kurve zu einem kleinen Bach. An ihm gehen wir entlang und stoßen bald auf den Kailbach, an dem wir nach Osten wandern. Wenig später treffen wir wieder auf die Salm, der wir nach rechts in Richtung Süden folgen. Vorbei an der Oberen Mühle kommen wir über die Straße „Im Krummenau“ nach Bruch, unserem Etappenziel.

Etappe 14: Von Bruch nach Kordel
29 km
8,5 h


Diese Etappe führt uns auf der Hauptstraße aus Bruch heraus. Kurz nachdem die Kreisstraße nach rechts abzweigt, überqueren wir den Bach Gladbach und biegen auch rechts ab. Wir folgen dem Gladbach parallel zur Kreisstraße nach Süden. Nach einiger Zeit queren wir den Bach erneut und gehen auf der Straße nach Gladbach hinein. Geradeaus durch den Ort, wandern wir nahe der Kreisstraße über Wiesen nach Greverath. Hier biegen wir rechts in die Lindenstraße ein, die wir ein Stück außerhalb des Ortes nach rechts auf einen Feldweg verlassen. So erreichen wir einen Bach, dem wir geradeaus folgen. Am Ende des Baches geht es weiter geradeaus, an dem nächsten Abzweig wenden wir uns links und bald darauf wandern wir wieder rechts in den Wald. Wir stoßen auf die Überreste der römischen Langmauer und folgen dieser gut 500 m nach links in Richtung Süden, bis wir nach Rothaus abbiegen. Hier führt unser Weg ein Stück auf der Straße entlang und anschließend wandern wir links durch die Felder nach Zemmer hinein. An der Hauptstraße halten wir uns links und gehen nach etwa 200 m rechts über die Felder und später am Waldrand entlang. Sobald wir die Straße erreichen, biegen wir rechts in den Wald ein. Nach wenigen Metern entlang des Waldrands halten wir uns links, bis wir auf eine kleine Straße stoßen. Ihr folgen wir geradeaus, nach dem Sportplatz von Rodt biegen wir rechts ab. Sobald der Wald endet, halten wir uns links, dann gleich wieder rechts und biegen dann wieder links in einen Feldweg. Bald queren wir die Kreisstraße und folgen dem Weg bis zum Ortsrand von Schleidweiler. Hier wenden wir uns links zum Schleidweiler Bach, an dem wir bis Mühlenflürchen entlang wandern. Weiter geht es links zur Straße, die wir überqueren, und vorbei an der Deimlinger Mühle in Richtung Norden. Der Weg wird bald zu einer kleinen Straße, der wir dann durch eine Kehre scharf nach links folgen. Oberhalb des Kylltals geht es nun nach Süden. Nach einem längeren Abschnitt durch den Wald biegen wir scharf links von der Straße auf einen Forstweg ein, der uns nach Kordel bringt. Kurz vor dem Ort führt der Weg in engen Kehren hinab in das Etappenziel Kordel.

Etappe 15: Von Kordel nach Trier
18 km
5,5 h


Zu unserer letzten Etappe starten wir in Kordel. Wir verlassen den Ort in Richtung Süden über die Bahnhofstraße, Butzweilerstraße und „Am Butzerberg“. Auf einem Forstweg geht es nahe der Straße durch den Wald. Nach einiger Zeit queren wir die Straße und wandern in einer Linkskehre zur Kreisstraße hinunter. Auf ihr biegen wir rechts ab, am Parkplatz nahe der Burg Ramstein halten wir uns geradeaus entlang des Butzerbachs. Kurz nach den faszinierenden Wasserfällen machen wir eine Linkskehre und wandern, vorbei an einem römischen Kupferbergwerk, zur Klausenhöhle. Weiter geht es nordöstlich um die Hochburg und an der Genovevahöhle vorbei nach Süden. Wir queren einen Bach und erreichen eine Schutzhütte, an der wir uns links halten und dem geteerten Weg zur Bundesstraße folgen. Diese überqueren wir und wandern weiter auf dem kurvigen Sträßchen bis zur Siedlung „Auf der Bausch“. Nun halten wir uns rechts und gehen, anfangs am Waldrand entlang, weiter. So erreichen wir bald Biewer, das wir in östlicher Richtung durchwandern. Wir kommen wieder auf einen Forstweg und wandern über den Joster Berg und den Fichtenberg nach Pallien. Hier biegen wir links in die Bitburger Straße ein und überqueren dann die Mosel auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke. Entlang der Lindenstraße entlang und immer geradeaus weiter kommen wir am Dom und am Kurfürstlichen Palais vorbei zur Basilika. Nun haben wir das Ziel des eindrucksvollen Eifelsteiges, die Trierer Innenstadt, erreicht und können uns in einem Café oder Restaurant von der Anstrengung erholen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Aachen, weiter mit dem Bus nach Kornelimünster

Anfahrt

A44 bis Aachen-Brand, weiter auf der B258 nach Kornelimünster

Parken

In Kornelimünster
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Ulrike Poller u. Wolfgang Todt: Eifelsteig. 330 erlebnisreiche Kilometer. 16 Touren von Aachen nach Trier. idee media, Neuwied 2008.

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

4,5
(2)
Bjoern Weeber
18.05.2014 · Community
Was soll man sagen? Super schön natürlich - wir sind ihn in 11 Etappen (mit 2 Unterbrechungen) gelaufen. Alles wunderschön!
mehr zeigen
Gemacht am 05.10.2012
Ostern 2012
Foto: Bjoern Weeber, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
317 km
Dauer
91:00h
Aufstieg
9491 hm
Abstieg
9586 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

  • Inhalte
  • Neuer Punkt
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
: h
 km
 Hm
 Hm
 Hm
 Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.