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Fernwanderweg

Karolingerweg (15) – 1. Etappe

Fernwanderweg · Moseltal
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Eifelverein e. V. Verifizierter Partner 
  • Nebel über dem Moseltal
    / Nebel über dem Moseltal
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Reichsburg Cochem
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Cochem, Markt
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Martinsbrunnen
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Weißmühle im Enderttal
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Schneidersmühle
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Im Tal der Wilden Endert
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Göbelsmühle
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Rausch
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Klosterkirche Maria Martental
    Foto: Hans-Eberhard Peters, Eifelverein e. V.
  • / Antoniuskapelle
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Ulmen – Maar im Winter
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
m 700 600 500 400 300 200 100 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Burgruine Ulmen Ulmener Maar Reichsburg Cochem Rausch Göbelsmühle

Dieser Hauptwanderweg (HWW) verbindet die Mosel von Cochem aus durch das wildromantische Enderttal mit der zentralen Vulkaneifel, geht über Ulmen und Daun zum Nerother Kopf, überquert in Mürlenbach das Kylltal und führt durch prächtige Wälder zur berühmten Abteistadt Prüm im Tal der Prüm. 

Der Karolingerweg ist nach dem Geschlecht der Karolinger benannt, das enge Beziehungen zur Südeifel hatte (Grundbesitz) und dessen Familienkloster in Prüm lag. Die Reliquie, die Sandalen Christi, und das Grab des Kaisers Lothar I. befinden sich in der Prümer Basilika St. Salvator.

Auf dem Anwesen, das vor der Bertradaburg an dieser Stelle hier stand, ist vermutlich Karl der Große geboren, er ist der wohl bekannteste >Karolinger<.

mittel
20,3 km
6:12 h
478 hm
122 hm

Cochem – Ulmen (20,3 km) 

Wegeführung:

Cochem Brückenstraße – Endertstraße – Hotel Winneburg – Weißmühle – Endertbach mit 3 Mühlen – Göbelsmühle – nochmals 3 Mühlen – Napoleonsbrücke – Wasserfall mit Abzweig Kloster Martental –  L52 queren –  L101 queren – Antoniuskreuz – Ulmen. 

Wegebeschreibung:

In Cochem [1] vom Bahnhof auf der Ravenéstraße oder vom Busbahnhof  am Endertplatz aus zur >Brückenstraße<, dem Startpunkt des >Karolingerweges< (HWW 15) mit seinem neuen Logo des Eifelvereins. Zugleich startet und begleitet uns ab hier der Regional-Wanderweg >Wilde Endert<, mit eigenem Logo. Auf der Brückenstraße kommen wir nach ca. 170 m zur Bahnunterführung, von links treffen der >Moselhöhenweg< und der >Moselsteig< auf.  Auf der Endertstraße, an der Talstation des Sesselliftes  trennen sich beide wieder von uns. Kurz die Endertstraße hoch und gegenüber der >Pension Lange<  links mit Stufen und Serpentinen steil aufwärts, auf den Hangweg. Es geht moderat auf und ab und eine wildromantische Wanderstrecke liegt nun im Tal der >Wilden Endert< [2] vor uns. Wir queren ein Seitentälchen (1,8 km), aus dem ein Weg zur >Ruine Winneburg< hochführt. Talwärts an der ehem. Ölmühle vorbei, am Hotel >Winneburg<, am Campingplatz >Zur Winneburg< und einem >Hubschrauberlandeplatz< entlang, wir queren erstmals den Endertbach und kommen zum Hotel >Weißmühle< (3 km). Am natürlich sich windenden Bach, auf schmalen Pfaden, über Holzbrückchen die Bachseite mehrmals wechselnd und an alten Mühlen vorbei, gelangen wir zur >Göbels-Mühle< mit Biergarten (7,1 km). Weiter geht’s mit den Wanderwegen >Wilde Endert< und >Karolingerweg< am Endertbach entlang, wieder säumen ehem. Mühlen den klammähnlichen, großartigen Weg, zur >Napoleonsbrücke< [3] (10,6 km) Wir queren die L100 vor der Brücke. Weiter talaufwärts – hier >Martental< genannt, daher der Name des Klosters – und erleben ein Naturspektakel: den Wasserfall >Die Rausch<, der 7m in die Tiefe stürzt (11,3 km). Von hier ist ein Abstecher zu Kloster und Kirche [4] möglich. An Schieferfelsen entlang zur L52 (13,1 km), diese und den Endertbach queren, auf der linken Bachseite talaufwärts. Schließlich nach Überquerung der oberen Endert (17,4 km) aufwärts zur L101, auf ihr kurz links, dann rechts, vorbei am >Antoniuskreuz< [5] (19,3 km) zur Burgruine Ulmen. Am >Burgfrieden< (20,3 km) endet diese Etappe durch das wildromantische Seitental der Mosel.

[1] Im Süden der Stadt Cochem thront auf dem Burgberg die majestätische >Reichsburg<, um 1 000 erbaut, 1689 zerstört und von 1874 bis 1877 wieder aufgebaut. Für den Aufstieg nimmt man am besten den Weg vom Markt aus über die Herren- und Schlossstraße. Nicht nur vom Tal aus bietet die Reichsburg einen überwältigenden Anblick, auch oben von der Burg hat man einen grandiosen Blick auf Cochem und das Moseltal.

Eine Zierde der Stadt ist das 1739 im barocken Stil erbaute Rathaus, aber auch die engen Gassen mit ihren Fachwerkhäusern, mit Moselschiefer eingedeckt. Alles Sehenswerte hier aufzuzählen, würde diesen Rahmen sprengen, am besten planen Sie vor der erlebnisreichen Wanderung auf dem >Karolingerweg< viel Zeit ein. Nicht unerwähnt darf die Cochemer Sesselbahn bleiben, die Sie bequem zu herrlichen Aussichten über das Moseltal und zur fantastischen Aussicht am >Pinner Kreuz< hinauf bringt.

[2] Die >Wilde Endert< ist der Abschnitt des >Endertbaches<, an dem einst 24 Mühlen betrieben wurden. Einige Mühlen wurden stilgerecht und liebevoll restauriert und sind in Privatbesitz, andere sind bewirtschaftet und laden zum Verweilen ein, u. a. Weißmühle und Göbelsmühle. Durch viel Wald schlängelt sich mal lieblich zahm, mal tosend wild, so der Wasserfall >Die Rausch<, die >Wilde Endert< dahin. Durch urwüchsige Natur führen schmale Pfade, Holzbrückchen und Stege führen einige Male auf die jeweils andere Bachseite und über felsige Pfade geht‘s auf und ab an Schieferfelsen vorbei.

[3] Über die >Napoleonsbrücke< verlief die alte Poststraße, die früher den Verkehr von Trier und aus dem Moseltal nach Koblenz auffing.

[4] Kirche und Kloster Martental: Über den Wasserfall führt eine kleine Brücke zu dem Kreuzweg, der zur Wallfahrtskirche >Maria Martental< führt, (ca. 500 m) die zum gleichnamigen Kloster gehört. Um seine Geschichte, die bis ins früheste Christentum zurückgeht, ranken sich viele Legenden. Einer alten Erzählung nach, sollen hier christliche Soldaten der Thebäischen Legion, ihres Glaubens wegen, den Tod erlitten haben. 1934 wurde mit aktiver Teilnahme der Bevölkerung die Wallfahrtskirche neu erbaut und 1968 ein >Pilgerheim< errichtet. 1141 wird ein Mönchskloster erwähnt, um 1200 bis 1523 war Martental ein Nonnenkloster. 1927 übernahmen Herz-Jesu-Priester den Klosterhof.

[5] >Antoniuskreuz< aus dem 17. Jh., einer Sage nach soll Kreuzritter Heinrich von Ulmen ein Säckchen Erde vom Grabe Christi hier hinterlegt haben. 

 

Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges.

____________________________

Wegebeschreibungen: Ria Borchardt

outdooractive.com User
Autor
Hans-Eberhard Peters
Aktualisierung: 20.09.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
497 m
Tiefster Punkt
83 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Göbelsmühle

Start

Cochem (83 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.147278, 7.166137
UTM
32U 368978 5556615

Ziel

Ulmen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

In folgenden Wanderkarten des Eifelvereins ist der Karolingerweg wiedergegeben:

  • WK25 Nr. 23 Ferienland Cochem
  • WK25 Nr. 21 Thermen und Maare
  • WK25 Nr. 20 Daun, Rund um die Maare
  • WK25 Nr. 19 Gerolstein, Vulkaneifel
  • WK25 Nr. 17 Prümer Land

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,3 km
Dauer
6:12h
Aufstieg
478 hm
Abstieg
122 hm
Streckentour Etappentour Einkehrmöglichkeit

Statistik

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