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Fernwanderweg empfohlene Tour Etappe 4

Moselsteig Etappe 04: Konz – Trier

· 9 Bewertungen · Fernwanderweg · Moseltal
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  • Mündung der Saar in die Mosel in Konz
    / Mündung der Saar in die Mosel in Konz
    Foto: Elke Janssen, Saar-Obermosel-Touristik e. V.
  • / Wiesenweg durch Weideflächen mit alten Obstbäumen am Sirzenicher Bach
    Foto: Michael Teusch, Sweco Gmbh
  • / Waldweg oberhalb des Sirzenicher Baches
    Foto: Michael Teusch, Sweco Gmbh
  • / Trierer Drachenhaus
    Foto: Michael Teusch, Sweco Gmbh
m 400 300 200 100 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Trier - Highlight der GRAND TOUR Westwallmuseum Konz Stadtmuseum Simeonstift Hütte (H) Kirche Kirche Denkmal

Auf den Spuren der Römer.


mittel
Strecke 21,1 km
6:00 h
395 hm
385 hm
Eine Etappe ganz im Zeichen der alten Römer: Startpunkt ist Konz, einst nicht nur das Eingangstor zur Stadt Trier, sondern auch Sitz der Sommerresidenz des Kaisers Valentinian. Nach der Moselüberquerung gibt es die Möglichkeit, einen Abstecher zum UNESCO-Welterbe Igeler Säule zu machen – einem reich verzierten römischen Grabmal, das mit seinen 23 Metern Höhe heute als das größte römische Pfeilergrab nördlich der Alpen gilt. Auf der folgenden Wegstrecke überrascht die Natur trotz der Nähe zur Moselmetropole Trier mit ihrer Üppigkeit. Auf einem kurzen Steilstück geht es schließlich hinab ins Busental. Ein Zuweg führt in die älteste Stadt Deutschlands – und zu ihren weltberühmten, gut erhaltenen Römerbauten und UNESCO-Welterbestätten wie beispielsweise der Porta Nigra. Die Universitätsstadt wartet auch mit einer quirligen und äußerst sympathischen Altstadt auf.

Autorentipp

Eine Etappe für warme Tage, weil sie viel durch den schattigen Wald führt oder über luftige Höhen.
Profilbild von Thomas Kalff
Autor
Thomas Kalff
Aktualisierung: 08.09.2021
Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Löberg, 385 m
Tiefster Punkt
125 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: +49 (0)6531/97330

www.moselsteig.de

 

Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Saarstraße 1, 54329 Konz; Telefon: +49 (0)6501/6018040

www.saar-obermosel.de

 

Tourist-Information Trier

An der Porta Nigra, 54290 Trier; Telefon: +49 (0)651/97808-0

www.trier-info.de

Start

Konz: Hauptbahnhof Konz in der Bahnhofstraße (134 m)
Koordinaten:
DD
49.695459, 6.572875
GMS
49°41'43.7"N 6°34'22.3"E
UTM
32U 324967 5507599
w3w 
///niederer.entzog.ältesten

Ziel

Trier: Hauptbahnhof Trier

Wegbeschreibung

Vom Hauptbahnhof Konz führt dich die Markierung Moselsteig-Zuweg schnell zum Startpunkt der Etappe am Saar-Kreisel an der Saarbrücke. Unterwegs zu einem gelungenen Wandertag kommst du an der Tourist-Information und der Infotafel zum Moselsteig vorbei. Eine Sehenswürdigkeit in Konz ist der kaiserliche Palast Konz. Entdecke ihn in seinem ursprünglichen Aussehen. Lade dir hierfür die kostenlose ARGO-App herunter und rufe über dein Smartphone oder Tablet eine Augmented Reality-Anwendung auf, die dir das ursprüngliche Bauwerk zeigt, so, als ob es noch immer unverändert an seinem Platz stehen würde. Die kostenlose App sowie weitere Informationen zum kaiserlichen Palast findest du unter www.ar-route.eu. Bevor es mit der Wanderung weitergeht, nutze bei Bedarf noch die Einkehr- und Versorgungsmöglichkeiten entlang der Granastraße und am Haltepunkt Konz, auf dem weiteren Weg Richtung Trier gibt es nicht viele. 

Der Moselsteig muss die Bahnstrecke und mehrere Straßen queren, bevor es am Haltepunkt Kreuz Konz auf die Konzer Eisenbahnbrücke geht. Dies ist die erste Moselquerung für alle Moselsteig-Wanderer, die den Moselsteig in Fließrichtung begehen. Von der Brücke hast du einen guten Blick auf den Fluss im Bereich der Saarmündung. Am anderen Moselufer angekommen, hast du die Wahl: Du kannst nun auch den Weg Richtung Wasserbilligerbrück nehmen und dabei die beeindruckende Igeler Säule (römisches Grabmal) besichtigen.

Auf dem Weg nach Zewen verläuft der Moselsteig ganz flach durch die Talaue des Flusses. Du unterquerst die B 49, und jetzt steht die durchaus seltene unbeschrankte Querung einer Eisenbahnstrecke an (bitte hierbei unbedingte Vorsicht!). An der Wasserbilliger Straße zweigt der Zuweg zur Ortsmitte ab. Der Moselsteig führt aufwärts zum Waldrand und passiert dabei ruhige Wohnstraßen. Das letzte, steile Stück bergauf zum Waldrand erreichst du auf Fußwegen.

Durch den geschlossenen Wald geht es weiter bergauf, erst moderat, später auch steiler zur Schutzhütte an der K 2. Die nahe Straße stört hier kaum, es bietet sich eine Pause an, schließlich hast du schon den größten Teil des Anstiegs auf dieser Etappe hinter dich gebracht! Nach wenigen Metern entlang der Straße geht es weiter leicht aufwärts im Tal des Zewener Baches; der Bach rückt nun immer näher an den Weg heran. Nachdem der kleine Stadtteil Herresthal halb umrundet ist, erreichst du einen Rastplatz zwischen Weiden von Kühen und Pferden. Über Wiesenwege kommst du zur Modellflugwiese auf dem Höhenrücken. Von hier solltest du einen Blick nach Süden werfen: Es bietet sich ein herrliches Panorama, du erkennst von hier aus sogar die Löschemer Kapelle (auf der anderen Moselseite oberhalb von Wasserliesch), die einer der Höhepunkte auf der Etappe Nittel – Konz ist! Fast immer auf dem Kamm entlang wechselt der Blick jetzt zwischen Südeifel und dem Blick über die Mosel hinweg bis in den Hunsrück. 

Nach einer Straßenquerung führt der Moselsteig noch ein kleines Stück auf dem Höhenrücken, bevor es parallel zu einem asphaltierten Weg am Rand einer großen Wiese steil bergab geht. Im Wald kommst du schnell voran, der Weg verläuft ohne größere Höhenunterschiede in weiten Schleifen um den Mohrenkopf. Lichter Buchenhochwald wechselt nun mit dichteren Douglasienbeständen. Einzelne Exemplare besitzen beachtliche Ausmaße. Diese längere Waldpassage endet an der Zufahrt zum Trierer Stadtteil Markusberg. Nach einigen Metern auf der Zufahrtsstraße (Einkehrtipp: Café Mohrenkopf) wechselt der Moselsteig überraschend auf einen Pfad, der steil abwärts über eine Wiese ins Busental führt. Passe auf diesem Abschnitt besonders bei Nässe auf! Weiter führt der Grasweg leicht bergab in das idyllische Tal. Hier kannst du absolute Ruhe erleben – und das so nah an der Großstadt Trier! 

Im Wald geht es weiter auf meist leicht abfallendem Weg. Nach der Einmündung eines Seitentals triffst du auf den Abzweig zur Mariensäule. Der Abstecher über den steilen und anstrengenden Zuweg ist unbedingt lohnenswert, denn der Platz unterhalb der Mariensäule bietet den wohl schönsten Blick auf die Römerstadt Trier! Der Moselsteig führt noch etwas weiter durch den Wald, bevor er am Waldrand in einen Grasweg übergeht. Uralte Obstbäume rechts und links runden das idyllische Bild ab. Auf einem Steg überquerst du den Sirzenicher Bach, dann hast du die Bitburger Straße in Trier-Pallien erreicht. (Von hier fährt direkt ein Bus bis in die Trierer Innenstadt.)

Der Moselsteig führt durch das Hochschulgelände und trifft am Park des Drachenhauses auf den Zuweg zum Zentrum. Dahin bzw. zum Hauptbahnhof geht es nun steil abwärts zur Moselbrücke. Lasse deinen Blick vorher noch einmal ganz in Ruhe über die Stadt schweifen. Über die Kaiser-Wilhelm-Brücke bist du schnell am anderen Moselufer. Dann ist es noch ein angenehmer Spaziergang durch die Grünanlagen des Alleenrings und vorbei an der Porta Nigra zum Trierer Hauptbahnhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Du erreichst die Etappenorte Konz (Bahnhof Konz Mitte oder Konz Hbf) als auch Trier (Hbf) mit der Bahn (RB 82, 71, 83, RE 1)

Es gibt regelmäßige Verbindungen. Bitte beachte, dass es in den Schulferien von Rheinland-Pfalz / Saarland, am Wochenende sowie an Feiertagen zu Einschränkungen der Taktung kommen kann! Bitte entnimm die tagesaktuellen Fahrzeiten der Fahrplanauskunft auf der Webseite des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT):

www.vrt-info.de

Anfahrt

Startpunkt: Konz über die B 419 und die B 51

Zielpunkt: Trier über die A 602 bzw. über die B 51/B 49

Parken

Konz: In der Nähe vom Hauptbahnhof Konz und am Haltepunkt Konz-Mitte stehen Parkplätze zur Verfügung.

Trier: Am Hauptbahnhof bzw. in der Innenstadt stehen keine kostenfreien Parkplätze zur Verfügung, in der Nähe der Hochschule Trier kann der Wanderparkplatz Weisshauswald genutzt werden.

Koordinaten

DD
49.695459, 6.572875
GMS
49°41'43.7"N 6°34'22.3"E
UTM
32U 324967 5507599
w3w 
///niederer.entzog.ältesten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

"Moselsteig" - Offzieller Moselsteig-Wanderführer von ideemedia, 14,95 €

Autoren: Ulrike Poller, Wolfgang Todt, Verlag: ideemedia, 300 Seiten mit fast 300 Bildern, Höhenprofilen, QR-Codes und GPS-Tracks, Format 11,5 x 23 cm, ISBN: 978-3-942779-21-0, 14,95 €

 

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Die Gesamtroute ist auf 3 Karten aufgeteilt:

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 1: Perl - Trier (Etappen 1 - 4), ISBN: 978-3-89637-419-6

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 2: Trier - Zell (Mosel) (Etappen 5 -14), ISBN: 978-3-89637-420-2

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 3: Zell (Mosel) - Koblenz (Etappen 15 - 24), ISBN: 978-3-89637-421-9

Karte einzeln: 5,90 €

Karten im 3er-Set: 14,50 € (ISBN: 978-3-89637422-6)

 

"Premium-Set"

Premium-Set, bestehend aus offiziellem Wanderführer inkl. 3er-Set Wanderkarten, Verlag: ideemedia, ISBN: 978-3-942779-24-1, 26,95 €

 

Die Wanderführer und die Karten sind im Buchhandel oder auf der Webseite https://www.visitmosel.de/wandern/service-infos-tipps unter der Rubrik "Prospektbestellung" erhältlich. 

Kartenempfehlungen des Autors

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 1: Perl - Trier (Etappen 1 - 4), ISBN: 978-3-89637-419-6

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Ausrüstung

  • festes Schuhwerk
  • witterungsangepasste, zweckmäßige Wanderbekleidung
  • Rucksackverpflegung

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Bewertungen

3,2
(9)
Thomas Fickinger 
11.12.2020 · Community
Da ich unweit der Etappe wohne, bin ich hier öfters unterwegs, meist allerdings mehr oder weniger leicht abgewandelt. Es beginnt mit Überquerung der Konzer Eisenbahnbrücke und dem Aufstieg durch den Zewener Wald hoch Richtung der Ortschaft Herresthal. Das zieht sich in der Tat ein wenig, weil wenig Highlights direkt am Weg liegen. Man könnte hier etwas anders führen, dann würde sich aber die ohnehin recht lange Etappe noch weiter verlängern. Oben auf der Höhe gibt es schöne Ausblicke, allerdings keine einzige Infotafel. Sehr schade, denn hier kann man bei schönem Wetter richtig weitschauen. Die Wegbeschaffenheit ist auch so eine Sache: teils angenehme, gut begehbare Wiesen- und Feldwege. Teils aber auch richtig kaputte Pisten. Tut mir leid das schreiben zu müssen: aber hier gibt man sich überhaupt keine Mühe. Es wäre kein Problem, die Wege ein wenig zu präparieren und auch mal nach Alternativen neben dem Weg zu schauen. Stattdessen scheint es eine lästige Pflicht zu sein, den Steig-Wanderer von A nach B zu bringen. Meine Wenigkeit kennt sich hier aus und umgeht diesen Teil, der Auswärtige hat diese Möglichkeit eher nicht. Anschließend wandert man wenig spektakulär, aber ruhig durch den Wald. Am Rande des Markusbergs wird es dann richtig interessant. Hier geht es auf einem naturnahen Stück durch das Busental. Tipp: direkt unterhalb liegt das Sirzenicher Bachtal mit dem Sirzenicher Wasserfall. Ein Abstecher lohnt sich. Es gibt aber kaum Markierungen, deshalb unbedingt vorher informieren bzw. mit GPS navigieren. Ganz wichtig: ein Abstecher zur Mariensäule. Direkt vom Steig führt ein inzwischen wieder ausgeschilderter Pfad hoch. Es sind nur wenige hundert Meter aus dem Tal, aber richtig steil. Doch es lohnt sich unbedingt. Der Ausblick von dort oben ist phänomenal und einer der besten im Großraum Trier. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Etappenende. Auch hier heißt es: vorher informieren. Es gibt mehrere Ausstiegsmöglichkeiten bzw. Zuwegungen in die City, je nachdem wo man hin will oder hin muss. Im Umfeld der Kaiser-Wilhelm-Brücke verkehren Busse in alle Richtungen. Fazit: ja, diese Etappe fällt insgesamt etwas ab und hält einem Vergleich mit anderen Etappen, vor allem an der Mittelmosel nicht ganz stand. Aber: auch diese Etappe ist begehenswert. Nicht unterschätzen, die Etappe ist von der Begehbarkeit recht einfach, aber es warten einige Höhenmeter. Neben längeren Abschnitten auf breiteren Waldwegen gibt es einige schöne Naturwege und oben auf dem Markusberg grandiose Aussichten. Im Busental ist man in einer anderen Welt. Es wäre allerdings wirklich schön, wenn man bei Herresthal endlich mal durchgehend Wege findet, die einem Steig gerecht werden und entsprechend pflegt. Einige Infotafeln und Rastmöglichkeiten täten diesem Abschnitt auch gut. Aufgrund der Passage rund um den Markusberg und die Mariensäule vergebe ich drei Punkte.
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T. Rg
08.10.2020 · Community
Diese Etappe des Moselsteigs gehört leider zu den schwächsten Teilstücken des gesamten Weges. 90 % Forstwege und Ähnliches, einem „Steig“ unwürdig. Ausnahme ist der Abschnitt ins Busental. Dort aber unbedingt!! Wanderstöcke nutzen, der Abstieg über die Wiese ist selbst bei trockenem Wetter rutschig, bei Nässe aber wirklich unangenehm.
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Donnerstag, 14. Mai 2020 08:09:15
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Sonntag, 26. März 2017 22:09:18
+ 5

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,1 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
395 hm
Abstieg
385 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit botanische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
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