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Fernwanderweg

Rhein-Venn-Weg (12) - 2. Etappe

Fernwanderweg · Ahrtal
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Eifelverein e. V. Verifizierter Partner 
  • Blick auf Ruine Olbrück und Rodder Maar
    / Blick auf Ruine Olbrück und Rodder Maar
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Der Bausenberg bei Niederzissen
    Foto: Walter Müller, TI Ferienregion Laacher See
  • / Frühling: Blick auf Ruine Olbrück
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Blick über das Rodder Maar auf Ruine Olbrück
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Das Rodder Maar
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Biotop am Rodder Maar
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / R(h)apsodie mit blue
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Auf dem Rhein-Venn-Weg im Frühling
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Bauerncafé Neuer Maarhof, Terrasse
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Königssee
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Königssee
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Königssee
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Hochsommer auf dem Ahr-Venn-Weg
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Kurz vor Kempenich
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
ft 2000 1500 1000 8 6 4 2 mi Erlebniswald Steinrausch Cafe Gutsschenke "Remise" Ruine Olbrück Hotel u. Landgasthof "Zum Bockshahn" Ruine Olbrück Königssee Bausenberg

Der Hauptwanderweg (HWW) 12 verbindet den Rhein mit dem Venn, deshalb trägt er diesen Namen.

Er führt durch die vulkangeprägte Landschaft des Breisiger Ländchens zum "Dach der Eifel", der Hohen Acht, weiter nach Aremberg und  Blankenheim mit der Ahrquelle, über die Burgen Wildenburg und Reifferscheid nach Hellenthal. Von dort am Südufer des Olefstausees entlang, über die Höhen Wahlerscheids, durch das einzigartige Fuhrtsbachtal (NSG Narzissen), am Stausee des Perlenbaches entlang nach Monschau, der historischen Tuchmacherstadt am Vennrand.

mittel
15,3 km
4:08 h
317 hm
103 hm

Niederzissen – Kempenich (15,3 km) 

Wegeverlauf:

Niederzissen – Kraterstraße – Querung L 88 – Rodder Maar – Steinberg mit Königssee – Oberdürrenbach – Bushaltestelle Schelborn Abzw. – Spessart – Erlebniswald Steinrausch. 

Wegebeschreibung:

Diese Etappe beginnt an der Kraterstraße, an dem Punkt, wo wir uns nach Niederzissen begeben haben. Auch jetzt folgen wir dem Logo der >Eifelleiter< durch das charakteristische reizvolle Brohltal in zunächst nord-westl. Richtung. Über offene Landschaft und an Säumen von Laubwäldern entlang, ansteigend , über die L 88 hinweg, einem Wegekreuz vorbei, zum ersten Highlight dieser Etappe, dem >Rodder Maar< [1] (3 km). Wir wandern am westl. Rand entlang und genießen die herrliche Kulisse mit ihren facettenreichen Spiegelungen bei Sonnenschein. Auch die Burg Olbrück – trotz 2 km Luftlinie Entfernung – spiegelt sich im ca. 5 ha großen runden See, etliche Bänke laden zum Verweilen ein. Im Süden des Maares, in der Maarheide gibt es seit 2009 eine Swin-Golf-Anlage, eine neue Art des Golfens. Nachdem wir dieses Kleinod der Natur ausgiebig genossen haben, geht`s weiter in westl. Richtung aufwärts, am Wald entlang zum Königssee [2] (5,1 km). Der Weg führt nördl. etwas abseits am See entlang, weil das umliegende Gelände privater Besitz ist, jedoch ist der Zugang dem Wanderer nicht verwehrt. Es geht über offene Landschaft am nördl. Ortsrand von >Oberdürrenbach< (6,1 km) entlang – hier quert der >Osteifelweg< - durch den Königsfelder Wald, an Wegekreuzen vorbei immer aufwärts. Die L 88 an der Bushaltestelle >Schelborn Abzweig<  (9,2 km) queren, auf der einstigen Hauptstraße der Römer, der >Kohlstraße< weiter, ansteigend auf 592 m Höhe, am Waldrand entlang mit sanftem Gefälle zum westl. Ortsrand von >Spessart< (13,1 km), im Ort Einkehrmöglichkeit, am besten über den querenden OWW Ke2. Unser Rhein-Venn-Weg führt weiter auf der Eifelleiter in südl. Richtung zum >Erlebniswald Steinrausch< [3] an die Ecke der Eifelstraße und der B 412 (15,3 km). Über diese gelangt man nach Kempenich [4]. Nach dieser Etappe ist es ein lohnender Abstecher. 

 

[1] Das Rodder Maar ist ein Kleinod der Natur, von dessen Entstehung man nichts Genaues weiß, vielleicht durch einen Meteoriteneinschlag? Durch Renaturierung seit 1990 ist das Rodder Maar wieder ein See und eine Oase, nicht nur für Tiere in den Lüften und zu Wasser – so der schneeweise seltene Silberreiher, Kiebitze und Stockenten - geworden, auch Naturliebhaber und Wanderer genießen die Landschaft und die faszinierenden Spiegelungen, auch die der Burg Olbrück. Zur Burg führt der >Geopfad Olbrücker Burgpanorama<, der mit seinen 23 km eine Extra-Tour ist. 

[2] Der Königssee, am Rande des oberen Brohltales, war zu Beginn des 20. Jh. bis zum 2. Weltkrieg ein Steinbruch auf dem Basaltkegel des >Steinberges<.  Während des Krieges lief der Steinbruch voll Wasser und es entstand der >Königssee<. Das Gelände um den See ist in privater Hand, jedoch ist für den Besucher und Wanderer der Zutritt gestattet. 

[3] Steinrausch, der Erlebniswald lockt kleine und große Besucher an.

Es gibt Rastplätze, einen Spielplatz, eine Schutzhütte und Parkplatz mit Rettungspunkt.

Auf dem ca. 2 km langen Natur-Erlebnispfad wird an 9 Informations-Stationen Wissenswertes über Geologie, Flora, Fauna und Wald vermittelt. Der >Steinrausch< wirkt wie ein verwunschener Buchenwald, wo viel Immergrün mit seinen blauen Blümchen wächst und riesige bemooste Steinblöcke liegen, die der  alte Vulkan einst hinterlassen hat. Der Wald lädt zum Genießen und Relaxen ein, auf Liegen kann man die Seele baumeln lassen.

[4] Kempenich bietet im Süden des Ortes etwas Besonderes: auf dem Kalvarienberg steht die Kapelle der >Schmerzhaften Muttergottes< (1879) in einer idyllischen Anlage, zu der auch eine Lourdes-Grotte gehört. Der Weg dorthin führt über einen liebevoll angelegten Kreuzweg mit kunstvoll gestalteten Terrakotta-Bildern, unverkennbar ein Kleinod in der facettenreichen Vulkanlandschaft.

Auf den ersten 3 Etappen ist das Logo der Eifelleiter wegweisend!

____________________________

Wegebeschreibungen: Ria Borchardt

outdooractive.com User
Autor
Hans-Eberhard Peters
Aktualisierung: 11.12.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
593 m
Tiefster Punkt
275 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Niederzissen (295 m)
Koordinaten:
DG
50.465940, 7.218061
GMS
50°27'57.4"N 7°13'05.0"E
UTM
32U 373535 5591955
w3w 
///unterhalten.ansprüche.zuvor

Ziel

Kempenich

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
50.465940, 7.218061
GMS
50°27'57.4"N 7°13'05.0"E
UTM
32U 373535 5591955
w3w 
///unterhalten.ansprüche.zuvor
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Rhein-Venn-Weg (12) wird in folgenden Wanderkarten (1:25 000) des Eifelvereins wiedergegeben:  

  • WK 25  Nr. 10     Das Brohltal
  • WK 25  Nr. 11     Hocheifel-Nürburgring-Oberes Ahrtal
  • WK 25  Nr. 12     Blankenheim-Oberes Ahrtal
  • WK 25  Nr.   5     Kall, Kommern, Mechernich, Nettersheim
  • WK 25  Nr. 4/14  Schleidener Tal, Hellenthal, Schleiden, Gemünd
  • WK 25  Nr.   3     Monschauer Land

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,3 km
Dauer
4:08h
Aufstieg
317 hm
Abstieg
103 hm
Etappentour

Statistik

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