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Fernwanderweg

Ville-Eifel-Weg (2) – 4. Etappe

Fernwanderweg · Ahrtal
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  • Ansicht die Nürburg
    / Ansicht die Nürburg
    Foto: Meik Halbach, Meik Halbach
  • / Nürburgleuchten Impression 2016
    Foto: Peter Baur, Peter Bauer
  • / Aussicht zur Nürburg
    Foto: Daniela Scheffold, Daniela Scheffold
  • / Kaiser-Wilhelm-Turm
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Nürburg im Nebel
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
m 800 600 400 200 25 20 15 10 5 km Hohe Acht mit Kaiser-Wilhelm-Turm Kaiser-Wilhelm-Turm Burgruine Nürburg Felspartie | Teufelsley

Der Ville-Eifel-Weg (HWW 2) führt über den seen- und waldreichen Höhenrücken der Ville, durchquert die Eifel von Nord nach Süd mit all ihren Facetten: bei Altenahr das Ahrtal; über den höchsten Eifelberg, die >Hohe Acht< (747 m); über Daun und Manderscheid durch die zentrale Vulkaneifel mit ihren Maaren, den Augen der Eifel; überquert die Kyll kurz vor ihrer Mündung in die Mosel und erreicht schließlich die Kaiser-Wilhelm-Brücke. Dort Zusammentreffen mit den Hauptwanderwegen (4) und (6). Auf dem >Moselsteig-Zuweg< über die Brücke gelangt man zur kultur-historischen Stadt Trier.

mittel
26,5 km
7:46 h
844 hm
411 hm

Ahrbrück – Nürburg (26,5 km) 

Wegverlauf:

Ahrbrück – Teufelsley – Hohe Warte – Hochacht – Hohe Acht – Parkplatz Brünnchen - Nürburg. 

Wegebeschreibung:

Ab der Auferstehungskapelle die Denntalstraße südwärts, nach ca. 300 m auf dem Weg, der halbrechts abgeht, weiterwandern. Zuerst in kleineren, später in größeren Kehren aufwärts zur Teufelsley [1] (4,7 km). Auf- und abwärts über die Kuppen von >Geißnück<, >Hochginster< und >Teichberg<, in Richtung SO um die Kuppe >Hohe Warte< herum. Mit Richtungswechseln und Höhenunterschieden schließlich zur ehem. Waldarbeitersiedlung >Hochacht< (14,3 km). Von rechts trifft der Ardennen-Eifel-Weg (AE) auf, der auf unserem >Ville-Eifel-Weg< bis zur Heidsmühle unterhalb Manderscheids mitgeführt wird. Am Ortsende, ab der Hauptstraße – L90 – treffen von rechts kommend der Rhein-Venn-Weg (HWW 12) und die >Eifelleiter< auf. Nach Querung der L10 aufwärts zum höchsten Eifelberg >Hohe Acht< [2] mit Rastplatz (16,5 km), vom >Kaiser-Wilhelm-Turm< herrliche Rundsicht. Ca. 200 m nach dem Rastplatz trennen sich >Rhein-Venn-Weg< und >Eifelleiter< wieder vom Ville-Eifel-Weg. In südl. Richtung abwärts zum P Brünnchen (19,2 km). In vorwiegend süd-westl. Richtung entlang des Nürburgringes [3] um den >Schwalbenschwanz< und danach rechts um den >Galgenkopf<. In süd-westl. Richtung, auf der Höhenstraße (L93) ca, 175 m entlang, dann rechts, auf die Burgstraße – am Fuße der Nürburg [4] – schließlich zur Hauptstraße unseres Etappenzieles Nürburg [5] (26,5 km).

[1] Die Teufelsley ist ein 80 m langer und 18 m hoher Quarzitfels. Erdgeschichtlich ist die Teufelsley dem Devon des Rheinischen Schiefergebirges zugeordnet. Von diesem imposanten Naturdenkmal hat man über die Höhenzüge der Eifel einen einmaligen Rundblick.

[2] Die Hohe Acht ist ein ca. 33 Millionen Jahre alter Vulkangipfel. Ihr Name rührt nicht von seiner Höhe von fast 800 m her, sondern vom gallischen >acaunum<, für Stein und Fels. Die >Hohe Acht< ist mit 747 m die höchste Erhebung der Eifel. Durch den seit 1909 auf der Kuppe stehende >Kaiser-Wilhelm-Turm< ist sie weithin sichtbar. Der Aussichtsturm wurde anlässlich der Silbernen Hochzeit von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Viktoria, sowie des Gedenkens an Kaiser Wilhelm I. errichtet. Wer den 16,30 m hohen Turm über seine 75 Stufen erklimmt, wird hier oben vom >Dach der Eifel< mit atemberaubenden Panoramablicken über die wunderschöne Eifellandschaft belohnt.

[3] Der Nürburgring wurde nach der >Nürburg< benannt und am 18. Juni 1927 eingeweiht. Die 28 km lange >Gebirgs-Rennstrecke< wurde ab 1984 um einige >Schleifen< erweitert, danach wurden auch Formel 1–Rennen durchgeführt.  Idole des Nürburgringes sind beispielsweise Michael Schumacher, Sebastian Vettel, Nico Rosberg u.v.m. …..

Auch das Publikum kommt auf seine Kosten, zu den Events gehören u. a. Sportveranstaltungen oder >Rock am Ring<.

[4] Die Nürburg: nördlich des Ortes Nürburg liegt die >Nürburg<, die Ruine einer Gipfelburg. Erstmals 1166 erwähnt, gilt es aber als wahrscheinlich, dass sich bereits zu römischer Zeit eine Signalstation zur Bewachung der Römerstraße, die sich durch die Eifel zog, hier befand. Die Nürburg wurde im 30jährigen Krieg von den Schweden eingenommen, geplündert und beschädigt. 1674 wurde die Burg von Kaiserlichen Truppen besetzt, 1689 von Französischen Soldaten zerstört, 1818 wurde der Bergfried von Preußen restauriert. Ab 1970 wurde die Burg umfassend saniert, seit 2013 finden erneut Restaurierungsarbeiten statt. Vom Bergfried aus – dem Aussichtsturm – bieten sich herrliche Rundblicke über die einzigartige Eifellandschaft.

[5] Nürburg, am Fuße der gleichnamigen Burgruine, ist ein Wintersportort.  Je nach Schneelage lockt der Burgberg zu Schlittenpartien. Rund um den Ort werden Langlaufloipen gespurt. Auch für den Wanderer ist die Hocheifel ein einzigartiges Eldorado.

Profilbild von Hans-Eberhard Peters
Autor
Hans-Eberhard Peters
Aktualisierung: 19.10.2019
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
706 m
Tiefster Punkt
195 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Ahrbrück (195 m)
Koordinaten:
DG
50.483379, 6.984331
GMS
50°29'00.2"N 6°59'03.6"E
UTM
32U 357001 5594318
w3w 
///vereinigen.baudenkmal.nachbar

Ziel

Nürburg

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
50.483379, 6.984331
GMS
50°29'00.2"N 6°59'03.6"E
UTM
32U 357001 5594318
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Ville-Eifel-Weg (Hauptwanderweg 2) wird in folgenden Wanderkarten (1:25 000) des Eifelvereins wiedergegeben:

  • WK 25 Nr.   6 Rheinbach, südliche Ville
  • WK 25 Nr.   9 Das Ahrtal
  • WK 25 Nr. 11 Hocheifel, Nürburgring, Oberes Ahrtal
  • WK 25 Nr. 13 Rund um den Hochkelberg
  • WK 25 Nr. 20 Daun, Rund um die Maare
  • WK 25 Nr. 33 Vulkaneifel um Manderscheid
  • WK 25 Nr. 24 Wittlicher Land
  • WK 25 Nr. 30 Mosel, Ferienregion Schweich mit Meulenwald / 1. Auflage 2018

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
26,5 km
Dauer
7:46h
Aufstieg
844 hm
Abstieg
411 hm
Streckentour

Statistik

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