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Fernwanderweg

Vulkanweg (13) – 1. Etappe

Fernwanderweg · Ahrtal
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Eifelverein e. V. Verifizierter Partner 
  • Schönste Weinsicht 2016
    / Schönste Weinsicht 2016
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Rhein-Mosel-Eifel-Touristik
  • / Hochkreuz
    Foto: Schöneres Wandern, Schöneres Wandern
  • / Pellenzblick
    Foto: Nicole Pfeifer, Klaus-Peter Kappest
  • / Herbst am Laacher See
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Herbst am Laacher See
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Herbst am Laacher See
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Restaurant Waldfrieden
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Lydiaturm
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Sonnenuntergang am Laacher See
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Sonnenuntergang am Laacher See
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Am Laacher See
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Blick auf den Laacher See
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Abtei Maria Laach
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Abtei Maria Laach, Am Paradies
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
  • / Abtei Maria Laach, Blick in das Paradies
    Foto: Ursula Peters, Eifelverein e. V.
m 500 400 300 200 100 16 14 12 10 8 6 4 2 km Vulkan Waldfrieden am Laacher See Aussicht Namedy Pellenzblick Klosterfischerei Aussicht Hochkreuz

Der Vulkanweg (13) verbindet in großen Schleifen die östliche mit der zentralen Vulkaneifel, ein Wanderweg durch den jungen und jüngsten Vulkanismus der Eifel.

Vom Rhein führt der Vulkanweg am Laacher See vorbei, über den Gänsehals mit herrlichen Aussichten, zur Genovevahöhle im Hochstein, durch Mayen. An neun >Augen der Eifel< (wassergefüllte Maare) entlang, wie dem Ulmener-, Pulver- und Holzmaar, sowie vier Trockenmaaren, wie Strohner Märchen und Dürres Maar, nach Manderscheid. Durch die Wolfsschlucht über den Mosenberg, am Windsborner Kratersee und Meerfelder Maar vorbei, über den Landesblick zur Bleckhauser Mühle und durch Üdersdorf in das herrliche Liesertal mit Lieserpfad. Über die Winkelbachbrücke aufwärts zum Weinfelder Maar, Mäuseberg mit Dronketurm und vorbei am Gemündener Maar nach Daun. Mit großer Schleife über den Ernstberg mit Martinswand, nach Pelm ins Kylltal, nochmals aufwärts zur Buchenlochhöhle und Munterley und schließlich abwärts nach Gerolstein. 

mittel
17,7 km
5:02 h
444 hm
209 hm

Wegeführung: Andernach Bf. – Maria Laach (17,7 km) 

Wegeverlauf:

Andernach Bf. Kurfürstendamm – Breite Straße – Bismarckstraße – Unterführung B9 – Denkmal Prof. Follmann – 1. Aussichtspunkt >Kanzel< - Aussichtspunkt-Geysirblick – Kleiner Stern – Hochkreuz – Wernershof – Waldfrieden – Laacher See – Maria Laach. 

Wegebeschreibung.

Der >Vulkanweg< (HWW 13) beginnt am Bahnhof in Andernach [1] und führt in westl. Richtung über den Kurfürstendamm zum Kreisel. Nun auf die >Breite Straße<, von hier bis zur >Bismarckstraße<, in die wir dann schwenken,  läuft der Europäische Fernwanderweg (E8) mit. Bald rechts, unter der Unterführung der B9 her zum Stadtrand, aufwärts auf den >Krahnenberg<, vorbei am Denkmal des Prof. Follmann, dem Schöpfer des Vulkanweges, zur >Kanzel<. Hier wunderschöne Ausblicke auf Andernach, das Rheintal und den Westerwald, ab hier führt das Traumpfädchen >Kleiner Stern< mit zum 2. Aussichtspunkt, hier >Geysirblick< und ein  traumhafter Blick  über den Rhein und seine Weinberge bis nach Leutersdorf tut sich auf. Weiter geht’s am Waldsaum entlang zur Wegespinne und Schutzhütte >Kleiner Stern< (4 km), am Waldrand entlang und beim Hochsitz in den Wald zum >Andernacher Hochkreuz< (4,9 km) mit WP, Grillplatz, Rettungspunkt, Querung des >RheinBurgen-Weges< und schöner Aussicht auf den Nastberg und den Hummerich. Zunächst am Waldrand entlang, nach ca. 900 m links abbiegen, unter den Hochspannungsleitungen hindurch, die K58 queren, im Wald in südl. Richtung, kurz vor der Schutzhütte rechts, Richtung Wernershof (9,2 km). Durch den Eicher Wald zum Fuße des >Hummerich<, mit dem >Pellenzer Seepfad< in westl. Richtung, an einer Schutzhütte vorbei (11,4 km), die L116 queren, und bald nach rechts, den Traumpfad verlassend (12,7 km). Durch Wald zum Hotel >Waldfrieden< (14,1 km), den Abstecher von ca. 150 m zum >Lydiaturm< [2] sollte man nicht auslassen. Vom Aussichtsturm zurück und südl. der L113/L116 am WP  vorbei Richtung Laacher See, bald rechts, am westl. Ufer des >Lacher Sees< [3] entlang zum Kloster  >Maria Laach< [4] und seinen vielfältigen Anlagen (17,7 km). 

[1] Andernach ist die zweitälteste Stadt Deutschlands und feierte schon 1988 ihr 2 000-jähriges Bestehen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der 55 m hohe >Runde Turm<, das Wahrzeichen der Stadt, die kath. Kirche >Maria Himmelfahrt<, liebevoll Mariendom genannt, eine mächtige Emporen-Basilika mit 4 Türmen, die hochgotische ev. Christuskirche, >Alter Kranen<, ein 1561 erbauter Stein-Turm-Drehkrahn, der den um 1400 erbauten Schwimmkrahn ablöste, das >Rheintor< (Kornpforte) >Burg Namedy<, das Geysir-Infozentrum und natürlich der >Geysir Andernach<, mit seiner Höhe bis zu 60 m der höchste Kaltwassergeysir der Welt. 

[2] Der >Lydiaturm<, 23 m hoch, wurde 1896 von  Dr. Dronke, Begründer und Vorsitzender des Eifelvereins, auf den Namen LYDIA getauft, den Vornamen der Gattin von Dr. Andreae,  die sich beide mit großem Eifer für die Errichtung des Aussichtsturmes einsetzten. Der hölzerne Turm musste 1922 wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Bereits 1927 konnte der neue Steinturm eingeweiht werden. 1984/85 waren die Baumwipfel so hoch gewachsen, dass ein 7 m hoher Holzaufsatz erfolgte. Nun war wieder der Blick frei über den Laacher See, auf Maria Laach, das Maifeld, das Rheintal, das Siebengebirge und die Eifel. 

[3] Der >Laacher Vulkan< brach zuletzt 10 930 v. Chr. aus. Der >Laacher See< wird von Grundwasser gespeist und hat keinen natürlichen Abfluss. Von 1152-1177 und von 1840-1845 wurden Stollen zum Absenken des Wasserspiegels gebaut, um das Kloster vor Hochwasser zu schützen. Austretende CO2-Gase (sog. Mofetten) an der südöstl. Uferzone zeigen die heute noch vulkanische Aktivität an. 

[4] Die Benediktiner-Abtei >Maria Laach< wurde zwischen 1093 und 1216 als Stiftung von Heinrich II und seiner Frau Adelheit erbaut. Den heutigen Namen erhielt die Abtei 1863. Die sechstürmige Klosterkirche ist das Herz von Maria Laach und gilt als eines der schönsten Baudenkmäler unseres Landes. Maria Laach ist durch die Handwerker- und Künstlermönche geprägt, die zahlreiche Betriebe aufgebaut haben. Dazu gehören  Kunstschmiede, Keramikmanufaktur, Bildhauerei, Gärtnerei, Obstgarten, Fischerei, Klostergaststätte, Seehotel und vieles mehr. Als Freizeiteinrichtungen sind Campingplatz, Bootsverleih, Wanderwege etc. vorhanden. Diese Einrichtungen tragen zum Lebensunterhalt der Mönche und zur Erhaltung des Ortes bei. Die z. Zt. 35 Mönche in Maria Laach verstehen ihr Klosterleben auch als Beitrag für die Einheit aller Christen im Glauben.

 

Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges.

Auf der gesamten Strecke verläuft auch der Maas-Rhein-Weg (südl. Teil, Markierungszeichen: ~ schwarze Welle auf weißem Spiegel).

____________________________

Wegebeschreibungen: Ria Borchardt

outdooractive.com User
Autor
Hans-Eberhard Peters
Aktualisierung: 11.06.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
389 m
Tiefster Punkt
67 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Andernach (68 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.434613, 7.403936
UTM
32U 386651 5588172

Ziel

Maria Laach

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Der Vulkanweg (13) wird in folgenden Wanderkarten des Eifelvereins wiedergegeben: 

  • WK 25 Nr. 40 Oberes Mittelrheintal, Koblenz
  • WK 25 Nr. 10 Brohltal, mit Vulkanpark und Laacher See
  • WK 25 Nr. 32 Osteifel Laacher-See-Gebiet
  • WK 25 Nr. 13 Hochkelberg
  • WK 25 Nr. 21 Ferienland Thermen und Maare
  • WK 25 Nr. 33 Vulkaneifel um Manderscheid
  • WK 25 Nr. 20 Daun, Rund um die Maare
  • WK 25 Nr. 19 Vulkaneifel um Gerolstein

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,7 km
Dauer
5:02h
Aufstieg
444 hm
Abstieg
209 hm
Streckentour Etappentour

Statistik

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