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Themenweg

Geopfad Tuffsteinweg (Oberes Brohltal) (Route O) ab Bahnhof Engeln

2 Themenweg • Ahrtal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Eifel Tourismus GmbH
  • Gewaltige Tuffsteinwände beeindrucken entlang des Weges
    / Gewaltige Tuffsteinwände beeindrucken entlang des Weges
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Tuffstein wohin das Auge reicht
    / Tuffstein wohin das Auge reicht
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Alter Kran im Tuffsteinzentrum Weibern
    / Alter Kran im Tuffsteinzentrum Weibern
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Faszination Tuffsteinfelswände
    / Faszination Tuffsteinfelswände
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • / "Nachwuchs-Steinmetze" bei der Arbeit
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Markierungszeichen
    / Markierungszeichen
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Der Vulkan-Expreß am Bahnhof Engeln
    / Der Vulkan-Expreß am Bahnhof Engeln
  • Steinmetzbahnhof in Weibern
    / Steinmetzbahnhof in Weibern
    Foto: Tourist- Information Vulkanregion Laacher See
  • Kinder im Erlebniswald Steinrausch
    / Kinder im Erlebniswald Steinrausch
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Kreuzwäldchen in Kempenich
    / Kreuzwäldchen in Kempenich
    Foto: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Steinmetz bei der Arbeit
    / Steinmetz bei der Arbeit
    Foto: TI Vulkanregion Laacher See
  • Wanderer unterwegs
    / Wanderer unterwegs
    Foto: Sarah Radermacher, Kappest
  • Geo-Spielgarten am Bahnhof Engeln
    / Geo-Spielgarten am Bahnhof Engeln
    Foto: Sarah Radermacher, Kappest
Karte / Geopfad Tuffsteinweg (Oberes Brohltal) (Route O) ab Bahnhof Engeln
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Steinmetzbahnhof mit Tuffsteinmuseum Freizeitbad Brohltal Gasthof "Bergweiler" Kreuzwäldchen Kempenich Erlebniswald Steinrausch Bahnhof Engeln

Auf den Spuren der Steinmetze bietet diese Tour Ausblicke auf die bis zu 30 m hohen beeindruckenden Tuffsteinbrüche. Zudem erwarten den Wanderer herrliche Panoramablicke in die Osteifel.

mittel
19,5 km
5:30 Std
325 hm
325 hm

Der Tuffsteinweg rund um das Tuffsteinzentrum Weibern bietet dem Wanderer neben atemberaubenden Ausblicken über die Osteifel ein spannendes Stück Kultur- und Industriegeschichte. Am Startpunkt Bahnhof Engeln macht zu Beginn der Geo-Spiel-Garten mit den in der Region vertretenen Erdzeitaltern vertraut. Unterwegs erwarten den Naturfreund gewaltige Steinbrüche sowie ein ehemaliger Steinmetzbetrieb. Das „Tuffsteinschaufenster“ und das Steinsägehaus informieren auf anschauliche Art und Weise über den Rohstoff vulkanischen Ursprungs, den Tuffstein. In der Ortschaft selbst laden schöne Tuffsteinhäusern zum Bewundern und der als Tuffstein-Museum genutzte „Steinmetzbahnhof“ zur Betrachtung ein.
Entlang des Ortes Kempenich bietet sich ein Abstecher zu einem Phonolith Aufschluss an. Markante Baumreihen geleiten weiter bis zur Sandgrube in Engeln.

Die Anreise mit dem Vulkan-Expreß, einer historischen Schmalspureisenbahn, ist zu empfehlen. Den Fahrplan finden Sie unter www.vulkan-express.de.

 

Autorentipp

Besuch des Erlebniswald Steinrausch (http://www.kempenich.de/Freizeit)

In Weibern werden Steinmetz-Workshops angeboten (www.vulkanregion-laacher-see.de)

outdooractive.com User
Autor

Sarah Radermacher / ZV Vulkanregion Laacher See

Aktualisierung: 27.11.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
544 m
398 m
Höchster Punkt
Riedener Berg und Engelner Kopf (544 m)
Tiefster Punkt
Kirche Weibern (398 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Festes Schuhwerk von Vorteil.

Ausrüstung

Es empfiehlt sich eine Rucksackverpflegung mitzunehmen, da die Einkehrmöglichkeiten an der Strecke nicht durchgehend geöffnet haben.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen
Tel. 02636-19433 oder info@vulkanregion-laacher-see.de

www.vulkanregion-laacher-see.de

Start

Bahnhof Engeln (Endstation des Vulkan-Expreß); 56746 Kempenich-Engeln (465 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.424822 N 7.156685 E
UTM
32U 369066 5587489

Ziel

Bahnhof Engeln

Wegbeschreibung

Die Themenrundwanderung mit der Bezeichnung Tuffsteinweg und dem Wegezeichen "Georoute-O" beginnt am Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof der Brohltal-Schmalspureisenbahn. Der stilisierte Nachbau eines Vulkans kann hier "bestiegen" werden und eine erste Schautafel informiert über die Erdzeitalter und den Vulkanismus in der Region. Vom Ausgangspunkt führt uns die Route über einen asphaltierten Wirtschaftsweg in Richtung Weibern. Am Ortseingang folgen wir ein kurzes Stück der Landstraße und steigen dann, jenseits der Asphaltpiste in den Hang hinein. Kurz darauf wird der aufgelassene, also nicht mehr betriebene Tuffsteinbruch am Alten Berg erreicht. Die lotrecht aufragenden Bruchwände beeindrucken jeden Betrachter. Durch Niederwald geht es dann zur Lärchenley hinüber. Auch hier kann man mit einem kurzen, nach links schwenkenden Abstecher die gewaltigen Tuffwände besichtigen. Hinter der Lärchenley verjüngt sich der Tuffsteinweg alsbald zu einem schmalen Pfad, der Geländer bewehrt in eine Senke hinab fällt und dann wieder auf breiten Wald- und Wiesenwegen in die Flanke des Riedener Berges hinein steigt. Auf der windumtosten Höhe geht es an der Grube Hatzenfeld und mehreren Windrädern vorbei. Überaus bemerkenswert sind hier die schönen Aussichten in die vulkanische Osteifel hinein. Über die Ortschaft Morswiesen hinweg fällt der Blick am Horizont auf Langenfeld mit seinem Ortsbild prägenden "Eifeldom". Auf asphaltiertem Grund läuft der Tuffsteinweg dann an der Pfarrkirche St. Barbara vorbei in die Ortsmitte von Weibern hinein. Hier fällt auf, dass fast alle Häuser aus Tuffstein errichtet wurden. Kleine Erker, schön behauene Fensternischen, sonstiger aus Stein heraus gemeißelter Häuserschmuck und Balkongeländer aus Vulkangesteinen zeugen von den fantastischen Fähigkeiten der Weiberner Steinmetzbetriebe. Um das alles zu dokumentieren und für die Nachwelt festzuhalten, hat man im Steinmetzbahnhof ein kleines Museum eingerichtet. Bevor wir Weibern verlassen, unternehmen wir noch einen kurzen Abstecher in die Grube Portz. Von hier aus folgt der Geopfad eine Weile der ehemaligen Trasse der Brohltal-Schmalspureisenbahn. Dann steigt der Tuffsteinweg scharf rechts schwenkend in den Humersberg hinein. In mehreren Windungen geht es steil bergan. Auf dem "Gipfel" angelangt, kann man in den ehemaligen Schlot des basaltischen Schlackenkegels hinein treten. Über Weideland und durch Waldparzellen wandern wir sodann in Richtung Kempenich. Die Grube Burgschafstall, 200 Meter rechts abzweigend von der Hauptroute, sollte noch besichtigt werden, bevor man auf den Kempenicher Burgberg gelangt. An diesem historischen Ort trifft man auf die Bernharduskapelle. Sie soll daran erinnern, dass Bernhard von Clerveaux im Jahre 1147 die Bürger des Kempenicher Ländchens an dieser Stelle zur Teilnahme am 2. Kreuzzug aufforderte. Heute eignet sich der Platz neben dem schmucken Kirchlein hervorragend für eine Wanderrast, hat man doch von hier oben aus einen schönen Blick auf Kempenich und Spessart. Vom Burgberg führt der Geopfad nach Kempenich hinab. Gleich zu Beginn der Bebauung steigt der Tuffsteinweg mit einem scharfen Rechtsschwenk über Wiesengelände recht steil in den Hang hinein. Auf der Anhöhe läuft die Route in Weideland hinaus. Die B 412 und eine Kreisstraße werden gequert. Dann führt uns die Route erneut in Wiesengelände hinein und zur Löchs Nück hinüber. Eine von vielen Info-Tafeln weist darauf hin, dass es sich dabei um eine Hügelgruppe handelt, die der Fachmann als Erosionsrest eines alkalibasaltischen Tuffrings bezeichnet. In der Folge durchmisst die Georoute-O die freie Feldflur. Der aufgelassene Bruch der Spessarter Ley wird noch angelaufen, bevor der Themenrundwanderweg in den Bereich der Ortschaft Engeln zurück kehrt. Bevor wir dann zum Ausgangspunkt zurück gelangen, wird noch der Engelnner Kopf umrundet.  Auch hier weist eine Info-Tafel darauf hin, dass sich links des Weges ein Phonolithsteinbruch befunden hat, der heute noch begangen werden kann und dessen vulkanisches Gestein beim Mauerbau in Engeln Verwendung fand. Dann erreichen wir wieder den Start- und Zielpunkt dieser aufschlussreichen Tour, den Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof.

Hinweis:
In der vorstehenden Wegebeschreibung wird lediglich die Hauptroute der Georoute-O - Tuffsteinweg beschrieben. Darüber hinaus lohnen sich Abstecher innerhalb der Ortschaft Weibern zum Tuffsteinfenster, zum Alten Kran und zum Tuffsteinsägehaus.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die An- und Abreise mit den historischen Vulkan-Expreß ist möglich www.vulkan-express.de

Infos zur Anreise bis zum Vulkan-Expreß nach Brohl oder direkt bis nach Engeln unter www.vrminfo.de

 

Anfahrt

Autobahn A61, Abfahrt Wehr, weiter über 412 bis Abfahrt Weibern. Links Beschilderung Bahnhof Engeln folgen.

Mit dem historischen Vulkan-Expreß von Brohl/Rhein bis zur Enstation Bahnhof Engeln (www.vulkan-express.de)

Parken

Parkplätze sind ausreichend am Bahnhof Engeln vorhanden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

„Ein geologischer Führer“ von Prof. Dr. Wilhelm Meyer; Hrsg. Verbandsgemeinde Brohltal, Bezug: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See oder www.vulkanregion-laacher-see.de

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte „Das Brohltal“ Nr. 10 Eifelverein (Maßstab 1:25.000) Wanderkarte „Wandern auf den Vulkanparkrouten“ (Maßstab 1:50.000)

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Kommentare und Bewertungen (2)

Konrad Friedgen
21.11.2018
Diese schöne Themenrundwanderung im Oberen Brohltal erklärt dem interessierten Wanderer anhand zahlreicher Info-Tafeln entlang der Route die Entstehung, die Gewinnung und Verwertung des Weiberner Tuffs. Nicht nur passionierte Geologen werden daher vom Tuffsteinweg begeistert sein und neue Erkenntnisse über die vulkanischen Tätigkeiten in der Osteifel mit nach Hause nehmen. Zur Streckenführung! Die Route läuft in der großen Mehrzahl über breite Wald- und Wiesenwege und ist durchgängig, allerdings nur in der vorgeschriebenen Gehrichtung, mit Wegezeichen versehen. Die unverlaufbar angebrachte Beschilderung wurde im Jahre 2018 vollkommen neu überholt und entspricht den Vorschriften des Deutschen Wanderinstituts. Den Wehrer Watzmännern hat der Geopfad-Tuffsteinweg in allen Belangen sehr gut gefallen. So scheinen vier von fünf Bewertungssternen durchaus vertretbar zu sein.
Bewertung
Gemacht am
15.11.2018
Start am Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof
Start am Geo-Spiel-Garten am Engelner Bahnhof
Foto: Konrad Friedgen, Community
Im Tuffsteinbruch am Alten Berg
Im Tuffsteinbruch am Alten Berg
Foto: Konrad Friedgen, Community
Herrliche Weitsichten vom Geopfad Tuffsteinweg
Herrliche Weitsichten vom Geopfad Tuffsteinweg
Foto: Konrad Friedgen, Community
Der Steinmetzbahnhof in Weibern beherbergt ein Tuffsteinmuseum
Der Steinmetzbahnhof in Weibern beherbergt ein Tuffsteinmuseum
Foto: Konrad Friedgen, Community
In der aufgelassenen Grube Portz
In der aufgelassenen Grube Portz
Foto: Konrad Friedgen, Community

Alwin Guglielmo
26.10.2014
Selbst für einen geologisch Interessierten recht langweilige und "verkehrsnahe" Tour mit hohem Asphalt- und Pflaster-Anteil und nur wenigen schönen Abschnitten. Die Markierung ist ab Weibern oft uneindeutig - ohne Karte mit eingezeichnetem Wegeverlauf oder GPS-Gerät ist einige Male Verwirrung angesagt. Die "TOP"-Markierung der Kollegen von outdooractive kann nicht sachlich begründet sein... Pech heute besonders und zusätzlich, dass ab Kempenich einige Kilometer des markierten Wegeverlaufs völlig unerwartet als Parcours für die Deutsche Enduro-Meisterschaft genutzt wurden, ohne dass darauf an den Wanderparkplätzen vorab darüber informiert wurde.
Bewertung
Gemacht am
26.10.2014

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,5 km
Dauer
5:30 Std
Aufstieg
325 hm
Abstieg
325 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Geheimtipp

Statistik

: Std
 km
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Höchster Punkt
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