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Wanderung

Ahrtal alpin: von Altenahr über Mayschoss, Saffenburg Teufelsley, Engelslei, Burg Are

· 3 Bewertungen · Wanderung · Eifel
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DAV Sektion Bonn Verifizierter Partner 
  • Tourenbeginn: am Bahnhof Altenahr über die Ahrbrücke .
    / Tourenbeginn: am Bahnhof Altenahr über die Ahrbrücke .
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Vorbei am Eingang der Burg Are, erbaut 1095 bis 1105 durch Graf Theoderich..
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Ausblick vom Felskopf mit Wetterfahne Umerich.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Bei herrlichem Wetter durch die Weinberge.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Hinauf zur Ruine Saffenburg.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Blick auf Bahnhof Mayschoß und Wanderweg links schräg durch den Weinberg.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Auch die Schutzhütte Schrock fehlt nicht.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Farbenfroher Eingang an der Jungenherberge Altenahr.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Blick von der Engelslei zum Teufelsloch und Schwarzem Kreuz.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
  • / Über den Grat der Engelslei bis hinüber zur Burg Are.
    Foto: Renate Porr, CC BY-SA, DAV Sektion Bonn
m 500 400 300 200 100 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Abwechslungsreiche Wanderung mit Kletterei durch das teilweise alpin anmutende Ahrtal auf Steigen, durch Weinberge und Wald mit Besichtigung zweier Ruinen und zweier Felsgipfeln.
mittel
18,6 km
5:00 h
1069 hm
1069 hm
Mittellange Wanderung mit etwas Kletteranspruch: auf vielen schönen Steigen, Waldwegen und durch Weinberge wandern wir vom Bahnhof Altenahr an der Burg Are vorbei zum Weißen Kreuz. Von dort zum Aussichtsfelsen Ümerich, über den Bahnhof Mayschoss zur rastbietenden Ruine Saffenburg. Über die Grate Koppen und (mit leichter Kletterei) Teufelsley zur Schutzhütte auf dem Schrock, unterhalb des Hornberges zur DJH Altenahr und dort über die Furt über die Ahr zu den roten Bänken und mit wunderbarer Gratkletterei über Breitley und Engelsley über den Eisenbahntunnel  hinweg zur aussichtsreichen Burg Are. Von hier durch das belebte Örtchen zurück zum Bahnhof Altenahr.

Autorentipp

Einkehrmöglichkeiten befinden sich in Mayschoss oder am Tourenende in Altenahr. Im Herbst befindet sich ein Weinstand am Altenahrer Eck.
outdooractive.com User
Autor
Renate Porr 
Aktualisierung: 13.05.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gipfel Schrock, 438 m
Tiefster Punkt
Bahnhof Mayschoss, 134 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Überschreitung des Langfiggrates erfordert Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Auf den Gipfeln ist es eng, die Übergänge teilweise schmal. Absturzgefahr! Bei Feuchtigkeit ist die Begehung nur unter größter Vorsicht zu empfehlen. Die Strecke ist an besonderen Stellen mit fixen Bohrhaken versehen.

Die direkte Gratüberschreitung kann allerdings auch auf schmalem Pfad umgangen werden, ist aber nicht markiert.

Start

Bf Altenahr (162 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.516012, 6.989574
UTM
32U 357472 5597936

Ziel

Bf Altenahr

Wegbeschreibung

Wir wandern vom Bf Altenahr über die Brücke zur Hauptstraße und über die Rosskopfstraße bis zur Hausnr. 58. Davor zweigt ein Weg mit Kopfsteinpflaster zum Berg hin ab, dem wir aufwärts folgen. An der Wegkreuzung vor der Burg Are halten wir uns links hoch bis zum Weißen Kreuz. Weiter geht's auf einem Steig bis zum Altenahrer Eck mit (im Herbst) einem bewirtschafteten Weinstand. Ab hier nehmen wir durch die Weinberge die Wege Nr 3 + 10, ein breiter befahrbarer Weg mit Rotweinwanderweg-Markierung.

Vor einer scharfen Rechtskurve biegen wir auf etwa 285 hm in das links abzweigende Steiglein zur Abzweigung "Auf dem Stollen" (Bezeichnung nicht ganz sicher!) ab und folgen dort dem breiten Weg. In der nächsten scharfen Rechtskurve machen wir einen Abstecher: wir folgen wir dem Steig geradeaus, durch etwas Fels wenige Meter hinauf zum Aussichtsfelsen Ümerich mit roter Windfahne. Hier bietet sich eine kurze Pause an, es ist allerdings nicht allzu viel Platz. Auf dem gleichen Steig wandern wir zur Rechtskurve zurück.

Hier nun links - erst auf schmalem, dann auf breitem Weg - abwärts durch die Weinberge und schließlich zur B 267 nach Mayschoss, immer mit Blick auf die Saffenburg. Wir wandern auf dem Bürgersteig an der B 267 neben der Ahr entlang, bis wir diese auf der roten Brücke überqueren können. Anschließend halten wir uns am Bahnhof Mayschoss rechts, laufen durch den asphaltierten Parkplatz links und rechts für Wohnmobile hindurch und unterhalb der Saffenburg Richtung Südwesten bis zur roten Brücke über die Eisenbahn. Direkt dahinter führt links ein breiter Weg in die Weinberge Richtung Saffenburg. Danach wechseln wir auf einen geraden, ebenfalls breiten Weg schräg aufwärts zur Ruine Saffenburg.

Wir verlassen sie in südlicher Richtung auf dem oberen Weg, der uns rasch in den Wald hineinführt. An der kommenden (größeren) x-Kreuzung biegen wir rechts auf den Waldweg ab und folgen diesem hinauf bis zu einer weiteren x-Kreuzung. Wir gehen einen Kreis: ein Steig zweigt scharf links ab, der uns den Hang entlang, an der Markierungsstange zum Grat nach rechts abgewinkelt, bis zum Koppengipfel, 356 m, bringt. Jetzt ist es nur noch ein kurzes Stück den Steig aufwärts, dann den Weg rechts und zur x-Kreuzung von eben zurück. Wir halten uns dort links, um kurz hinter der 300-Höhenlinie auf eine Y-Kreuzung zu stoßen. Dem rechten Strang -  einem schönen Steig  - folgen wir abwärts hinunter, biegen bei ca. 190 hm auf einen befestigten Weg nach links und laufen eine zeitlang parallel zur Eisenbahnlinie und der Ahrschleife. Nachdem sich der Weg wieder zu einem Steig verschmälert hat, erreichen wir nordwestlich das kurze Eisenbahntunnel, mit dem wir die Gleise unterqueren können. Durch das folgende Stück offene Weinberge auf asphaltiertem Weg, gelangen wir auf dem Ahrsteig zu einer Kreuzung, die dicht an der als Linksbogen weiter fließenden Ahr liegt: ein schmaler Steig zweigt nach rechts ab. Wir folgen an dieser Kreuzung gegenüber dem Schild "Ahrweiler". Im Zick-Zack führt uns der Ahrsteig hinauf zur Heidefläche, die wir an der nächsten Weggabelung nach links Richtung Süden queren. Wieder im Wald heißt es aufpassen: an der langen schrägen Hangquerung biegt plötzlich ziemlich versteckt auf der linken Seite eine Trampelspur ab. Sie weitet sich sogleich zu einem Steig, der uns mit leichter Kletterei zur Teufelsley mit dem eisernen Kreuz hinauf bringt. Zur Überschreitung der Teufelsley laufen wir auf der anderen Seite den Steig abwärts. Wer diese vermeiden will, bleibt einfach auf dem Weg, statt in die Trampelspur einzubiegen: beide Möglichkeiten treffen sich an der nächsten 7-fach-Kreuzung wieder.  Dort geradeaus und steil im Zick-Zack hoch zur Schutzhütte des Schrocks.

Vom Schrock wandern wir auf der anderen Seite bergab, zum Weg Nr. 8, der uns als breiter Steig abwärts bis zu einem ebenfalls breiten Querweg führt. Diesen links hinein, ein Stück eben, und weiter in der Flanke unterhalb des Hornbergs um die Ahrschleife bis zur Kreuzung Weg 6 vor dem Teufelsloch. Hier steigen wir rechts die Holzstufen abwärts auf den Steig Nr. 6 bis zum DJH Jugendgästehaus Altenahr, wandern durch die Furt über die Ahr und anschließend auf dem Rundweg Nr. A 1 nach rechts bis zu den roten Bänken am Südende der Langfig-Halbinsel.

Direkt gegenüber den roten Bänken führt uns ein Steig auf den Grat, von Süd nach Nord hinauf zur Engelsley, und bietet uns am Gipfelkreuz eine tolle Aussicht. Um etwas später das steilste Felsstück im Abstieg zu umgehen, kann man rechts in einen Trampelpfad abbiegen, ansonsten bleibt man auf dem Grat. Hinter dieser Kletterpassage bleiben wir auf dem Pfad und wandern immer weiter über den Eisenbahntunnel hinweg bis zur Burg Are. Dort steigen wir an den Stufen die Mauer hinauf, übers Geländer in die Ruine, die wir zur Rast und Besichtigung nutzen können.

Anschließend halten wir uns an den Normalweg, um an der Kreuzung vor der Burg links wieder nach Altenahr und auf dem gleichen Weg wie morgens zurück zum Bahnhof Altenahr zu gelangen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug (Ahrtalbahn) regelmäßige (sonntags im Stundentakt) Anbindung von Bonn Hbf zum Bahnhof Altenahr.

Anfahrt

Vom Nordwesten über die A 61 am Meckenheimer Kreuz auf die B 257 wechseln oder von der A 565 aus Bonn kommend am Meckenheimer Kreuz rechts halten und geradeaus mit der B 257 gut 7 km weiter. Am Rossberg der dortigen Beschilderung  (Bad Neuenahr/ B 267/Ahrweiler/Altenahr) nach links folgen, hinunter und nach Altenahr hinein. Links kommen wir an der Burg Are vorbei. Am Ende, an der Kreuzung, links in die Tunnelstraße = B 267 abbiegen. Gleich rechts befindet sich ein großer Parkplatz.

Parken

Sehr großer Parkplatz mit Parkautomaten (erste halbe Stunde kostenlos) in der Tunnelstraße, 53505 Altenahr.

Großer, kostenpflichtiger Parkplatz am Bahnhof Altenahr.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

 Wanderkarte Nr. 9 des Eifelvereins Das Ahrtal, 1:25 000 mit Radwandertouren und Ahrsteig, ISBN: 3-921805-87-9

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Regenjacke, Wanderstöcke, Proviant und Getränke werden empfohlen, wenn keine Einkehr geplant ist. Je nach Jahreszeit und Wetter können auch Schal, Handschuhe und ein heißes Getränk sinnvoll sein.

 


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Bewertungen

4,7
(3)
Denis A
31.05.2020 · Community
Wunderschöne und abwechslungsreiche Tour, die besonders durch die leicht ausgesetzten Wege etwas alpines Feeling und Spaß gebracht hat. Das letzte Stück hat es tatsächlich noch mal in sich. Es empfiehlt sich nicht, bei der Ruine Saffenburg 1-2 Flaschen (leckeren) Wein zu trinken und dann bei hohen Temperaturen und wenig Wasser weiter zu wandern.😅 Für mich ist das die erste Wanderung in der Region, die auch diesen Namen verdient. Die meisten anderen Wanderungen, die ich in der Pfalz oder NRW absolviert habe, waren eher ausgedehnte Spaziergänge.
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Gemacht am 17.05.2020
Marco K.
09.05.2020 · Community
Uns haben vor allem das Abwechslungsreichtum der Tour mit tollen Ausblicken und für uns dem Highlight der Teufelsley mit einem 360°-Rundumblick gefallen. Allerdings machten wir ähnlich wie der Vorredner Arndt kurz vor dem Südgipfel der Engelsley kehrt. Der unmarkierte, stellenweie leicht ausgesetzte Weg war für uns nicht zuletzt durch die Vegetation schwierig zu überschauen und - erschöpft durch die ohnehin schon kräfteraubende Tour - zu unsicher zu gehen. Nicht ganz zu Unrecht heißt es in einem Blog der Wehrer Watzmänner: "Die hier beginnende Überschreitung der Engelsley ist ein alpines Unternehmen. Mancher Klettersteig in den Alpen mit einem fest verankerten Drahtseil, ist einfacher zu durchsteigen." Diesen Abschnitt können wir Familien oder Kindern daher nicht empfehlen.
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Gemacht am 08.05.2020
Blick auf Mayschoss unterhalb der Saffenburg
Foto: Marco K., Community
Blick von der Teufelsley auf die Engelsley mit Südgipfel (links), Nordgipfel (Mitte) und Burg Are (rechts)
Foto: Marco K., Community
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Fotos von anderen

+ 3

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,6 km
Dauer
5:00h
Aufstieg
1069 hm
Abstieg
1069 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Gipfel-Tour

Statistik

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