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Bergbauhistorischer Wanderweg

Wanderung · Eifel
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  • Malakow-Turm
    / Malakow-Turm
    Foto: Wandermagazin
Karte / Bergbauhistorischer Wanderweg
m 600 500 400 300 8 7 6 5 4 3 2 1 km Blick ins Revier Virginia Baltesbendener Weiher Blick auf das Spülfeld Wanderparkplatz Alter Eindicker Buchholzer Weiher Malakow-Turm Altes Forsthaus
leicht
Strecke 8,8 km
2:45 h
157 hm
157 hm
Eine unterhaltsame Runde um das Bergbaumuseum „Grube Günnersdorf“ bietet die knapp 9 km lange Tour „Bergbauhistorische Wanderung“ (A1). Bleierze wurden hier bereits vor 2000 Jahren von Kelten und Römern geschürft. Das Bergwerk wurde zwar in den 1950er Jahren geschlossen und die am Wanderweg befindlichen Relikte des Bergbaus sind zum Teil nur noch in Ansätzen erkennbar, doch es ist überaus interessant zu sehen, welche Arbeitsschritte bei der Erzeugung von Feinerz nötig waren und wie stark sich die Natur ihr Revier bereits zurück erobert hat.

Autorentipp

Sehenswert auch die früheren Bleisandabsetzbecken, die Eindicker, Baltesbendener und Buchholzbacher Weiher, die einst riesige Wassermengen für die Erzwäsche zu liefern hatten, alte Sandhalden und der Malakow-Turm.
Besuch des Bergbaumuseum mit Führung durch das Besucherbergwerk. Entweder anmelden oder um 14 Uhr vor Ort sein, weitere Infos unter: www.bergbaumuseum-mechernich.de

 

Profilbild von Andrea Engel & Christian Francken
Autor
Andrea Engel & Christian Francken
Aktualisierung: 28.02.2014
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
435 m
Tiefster Punkt
311 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen! Warnschilder weisen auf Zonen mit Bergschäden hin.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Mechernich
(ARAL-Tankstelle Mechernich-Kommern) 
Monzenbend 8
53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443/3 10 12 10

 

Start

Wanderparkplatz Bergbaumuseum in Mechernich (310 m)
Koordinaten:
DG
50.586678, 6.649592
GMS
50°35'12.0"N 6°38'58.5"E
UTM
32U 333620 5606500
w3w 
///königin.glänzen.aufzüge

Ziel

Wanderparkplatz Bergbaumuseum in Mechernich

Wegbeschreibung

Vom Start (S) an der Infotafel vor dem Museum die K28 bergan gehen und nach ca. 200 m queren. Auf der Höhe erneut die Seite wechseln und mit der Markierung in den Wald. An der T-Kreuzung links abbiegen, dann der Markierung rechts ab auf einen Pfad folgen. Bald ist durch die Bäume der Baltesbendener Weiher erkennbar. Dorthin nach links abbiegen. Eine Tafel informiert über den Weiher (1) als Wasserreservoir für die Aufbereitung gewonnenen Haufwerks. Am Weiher entlang gehen. Am Ende an der T-Kreuzung mit der Markierung nach links zur Tafel „Altes Forsthaus“ (2) , das hier bis 1975 stand und zum Bergwerk gehörte. An der nächsten T-Kreuzung rechts abbiegen, dann rechts auf dem begrünten Weg und neben einer Freifläche laufen. Dem Weg durch den Mischwald folgen bis zum „Großen Eindicker“ (3) , wo das zermahlene Haufwerk mit Wasser und Schaumölen vermengt wurde, so dass von der Oberfläche Bleierz abgeschöpft werden konnte. Vom „Großen Eindicker“ nach links abbiegen. Der Weg schlängelt sich aufwärts. An der T-Kreuzung (Spülfeld) (4) rechts – hier wurden Sandreste gelagert. Wieder in den Wald. An der Kreuzung verläuft der Hauptweg geradeaus weiter. Den 150 m-Abstecher zum Buchholzer Weiher (5) nicht verpassen. Hier wurde Sand zur Wiederverwendung des Wassers abgesetzt. Nach Schließung des Bergwerks hat sich eine artenreiche Flora und Fauna entwickelt. Ein natürlicher Wasserzulauf fehlt zwar, dennoch hält sich der Spiegel erstaunlich konstant. U-Turn zum Hauptweg und diesen fortsetzen. An der Y-Kreuzung rechts halten, an der nächsten ebenfalls. (Ein ausgeschilderter 800 m langer Exkurs führt von hier auf den Bleiberg.) Auf Asphalt abwärts, an der Kreuzung bei der Absperrung der gar nicht wie eine solche wirkende Mülldeponie „Revier Virginia“ (6) rechts weiter. Es öffnet sich eine freie Sicht auf die Landschaft. Unterhalten durch Infotafeln geht es leicht abwärts weiter. Ein Abstecher führt zum Alten Schafbergschacht, ab dem Malakow-Turm (7) dann wieder auf Asphalt. Bald sind am Wegesrand die Mauerreste der Bleihütte erkennbar (Infotafel), bevor man schließlich ein abgesperrtes Militärgelände und die K28 erreicht. An der Straße links gehen und wenige Meter zurück zum Ausgangspunkt (S) .

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

DB bis BF. Mechernich, www.bahn.de

Anfahrt

B477 Richtung Mechernich, K28 zum Startpunkt

Parken

Wanderparkplatz Bergbaumuseum in Mechernich

Koordinaten

DG
50.586678, 6.649592
GMS
50°35'12.0"N 6°38'58.5"E
UTM
32U 333620 5606500
w3w 
///königin.glänzen.aufzüge
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Siehe "Weitere Infos"

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Nr. 5 des Eifelvereins „Kall-Kommern-Mechernich-Nettersheim-Kall“, erhältlich bei der Nordeifel Tourismus GmbH.

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Ausrüstung

Der Jahreszeit angepasste Wanderbekleidung, Schuhe mit Profilsohle und Proviant. Einkehrmöglichkeiten in Mechernich. Buchung von Übernachtungsmöglich-
keiten auf www.nordeifel-tourismus.de

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
8,8 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
157 hm
Abstieg
157 hm
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