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Wanderung

Blütenwanderung "Galmeiveilchen"

Wanderung · Eifel
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Rita Wolter
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    Foto: Rita Wolter, Community
Karte / Blütenwanderung "Galmeiveilchen"
m 320 300 280 260 240 7 6 5 4 3 2 1 km
Blütenwanderung
Strecke 7,8 km
2:05 h
70 hm
70 hm
Anreise aus Richtung Aachen: A 44, Abfahrt AC-Brand, rechts ab und der B 258 folgen bis Kornelimünster, vor Ortsende links ab auf L 12 weiter nach Breinig bis Ortsausgang Breinigerberg. Nach ca. 500 m rechts abbiegen auf den Wanderparkplatz. Anreise aus Richtung Stolberg: L 238 Richtung Vicht/Zweifall bis zum Kreisverkehr Nachtigällchen, 1. Ausfahrt rechts auf L 12 nach Breinig. Nach ca. 750 m links abbiegen auf den Wanderparkplatz. ÖPNV: Haltestelle Waldschänke der Linien 15 ab Aachen, 42 und 61 ab Stolberg. Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Waldschänke an der L 12. GPS-Koordinaten Startpunkt: N 50°44.6502‘, O 006°14.9297‘ Strecke: 8 km (kann auf 6,5 km verkürzt werden), überwiegend naturbelassene Wald und Wiesenwege, befestigte Wirtschaftswege. Reine Gehzeit ohne Pausen ca. 2 Stunden. Schwierigkeitsgrad: mittelschwer, nicht für Kinderwagen oder Rollator geeignet. Festes Schuhwerk erforderlich. Gesamter positiver Höhenunterschied 160 m. Achtung: Der Weg folgt nur teilweise vorhandenen Markierungen (siehe Wegbeschreibung). Es gelten die allgemeinen Vorschriften für Naturschutzgebiete wie Wegegebot, Leinenpflicht für Hunde etc. Bitte die örtliche Ausschilderung beachten! Die heute noch erkennbaren Fahrspuren stammen von früherer militärischer Nutzung, bevor das Gelände Naturschutzgebiet wurde und sind keine erlaubten Wanderwege! Karte: Wanderkarte Nr. 1 des Eifelvereins, Aachen-Eschweiler-Stolberg, 1:25 000. Beste Wanderzeit: Von Frühling bis in den frühen Herbst; immer wieder ändert sich der Blühaspekt. Aber auch Herbstnebel oder Raureif verleihen dem Gebiet einen besonderen Reiz. Führungen: Vermittlung von zertifizierten Natur- und Landschaftsführern: • Stolberg-Touristik www.stolberg-erleben.de • Eifel- und Heimatverein Breinig www.eifelverein-breinig.de Download dieser Wegbeschreibung mit Wegeskizze und GPX-Datei ist auf der Website des Eifel- und Heimatvereins Breinig möglich. Diese Wanderung kann man mit dem Besuch einer kleinen Ausstellung im Informationszentrum NSG Schlangenberg, Breinigerberg 95, verbinden (siehe Wegeskizze, Info zu Öffnungszeiten unter www.eifelverein-breinig.de). Wissenswertes: Das Naturschutzgebiet „Schlangenberg“ verdankt seine überregionale und sogar internationale Bedeutung seiner außergewöhnlichen Flora und Fauna. Aufgrund der geologischen Gegebenheiten wurde hier über viele Jahrhunderte hinweg Bergbau betrieben, noch heute erkennbar an den vielen Pingen (kleine Tagebaue oder verstürzte Schächte) im Gelände. Denn hier gab es reiche Zinkerzvorkommen. Der Boden ist stark mit toxischem Zink und untergeordnet mit Blei und in Spuren mit Cadmium belastet. Daher ist der Bewuchs stellenweise sehr dürftig. Hier können hauptsächlich nur Pflanzen gedeihen, die mit den Schwermetallen leben können. Das sind vor allem das in das Auge springende gelbe Galmei-Veilchen, die Galmei-Grasnelke mit ihren rosafarbenen Blütenköpfchen, aber auch die nur schwer zu entdeckende Galmei-Frühlingsmiere. Auf weniger belasteten Stellen kann man eine bunte Vielfalt von auf Kalkmagerrasen gedeihenden Blumen finden. Im Spätsommer bedeckt ein rosa Schimmer die offenen Flächen, erzeugt von tausenden Herbstzeitlosen. Diese Blütenfülle ist Lebensraum für seltene Insekten und Schmetterlinge. Wegbeschreibung: An der Parkplatzeinfahrt gehen wir vor der gelben Schranke rechts in einen Waldweg mit der Markierung A5, der wir für die ersten ca. 2 km durch den Wald, über die Offenflächen des NSG und den „Gipfel“ des Schlangenbergs folgen. Von hier aus hat man einen beeindruckenden Rundblick über das von altem Bergbau gezeichnete Gebiet, den Ort Breinig und seine Umgebung bis zu den Höhen der Nordeifel. Der A5 führt vom Gipfel an einem weißen Kreuz vorbei, das an einen tragischen Unfall eines Mädchens erinnert, weiter bis zu einem kleinen Feuchtgebiet (kann im Sommer ausgetrocknet sein) kurz vor einer gelben Schranke. An dieser Stelle könnten wir eine Abkürzung (1,5 km) nehmen, indem wir auf der Kupferroute weiter nach links in den Wald an den Fischteichen vorbei bis zur Martinshütte gehen. Ansonsten biegen wir hier scharf rechts auf einen schmalen Wiesenpfad ab. Der Wiesenpfad führt zu einem Teerweg, der uns vorher schon ein kurzes Stück links begleitet. Wir gehen weiter nach rechts bis zum Spielplatz (Krahfeld) und biegen unmittelbar davor nach links in einen Wiesenweg ohne Markierung ab. Diesem folgen wir bis zur ersten T-Kreuzung, halten uns links und wandern weiter bis zur zweiten T-Kreuzung. Von hier aus könnte man einen Abstecher zum denkmalgeschützten historischen Straßenzug Alt Breinig machen. Der Kirchturm von St. Barbara weist uns den Weg. Wenn wir anschließend ab der Kirche dem örtlichen Wanderweg BR2 nach rechts folgen, erreichen wir wieder unsere ursprüngliche Strecke. Ansonsten biegen wir an der zweiten T-Kreuzung nach links ab in einen Schotterweg, den wir nach 250 m wieder nach links verlassen. Wir befinden uns jetzt auf dem örtlichen Wanderweg BR2. Diesem folgen wir und biegen nach 500 m mit ihm an einer Bank nach rechts in den Wald ab bis zur nächsten T-Kreuzung, wo wir den BR2 nach rechts wieder verlassen und nach einem kurzen Anstieg die Martinshütte erreichen. Wir befinden uns jetzt am höchsten Punkt unserer Wanderung. Wir biegen nach links ab und folgen ca. 900 m dem befestigten Forstweg (Markierung A2/A3) bis zu einer Mehr-Wege-Kreuzung. Hier gehen wir links und kurz darauf nach rechts in den Weg A5, der uns am Ende an den „Bäumen des Jahres“ vorbei bis zum großen Insektenhotel am Rand des NSG Schlangenberg führt. Wir verlassen den A5 nach rechts und befinden uns auf der Kupferroute. Wir gehen noch ca. 320 m geradeaus über die Kreuzung hinweg und biegen dann nach links in einen Pfad ab, der uns nach kurzer Zeit über einige quer verlaufende alte Hohlwege zum Wanderweg A4 bringt. Dieser führt uns geradeaus zum Parkplatz zurück. Herausgeber: Eifel- und Heimatverein Breinig, Foto Renate Ethen, Text Renate Ethen, Ingrid u. Heinrich Rüttgers, Wegeskizze Heinrich Rüttgers.
Höchster Punkt
323 m
Tiefster Punkt
253 m

Start

Koordinaten:
DD
50.744193, 6.248784
GMS
50°44'39.1"N 6°14'55.6"E
UTM
32U 305903 5624988
w3w 
///arktis.lamm.zeigefinger

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
50.744193, 6.248784
GMS
50°44'39.1"N 6°14'55.6"E
UTM
32U 305903 5624988
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