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Wanderung

Die Kelberger Panoramen – Das Richtige für Genusswanderer

Wanderung · Vulkaneifel
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Eifel Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Andrea Meyfarth, Eifel Tourismus GmbH
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300 450 600 750 900 m km 2 4 6 8 10 12 Cafe Schillinger Walderlebnislandschaft Kelberg Alte Eiche Beheiztes Freibad Kelberg

Die Kelberger Panoramen ist ein Wanderweg im Wortsinne. Gemütliche Anstiege führen auf Vulkaneifel-Höhen, die WanderInnen den Blick über die durch den Vulkanismus geprägte Landschaft freigeben.

mittel
13,7 km
3:49 h
240 hm
241 hm

Startpunkt der Wanderung ist am Kelberger Markt, dort gibt es auch einen Wanderparkplatz. Die Route (Track am Ende des Berichtes) führt zunächst durch den Ort und verläuft zunächst gemeinsam mit den Kelberger Episoden .

Ein markanter Wegpunkt der Ortsdurchgehung ist die Pfarrkirche St. Vinzenz, die wie eine Trutzburg in der Mitte des Ortes liegt.

Die Anfänge der Pfarrei Kelberg liegen im 9. Jahrhundert. Die vermutlich zwischen 1150 und 1200 erbaute Pfarrkirche vereint Bausubstanz aus verschiedenen Epochen: Der Turm ist wohl vor 1200 in einem massiven Baustil erbaut, das Untergeschoss im romanischen Stil (römischer Wehrturm).

Außer dem Turm ist von der alten Pfarrkirche kaum etwas erhalten geblieben. Die drei Joche des Langhaus wurden 1912/13 im neogotischen Stil erbaut. Der Chor, im Zweiten Weltkrieg zerstört, wurde nach 1945 wiederaufgebaut. Das moderne Querschiff war 1972 vollendet, es versucht alte Formen aufzunehmen. Im Jahr 1996 fand eine umfassende Renovierung der Kirche statt.

Das offene „Tempelchen“ vor der Kirche stammt aus dem Jahr 1708 und wurde 1950 erneuert (Kleine Kirchenführer der Pfarrei Kelberg). Es lohnt sehr, mit offenen Augen und wachen Sinnen durch den Ort zu gehen. Es ist einiges an schöner und liebevoll hergerichteter alter Bausubstanz zu sehen.

Der weg führt an den Ortsrand und es lohnt sehr, mit offenen Augen und wachen Sinnen durch den Ort zu gehen. Es ist einiges an schöner und liebevoll hergerichteter alter Bausubstanz zu sehen.

An einem Rastplatz jenseits der B257 teilen sich die bisher gemeinsam verlaufenden Kelberger Episoden und Kelberger Panoramen. Der Wanderweg kreuzt den Trierbach, der auf dem Hochkelberg entspringt und führt zum Mühlenberg. Am Fuß des Mühlenberg steht ein Wohnhaus, das Bausubstanz der Kelberger Mühle integriert. Gemeinsam mit einer zweiten Mühle gab sie dem Ortsteil Zermüllen den Namen, der auf die Nennung „zur Molen“ in einem Weistum von 1466 des kurtrierischen Amtes Daun zurückgeht.

Am Mühlenberg kreuzen die Kelberger Panoramen die Episoden an einer der immer seltener werdenden Wacholderheiden. Idyllische Wiesenwege mit üppiger Vegetation führen uns nördlich um den Schwarzenberg herum, auf dessen Höhe ein Ehrenfriedhof und eine Wallfahrtskapelle besucht werden kann.

Die Schwarzenbergkapelle hatten wir uns auf der Wanderung ‚Kelberger Episoden‘ schon angesehen. Es zieht uns weiter durch lichten Mischwald und durch eine üppig im Kraut stehende Wiesenlandschaft, von Hecken und Weidezäunen strukturiert. Rinder weiden das hochstehende Gras ab und beachten uns nicht weiter, als wir wieder in die offene Landschaft hinaustreten. Die ‚Kelberger Panoramen‘ können nicht mit Highlights wie dem Kreuzweg am Schwarzenberg aufwarten. Es ist jedoch ein Wanderweg im besten Sinne, auf dem die abwechslungsreiche Vulkaneifel-Landschaft das Auge immer wieder fesselt.

Die Wege sind breit und trotz der feuchten bis nassen Witterung gut begehbar. Es ist ein wenig schade, dass uns die Witterung eine wirklich gute Fernsicht verwehrt. In den Waldpassagen dagegen schenkt uns das immer wieder durch die Wolken und Baumkronen brechende Sonnenlicht stimmungsvolle, fast meditativen Momente, die wir sehr genießen.

Die hügelige Vulkaneifel streut immer wieder moderate Aufstiege in den Weg, an denen sich die Wegführung zu Pfaden verengt. Eine schöne Abwechslung, da wir dann auf gelenkschonendem Waldboden laufen. Ab und zu schlagen wir uns durch wucherndes Gestrüpp, das im Laufe der Saison sicher von allen Durchwandernden zurückgedrängt wird.

Dann wechselt der Baumbestand von Laub- zu Nadelhölzern und die auf den Pfaden liegenden Fichtennadeln lassen uns wie auf Watte laufen: So weich und so geräuschlos, dass man die Stille hören kann. Das Aufflattern der Waldvögel und das Rascheln, wenn Kleingetier durch denWald huscht. Dann weitet sich der Weg, die Bäume bleiben zurück und wir stehen wieder auf einer Hochebene, von Zäunen, Hecken und Gebüsch durchzogen.

Diese Freiflächen bieten jedesmal den freien Blick über die Vulkaneifel rund um den Hochkelberg . Der Hochkelberg ist mit 675 Metern Höhe einer der zehn höchsten Berge der Vulkaneifel. Er ist ein ehemaliger Schichtvulkan, an dessen südlichem Fuß der Mosbrucher Weiher liegt. Unterhalb seines Gipfels gibt es heute einen Sendeturm. Ursprünglich lag der heute sichtbare Berg 200 Meter unter der Erdoberfläche. Bei der Hebung des Gebietes wurden die äußeren Bereiche abgetragen, es blieb der harte Basaltkern in seiner Form erhalten.

Bis wir den Hochkelberg erreichen und den Aufstieg in Angriff nehmen können, dauert es noch ein Weilchen und es geht stetig bergan. Wir wissen aus dem Studium des Tourverlaufs, dass uns am Hochkelberg selbst ein heftiger Anstieg bevorsteht. Wir rasten daher noch einmal ausgiebig, bevor wir uns an den Aufstieg machen. Der Pfad verengt sich zu einem Pfädchen, das wirklich steil bergan führt. Bis etwa zur Hälfte ist der Pfad gut sichtbar, wenn auch rechts und links hüfthoch bewachsen. Nackte Beine sind hier nicht die erste Wahl!

 Die Aussicht lohn, vor allem dann, wenn eine bessere Fernsicht herrscht als an diesem Tag. Gegenüber der Liegen laden Bänke und ein Tisch zum Rasten ein, an dem eine Schautafel erläutert, was wir hier sehen.

Es geht entlang des Brinkenkopf mit seinen fast 600 m Höhe oberhalb von Köttelbach in Richtung Kelberg. Kurz vor dem Ort betreten wir dann die Naturerlebnis-Landschaft Kelberg. Ein Abstecher zum Aremberg-Blick lässt uns noch einmal die Vulkaneifel rund um Kelberg genießen, wo es noch einige Vulkankegel gibt, die die 600m-Höhe knacken. Wir passieren eine weitere Wacholderheide. Bei diesen Heiden handelt es sich um Kulturlandschaften, bei denen Buschwerk außer dem Wacholder durch beweiden kurz gehalten wird. Hier können ein paar Ziegen Wunder wirken! Entlang des Kelberger Bach geht es an den Sportanlagen, der Stadthalle und dem Freizeitbad zurück zum Ausgangspunkt.

Autorentipp

Das "Innenleben"  und die Umgebung der Pfarrkirche St. Vinzenz, sowie die hübsche Bebauung am Ortsausgang sind ein bewusstes Hinsehen wert.

outdooractive.com User
Autor
Andrea Meyfarth
Aktualisierung: 22.02.2019

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
664 m
Tiefster Punkt
458 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Cafe Schillinger

Sicherheitshinweise

keine

Ausrüstung

Normale Wanderkleidung reicht aus, Rucksackverpflegung empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Kelberg
Dauner Str. 22

53539 Kelberg
Tel.: +(0) 49 - 2692 -872 18

touristinfo@vgv-kelberg.de

www.kelberg.de

Fotobericht auf Wanderbare Vulkaneifel.de

Start

Marktplatz in Kelberg (482 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.285759, 6.918782
UTM
32U 351736 5572475

Ziel

Marktplatz in Kelberg

Wegbeschreibung

Eine Wegbeschreibung erübrigt sich, der Rundweg ist ausgezeichnet markiert

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Cochem oder Gerolstein, Weiterreise mit der Buslinie 500 nach Daun. Abholung in Daun möglich.

Anfahrt

Kelberg auf Google Maps

Parken

Am Startpunkt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Ausführliches Infomaterial in der Touristinfo Kelberg, nahe des Startplatzes

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Nr. 13 "Rund um den Hochkelberg" des Eifelvereins

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,7 km
Dauer
3:49 h
Aufstieg
240 hm
Abstieg
241 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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