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EifelSchleife Stille im Buchenwald (Gemeinde Blankenheim)

· 3 Bewertungen · Wanderung
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Nordeifel Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aussicht
    / Aussicht
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Baumstumpf
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Blick über Wiesen und Felder
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Blick über Wiesen und Felder
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Holz am Wegesrand
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Marienkapellchen
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Pilz auf Baum
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / historische Mauer
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Markierungszeichen
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
  • / Wildkräuterwiese
    Foto: Nordeifel Tourismus GmbH
m 600 500 400 300 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Wanderung durch dichte Buchenwälder, in denen Sie die Stille genießen und die sanften und leisen Geräusche der Natur lauschen können.
mittel
16,2 km
4:30 h
254 hm
254 hm

Die Wanderung startet in dem kleinen Örtchen Dollendorf. Die römisch-katholische Pfarrkirche in Dollendorf ist in jedem Fall einen Besuch wert. Der Weg verläuft meist über breite Forstwege durch dicht bewachsene Buchenwälder. Durch die dichte Bewaldung entsteht eine beruhigende Stille, in der Sie sich voll auf sich und die Natur konzentrieren können. Diese beruhigende Wirkung wird durch das Knistern unter Ihren Füßen, den im Wind raschelnden Blättern, Vogelgezwitscher und das Zirpen der Grillen weiter unterstützt. Der perfekte Ort, um sich zu fokussieren und inne zu halten.

Vereinzelnd verläuft der Weg über Lichtungen und kleine Abschnitte zwischen Wiesen und Feldern. Hier haben Sie großartige Aussichten und können den Duft der Wildkräuterwiesen am Wegesrand wahrnehmen.

Das Marienkapellchen direkt an der Ortsgrenze von Dollendorf aus dem Jahr 1734 ist ebenfalls sehenswert.

Autorentipp

Genießen Sie die Stille im Buchenwald.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
528 m
Tiefster Punkt
344 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Sind Sie gut vorbereitet, macht das Wandern auf den EifelSchleifen und EifelSpuren am meisten Spaß. Hierzu geben wir Ihnen einige Tipps:

 

Vor der Wanderung

Tragen Sie entsprechende Kleidung!
Informieren Sie sich vor der Wanderung über das Wetter und tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt. Wir empfehlen Ihnen Wanderschuhe zu tragen.

Packen Sie einen Rucksack!
Eine Flasche Wasser, Proviant, eine Reiseapotheke und das Handy dürfen nicht fehlen.

 

Während der Wanderung

Pausen nehmen!
Nehmen Sie sich Zeit und planen Sie auf längeren Strecken ausreichend Pausen ein, um Ihre Kräfte gut einzuteilen.

Geben Sie Obacht!
Besonders im Herbst sollten Sie darauf achten, dass das am Boden liegende Laub mögliche Unebenheiten im Weg verdecken kann. Auch auf die Rutschgefahr ist zu achten.

Im Notfall gerüstet!
Sollten Sie in eine Notsituation geraten, wählen Sie die allgemeine Notrufnummer 112.

Weitere Infos und Links

Nordeifel Tourismus GmbH
Bahnhofstraße 13
53925 Kall
Telefon: 00 49 (0) 24 41. 99 457 - 0
Telefax: 00 49 (0) 24 41. 99 457 - 29
E-Mail: info (at) nordeifel-tourismus.de

www.nordeifel-tourismus.de
www.eifelschleifen.de
www.eifelspuren.de

 

Sonstiges:

Verpflegungsmöglichkeiten: Café Lommersorfer Mühle: Ahrtal 46, 53945 Blankenheim.
Besonderheiten entlang der Wegführung: Das Café Lommersdorfer Mühle serviert leckeren Kuchen und Kaffee.

Start

Antoniusstraße 1, 53945 Blankenheim (50.371434; 6.708419) (457 m)
Koordinaten:
DG
50.371220, 6.707212
GMS
50°22'16.4"N 6°42'26.0"E
UTM
32U 336959 5582419
w3w 
///befestigter.erstes.sieger

Ziel

Antoniusstraße 1, 53945 Blankenheim (50.371434; 6.708419)

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt aus verlassen Sie Dollendorf über die Waldstraße in südöstlicher Richtung. Vorbei an dem Marienkapellchen queren Sie die L115 und biegen direkt danach rechts auf einen Forstweg ab. Diesem Weg folgen Sie etwa 2,5 Kilometer bevor Sie sich links halten und der Weg Sie für etwa 3,5 Kilometer stetig bergab führt. An der Gabelung halten Sie sich links und wandern für etwa einen Kilometer leicht bergauf bevor Sie nach rechts abbiegen und erneut durch dichten Buchenwald wandern. Dieses Teilstück ist etwa drei Kilometer lang und verläuft leicht bergab. Nach den drei Kilometern verläuft der Weg weiter nach links und Sie queren erneut die L115 bei Ahrhütte. An einem kleinen Friedhof macht der Weg einen engen Links-Rechts-Schlenker und der Weg führt Sie durch kurze Waldabschnitte und weitläufige Wiesen zurück nach Dollendorf. In Dollendorf folgen Sie der Weilerstraße nach Südwesten und gelangen so zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Regionalverkehr erreichen Sie den Bahnhof Blankenheim (Wald) Dort nehmen Sie den Bus 832 (Richtung Blankenheim Rathaus) zum Busbahnhof in Blankenheim. Anschließend fahren Sie mit dem Bus 766 (Richtung Blankenheim, Waldorf Nr.2) und steigen bei Dollendorf Bünder (Blankenheim) aus. Bis zum Startpunkt der Rundstrecke sind es 5 Minuten Fußweg. 

Anfahrt

Aus Richtung Köln und Bonn kommend fahren Sie über die A1 (Richtung Euskirchen) bis Blankenheim (Ausfahrt 114). Dort folgen Sie der B51 bis Blankenheim und biegen in südliche Richtung auf die B258 ab. Auf der B258 folgen Sie der Beschilderung nach Dollendorf.

Aus Richtung Aachen kommend fahren Sie über die A4 bis Kreuz Kerpen auf die A61 (Richtung Koblenz) auf. Beim Autobahnkreuz 109-Bliesheim folgen Sie der A1 (Richtung Euskirchen) bis Blankenheim (Ausfahrt 114). Folgen Sie nun der B51 bis Blankenheim und biegen in südliche Richtung auf die B258 ab. Auf der B258 folgen Sie der Beschilderung nach Dollendorf.

Aus Richtung Trier kommend fahren Sie über die A60 (Richtung Köln) bis zur Ausfahrt 4-Prüm. Folgen Sie nun der B51 bis Blankenheim und biegen in südliche Richtung auf die B258 ab. Auf der B258 folgen Sie der Beschilderung nach Dollendorf.

Parken

In Dollendorf finden Sie zahlreiche Parkmöglichkeiten.

Koordinaten

DG
50.371220, 6.707212
GMS
50°22'16.4"N 6°42'26.0"E
UTM
32U 336959 5582419
w3w 
///befestigter.erstes.sieger
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Für die Wanderung wird festes Schuhwerk empfohlen!

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Bewertungen

4,0
(3)
Ralph Vetter
19.09.2020 · Community
Warum diese Eifelschleife „ Stille im Buchenwald“ heißt, ist auf den ersten Blick unerklärlich. Wenn man von Dollendorf die Tour gegen den Uhrzeigersinn angeht, so läuft man nach der Passage an der alten Marienkapelle zunächst längere Zeit parallel zur benachbarten Schnellstraße. Der Höllenlärm der nur wenige Meter entfernten Straße entspricht dem genauen Gegenteil der Betitelung. Auch trifft man im Wegeverlauf gar nicht so viele Buchen an. Vielmehr handelt es sich um einen Mischwald, der so ziemlich alle Baumsorten der Heimat aufweist. Neben Buche und Fichte finden sich außerdem Haselnuss, Eiche, Kiefer, Lärche sowie Pappel, Schwarzerle und Faulbaum. Nachdem man endlich den naturhahen Pfad in Straßennähe verlässt, wechselt man auf einem wenig spektakulären Forstweg in den Wald. Unterwegs trifft man auf das Fliegerkreuz eines hier im Luftkampf gefallenen dänischen !!! Fliegers im Dienste der Wehrmacht. Dieses ungewöhnliche Ereignis ließ mir keine Ruhe und ich begann zu recherchieren. Unteroffizier Börge Darr, dessen Eltern 1910 von Deutschland nach Dänemark auswanderten, wurde am 11. 9. 1919 in Silkeborg geboren und hatte die dänische Staatsbürgerschaft durch Heirat erlangt. Trotzdem meldete er sich freiwillig zur deutschen Luftwaffe, wo er zunächst Kampfflieger und Fluglehrer war. Schließlich meldete er sich freiwillig als Jagdflieger der Reichsverteidigung und gelangte zum Jagdgeschwader 11/4. Jagdstaffel. Am 1. Dezember 1943 stürzte er hier in seiner Me 109 tödlich getroffen ab. Sein Grab liegt auf dem katholischen Friedhof in Schleiden. Aus heutiger Sicht rätselhaft bleiben die Gründe des freiwilligen Eintritts in die deutsche Wehrmacht. War es Abenteuerlust oder politische Überzeugung, wir werden es nie erfahren. Nach Verlassen des Waldes öffnet sich ein breites Wiesental und ein spektakulärer Fernblick lässt am Horizont Aremberg, Nürburg und Hohe Acht erkennen. Hier steht auch eine Ruhbank, die man unbedingt wegen der überragenden Aussicht nutzen sollte. Leider beginnt jetzt eine längere Episode auf einem geteertem Wirtschaftsweg. Absteigend erreichen wir am tiefsten Punkt links einen kleinen Waldsee. Wieder bergauf, immer noch auf Asphalt, stoßen wir auf einen weitere Lichtung; wiederum mit hervorragenden Fernblicken. Am Ende der Lichtung lädt eine Sinnesliege in gut gewählter Lage zu einer Pause ein. Nun geht es wieder in den Wald, diesmal auf einem angenehm zu gehenden Forstweg. Die tolle Waldstimmung wird leider anfangs wieder durch den Verkehrslärm der nahen Schnellstraße gestört. Nach einem Schlenker, bergab an einer urigen Fachwerkschutzhütte vorbei, erreicht man das idyllische und abgeschiedene Michelsbachtal mit seinen Massenvorkommen von Herbstzeitlosen auf den saftig grünen Wiesen. Nun wird es wieder laut. Das Ahrtal wird erreicht und die Eifelschleife folgt dem stark befahrenen Ahrradweg. Irgendwie fühlt man sich hier durch die zahlreichen, oft rücksichtslosen Rennradfahrer unwohl und ist froh, wenn nach einem Kilometer diese geteerte Radfahrautobahn verlassen werden kann. Auf halber Strecke lädt rechts hinter dem Ahrbrückchen die Lommersdorfer Mühle zur Einkehr ein; der selbstgebackene Kuchen ist wirklich sehr lecker. Kurz vor Ahrhütte beginnt nun der Endaufstieg zurück nach Dollendorf. Dieses letzte Teilstück ist in jeder Hinsicht faszinierend. Auf einem Wiesenpfad hat man tolle Ausblicke auf die Burgruine Schloßthal und die Antoniuskapelle. Auf dem letzten Teil dieses wirklich schönen Naturpfades bekomme ich noch Begleitung von einer gar nicht scheuen Katze. Zurück in Dollendorf ist die Besichtigung der Kirche St. Johann Baptist angenehme Pflicht und krönender Abschluß der Wanderung. Fazit: durchaus schöne Wanderung mit abwechslungsreichen Landschaftsbildern und gigantischen Aussichtspunkten. Leider trübt der Verkehrlärm und der hohe Anteil an Asphaltstrassen bzw. breiten Forstwegen den ansonsten sehr zu empfehlenden Rundweg.
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Gemacht am 06.09.2020
Ein deutliches Statement zu Beginn des Weges
Foto: Ralph Vetter, Community
Wolkenspiel im Wald
Foto: Ralph Vetter, Community
Fliegerkreuz für den zunächst unbekannten Piloten
Foto: Ralph Vetter, Community
Indentifiziert 1993
Foto: Ralph Vetter, Community
Fernsicht auf Hohe Acht und Nürburg
Foto: Ralph Vetter, Community
Blick zum Aremberg
Foto: Ralph Vetter, Community
verdiente Rast
Foto: Ralph Vetter, Community
Unverbaute Ausblicke
Foto: Ralph Vetter, Community
Pilze in "Wagenradgrösse"
Foto: Ralph Vetter, Community
Michelsbachtal mit Herbstzeitlosen
Foto: Ralph Vetter, Community
Lommersdorfer Mühle
Foto: Ralph Vetter, Community
Blick zur Antoniuskapelle
Foto: Ralph Vetter, Community
Wiesenweg nach Dollendorf
Foto: Ralph Vetter, Community
"tierische" Begleitung
Foto: Ralph Vetter, Community
Zurück in Doilendorf
Foto: Ralph Vetter, Community
T. S.
14.09.2020 · Community
Insgesamt eine schöne Tour. Der Begriff "Stille im Buchenwald" trifft zumindest auf die ersten Kilometer nicht zu (Straßenlärm und Fichtenmonokulturen). Je länger der Weg, umso schöner wird er. Tolle Fernblicke auf Aremberg, Nürburg und "Hohe Acht". Streckenführung auch durch schöne Seitentäler der Ahr. Insgesamt 4 Sterne
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Gemacht am 13.09.2020
Regula S. 
06.06.2020 · Community
Wanderung mit herrlichen Fernblicken und interessanter Fauna (wilde Orchideen direkt am Wegesrand, moosbewachsenen Bäumen) Ein Stern wird abgezogen, da die Strecke zu einem großen Teil über Asphalt oder aus schnurgeraden Forstwegen besteht. Zu loben ist jedoch der Versuch, da wo es möglich ist, für die Wanderer einen Pfad als Ausweichstrecke anzubieten. Bei starker Sonne oder Hitze dürfte die Wanderung sehr anstrengend sein.
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Gemacht am 06.06.2020
Foto: Regula S., Community
Foto: Regula S., Community
Foto: Regula S., Community
Foto: Regula S., Community
Foto: Regula S., Community

Fotos von anderen

Ein deutliches Statement zu Beginn des Weges
Wolkenspiel im Wald
Fliegerkreuz für den zunächst unbekannten Piloten
Indentifiziert 1993
+ 16

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,2 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
254 hm
Abstieg
254 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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