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Wanderung

Fuhrtsbach- und Perlenbachtal: Narzissenblüte rund um die Bielei

Wanderung • Eifel
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Hans-Eberhard Peters 
  • Eine Attraktion des Weges: Die Bielei (manche nennen sie „Matterhorn der Eifel“) …
    / Eine Attraktion des Weges: Die Bielei (manche nennen sie „Matterhorn der Eifel“) …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … und der träge unter ihr meandernde Schwalmbach.
    / … und der träge unter ihr meandernde Schwalmbach.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Wegen ihnen sind wir gekommen: …
    / Wegen ihnen sind wir gekommen: …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … Narzissenwiesen im Perlenbachtal, Fuhrtsbachtal und Jägersief
    / … Narzissenwiesen im Perlenbachtal, Fuhrtsbachtal und Jägersief
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Wir starten an der Perlenbacher Mühle (Höfener Mühle) und …
    / Wir starten an der Perlenbacher Mühle (Höfener Mühle) und …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … folgen einem schmalen Pfad am Perlenbach.
    / … folgen einem schmalen Pfad am Perlenbach.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • ...
    / ...
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Einstimmung auf den kommenden Blütenzauber: Buschwindröschen und …
    / Einstimmung auf den kommenden Blütenzauber: Buschwindröschen und …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … ein üppig blühender Seidelbast.
    / … ein üppig blühender Seidelbast.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Früh am Morgen: Noch liegt Raureif auf den Wiesen. Wir sehen die ersten gelben Farbtupfer.
    / Früh am Morgen: Noch liegt Raureif auf den Wiesen. Wir sehen die ersten gelben Farbtupfer.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Gegen die Sonne ist der Raureif wehrlos
    / Gegen die Sonne ist der Raureif wehrlos
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Im Fuhrtsbachtal
    / Im Fuhrtsbachtal
    Foto: Ursula Peters, Community
  • An der Antoniusbrücke verlassen wir das Fuhrtsbchtal und …
    / An der Antoniusbrücke verlassen wir das Fuhrtsbchtal und …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … steigen langsam auf zur „Decke Heck“ („Dicke Hecke“)
    / … steigen langsam auf zur „Decke Heck“ („Dicke Hecke“)
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Bemerkenswert! Auf einer InfoTafel lesen wir:  „Unterpflanzung von Fichtenwäldern mit Rotbuchen In Nationalparken lautet das Motto „Natur Natur sein lassen“. Ziel ist es, die heimische Pflanzen- und Tierwelt wieder in ihre eigenen, ungelenkten Kreisläufe zurück zu führen. Spätestens 30 Jahre nach Nationalparkgründung, also im Jahr 2034, sollen mindesten 75 % der Fläche des Nationalparks Eifel als Prozessschutzzone sich selbst überlassen bleiben. Bis dahin ist es stellenweise notwendig, die Rückkehr zu von Natur aus vorherrschenden Buchen-Mischwäldern durch gezielte Maßnahmen zu unterstützen. Was Sie hier sehen sind Fichtenwälder. Die Fichte ist in der Eifel nicht heimisch, sondern wurde erst im 19. Jahrhundert durch die preußische Forstverwaltung eingeführt. Aus diesem Grund wird die Fichte in der Eifel auch „Prüsseboom“, also Preußenbaum, genannt. Die Fichte vermehrt sich insbesondere im kühlen und feuchten Klima der höheren Lagen des Nationalparks gut und verdrängt dort heimische Laubbaumarten wie Rotbuche und Erberesche. Auf der vor Ihnen liegenden Fläche hat die Nationalparkverwaltung Buchen unter die Fichten gepflanzt und unterstützt so die frühere Charakterbaumart der Eifel bei der Rückeroberung ehemaliger Lebensräume. Die kleinen Bäume wurden ausschließlich aus Samen alter Nationalpark-Buchen gezogen. Wenn sich jetzt Lücken im Kronendach auftun, werden diese in ein bis zwei Jahrzehnten von den gepflanzte Buchen geschlossen. Diese noch jungen Bäume werden in 50 Jahren als Samenbäume für die selbständige, weitere Ausbreitung der Buche sorgen. Hier entstehen also entsprechend der Nationalpark-Zielsetzung die „Urwälder von morgen“.“
    / Bemerkenswert! Auf einer InfoTafel lesen wir: „Unterpflanzung von Fichtenwäldern mit Rotbuchen In Nationalparken lautet das Motto „Natur Natur sein lassen“. Ziel ist es, die heimische Pflanzen- und Tierwelt wieder in ihre eigenen, ungelenkten Kreisläufe zurück zu führen. Spätestens 30 Jahre nach Nationalparkgründung, also im Jahr 2034, sollen mindesten 75 % der Fläche des Nationalparks Eifel als Prozessschutzzone sich selbst überlassen bleiben. Bis dahin ist es stellenweise notwendig, die Rückkehr zu von Natur aus vorherrschenden Buchen-Mischwäldern durch gezielte Maßnahmen zu unterstützen. Was Sie hier sehen sind Fichtenwälder. Die Fichte ist in der Eifel nicht heimisch, sondern wurde erst im 19. Jahrhundert durch die preußische Forstverwaltung eingeführt. Aus diesem Grund wird die Fichte in der Eifel auch „Prüsseboom“, also Preußenbaum, genannt. Die Fichte vermehrt sich insbesondere im kühlen und feuchten Klima der höheren Lagen des Nationalparks gut und verdrängt dort heimische Laubbaumarten wie Rotbuche und Erberesche. Auf der vor Ihnen liegenden Fläche hat die Nationalparkverwaltung Buchen unter die Fichten gepflanzt und unterstützt so die frühere Charakterbaumart der Eifel bei der Rückeroberung ehemaliger Lebensräume. Die kleinen Bäume wurden ausschließlich aus Samen alter Nationalpark-Buchen gezogen. Wenn sich jetzt Lücken im Kronendach auftun, werden diese in ein bis zwei Jahrzehnten von den gepflanzte Buchen geschlossen. Diese noch jungen Bäume werden in 50 Jahren als Samenbäume für die selbständige, weitere Ausbreitung der Buche sorgen. Hier entstehen also entsprechend der Nationalpark-Zielsetzung die „Urwälder von morgen“.“
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Schnell erreichen wir Jägersief und urplötzlich hebt sich der Vorhang zu dem überwätigenden Schauspiel.
    / Schnell erreichen wir Jägersief und urplötzlich hebt sich der Vorhang zu dem überwätigenden Schauspiel.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Die Blüte zieht viele Wanderer an, …
    / Die Blüte zieht viele Wanderer an, …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … vom nahen Gut Heistert ist es nur ein kurzer Weg.
    / … vom nahen Gut Heistert ist es nur ein kurzer Weg.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Aufstieg zur Bielei, …
    / Aufstieg zur Bielei, …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … unter uns der Perlenbach.
    / … unter uns der Perlenbach.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Ankunft an der Bielei, …
    / Ankunft an der Bielei, …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … darunter der meandernde Schwalmbach.
    / … darunter der meandernde Schwalmbach.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Die Bielei und …
    / Die Bielei und …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … der Blick in das Tal.
    / … der Blick in das Tal.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Danke für das nette Gespräch und Gruß nach Simmerath
    / Danke für das nette Gespräch und Gruß nach Simmerath
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Der Blick aus dem Tal auf die Bielei
    / Der Blick aus dem Tal auf die Bielei
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Zurück am Perlenbach
    / Zurück am Perlenbach
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Narzissenwiesen …
    / Narzissenwiesen …
    Foto: Ursula Peters, Community
  • … und kein Ende.
    / … und kein Ende.
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Biberspuren
    / Biberspuren
    Foto: Ursula Peters, Community
  • Zurück an der Perlenbacher Mühle
    / Zurück an der Perlenbacher Mühle
    Foto: Ursula Peters, Community
Karte / Fuhrtsbach- und Perlenbachtal: Narzissenblüte rund um die Bielei
200 400 600 800 m km 2 4 6 8 10 12

Unser Blütenkalender beginnt Anfang März, wenn die ersten, wärmenden Sonnenstrahlen den Waldboden gelockert haben; zarte Knospen kündigen den Frühling an, die Buschwindröschen zeigen ihre kleinen Köpfchen, wir bewundern sie auf einer kurzen Runde durch unseren Stadtwald. Ende März dann geht es richtig los: Die Märzbecherblüte in der Schönecker Schweiz lassen wir uns nicht entgehen (dann wächst dort auch der Bärlauch), auf den Kalkmagerrasen in der Zülpicher Börde (und anderswo in der Eifel) blühen die Küchenschellen. Noch bevor dann die Orchideen von Anfang Mai bis Ende Juli im Großraum Bad Münstereifel, in der Kalkeifel oder Südeifel blühen, führt die Natur ein ergreifendes Schauspiel auf: die Narzissenblüte in der Westeifel, an der Grenze zu Belgien. Dazu hat sich der Vorhang gerade gehoben, die zahlreichen Darsteller haben die Bühne betreten, das Publikum hat bereits angemessen applaudiert. Ort der Handlung: Die Täler von Fuhrtsbach, Jägersief und Perlenbach.

Wir sind am 11. April (Donnerstag) dort gewesen. Narzissenteppiche bedecken die Talböden, die Blüte ist auf ihrem Höhepunkt, viele Knospen zeigen eine noch längere Spielzeit an.

Wegeverlauf: Start an der Perlenbacher Mühle (Höfener Mühle) – Perlenbachtal -  Fuhrtsbachtal – Jägersief – Bielei - Perlenbachtal

Die Zusammenfassung unserer Touren finden Sie stets in unerem Blog EIFELsüchtig . 

mittel
12,7 km
1:14 h
197 hm
194 hm

Autorentipp

Am Jägersief überqueren wir die Landesgrenze nach Belgien: Die Bielei liegt im militärischen Sperrgebiet der belgischen Streitkräfte, das Gelände kann grundsätzlich nur am Wochenende betreten werden. Auskünfte erteilt Monschau-Touristik, Stadtstraße 16, 52156 Monschau, Tel. 0049 2472 80480

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
587 m
478 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

An der Perlbacher Mühle (487 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.526858, 6.256480
UTM
32U 305551 5600806

Ziel

An der Perlbacher Mühle

Parken

Parkplatz gegenüber der Perlbacher Mühle
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

WK 1:25000 "Monschauer Land, Rurseengebiet" (Wanderkarte Nr. 3 des Eifelvereins)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,7 km
Dauer
1:14 h
Aufstieg
197 hm
Abstieg
194 hm
Rundtour botanische Highlights

Statistik

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 Hm
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