Tour hierher planen Tour kopieren
Wanderung empfohlene Tour

Gerolstein-Dietzenley

Wanderung · Eifel
Verantwortlich für diesen Inhalt
Wandermagazin Verifizierter Partner 
  • Büschkapelle
    / Büschkapelle
    Foto: Helmut Otto, Wandermagazin
  • / Blick von der Dietzenley
    Foto: Helmut Otto, Wandermagazin
m 600 500 400 6 5 4 3 2 1 km WP 3 Dietzenley WP 2 Heiligenstein WP 4 Büschkapelle WP 1
Eine Wanderung durch Fauna und Flora, am Heiligenstein und der Dietzenley vorbei und alles verbunden mit herrlichen Aussichten.
leicht
Strecke 6,8 km
2:30 h
233 hm
233 hm
597 hm
407 hm
Dieser fast 7 km lange Wandeweg ist gut zu bewältigen. Allerdings gibt es unterwegs eine etwas anstrengende Passage zum Heiligenstein in einer Höhe von 506 m, hierfür sollte der Wanderer jedoch etwas Übung haben. Der Erlebnisrundweg, der auch besonders für an das Wandern gewohnte Kinder empfehlenswert ist, verläuft überwiegend auf naturbelassenen Wegen.  Alleine die Aussicht vom Heiligenstein auf die Kasselburg und vom Turm der Dietzenley auf die näherte und weitere Eifel machen diese Wanderung unverzichtbar. Ganz zu schweigen von der Flora und der Fauna in den zu durchquerenden Wäldern.

Autorentipp

Gerolstein : Die Brunnenstadt Gerolstein liegt eingerahmt von mächtigen Dolomitfelsen und durchschnitten vom idyllischen Flüsschen Kyll im Mittelpunkt der Vulkaneifel. Das Mittelzentrum der Ferienregion Gerolsteiner Land erhielt 1337 erstmals die Stadtrechte verliehen. Über die vulkanische Vergangenheit der Region und das vor etwa 380 Millionen Jahre hier lagernde Korallenmeer informiert der Europäische Geopark Vulkaneifel.

Helenenquelle : Die Helenenquelle Gerolstein liegt am Kyllweg, mitten im Kurpark von Gerolstein. Ein lohnender Abstecher zu dieser Quelle ist empfehlenswert. An der frei zugänglichen Quelle der bekannten Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, die hier bereits seit 1888 tätig ist, können die Trinkwasserreserven von April bis Oktober für die Wanderung gratis aufgefüllt werden.

Vulkaneifel European Geopark – Gerolsteiner Land: Mainzer Str. 25, 54550 Daun, 06592-93 32 0.  Auf 11 ausgeschilderten Geo-Erlebnisrundwegen erlebt der Wanderer Natur pur: Vulkane, Riffe, Wasser und Eifelwald erwarten den Wanderer. Die Top-Tour ist der „Rundweg Gerolsteiner Dolomiten“. Vom 380 Millionen Jahre alten devonischen Riff der Munterley – eines der ältesten Riffe unseres Planenten überhaupt – bis hin zum nur 30.000 Jahre alten Sarresdorfer Lavastroms – der jüngste Lavastrom Deutschlands – wird hier der geologische Bogen gespannt.

Naturkundemuseum Gerolstein : Dieses Museum liegt unterhalb der Löwenburg und ist fußläufig bequem vom Bahnhof und der Tourist-Information zu erreichen. ÖZ : Apr. – Okt. Mo. bis Sa.   14.00 – 17.00 Uhr, So.11.00 – 17.00 Uhr. Im Museum sind Gesteine, versteinerte Lebensräume und Zeugen der Erdgeschichte, die in ca. 380 Mio. Jahren das Gerolsteiner Land prägten, zu sehen.

Telefonmuseum in Gerolstein : Hauptstrasse 42, Tel. 06591-4122. ÖZ: Apr- Okt Di, Do, Fr 14:00-17:00 Uhr. Dieses Museum im Alten Rathaus befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Naturkundemuseum. Auf engstem Raum können hier zahlreiche Telefone und Phono-Geräte bewundert werden.

Kreisheimatmuseum : Sarresdorfer Str. 26, Tel. 06591-850. Im ehemaligen Pfarrhaus Sarresdorf werden wertvolle Möbel, sakrale Gegenstände, Töpfe, Handwerkszeug und zahlreiche Belege des bäuerlichen und bürgerlichen Lebens in der Eifel ausgestellt.

Erlöserkirche und Villa Sarabodis : Sarresdorfer Str. 15 a, Tel. 06591-336. Führungen in der Erlöserkirche und dem römisch-germanischen Altertumsmuseum „Villa Sarabodis“: 1. April   bis 31. Okt. Mi. u. Sa. 10.00 u. 15.00 Uhr. Die evangelische Erlöserkirche wurde zwischen 1907 und 1913 im Gerolsteiner Ortsteil Sarresdorf im neoromanischen Baustil errichtet und von Kaiser Wilhelm II. persönlich eingeweiht. Die Innenausstattung besteht aus großflächigen Goldmosaiken, Rundbögen und einer dominierenden Kuppel. Beim Bau der Erlöserkirche stieß man auf Reste einer römischen Villa Sarabodis (1. Jahrhundert n. Chr.), deren Relikte im angeschlossenen Museum besichtigt werden können.

Löwenburgruine Gerolstein: Die Löwenburg auch unter den Namen Burg Gerolstein oder Burg Gerhardsstein bekannt liegt im Bereich “An der Burg”, neben der Gerolstraße, östlich des Zentrums von Gerolstein und wurde im 12. Jahrhundert auf den schroffen Dolomitfelsen hoch über Gerolstein errichtet. Die Löwenburg wird erstmals 1115 urkundlich erwähnt. Die Burganlage ist ganzjährig frei zugänglich. Von der Löwenburgruine in Gerolstein genießt man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die Dolomitfelsen auf der gegenüberliegenden Seite.

Die Dietzenley (618 Meter ü. NN) ist die höchste Erhebung im Gerolsteiner Land und befindet sich auf der Gemarkung von Gerolstein. Ein kleiner Holzaussichtsturm auf der größtenteils bewaldeten Kuppe der Dietzenley bietet eine herrliche Aussicht in die Vulkaneifel bietet.

Dolomitfelsen am Heiligenstein : Das 507 m hohe Naturdenkmal ist ein ungefähr 700 m langer Felsblock und hat eine Breite von ca. 80 m.

Hallen- und Freibad Gerolstein : Raderstraße 22-24, Tel. 06591-4538. ÖZ : Freibad-Saison (von Mai bis September): Mitte Mai - 31. Mai Mo. – Fr. 12.00 - 20.00 Uhr, Jun. Mo. – Fr. 11.00 - 20.00 Uhr, Jul. – Aug. Mo. – Fr. 10.00 - 20.00 Uhr, Bis Ende Sep. Mo. – Fr. 13.00 - 20.00 Uhr, Sa./ So./ Feiertag 10.00 - 19.00 Uh. Hallenbad-Saison (von September bis Mai): Bitte tel. erfragen

Profilbild von Helmut Otto
Autor
Helmut Otto
Aktualisierung: 27.02.2014
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
597 m
Tiefster Punkt
407 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Für die Besteigung des Heiligensteins sind evtl. Teleskopstöcke erforderlich. Außerdem kann es an einigen Pfaden bei feuchter Witterung rutschig werden

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Gerolsteiner Land GmbH, Brunnenstraße 10, 54568 Gerolstein, Tel. 06591/ 94991-0, Fax: -19 , touristinfo@gerolsteiner-land.de , www.gerolsteiner-land.eu

Start

Unterhalb der Löwenburg in Gerolstein (Burgring / Gerolstraße / Hubert-Rahm-Weg) (431 m)
Koordinaten:
DD
50.219843, 6.665236
GMS
50°13'11.4"N 6°39'54.9"E
UTM
32U 333446 5565682
w3w 
///stellte.geburt.faden

Ziel

Unterhalb der Löwenburg in Gerolstein (Burgring / Gerolstraße / Hubert-Rahm-Weg)

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus startet die Wanderung links abwärts auf der Gerolstraße und etwas später geradeaus in den Hubert-Rahm-Weg (S). Am Ende dieses Weges mit dem „G“ und der „3“ geradeaus aufwärts in den Wald. Nach einigen Metern in einer Kurve links weiter in den Wald hinein. An einer Wegkreuzung weist ein Schild auf den in 250 m folgenden „Heiligenstein“ hin, der am Wegesrand zu sehen ist. Hinauf führt der mit dem „G“ gekennzeichnete Weg am Heiligenstein. Oben angekommen zunächst nach rechts wenden um auf den Gipfel des „Heiligensteins“ zu gelangen (1). Von oben kann, nahe einer Schutzhütte, eine herrliche Aussicht auf Teile von Gerolstein, die Felsformation des Aussichtspunktes „Munterley“ und die Kasselburg genossen werden. Weiter geht es nun zu der Stelle zurück, von der dieser Berg erklommen wurde und wandern weiter mit dem „G“ geradeaus bergab durch den Wald. Inzwischen ist der Weg in den „Eifelsteig“ übergangen. Auf einer großen Wiese geht es zunächst links auf dem Wiesenweg bergab und am Ende dieser Wiese rechts mit „G“ leicht bergauf. Dem Weg mit der Markierung „G“ in Richtung „Büschkapelle“ weiterhin folgen. An der Kreuzung links ab in Richtung „Dietzenley“ und bergauf bis zu einem Querweg. Rechts ab und dem Weg mit der „G“ und Eifelsteig-Markierung in Richtung „Dietzenley“ folgen. An der folgenden Weggabelung den linken Weg einschlagen und kurz darauf wird der Aussichtsturm der „Dietzenley“ (2) erreicht. Dieser, mit steilen Stufen versehene, Turm bietet eine traumhafte Aussicht auf die nahe und weitere Eifellandschaft. Anschließend geht es weiter auf dem Weg, bei den Treppenstufen bitte aufpassen, nach rechts wenden in Richtung „Büschkapelle“ und an einer Wegeinmündung links leicht bergab. Dem Weg weiter mit dem „G“ nach rechts folgend wird eine Weggabelung erreicht. Hier taucht nach wenigen Metern das Davitskreuz, ein 2,80 m hohes barockes Schaftkreuz aus dem 18. Jahrhundert auf. Nun zurück zur Weggabelung und den Weg nach links leicht bergab mit dem „G“ durch einen Hohlweg nehmen. An einer Weggabelung nach rechts in Richtung „Büschkapelle“ wenden. Nach einiger Zeit kommt auf der linken Seite das Grafenkreuz, ein 2,50 m hohes Schaftkreuz auf einem Sandsteinsockel von 1680, in Sicht. An der nächsten Wegkreuzung links dem Asphaltweg folgen und nach wenigen Metern wird die stimmungsvoll an legendenumwobener Stätte stehende „Büschkapelle“, inmitten des Gerolsteiner Waldes, erreicht (3). Die Büschkapelle stellt ein beliebtes Marien-Wallfahrtskirchlein dar, das vom Grafenhaus 1681 gestiftet wurde und unbedingt aufgesucht werden sollte. Nach dem Besuch der Kapelle geht es geradeaus in den Wald hinein immer parallel zur Asphaltstraße. Der schmale Waldweg mündet bald wieder auf die Asphaltstraße. Nachdem die Straße gequert wurde, dem schmalen Waldweg mit den Markierungen „3“ und „6“ weiter folgen. Nahe der Einmündung des Waldweges auf die Asphaltstraße steht der Fernsehumsetzer „Fuchsbau“, hier nach rechts wenden und weiter auf dem Reitweg bergab in den Wald hineinwandern. Der Weg führt zu einer Reitanlage. Hinter der Reithalle nach links wenden und gleich wieder nach rechts. Anschließend nur noch geradeaus auf dem Mossweg zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung (S).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

DB -Bahnhof Gerolstein

Anfahrt

A1 in Richtung Trier bis Ausfahrt Vulkaneifeldreieck / Abfahrt Richtung Gerolstein

Parken

Am Start in der Nähe der Löwenburg-Ruine

Koordinaten

DD
50.219843, 6.665236
GMS
50°13'11.4"N 6°39'54.9"E
UTM
32U 333446 5565682
w3w 
///stellte.geburt.faden
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Nr. 19 des Eifelvereins „Vulkaneifel und Gerolstein“, ISBN 978-3-921 805-60-2, 8,00 €

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Feste Schuhe und ausreichend Proviant, es sei denn, man will zwischendurch in Gerolstein einkehren. Unterwegs laden Bänke und Rastplätze, teilweise mit schönen Aussichten, zu ausgiebigen Pausen ein. Teleskopstöcke können unterwegs recht hilfreich sein.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,8 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
233 hm
Abstieg
233 hm
Höchster Punkt
597 hm
Tiefster Punkt
407 hm
Rundtour aussichtsreich botanische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.