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Wanderung

Rundwanderung Mittleres Prümtal

· 1 Bewertung · Wanderung · Eifel
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Karte / Rundwanderung Mittleres Prümtal
ft 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 10 8 6 4 2 mi Aussicht Schloss Hamm Schutzhütte Wirbelsbachtal Echtershausen Einsiedelei Merkeshausen

Natur pur könnte das Motto der facettenreichen Rundtour „Mittleres Prümtal“ sein. Am Anfang erhalten wir Einblicke in die unterschiedlichen Entwicklungsstadien heimischer Wälder. In Echtershausen rückt die Prüm in den Vordergrund. Auf schönem Naturweg erleben wir die Mäander des munteren Flüsschens. Kondition fordert der Aufstieg zum Ringelstein, doch gibt es unterwegs mit etwas Glück die Chance wilde Mufflons zu beobachten. Tolle Ausblicke, der blau schimmernde Stausee Bitburg und die leuchtend roten Felsen am Parkplatz runden die Vielfalt der Wanderung ab.
schwer
18,4 km
5:15 h
615 hm
615 hm
Am Parkplatz bei der Tourist-Informaion am Stausee Bitburg beginnt die reizvolle Tour „Mittleres Prümtal“. Gleich auf den ersten Metern begeistern uns tiefrote Felsen, bevor wir am Ufer entlang zur Brücke am Überlauf des Sees wandern. Hier übernimmt der Wald die Regie. Ein enger Pfad führt uns hinauf zur Einsiedelei, dann dominiert endgültig der vielfältige Hochwald. Ein grandioser Blick auf das beeindruckende Schloss Hamm sorgt für Abwechslung, bevor wir im Wirbelsbachtal ein richtiges Naturidyll antreffen.Nach dem Abstieg aus dem Wald treffen wir in Echtershausen wieder auf die Prüm, der wir nun flußauf folgen. Unterwegs erfreuen wir uns an den zahlreichen Schleifen der Prüm, die sogar dem scheuen Biber als Refugium dient.An der ehemaligen Eisenhütte Merkeshausen queren wir die Prüm und wandern nun flußab. Felsen am Wegesrand und schöne Blicke ins Prümtal begleiten uns wieder nach Echtershausen, wo der Anstieg zum Ringelstein beginnt. Oben angelangt, belohnt uns eine herrliche Aussicht für die Mühe. Auf idyllischem Pfad geht es zurück zum Stausee.

Autorentipp

Ein Quartier der besonderen Art kann man im Schloss Hamm beziehen. In der eindrucksvollen mittelalterlichen Burganlage stehen zwei Ferienwohnungen zur Übernachtung bereit. Im Sommer findet in der Burg ein Kinder- und Jugendfestival statt, das für Familien jede Menge Spaß und Aktionen bietet. Nähere Infos www.schlosshamm.de

 

outdooractive.com User
Autor
Outdooractive Administrator
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
unterhalb Ringelstein Gipfel, 404 m
Tiefster Punkt
Brücke am Überlauf, 248 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Einige der Waldwege sind bei nassem Wetter schnell schlammig und rutschig. Daher empfiehlt es sich Wanderstöcke mitzunehmen. Ansonsten stellt die Rundtour keine besonderen Anforderungen

 

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Bitburger Land, Im Graben 2,  54634 Bitburg, Tel. 06561-94 34-0, Fax -20, info@eifel-direkt.de, www.eifel.de, www.sommerheckmeck.de

Start

Großer Parkplatz am Stausee Bitburg (255 m)
Koordinaten:
DG
50.016339, 6.440832
GMS
50°00'58.8"N 6°26'27.0"E
UTM
32U 316664 5543585
w3w 
///aussagen.klärung.zapfen

Wegbeschreibung

Vorbemerkung: Ende November 2008 gibt es noch keine Markierung. Eine Begehung der Tour ist daher nur mit den GPS-Daten ohne Probleme möglich! 

Wir beginnen die Wanderung direkt am Hauptparkplatz bei der Tourist-Information am See (1). Am Ufer wenden wir uns nach links und bewundern die leuchtenden Sandsteinfelsen am Spielplatz. Dann folgen wir dem Uferrandweg bis zur Brücke am Seeüberlauf. Unmittelbar danach biegen wir links in den Wald ab. Am ersten Querweg halten wir uns links. Am Waldrand folgen wir dem Pfad zur Einsiedelei (2) rechts steil bergauf. Von der Einsiedelei aus wandern wir auf dem breiten Waldweg nach rechts und verlieren dabei etwas an Höhe. Diverse abzweigende Wege ignorieren wir und folgen stets dem Hauptweg. Nach 2.2 km halten wir uns in einer scharfen Rechtskurve links und wandern höhenparallel weiter. Oberhalb des Weges fallen im Hang mächtige Felsen auf.

Ein echter Höhepunkt erwartet uns dann bei Kilometer 4.0: von der Hangkante aus haben wir das beeindruckende Schloss Hamm auf Augenhöhe im Blick (3)! Nur 200 m später biegen wir an einer Verzweigung rechts ab und verlieren auf dem sandigen Waldweg deutlich an Höhe. Im Talgrund queren wir ein Bächlein und wenden uns mit scharfer Kehre nach links auf breitem Forstweg wieder aufwärts. Auf der Höhe angelangt, verlassen wir den Wald und können den Blick über das freie Feld schweifen lassen. Besonders zurück öffnet sich eine schöne Panoramaaussicht.

Wir folgen dem Waldrand und wandern wenig später im Wald wieder stetig abwärts. So gelangen wir nach 6.3 Kilometern ins idyllische Wirbelsbachtal (4). Kurz begleiten wir den Bach aufwärts, dann queren wir ihn und laufen rechts weiter. An einer Weggabelung halten wir uns links und verlassen aufsteigend das Tal. Von einer Kuppe aus genießen wir den Blick ins Prümtal und laufen auf einem Teerweg abwärts. Doch schon am Waldrand biegen wir wieder links auf einen weichen Weg ab. Dieser ist von mächtigen Felsbänken gesäumt. Wir umrunden auf halber Hanghöhe zwei Bachtäler und treffen schließlich auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg, der uns hinunter nach Echtershausen (5) bringt. Nun haben wir die halbe Strecke bewältigt und tauschen die Waldumgebung mit dem naturnahen Prümtal. Kurz nach der Kirche biegen wir links zur Prüm ab und wandern nun am Ufer entlang flussauf. Unser Weg folgt den Schleifen des Flusses und gibt uns Gelegenheit das muntere Nass aus immer neuen Perspektiven zu bewundern. Nach 12.0 km treffen wir an der ehemaligen Eisenhütte Merkeshausen (6) ein, die heute ein Forstgut ist. Wir queren die Prüm und folgen auf der anderen Seite zunächst kurz der Zufahrtsstraße. In der ersten Linkskurve verlassen wir die Straße und laufen auf halber Hanghöhe mit Sicht auf den Fluss wieder Richtung Echtershausen. Das Prümtal unterhält uns mit einer sehr kurzweiligen Naturlandschaft: offene Talauen, dichte Hecken oder schroffe Klippen sorgen für Kurzweil.

Dann haben wir wieder Echtershausen erreicht. Wir lassen die Prümbrücke rechts liegen und biegen wenig später links auf den Pfad hinauf zum Gipfelkreuz des Ringelsteins ab. Der Weg folgt einer schrägen Rampe durch den Steilhang bergan, quert freies Feld, bevor es dann in Serpentinen bis auf 400 Meter Höhe geht. Das Gipfelkreuz bleibt außen vor, denn unser Weg biegt vorher rechts ab und führt uns zu einer herrlichen Aussicht (7) auf die Umgebung. Schließlich beginnt der Abstieg, der zum Teil recht steil auf engem Serpentinenpfad verläuft. Nach 18.3 km treffen wir dann wieder an der Uferstraße am Stausee ein und beenden die Wanderung voller neuer Eindrücke wieder am Hauptparkplatz (1).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab Bitburg bzw. Waxweiler kann man die Buslinie 432 zum Stausee in Biersdorf nutzen. Aus Oberweis fährt Bus Nr. 44 zum Startpunkt.Genaue Infos unter: www.vrt-info.de oder Tel. 01805-13 16 19

Anfahrt

Von Bitburg aus auf der B50 Richtung Neuerburg/Vianden. Weiter der Beschilderung Stausee Bitburg folgen bis nach Biersdorf am See. Die Wanderung beginnt am großen Hauptparkplatz am Stausee.

 

Parken

Hauptparkplatz am Stausee Bitburg, Koordinaten: Nord 50,01654,  Ost: 6,44082Parkplatz Ortsmitte Echtershausen, Koordinaten: Nord 50,02239, Ost: 6,41690

Koordinaten

DG
50.016339, 6.440832
GMS
50°00'58.8"N 6°26'27.0"E
UTM
32U 316664 5543585
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///aussagen.klärung.zapfen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Eifelverein Wanderkarte 18 „Bitburger und Speicherer Land“, 1 : 25.000, Ausgabe 2004. Flyer zum Wanderweg „Mittleres Prümtal“ sowie GPS-Daten bei der Tourist-Information Bitburger und Speicherer Land erhältlich.

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, normale Wanderkleidung, Trinkflasche, Rucksackverpflegung

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Jens Glanert
09.04.2018 · Community
Sehr schöne Wanderung in malerischer Umgebung.
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Stausee Bitburg
Foto: Jens Glanert, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,4 km
Dauer
5:15h
Aufstieg
615 hm
Abstieg
615 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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