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Wanderung

Wanderweg Nr. 9 . Eifelverein OG Hellenthal

Wanderung • Eifel
  • Barockschlösschen Staudterhof
    / Barockschlösschen Staudterhof
    Foto: Eifelverein OG Hellenthal, Klaus Heidecke
  • Arenbergische Waldkapelle
    / Arenbergische Waldkapelle
    Foto: Eifelverein OG Hellenthal, Michaël Pölz
  • Barockschlösschen Staudterhof
    / Barockschlösschen Staudterhof
    Foto: Eifelverein OG Hellenthal, Klaus Heidecke
  • Jugendherberge hellenthal
    / Jugendherberge hellenthal
    Foto: Eifelverein OG Hellenthal, Klaus Heidecke
Karte / Wanderweg Nr. 9 . Eifelverein OG Hellenthal
200 400 600 800 m km 2 4 6 8 10 12 14 14,9 km Länge

Rundwanderung auf Feld.- und Waldwegen sowie befestigten Strassen

leicht
14,8 km
3:43 Std
305 m
294 m
Rundwanderung auf naturbelassenen Feld-und Waldwegen sowie befestigten Strassen, mit 90% bewaldetem Gebiet, mit 40% Anteil Teerstrasse und 60% Waldwegen

Wanderung zur Waldkapelle Hellenthal, beliebtes Wanderziel, südlich der Oleftalsperre Hellenthal gelegen, dann bis zur Daubenscheider Hütte, wo es talwärts durch das Mühlbachtal in Richtung Jugendherberge geht, von dort zurück zum Startpunkt Parkplatz Grenzlandhalle.

Autorentipp

Die Arenbergische Waldkapelle befindet sich im Hellenthaler Wald am Hang eines Hügels des südwestlichen Ufers des Olefstausees. Das Gotteshaus ist lediglich für Fußgänger erreichbar und liegt am speziell in den Frühlingsmonaten häufig besuchten Narzissenwanderweg durch das Oleftal

Die Kapelle verdankt ihre Entstehung einem Jagdunfall. Am 7. Mai 1897 befand sich Graf Eduard de Briey, ein Freund des Herzogs Engelbert-Maria von Arenberg zusammen mit dem Förster Stoll im Hellenthaler Wald auf der Jagd. Im unwegsamen Gelände stürzte Stoll und es lösten sich Schüsse aus seinem Jagdgewehr. Die Kugeln durchbohrten sowohl den Rücken als auch den Unterleib des Grafen. Dieser verstarb in der folgenden Nacht im wenige Kilometer entfernten Hellenthal.

Im Folgejahr 1898 ließ Herzogs Engelbert von Arenberg an der Stelle des Unfalls zum Gedächtnis an seinen Freund eine Kapelle errichten. Die Bauarbeiten übernahm der aus Reiferscheid  stammende Maurermeister Hassel. Der Bildhauer Johann Heinen aus Hellenthal fertigte einen geschnitzten Holzaltar an und sorgte für die Ausmalung der Kapelle.

Das Gotteshaus bietet mit einem Nachguss einer alten aus dem Jahre 1657 stammenden Herdplatte an der Kapellenwand eine Besonderheit. Diese stammt aus einer früheren Eisengießerei Arenbergs.

Die Einsegnung des Gotteshauses fand am 2. Mai 1899 auf den Namen des Heiligen Eduard statt.

1977 wurde das Gotteshaus durch mehrmalige Verwüstung und Brandstiftung schwer beschädigt. Sowohl der Altar als auch ein Großteil der Kirchenbänke sowie Holzkreuze und Altargegenstände wurden komplett vernichtet. Löscharbeiten schieden aufgrund der abgelegenen Lage der Kapelle aus. Eine vollständige Erneuerung des Innenraumes und der Kapellenfenster waren erforderlich. Seit diesen Arbeiten bedeckt eine Natursteinplatte den Altarsockel.

1987 wurde die Kapelle unter Denkmalschutz gestellt. Bereitgestellte Fördermittel erlaubten 1992 eine dringend erforderliche Restaurierung des Innenraumes. Außerdem erfolgte die Neueindeckung des inzwischen stark verwitterten Schieferdaches.

Quellenangabe: Wikipedia


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outdooractive.com User
Autor
Eifelverein OG Hellenthal
Aktualisierung: 26.02.2016

Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich Rundtouren
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
617 m
401 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

"Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, eventuell Wanderstöcke"

Rucksackverpflegung

Weitere Infos und Links

Alle Lokalitäten in Hellenthal:

Restaurant Grenzlandstubbe Aachener Strasse 8, Cafe Dressel Aachener Strasse 13, Hellenthaler Bistro Kölner Strasse 44-46, Restaurant Alte Posthalterei Kölner Strasse 83, Restaurant Ali's Pizzeria Kölner Strasse 64, Restaurant Pizzeria Lind Kölner strasse 8, Restaurant Hellenthalerhof Kölner Strasse 104

Tourist-Information und Nationalpark-Infopunkt Hellenthal
Rathausstraße 2
53940 Hellenthal
Tel.: 02482/85 115
Fax: 02482/85 114
tourismus@hellenthal.de

Öffnungszeiten:
Der Nationalpark-Infopunkt - Tourist-Information im Rathaus ist Montag bis Freitag von 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr sowie an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.

Start

Grenzlandhalle (400 m)
Koordinaten:
Geogr. 50.492060 N 6.435850 E
UTM 32U 318128 5596483

Ziel

Grenzlandhalle

Wegbeschreibung

Die Wanderung startet am Parkplatz der Grenzlandhalle in Hellenthal. Von der Grenzlandhalle geht es zurück in Richtung Ortsmitte bis zum Kreisverkehr. Hier erreicht man rechts gehend nach wenigen Metern die Hohenbergringstrasse. Der leicht ansteigenden Strasse folgen, rechtsseitig liegt der Staudterhof. Unmittelbar hinter dem Staudterhof nach rechts in die steil ansteigende Alte Kuhstrasse einbiegen. An der folgenden Kreuzung geht es geradeaus weiter über die neue Hohenbergringstrasse, die beständig ansteigt. Am höchsten Punkt nach rechts abbiegen und nach wenigen Metern an der Info-Tafel des Eifelvereins wiederum rechts dem Waldweg folgen. Nach ca. 400 m gelangt man wieder auf den asphaltierten Weg. Von dort geht es nach rechts weiter, nach etwa 3 km führt ein Waldweg (ca. 500m) zur Waldkapelle. An der Einmündung steht eine Tisch-Bank-Kombination. Hier bzw. an der Kapelle kann eine Rast eingelegt werden. Von der Kapelle geht es den gleichen Weg zurück. Dem weiteren Verlauf der Teerstrasse bis zur Daubenscheider Hütte folgen, dahinter geht der Weg links weiter. Am zweiten Waldweg links Richtung Mühlbachtal, an der rechten Seite begleitet uns im weiteren Verlauf der Platisbach. Diesem Weg ins Tal bis an die B265 folgen, dann nach links oberhalb der Bundesstrasse in Richtung Jugendherberge. Hinter der Jugendherberge dem oberen Weg folgend zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. Siehe Wegkennzeichen Nr.9.

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab Köln mit Eifelbahn (Köln-Trier)bis Kall. Von dort mit Linienbus 829 zur Endstation Hellenthal, Am Bahnhof

Anfahrt

Von Aachen kommend: über Roetgen, Konzen, Imgenbroich, Monschau, Höfen, Schöneseiffen, Abzweigung Richtung Trier, Hellenthal.                                                

Von Köln kommend: Die A1 bis Abfahrt Wisskirchen, die B266 über Obergartzem, Roggendorf nach Gemünd, die B265 über Schleiden nach Hellenthal.

Von Koblenz Kommend: Die A61 bis Abfahrt Miel, die B56 nach Euskirchen, die B266 über Obergartzem, Roggendorf nach Gemünd, die B265 über Schleiden nach Hellenthal

Parken

Parkplatz Grenzlandhalle,

Aachener Strasse 53940 Hellenthal

Koordinaten

Geogr.:50.492060 N 6.435850 E
UTM:32U 318128 5596483
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte 1 : 25 000 Nr.4/14 des Eifelvereins ISBN 978-3-921805-85-5

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
14,8 km
Dauer
3:43 Std
Aufstieg
305 m
Abstieg
294 m
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich Rundtouren

Statistik

: Std
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 m
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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