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Bergwerk

Besucherbergwerk "Markus Röhling Stolln" (Stolln 81)

Bergwerk · Erzgebirge
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  • Grubenbahn im Markus Röhling Stolln Frohnau
    / Grubenbahn im Markus Röhling Stolln Frohnau
    Foto: Besucherbergwerk Markus Röhling Stolln Frohnau e.V.
  • Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln (Stolln 81)
    / Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln (Stolln 81)
    Foto: WFE GmbH
Karte / Besucherbergwerk "Markus Röhling Stolln" (Stolln 81)

Bereits wenige Jahre nach dem ersten Silberfund am Schreckenberg 1491 dehnte sich der Bergbau auf das spätere Grubenfeld der Grube Markus Röhling aus. Schon 1500 begann man für die Entwässerung der Gruben des Schrecken- und Schottenberges den Orgelstolln vorzutreiben. Zwischen 1500 und 1505 folgte der 10 bis 15 m tiefere "St. Annen Stollen", der heutige Markus-Röhling-Stolln. Mit einigen Unterbrechungen wurde dieser ständig weiter vorgetrieben und 1733 der Erstneuglück-Flache-Gang, der spätere Haupterzgang der Grube, entdeckt.

Bei einem Besuch in unserem Bergwerk können Sie nach etwa 600 m Fahrt mit der Grubenbahn eindrucksvolle Zeugnisse aus der Zeit des Silber- und Kobaltbergbaus von 1733 bis 1857 und des Uranbergbaus der SAG Wismut besichtigen. Die Hauptattraktion ist sicherlich das 9 m hohe Kunstrad, welches von den Mitgliedern des Vereins Altbergbau originalgetreu und voll funktionsfähig nachgebaut wurde. Und bei einem kleinen Rundgang über das Gelände des Bergwerkes findet man noch viele Originalmaschinen des Wismutbergbaus.

Bestandteil des untertägigen Besucherbergwerks sind eine Vielzahl von Maschinenräumen und Radstuben sowie verschiedene Auffahrungen und Abbaue aus allen Bergbauperioden. Das Besucherbergwerk ist durch den Stolln 81 aufgeschlossen. Dieser wurde im Zusammenhang mit dem Uranerzbergbau der letzten Bergbauperiode angelegt. Er stand als Richtstrecke mit den neu abgeteuften Schächten 79 und 117 in unmittelbarer in Verbindung. Der nur teilweise touristisch erschlossene Querschlag besitzt eine Gesamtlänge von 903 m. Gegenwärtig kann der vordere Teil des Querschlags mit einer Grubenbahn befahren werden. Das neu ausgemauerte Mundloch des Stollns 81 ist zugleich Zugang zum Besucherbergwerk. Südlich vom diesem befindet sich das historisch bedeutsame Mundloch des Markus Röhling Stollns, der ursprünglich als St. Anna Stolln angelegt wurde und eine Gesamtausdehnungvon etwa 8,6 km besitzt. Die Mundlochmauerung des Stollns stammt aus dem Jahre 1831. Im Außenbereich am Besucherbergwerk befindet sich übertägig ein Technikpark. Das im Tal der Sehma erbaute Huthaus dient dem Besucherbergwerk als modernes Funktionsgebäude.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten täglich ab 9.30 Uhr

 

Erste Führung       10:00 Uhr

Letzte Führung     16:00 Uhr

 

Schließzeiten 24.-25.-26.12 / 31.12. & 01.01

Preise:

Erwachsene

9,50 €

Schüler (6 - 17 Jahre)

6,50 €

 Familienkarten ab2 Erwachsenen mit 2 Kindern

28,00 €

 jedes weitere Kind

2,50 €

Foto- und -Videoerlaubnis

1,00 €

 

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Besucherbergwerk "Markus Röhling Stolln" (Stolln 81)

Sehmatalstraße  15
09456  Annaberg-Buchholz
Telefon 03733-5 29 79 Fax 03733-54 26 31

Eigenschaften

Familien
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