Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen
Einbetten
Fitness
Mountainbike

EB: Westerzgebirge von Annaberg-Buchholz zum Katzenstein

Mountainbike · Erzgebirge
outdooractive.com User
Verantwortlich für diesen Inhalt
Dirk Neubauer 
  • Mountainbike-tour im Erzgebirge: EB: Westerzgebirge von Annaberg-Buchholz zum Katzenstein
    / Mountainbike-tour im Erzgebirge: EB: Westerzgebirge von Annaberg-Buchholz zum Katzenstein
    Video: Outdooractive
  • Tannenberg (Juli 2011)
    / Tannenberg (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • bei Tannenberg (Juli 2011)
    / bei Tannenberg (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Geyer Binge (Juli 2011)
    / Geyer Binge (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Greifensteine (Juli 2011)
    / Greifensteine (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • Im Heidelbachtal (Juli 2011)
    / Im Heidelbachtal (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Wolkenstein (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / An der Drei-Brüder-Höhe (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Weg nahe der Drei-Brüder-Höhe (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Drei-Brüder-Höhe (Aug. 2015)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Marienberg (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
  • / Am Katzenstein (Juli 2011)
    Foto: Dirk Neubauer, Community
300 450 600 750 900 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45

Teil einer Radreise von Viersen nach Budapest (Elisabethpfad + EB-Weg).
mittel
50 km
5:30 h
1334 hm
1308 hm
Eine anspruchsvolle Tour durch das Erzgebirge entlang wilder Bäche, über hohe Berge und entlang der Zeugen des früheren Bergbaus dieser Region.

Autorentipp

Sehenswürdigkeiten am Weg (in Folge): Annenkirche, Frohnauer Hammer, Geyer Binge, Greifenbachtal, Greifenbachstauweiher, Greifensteine, Heidelbachtal (Faule Brücke), Wolkenstein, Zschopautal, Wolkensteiner Schweiz, Hüttenmühle, Warmbad (Silbertherme), Himmelreich, Drei Brüder Höhe, Marienberg, Rote Pockau, Pobershau (Schaubergwerk), Katzenstein.

In Annaberg-Buchholz gibt es diverse Versorgungsmöglichkeiten. In Ehrenfriedersdorf gibt es am Marktplatz einen Imbiss. In Warmbad kann man die Flaschen mit Heilwasser auffüllen. Im Marienberg gibt es einen Bäcker am Marktplatz. Im Berghotel am Katzenstein gibt es leckeres Essen und Übernachtungsmöglichkeiten.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Greifensteine, 706 m
Tiefster Punkt
Zschopau (Haltepunkt Warmbad), 372 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Auf dem Weg durchquert man einige Städte (Annaberg, Marienberg) auf innerörtlichen Straßen und Wegen, hier also aufpassen. Insgesamt ist etwa die Hälfte des Weges befestigt, der Rest verläuft auf unbefestigten ruhigen Wald- und Feldwegen, teils sogar schmalen, verwachsenen Pfaden. Wir fahren kaum entlang stark befahrener Landstraßen, nur in den Städten können wir vom Verkehr belästigt werden. Manche Abfahrten sind heftig und es ist nicht peinlich, sein Rad auch einmal bergab zu schieben.

Ausrüstung

normales Trekkingbike (auch Gepäck) oder Mountainbike.

Start

Annenkirche Annaberg-Buchholz (642 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.576644, 13.007751
UTM
33U 358941 5604642

Ziel

Berghaus am Katzenstein

Wegbeschreibung

Ich starte an der Annenkirche, daneben befindet sich auch ein kleiner Fahrradladen. Zurück geht es über den Marktplatz und die Klosterstraße, dann links in die Frohnauer Gasse und hier hinunter auf die B 101, davon das letzte Stück auf Treppen. Auf der Bundesstraße fahre ich wieder hinunter zum Kreisverkehr und unter der Bahn hindurch zum Frohnauer Hammer. An dieser alten Schmiedewerkstatt vorbei geht es weiter auf der Sehmatalstraße bis auf der linken Seite die Markierung einen Fußweg steil hinauf weist. Es geht im Wald entlang einiger Häuser etwa 50 hm hinauf, wird dann eben und was ich dann sehe, habe ich fast erwartet. Bei der Fahrt über die Wiesen habe ich Ausblick ins Sehmatal und die Hügel rundherum sind alle in dichten Nebel eingehüllt.

Der Weg führt vorbei am Markus-Röhling-Stollen und trifft dann auf einen Wirtschaftsweg, hier halte ich mich links, rolle am Waldrand entlang und passiere einige Gehöfte. Hier halte ich an und schaue mich ein bisschen um, denn irgendwo hier soll das Naturschutzzentrum Dörfel sein, wo es den nächsten Stempel gibt, aber hier ist es definitiv nicht.

Ich rolle also weiter bergab, erreiche eine Asphaltstraße und in der Richtung bleibend erreiche ich bald das besagte Naturschutzzentrum. Oben in der zweiten Etage finde ich dann das Büro, wo ich den gewünschten EB-Stempel bekomme. Ich fahre noch durch ein kleines Waldstück und dann kurz hinauf auf die Höhe. Ein weiter Blick ins Zschopautal ergibt sich
und dann rolle ich rasant auf dem Plattenweg, der sich langsam in Schotter auflöst, durch die Felder auf Tannenberg zu.

In der scharfen Rechtskurve des Weges weist die Markierung geradeaus auf einen schmalen Wiesenpfad steil hinab zwischen einigen Häusern hindurch. Jeden Moment rechne ich mit einem übereifrigen Wachhund, denn der Weg sieht aus, als ob er auf einem Privatgrundstück endet. Aber letztendlich lande ich mit der Wiesenspur auf der Talstraße.

Diese Straße überquere ich sogleich, auch die Zschopau und nehme dann die Straße auf der anderen Flussseite links entlang. So fahre ich eine Weile, finde aber keine Markierung. Am letzten Haus des Ortes bin ich dann definitiv schon zu weit, also drehe ich um, nehme die Straße vor dem alten Rittergut links hinauf und finde dann die Sonnenhöhe, auf welcher ich aufwärts steige. Eine Markierung finde ich nicht, aber die Karte stimmt, entlang der Hecke nehme ich jetzt die schmale Wiesenspur bergan. Dann erreiche ich den Markstein des Mittelpunktes des Erzgebirgskreises, gesetzt im Jahre 2008. Zurück habe ich einen schönen Blick auf die buntfarbenen Felder auf den Höhenrücken.

Dann geht es weiter hinauf durch ein kleines Waldstück, der Weg ist gut befahrbar, aber dann geht es bald wieder hinaus am Waldrand entlang und auf einem nassen, zugewachsenen Weg zu einem Betonplattenweg, dem ich links hinauf folge. Auf der Anhöhe biege ich links mit der Markierung auf einen Feldweg ab, der zur Binge von Geyer führt, ein riesig großer Krater, der durch Einsturz alter Tiefbaugruben entstanden ist. Dann stehe ich auch schon am Ortseingang von Geyer, überquere die Ortsdurchgangsstraße, folge dann dem Wegweiser weiter nach rechts an den Gärten entlang. An dem Einkaufsmarkt halte ich mich links bergauf zu den Wohnblocks, hier dann rechts unterhalb der Garagen vorbei in Richtung Waldrand.

Dort fahre ich oberhalb einiger Bungalows in den Wald, Markierungen finde ich keine, dann kommt so etwas ähnliches wie ein Skihang. Der EB soll laut Karte und Wanderführer unten im Greifenbachtal laufen, weiter unterhalb kann ich gerade so einen Weg erkennen. Da mein Weg hier eher aufwärts und weiter nach links führt, schiebe ich mein Rad einfach mal quer durchs Unterholz auf den unteren Weg. Hier finde ich die rote Markierung und folge ihr gleich darauf über hölzerne Treppen noch weiter hinab ins Tal, der Greifenbach ist bereits weiter oberhalb zu hören. Den erreichten Bach überquere ich auf einer kleinen Holzbrücke und daran schließt sich ein gemütlicher leicht ansteigender Waldweg am Bach entlang an.

Ich passiere ein altes Gasthaus und an einem Rastplatz sind diverse Wegweiser angebracht, die als Lehrpfade zu alten Stollen und Gräben führen. Weiter der roten EB-Markierung folgend erreiche ich eine Straße und den Greifenbachstauweiher. Links herunter befindet sich der Zeltplatz und eine Badestelle. Außerdem wird hier gerade mächtig gebaut, ich halte mich daher ohne Verzögerung auf dem unbefestigten Waldweg neben der Straße rechts bergan. Immer weiter entfernt sich der wurzelige Pfad von der Straße.

Einen Querweg überquere ich und dann erreiche ich einen schönen Schotterweg, dem ich rechts zu den Greifensteinen folge. Hier gibt es ein Gasthaus bzw. Hotel und halt die bis zu 30 m hohen Granitfelsen, die Greifensteine. Wer da hinauf klettern möchte, muss Eintritt zahlen, ich hole mir stattdessen im Museum innen nur einen Stempel. Dem Stempel nach bin ich jetzt auf 732 m Höhe.

Der roten Markierung folge ich Richtung Ehrenfriedersdorf auf dem Schotterweg längere Zeit leicht bergab, ein gutes Fahren stellt sich ein. Später wird der Weg asphaltiert und führt aus dem Wald heraus auf die Wiesen, im Tal liegt Ehrenfriedersdorf. Die Straße, welche ich erreiche, fahre ich nur kurz rechts, dann links Richtung Waldschänke Steinbüschel und dann hinter einer Gärtnerei rausche ich auf dem kleinen Weg hinunter in den Ort und an den Plattenbauten vorbei. Am Markt erreiche ich die Ortsdurchgangsstraße und halte mich hier rechts zum Imbiss.

Dann überquere ich den Markt und nehme die Parallelstraße zur Hauptstraße (Wettinstraße) Richtung Norden, biege rechts in den Gärtnerweg ein, der sich zum kleinen Fußweg zwischen Gärten und Häusern entwickelt und gelange linkerhand hinter einer Fabrik zur Seifentalstraße. Dieser folge ich mäßig bergauf Richtung Neundorf in den Wald.


In einer weiten Rechtskurve der Straße zweigt der EB links in den Wald auf einen schlammigen Weg ab, ich komme leidlich voran, erreiche bald den Waldrand. Vorne auf der Wiese wird gerade an der Stromfreileitung gearbeitet. Unterhalb der Leitung wende ich mich mit dem EB rechts hinunter und rutsche weiter durch den Schlamm.

Dann schließt sich nach links ein schöner zweispuriger Wald- und Wiesenweg an, er ist gut befahrbar. Durch die lockere Bewaldung gelange ich so leicht abwärts im Heidelbachtal voran. An der Faulen Brücke vorbei erreiche ich dann ein dichteres Waldstück und die Markierung weist eindeutig rechts hinauf aus dem schönen Tal heraus. Bald wieder am
Waldrand entlang erreiche ich auf dem guten Weg die Felder und eine Höhe.

Die Straße mit den Autos schon im Blickfeld erreiche ich auf der Höhe einen weithin sichtbaren Wegweiser, der mich links lenkt. Noch eine kleine Höhe übersteigend rolle ich letztendlich auf weichem, nassen Untergrund nach Falkenbach ein. Hier erreiche ich die Ortsdurchgangsstraße, halte mich auf dieser links bergab, nehme dann die Straße nach
Schönbrunn links zuerst etwas bergan und dann rasant bergab die Allee hinunter.

Schönbrunn erreiche ich an Kirche und Friedhof und rolle bis zur Dorfstraße hinunter, auf der ich mich rechts weiter bergab halte. Und dann ist links herunter markiert und auch ein Hinweisschild für die Pension "Sonnenhof" angegeben, die Straße führt sehr steil bergab direkt hinunter ins Zschopautal. Gut 250 hm unterhalb der eben durchfahrenen Höhen befinde ich mich hier.

Links geht es kurz an der Straße entlang und dann über die Brücke, an der groß, golden und prächtig ein Wappen glänzt, vermutlich das Wolkensteiner. Oben auf dem Bergsporn kann ich das 150 hm über mir befindliche romantische Schloss Wolkenstein sehen und am Felsen entlang erkenne ich zwischen dem Grün der Bäume immer wieder weiße Streifen des
Geländers des Wanderweges dort hinauf. Der EB führt jetzt zum Wolkensteiner Schloss und in den Ort auf vielen Stufen hinauf. Ich nehme stattdessen die in Serpentinen hinauf führende Straße.

Nach einigen Serpentinen und etwa 100 hm habe ich dann eine Kreuzung erreicht. Die Straße weiter hinauf führt in den Ort, hier kommt der EB bereits wieder herunter. Die Heidelbachstraße links hinunter führt der EB weiter. Ich könnte mir höchstens in der Touristeninformation in Wolkenstein einen Stempel holen. Daher entscheide ich mich dafür, mit dem EB gleich abwärts zur Zschopau hinunter zu fahren. Es ist ein schönes Rollen und als linkerhand eine alte Steinbogenbrücke auftaucht, zweigt der EB rechts aufsteigend in die Wolkensteiner Schweiz ab. Der Weg führt dabei über Stufen und Fels als auch über Leitern, also völlig unpassend für mich als Radfahrer, daher folge ich der Radwegemarkierung weiter im Zschopautal um diese Felslandschaft herum.

Im engen Zschopaubogen weicht der asphaltierte Radweg leider vom Ufer ab und ich muss eine mächtige Steigung an den Häusern entlang auf die Höhe steigen, nur um am anderen Ende des Bogens wieder rasant hinab zu fahren.

Gegenüber vom Haltepunkt Warmbad passiere ich dann einige Fabrikruinen und steige mit dem Radweg hinauf zur B 101. Links von der Bundesstraße steigt sogleich wieder ein unbefestigter Weg hinauf an einem Hotel vorbei und nach kurzer Zeit erreiche ich die Hüttenmühle, wo ich auch wieder auf den EB treffe.

Mit ihm fahre ich links auf dem Sträßchen bergauf bis zu den Teichen, das Sträßchen führt direkt weiter nach Warmbad, der EB führt zuvor links hinauf durch den Wald bis zu den Feldern. Links am Waldrand entlang soll es jetzt weiter gehen, aber da nehme ich doch lieber direkt den Trampelpfad auf die Plattenbauten von Warmbad zu. An diesen vorbei erreiche ich dann wieder den EB, der vom Wald her kommt, und folge ihm hinunter in den Kurpark. Hier im Trinkpavillon fülle ich meine Flaschen mit dem angenehm schmeckenden Wasser der Mineralquelle auf.

Durch den Eingang verlasse ich jetzt die Silbertherme, fahre hinauf zur Straße und diese weiter aufwärts, dann finde ich einen Wegweiser, der an einem baumbestandenen Pfad steht. Hilmersdorf ist hier ausgewiesen, Gehringswalde, mein nächstes Ziel soll die Straße wieder abwärts sein. Also bin ich hier auf der Straße, welche hinauf zur Jugendherberge führt. Dort soll es auch einen Stempel geben, aber dafür müsste ich noch ganz die Höhe hinauf. Daher rolle ich lieber die Straße zurück am Kurpark vorbei und hinauf auf die Höhe nach Gehringswalde. Noch bevor ich die Bundesstraße auf der Höhe erreiche, biege ich der Markierung folgend links ein, später dann rechts und erreiche die Ortsdurchgangsstraße (B 101). Diese fahre ich nur kurz links hinauf, bevor der Wegweiser dann rechts Richtung Himmelreich und Drei-Brüder-Höhe weist.

Ein gut befahrbarer Feldweg führt mäßig steigend auf die Höhe oberhalb eines Gehöftes entlang. Das ist Himmelreich, von hier kommt der blau markierte E3 wieder mal für kurze Zeit auf meine Route. Es geht jetzt links weiter dem Wald auf der Höhe entgegen. Linkerhand auf der Höhe scheinen die Felder mit dem regennassen Himmel zu verschwimmen. Im Wald geht es auf Nadelgrund, der sich voll Wasser gesogen hat, schmatzend voran. Am Huthaus tangiere ich eine Asphaltstraße, die hinunter zur B 171 führt. Hier steht auch eine Gedenktafel an ein Bergwerksunglück früherer Tage. Bis zur Drei-Brüder-Höhe sind es laut Wegweiser noch anderthalb Kilometer und die gestalten sich schwierig, da es die knapp 100 hm jetzt auf einem schmalen, grabenähnlichen Pfad auf matschigem Untergrund hinauf geht.

Zwanzig Minuten später habe ich es geschafft, ich stehe am fast 25 m hohen Aussichtsturm. Ansonsten befindet sich hier oben militärisches Sperrgelände, die Erzgebirgskaserne Marienberg. Von dem hier befindlichen Hotel nehme ich dem EB folgend die asphaltierte Zufahrt hinunter bis zur B 171. Der EB überquert jetzt die Bundesstraße und führt parallel durch den Wald und einige Siedlungen nach Marienberg. Ich nehme einfach die Bundesstraße und rolle bei leichtem Gefälle hinunter in den Ort.

Zehn Minuten später stehe ich auf dem exakt quadratischen Marienberger Marktplatz, nachdem ich auf der Wolkensteiner Straße ins Zentrum abgebogen war. Hier finde ich auch wieder die rote Markierung des EB. Mitten auf dem Platz steht eine Statue Herzog Heinrichs von Sachsen, des Gründers von Marienberg und auf der gegenüber liegenden Seite des Platzes sehe ich einen Bäcker.

Neben der Marienkirche verlasse ich den Marktplatz mit der Freiberger Straße (B 171), dann weist die Markierung rechts in den Park und ich erreiche den alten Stadtturm (Roter Turm), links geht es dann in einer Straße abwärts (Stadtmühle), die Stadt liegt jetzt schon hinter mir. Dann geht es über die Gleise und links wieder aufwärts immer noch mit der Stadtmühle. Lärm kündigt sich an, ich fahre auf eine Gartenanlage zu und dahinter befindet sich eine hohe Schallschutzmauer. In einem Garten haben die Eigentümer ihre Laube ironischer Weise mit "Mauerblick" tituliert. Da ich im Wanderführer lese, dass ich die neue Umgehungsstraße linkerhand unterqueren soll, nehme ich den neu angelegten Fußweg hier, der zu einer Unterführung führt.

Auf der anderen Seite halte ich mich rechts und oberhalb eines kleinen Wäldchens finde ich tatsächlich eine alte verblasste rote Markierung. Dummerweise ist die richtige Route direkt neben der Umgehungsstraße und ich nehme sie nicht für voll, sondern rolle auf dem gut erkennbaren Pfad am Wäldchen entlang bergab in den Hüttengrund. Weiter unten im Tal bemerke ich dann meinen Irrtum und halte mich längs einer Hecke weglos auf der Wiese hinauf auf die Höhe. Dort erreiche ich die im Wanderführer eigentlich gemeinte Unterführung unter der neuen Straße und die neu angebrachten EB-Markierungen.

Dem Weg folge ich jetzt weiter bergauf in Richtung der Umgehungsstraße verlaufend an einem Gehöft vorbei in weitem Rechtsbogen. An einem weiteren Gehöft zweigt der EB gut markiert links auf einen Schotterweg ab. Der Weg führt an kleineren Bäumen entlang zum Wald. Im Wald halte ich mich auf dem gut fahrbaren Weg immer geradeaus oder leicht rechts stetig fallend bis zu einem Bach. Hier geht es rechts herüber und dann wieder links aufwärts. Pobershau erreiche ich an einem Parkplatz und rolle auf der Asphaltstraße fast 200 hm durch den Ort hinunter ins Tal der Roten Pockau. Auf der anderen Talseite kann ich am Hang die Kirche des Ortes erahnen. Im Tal halte ich mich rechts, meiner bisherigen Richtung folgend auf der Dorfstraße.

Bald überquert die Dorfstraße die Pockau und links steil bergauf führt eine Straße Richtung Kirche (Zugstraße). Vor der Kirche biegt die Straße nach rechts weiter hinauf und dann nehme ich rechts wieder steiler hinauf die Bergstraße.

Immer weniger Häuser stehen am Straßenrand. Dann stehe ich an einer Kreuzung, ein kunstvoller hölzerner Wegweiser weist links zum Katzenstein, geradeaus nach Kühnhaide und rechts zu einem Schaubergwerk. Ich befinde mich hier bereits wieder 200 hm oberhalb der Pockau.

Links folge ich steil der Straße hinauf zum Katzenstein vorbei an der Bergschänke "Zum Katzenstein" bis zu einem Parkplatz am Waldrand. Der EB führt weiter geradeaus in den Wald zum Katzenstein oberhalb des Tals der Schwarzen Pockau.

Ich entscheide, der Straße hier weiter zum Berghaus am Katzenstein zu folgen. Nach wenigen Minuten habe ich dieses auch erreicht.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Leipzig, Dresden und Chemnitz mit Regionalzügen zu erreichen. Der untere Bahnhof von Annaberg befindet sich kurz nach dem Start der Etappe.

Anfahrt

A 72 Abfahrt Stollberg, dann B 180 bis Burkhardtsdorf und B 95 bis Annaberg-Buchholz.

Parken

Parkplatz auf dem Marktplatz.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
50 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
1334 hm
Abstieg
1308 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.