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Wanderung

„De Cord“ zu Fuß und Dampf

Wanderung · Erzgebirge
Verantwortlich für diesen Inhalt
Stadt Oelsnitz/Erzgebirge Verifizierter Partner 
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    Foto: Aileen Wölfel, Stadt Oelsnitz/Erzgebirge
ft 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 5 4 3 2 1 mi Bergarbeitersiedlung … "Bergmannskuh" Bergbaumuseum Oelsnitz Wohnsiedlung "De Cord" Bergbaumuseum Oelsnitz Traditionspunkt „Vertrauenschacht“ Der Äquator

Rundtour zum Thema Industriekultur zu besonderen Plätzen im ehemaligen Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier. Unterwegs informieren Schautafeln zu den Objekten. 

8,5 km
2:14 h
82 hm
82 hm

Start am Bergbaumuseum.  Zuerst Richtung Lugau ins ehemalige Ostfeld des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenreviers, vorbei an Traditionspunkten der größten dort damals existierenden Schächte. Mit schönem Blick auf Oelsnitz geht es bergab nach Niederoelsnitz ins Tal des Hegebaches. Hier folgen wir der ehemaligen Trasse der Überlandstraßenbahn, die Hohenstein-Ernstthal mit Oelsnitz verband. Schon von weitem zeigt uns eine Street-Art-Fassade den Weg zur vor uns liegenden Siedlung „De Cord“, wie die Concordiasiedlung umgangssprachlich genannt wird. Sie geht auf die dort geteuften Concordiaschächte zurück, Reste von Übertageanlagen sind noch erkennbar.  Nach Überqueren des „Oelsnitzer Äquators“ und teilweisem Umrunden einer Schachthalde kommen wir in eine ehemalige Bergarbeitersiedlung mit modernisierten Wohnhäusern. Die Kleinplastik „Bergmannskuh“ erinnert an diese Zeit. Nachdem erneut das Tal des Hegebaches gequert wurde, erreichen wir entlang eines langsam ansteigenden Weges, benannt „Seilbahn“ nach der früher hier betriebenen Transportanlage für Kohlehunte, wieder das Bergbaumuseum. Hier bietet sich ein Museumsbesuch an, der auch die Besichtigung von Sachsens größter funktionstüchtiger Dampffördermaschine beinhaltet. Informationen unter www.bergbaumuseum-oelsnitz.de

Markierung: keine

Information: Stelen (Schautafeln) der Rundwege „Erlebnistour“ , „Bergbautour“ und des „Bergbaulehrpfades“

Autorentipp

Sehenswürdigkeiten

- Traditionspunkt „Vertrauenschacht“

-  Wohnsiedlung  „De Cord“

- „Oelsnitzer Äquator“

- Bergarbeitersiedlung Robert-Schumann-Str. mit Bergmannskuh

- Bergbaumuseum mit Dampffördermaschine

 

Einkehrmöglichkeiten

- Jannys Eis; Pflockenstr. 28;  (Tel. +49 37298 939442) 

- Asiatisches Restaurant Mai Lan, Pflockenstr. 25 (Tel. +49 37298 18058) 

- Eat & Bowl; Franz-Schubert-Str. 24A; (Tel. +49 37298 308060

- Gaststätte „Akropolis“, Pflockenstraße 31 (Tel. +49 37298 17693)

outdooractive.com User
Autor
Aileen Wölfel
Aktualisierung: 29.05.2020

Höchster Punkt
415 m
Tiefster Punkt
333 m

Weitere Infos und Links

Stadtverwaltung Oelsnitz/Erzgeb.

Rathausplatz 1

09376 Oelsnitz/Erzgeb.

Tel. +49 37298 38100

Fax: +49 37298 38330

info@oelsnitz-erzgeb.de

www.oelsnitz-erzgeb.de

Start

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge, Pflockenstraße 28 (414 m)
Koordinaten:
DG
50.724646, 12.729772
GMS
50°43'28.7"N 12°43'47.2"E
UTM
33U 339766 5621663
w3w 
///irgendwie.ahorn.umzug

Ziel

Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgebirge, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge, Pflockenstraße 28

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz des Bergbaumuseums gehen Sie die Pflockenstraße nach Osten in Richtung Lugau. Rechterhand  verlief parallel zu dieser Straße der erste Eisenbahnanschluss ins Kohlenrevier. In diesem Gebiet gründeten sich auch die ersten größeren Steinkohlenabbau-unternehmen. Vor Beginn der Wohnbebauung biegen Sie links in die Heinrich-Heine-Straße ab. An deren Ende gehen Sie links in die Gottes-Segen-Schacht-Straße. Nun folgen Sie dieser bis am Ende rechtshaltend auf die Zechenstraße. Dieser folgen Sie nach links, am Ende kurz rechts und wieder links in den Fundgrubenweg. Sie durchqueren hier altes Schachtgelände mit der typischen Folgestruktur, zahlreiche Traditionspunkte mit Schautafeln an Hunten zeugen und informieren darüber. Hier befanden sich die größten Schächte des östlichen Teils des Reviers. Am Standort des ehemaligen Vertrauenschachtes wird an das Grubenunglück von 1867 erinnert. Von diesem Traditionspunkt erkennen Sie schon die Concordiasiedlung, umgangssprachlich genannt „De Cord“ in Oelsnitz, unser nächstes Ziel. Folgen Sie dem Fundgrubenweg bis ins Tal auf die Oelsnitzer Straße. Hier rechts ca. 150m bis zum Haus Nr.28, dahinter links einen kleinen Weg hinab, danach folgen sie weiter links einem Weg, der auf der ehemaligen Trasse einer Überlandstraßenbahn verläuft, die von Hohenstein-Ernstthal ins Kohlenrevier führte. Am Ende des Weges biegen Sie nach rechts in die Concordiastraße ab. Hier erkennen Sie jetzt links wieder die Wohnsiedlung „De Cord“ mit einem neuen großflächigen Street-Art-Objekt und im Anschluss rechts noch vorhandene Übertageanlagen, meist umgenutzt zu Wohnzwecken. So ist einer der ursprünglich 2 dort existierenden Fördertürme zu einem Wohnhaus umgebaut worden. Nach links auf der der Badstraße überqueren Sie den „Oelsnitzer Äquator“ und gehen unmittelbar daneben rechts zu einem großen Schulgebäude empor.  Sie wenden sich jedoch nach links und überqueren die Straße auf einer Steinbrücke. Diesen Fußweg folgen Sie bis zu einer Halde. Auf einem Wiesenweg nach links umrunden Sie diese Halde im Uhrzeigersinn und gelangen über die obere Windberggasse geradeaus in die Robert-Schumann-Straße. Sie befinden sich inmitten einer Bergbausiedlung, deren Häuser modernisiert wurden. Die Kleinplastik „Bergmannskuh“ weist Ihnen den Weg nach links in die Franz-Schubert-Straße. Weiter geradeaus gehen Sie bergab auf dem Lerchenweg bis zur Einmündung in den Mühlweg. Hier spitz nach links dem Mühlweg folgend bis zur Einmündung in die Untere Hauptstraße. Gleich gegenüber geht eine kleine Straße ab, die Nansenstraße. Der folgen Sie bergauf und queren die Lugauer Straße in einen Weg, genannt die „Seilbahn“. Immer bergauf münden Sie am Ende des Weges in den Turleyring und haben an der Schule damit das Gelände des ehemaligen größten Schachtes des Reviers wieder erreicht. Sie können dann nach dem Förderschulzentrum links abbiegen und mitten durch das ursprüngliche Schachtgelände gehen. Sie bekommen einen Eindruck von der unterschiedlichen gegenwärtigen Nutzung der Anlagen und Erreichen sich rechts haltend den Parkplatz des Bergbaumuseums, den Ausgangspunkt der Tour.

Jetzt  bietet sich ein Museumsbesuch an, der auch die Besichtigung von Sachsens größter funktionstüchtiger Dampffördermaschine beinhaltet.

Beachten Sie bitte, dass das Museum ab 2019 umfassend erneuert und saniert wird und während der Baumaßnahmen geschlossen sein kann. Informationen unter www.bergbaumuseum-oelsnitz.de

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
50.724646, 12.729772
GMS
50°43'28.7"N 12°43'47.2"E
UTM
33U 339766 5621663
w3w 
///irgendwie.ahorn.umzug
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Strecke
8,5 km
Dauer
2:14h
Aufstieg
82 hm
Abstieg
82 hm

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