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Wanderung

Industrielle Wurzeln im ehemaligen Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier erwandern

Wanderung · Erzgebirge
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Stadt Oelsnitz/Erzgebirge Verifizierter Partner 
  • Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.
    / Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb.
    Foto: Aileen Wölfel, AG Bergbau- und Gästeführer
  • / Kaufhaus Schocken
    Foto: AG Bergbau- und Gästeführer
  • / Bahnhof Oelsnitz/Erzgeb.
    Foto: AG Bergbau- und Gästeführer
  • / Concordia-Siedlung
    Foto: AG Bergbau- und Gästeführer
ft 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 6 5 4 3 2 1 mi Bürger- und Familienpark Bergbaumuseum Oelsnitz Bahnhofsgebäude mit … Gold“ Der Äquator Das Kaufhaus "Schocken" Wohnsiedlung "De Cord" Die Zeitsenkungskurve

Rundwanderung zum Thema Industriekultur zu besonderen Plätzen im Stadtgebiet von Oelsnitz/Erzgeb. Unterwegs informieren Schautafeln zu den Objekten. 

10,5 km
2:42 h
83 hm
83 hm

Start am Bahnhofsvorplatz. Zuerst stadteinwärts zum ehemaligen Energiewerk und von dort zu einer Grubenwassermessstelle. Vorbei am Standort des ehemaligen Kaufhauses „Schocken“ zum sogenannten Meisterhausviertel mit dem Bodensenkungsdiagramm. Durch die Mittelgasse mit den historischen Weberhäusern zur Stadthalle und danach durch offene Landschaft, vorbei am „Zeitstrudel“, einer zweiten Bodensenkungsdarstellung, in Richtung Haltepunkt Neuoelsnitz der Citybahn. (Hier besteht die Möglichkeit die Tour zu teilen um mit der Bahn an- oder zurückzureisen.) Geradeaus erreichen wir das Bergbaumuseum. Nach dem Komplex dieses ehemaligen großen Schachtes folgt der Weg dem Arbeitsweg der Bergleute zur „Concordia“, einer weiteren ehemaligen Schachtanlage mit Wohnsiedlungen. Über den Bürger- und Familienpark, vormals zentraler Kohlewagensammelbahnhof, erreichen wir den Ausgangspunkt am Bahnhof.

Markierung: keine

Information: Stelen (Schautafeln) der Rundwege „Erlebnistour“ und „Bergbautour“

Autorentipp

Sehenswürdigkeiten

- Grubenwassermessstelle

- ehemaliges Kaufhaus Schocken

- Skulptur „Zeitstrudel“

- Bergbaumuseum

- Concordiaschachtanlage

- „Äquator“

- Bürger- und Familienpark (ehemaliges Landesgartenschaugelände mit Gradierwerk); vormals: zentraler Kohlenwagensammelbahnhof

 

Einkehrmöglichkeiten

- Café Schönfelder; Kammerrat-Beck-Str. 17; (Tel. +49 37298 12850)

- Pizzeria Capri; Untere Hauptstr. 4A;  (Tel. +49 37298 469274) – Mo Ruhetag

- Jannys Eis; Pflockenstr. 28;  (Tel. +49 73298 939442) 

- Gaststätte „Akropolis“, Pflockenstraße 31 (Tel. +49 37298 17693)

- Eat & Bowl; Franz-Schubert-Str. 24A; (Tel. +49 37298 308060)

- Gaststätte Gartenfreude;  Hinterm Hedwigschacht 3a; (Tel. 0162 2611752) -  Di + Mi Ruhetag

outdooractive.com User
Autor
Aileen Wölfel
Aktualisierung: 27.04.2020

Höchster Punkt
415 m
Tiefster Punkt
345 m

Weitere Infos und Links

Stadtverwaltung Oelsnitz/Erzgeb.

Rathausplatz 1

09376 Oelsnitz/Erzgeb.

Tel. +49 37298 38100

Fax: +49 37298 38330

info@oelsnitz-erzgeb.de

www.oelsnitz-erzgeb.de

Start

Am Bahnhof, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge, Bahnhofstr. 94 (377 m)
Koordinaten:
DG
50.733948, 12.693513
GMS
50°44'02.2"N 12°41'36.6"E
UTM
33U 337239 5622776
w3w 
///abfrage.aufgab.grasgrün

Ziel

Am Bahnhof, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge, Bahnhofstr. 94

Wegbeschreibung

Vom Bahnhofsvorplatz mit Brunnen gehen Sie die Bahnhofstraße stadteinwärts bis zum Abzweig Tunnelweg. Gegenüber befand sich das ehemalige Energiewerk, einige Gebäude sind in Nachnutzung und eine Tafel erklärt die frühere enorme Bedeutung. Am Ende des Tunnelweges erreichen Sie auf einer Wiese eine Kaue, unter der sich eine Grubenwassermess-stelle befindet. Über einen kleinen Weg zwischen Gärten gelangen Sie an einem Bahnübergang wieder in die Bahnhofstraße, hier wieder stadteinwärts bis zur nächsten Straßenkreuzung. Kurz rechts und sofort wieder links in die Walther-Rathenau-Straße. Am Ende informiert eine Tafel zur Geschichte der Textilheimarbeiter, der Zeit vor den Kohlefunden im Revier. Von hier erkennen Sie den Schriftzug „Schocken“ am Gründungshaus des Warenhauskonzerns. Biegen Sie nach diesem Haus in die Alte Staatsstraße nach rechts unten ein. Hier sehen sie rechts den Kaufhausanbau im Bauhausstil und finden Tafeln zur Erklärung. Der Alten Staatsstraße weiter folgend künden 3 Tafeln auf freier Stelle vom früher lebhaften „Meisterhausviertel“. Gegenüber stellt die Skulptur „Raum-Zeit-Diagramm“ die Bodensenkungen infolge des Bergbaus dramatisch dar. Dahinter gehen Sie in die beschauliche Mittelgasse, gesäumt von Fachwerkhäusern, danach kurz links und rechts bis zu einem imposanten Gebäude, dem früheren Bergarbeiterkulturhaus, der heutigen Stadthalle. Folgen Sie nun der Inneren Neuwieser Straße stadtauswärts immer leicht bergauf bis zur Einmündung in die Pflockenstraße. Hier, an der Stelle der maximalen Bodensenkungen, befindet sich die Skulptur „Zeitstrudel“. Der Pflockenstraße nach links folgend erreichen Sie das Bergbaumuseum. Dieses umrunden Sie bis auf den Turleyring und zweigen auf einen Bergarbeiterweg ab, der „Seilbahn“. Über Nansenstraße, Untere Hauptstraße und Kiesweg erreichen Sie eine Haldenaufschüttung. Entlang dieser erkennen Sie schon die „Concordia-Siedlung, der Sie bis zur alten Schachtanlage folgen. Einer der ursprünglich 2 dort existierenden Fördertürme ist zu einem Wohnhaus umgebaut worden. Gegenüber befinden sich typische Bergarbeiterwohnhäuser, an der südlichen Fassade des untersten Gebäudes verdeutlicht Street-Art eindrucksvoll die Tradition. Zurück auf der Badstraße überqueren Sie den Oelsnitzer Äquator und gehen unmittelbar dahinter rechts zum großen Schulgebäude empor. Sie umrunden dieses halb und biegen in einen Feldweg ein, der zu 2 Teichen führt, die zur Landesgartenschau rekultiviert wurden. Weiter aufwärts erreichen Sie das Gelände des heutigen Bürger- und Familienparks mit neuem Gradierwerk, hervorgegangen aus dem Areal der Landesgartenschau. Doch die ursprüngliche Struktur als Kohlenwagensammelbahnhof ist z. B. durch vorhandene Eisenbahnrelikte wie Gleise, Prellböcke, Stellwerke usw. noch allgegenwärtig. Viele kleine und große Tafeln dokumentieren dies. Über eine Brücke erreichen Sie wieder den Bahnhofsvorplatz als Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
50.733948, 12.693513
GMS
50°44'02.2"N 12°41'36.6"E
UTM
33U 337239 5622776
w3w 
///abfrage.aufgab.grasgrün
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Strecke
10,5 km
Dauer
2:42h
Aufstieg
83 hm
Abstieg
83 hm
Rundtour

Statistik

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