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Wanderung

Durch das schönste Tal des Harzes

(32) Wanderung • Harz
  • Schon die Fahrt mit der Kabinenbahn hinauf zum Hexentanzplatz verspricht eindrucksvolle Aussichten.
    / Schon die Fahrt mit der Kabinenbahn hinauf zum Hexentanzplatz verspricht eindrucksvolle Aussichten.
    Foto: Dieter Beer, Dieter Beer
  • Blick auf die Stadt Thale.
    / Blick auf die Stadt Thale.
    Foto: Dieter Beer, Dieter Beer
  • Aussicht vom Hexentanzplatz.
    / Aussicht vom Hexentanzplatz.
    Foto: Silverius NIKELSKI, Silverius NIKELSKI
  • Jux und Tollerei am Hexentanzplatz.
    / Jux und Tollerei am Hexentanzplatz.
    Foto: Dieter Beer, Dieter Beer
  • Der Teufel verleiht den Hexen der Sage nach ihre magischen Fähigkeiten.
    / Der Teufel verleiht den Hexen der Sage nach ihre magischen Fähigkeiten.
    Foto: Dieter Beer, Dieter Beer
  • Das Ernst-Wachler-Denkmal am gleichnamigen Felsen in der Nähe der Walpurgishalle.
    / Das Ernst-Wachler-Denkmal am gleichnamigen Felsen in der Nähe der Walpurgishalle.
    Foto: Dieter Beer, Dieter Beer
  • Im Bodetal nahe Thale -herbstliche Aussichten.
    / Im Bodetal nahe Thale -herbstliche Aussichten.
    Foto: Harzer Verkehrsverband
Karte / Durch das schönste Tal des Harzes
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Hexentanzplatz Pfeil-Denkmal Aussichtspunkt Weißer Hirsch Bodekessel

Auf den Spuren der Hexen geht es durch das Bodetal, den "Grand Canyon" des Harzes - die wilde, schroffe Landschaft macht sie zu einer der herausragenden Wandergegenden des Harzes.

schwer
18,3 km
5:30 Std
714 m
714 m

Wildromantisch am Ende des Bodetals liegt Thale – ein Städtchen, das mit dem Hexentanzplatz den Freuden der Magie ganz besonders huldigt. Viel gibt es zu erleben am Hexentanzplatz: Tierpark, Allwetterbobbahn und Walpurgishalle laden zum Besuch ein. Ein wahres Schmuckstück ist das Harzer Bergtheater, das sich wie ein antikes Amphitheater an den Berg schmiegt und den Blick auch während der Vorstellung schweifen lässt. Thale diente bereits in der Jungsteinzeit als Siedelplatz.

Die Bodeschlucht ist Lebensraum und Refugium vieler seltener Tierarten. Wildkatze, Bechstein-Fledermaus, Wanderfalke, Schwarzstorch, Mittelspecht u. a. sind hier zu Hause. Auch botanisch bietet das Tal einen besonderen Reichtum.

Der Hexentanzplatz umfasst ein großes Areal auf der rund 240 m hohen Hochfläche oberhalb des Bodetals und bietet unterschiedliche Sehenswürdigkeiten. Zunächst kommt man an der Walpurgishalle und dem Bergtheater vorbei, dann an der Bergstation der Kabinenbahn Thale - Hexentanzplatz und weiter oben schließlich an Tiergarten, Information, Einkehrmöglichkeit und Bobbahn. Bietet der Hexentanzplatz heutzutage allerlei Amüsement für Alt und Jung, so diente er früher als Kultstätte der Germanen. Ein wenig Magie ist bis in die heutige Zeit erhalten geblieben, denn an Walpurgis, in der Nacht zum 1. Mai, findet hier ein rauschendes Hexenfest statt. Wahrhaft großartig sind aber auch immer wieder die Ausblicke auf die Ortschaft Thale, auf das tief eingeschnittene und urwüchsige Bodetal, den Brocken oder die Felsen der Rosstrappe.

Autorentipp

Wem der erste Aufstieg zu anstrengend ist kann die Kabinenbahn als Alternative nutzen. Sie befindet sich am südwestlichen Ortsausgang (Goetheweg 1) und fährt direkt hinauf zum Hexentanzplatz.

outdooractive.com User
Autor
Svenja Rödig
Aktualisierung: 29.08.2017

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
483 m
172 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Gegenüber des Bahnhofs befindet sich die Tourist-Information, die ein breites Spektrum an Informationen bereit hält.

Start

Bahnhof Thale (175 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.745507 N 11.030834 E
UTM
32U 640200 5734685

Wegbeschreibung

Startpunkt der Tour ist am Bahnhof. Von hier durchquert man den gegenüber liegenden Hubertuspark und passiert dabei die hübsche St.-Petri-Kirche. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts unter der Schutzherrschaft der Kaiserin Auguste Victoria errichtet, als durch den Aufschwung des Eisenhüttenwerks und wegen des gleichzeitigen Bevölkerungsanstiegs die alte Dorfkirche zu klein wurde. Wir biegen rechts in die Hubertusstraße ein und folgen ihr zum Ortsausgang. Rechterhand kommt man an einer Brücke vorbei, ehe man links in einen Pfad einbiegt, der uns in Serpentinen hinauf zum Hexentanzplatz führt. Mit diesem kräftigen Anstieg gleich zu Beginn der Tour ist die größte Anstrengung bereits gemeistert, denn ab hier bleibt man größtenteils auf einer Höhe, oder es geht leicht bergab mit kurzen Anstiegen. 

Weiter folgen wir der Beschilderung zur La-Vieres-Höhe in südwestlicher Richtung, deren Aussicht ebenfalls atemberaubend ist: Sie befindet sich oberhalb des malerisch im Tal gelegenen Hirschgrunds; man kann von hier direkt auf die steil aufragenden Granitfelsen der gegenüberliegenden Rosstrappe blicken. Wenige hundert Meter später trifft man auf einen Rastplatz und wandert weiter über die Hochfläche bis zu einer Landstraße. Diese kreuzt man nicht, sondern biegt rechts in einen bequemeren Forstweg ein und durchwandert den Buchenwald. Alsbald erreicht man das imposante Pfeils-Denkmal, das dem Gründer der Preußischen Forstakademie, Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil, gewidmet ist. Einige Meter weiter kann man einen kurzen Abstecher zur Försterei Dambachhaus machen, bevor es, immer auf dem Hauptweg bleibend, durch das Dambachtal weitergeht. An der Kreuzung mit einem weiteren Hauptweg hält man sich rechts und folgt den Wegweisern zum Aussichtspunkt Weißer Hirsch. Dieser bietet eine schöne Sicht auf die unterhalb im Tal liegende Ortschaft Treseburg. Schräg und steil am Talhang entlang erfolgt der Abstieg auf einem Pfad nach Treseburg. Am Ortseingang halten wir uns noch vor der Brücke rechts und wandern nun einige Kilometer immer parallel zum mäandrierenden Fluss durch das fantastische Bodetal. Zunächst umrundet man hierbei den Hagedornsberg bei Treseburg, bevor es am Großen Rabenstein vorbei und um den Langen Hals herum zum Bodekessel geht, einer ehemaligen Stufe in der Talschlucht. Jetzt wechseln wir über die Teufelsbrücke auf die andere Seite der Bode und passieren den Abzweig zur imposanten Rosstrappe. Über Hirschgrund und vorbei an der Gaststätte Kleiner Waldkater wandert man weiter am Flussufer entlang zurück nach Thale. An der Talstation der Bergbahn Thale – Hexentanzplatz vorbei und über die uns bekannte Hubertusstraße und den Hubertuspark kommen wir wieder zurück zum Bahnhof, unserem Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Thale

Anfahrt

A395 bis Ende oder A14 bis Abfahrt Bernburg, weiter auf der B6 der Beschilderung bis Thale folgen

Parken

Am Busbahnhof oder am Großparkplatz der Seilbahnen in Thale
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Tina W.
22.11.2017
Nette Tour, allersdings hatten wir uns unter dieser "Aufmachung" mehr erhofft. Der Aufstieg zum Hexentanzplatz war wohl am schönsten. Das Bodetal fand wir ziemlich langweilig. Und das war für einen relativ sportlichen Menschen eher ein Spaziergang.
Bewertung
Gemacht am
02.09.2017

Jörg F.
15.10.2017
Immer wieder schön, im Bodetal recht rutschig. Unbedingt passende Schuhe anziehen.
Blick auf Treseburg
Blick auf Treseburg
Foto: Jörg F., Community
Herbst
Herbst
Foto: Jörg F., Community
Im Bodetal
Im Bodetal
Foto: Jörg F., Community
Bode - nahe Thale
Bode - nahe Thale
Foto: Jörg F., Community
Kirche im Park in Thale
Kirche im Park in Thale
Foto: Jörg F., Community

Ralf Thiehoff
07.10.2017
Heute Morgen sind wir um 9 Uhr zu unserer Wanderung durchs Bodetal gestartet. Die ersten knapp 2 km bis zum Startpunkt unserer Wanderung, nahe der Touristen-Information, waren schnell hinter uns gebracht. Es ging weiter durch den Park von Thale, vorbei an Wotans Zauberpferd und stetig immer weiter bergauf, bis zur Bergstation der Thaler Bergbahn. Trotz eines recht bedeckten Himmels kamen wir einigermaßen ins Schwitzen auf unserem Weg zur Bergstation. Oben angekommen erwartete uns eine für unseren Geschmack zu touristisch erschlossene Umgebung, so das wir uns zügig auf den weiteren Weg in Richtung Treseburg machten. Dieses Zwischenziel, das gleichzeitig die Halbzeit unserer heutigen Tour war, erreichten wir 15 Minuten nach dem die Kirchturmuhr 12 geschlagen hatte. Zu einem Zeitpunkt also, wo der Körper so langsam um Nahrung bittet. Da kam uns die Jägerstube in Treseburg gerade recht, in der uns eine wirklich nette Dame, mit Kaffee und echt leckerem Kuchen versorgte. Frisch gestärkt ging es anschließend entlang der Bode, durch das nach ihr benannte Tal, in dem man unter dem Blätterdach der Bäume, den mittlerweile immer mal wieder einsetzenden Nieselregen kaum bemerkte. Zum Ende unserer Wanderung frischte der Wind merklich auf, so das der Regen keine Chance bekam fester zu werden und wir ohne wirklich nass zu werden unsere Wanderung um 16:15 Uhr an unserem Hotel beendeten. Am Ende schlug die Runde, durch Hin- und Rückweg vom bzw. zum Hotel, mit etwas mehr als 22 km zu Buche und war, so finde ich wenigstens, jede Minute wert. Wer, wie wir, einen überlaufenen Wanderweg meiden möchte, der sollte es uns gleichtun und diese wirklich schöne Wanderung entweder im Frühling oder Herbst unternehmen.
Bewertung
Startpunkt
Startpunkt
Foto: Ralf Thiehoff, Community
Gondeln der Thaler Bergbahn
Gondeln der Thaler Bergbahn
Foto: Ralf Thiehoff, Community
Blick hinunter auf Thale
Blick hinunter auf Thale
Foto: Ralf Thiehoff, Community
Pfeil Denkmal
Pfeil Denkmal
Foto: Ralf Thiehoff, Community
Blich auf Treseburg
Blich auf Treseburg
Foto: Ralf Thiehoff, Community
Das Bodetal
Das Bodetal
Foto: Ralf Thiehoff, Community

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,3 km
Dauer
5:30 Std
Aufstieg
714 m
Abstieg
714 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

: Std
 km
 m
 m
Höchster Punkt
 m
Tiefster Punkt
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