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Wanderungen

Freudenstadt: Geschichtsträchtige Wappensteine & idyllische Karseen

· 3 Bewertungen · Wanderungen · Schwarzwald
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Genussregion Freudenstadt - Loßburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Abendsonne am Grenzweg bei Kniebis
    / Abendsonne am Grenzweg bei Kniebis
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • Grenzweg zwischen Buchwaldhöhe und Spindelhau
    / Grenzweg zwischen Buchwaldhöhe und Spindelhau
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • Grenzstein zwischen Buchwaldhöhe und Spindelhau
    / Grenzstein zwischen Buchwaldhöhe und Spindelhau
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • Der Grenzweg bei Kniebis
    / Der Grenzweg bei Kniebis
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • Die Grenzweg-Infotafel am Kniebiser Heimatpfad
    / Die Grenzweg-Infotafel am Kniebiser Heimatpfad
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • /
    Foto: Besucherzentrum Kniebis
  • / Grenzweg zwischen Buchwaldhöhe und Spindelhau
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Grenzweg zwischen Mooswiese und Auerhahnköpfle
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Grenzweg zwischen Spindelhau und Auerhahnköpfle
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Terrasse Kniebis-Hütte
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Aussichtsplattform Ellbachseeblick
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Ellbachseeblick Plattform Blick auf Ellbach herab
    Foto: Pro-cyCL, CC BY, www.pro-cycl.de
  • / Der Sankenbachsee
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Der Sankenbachsee von oben
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Der Sankenbachsee
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Das Rotwildgehege beim Bärenschlössle
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Bärenschlössle
    Foto: Freudenstadt Tourismus, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Blick oberhalb vom Bärenschlössle Richtung Freudenstadt
    Foto: Isabel Blüher, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
450 600 750 900 1050 m km 5 10 15 20 25 30 Hotel Waldblick Kniebishütte Kniebis Skistadion Ellbachseeblick Sankenbachwasserfall Sankenbachsee Bärenschlössle

Diese ausgedehnte Rundtour führt auf dem Mittelweg nach Zwieselberg und von dort über den Grenzweg entlang der alten badisch-württembergischen Grenze zum Kniebis. Der Rückweg verläuft oberhalb von zwei malerischen Karseen nach Freudenstadt. Ab Kniebis-Skistadion bietet sich die Möglichkeit die Tour zu verkürzen (Rückfahrt mit dem Bus nach Freudenstadt).

schwer
30,7 km
10:00 h
514 hm
528 hm

Diese Tour verbindet grandiose Naturerlebnisse und atemberaubende Fernsichten mit einem Hauch von Geschichte. Sie führt über den geschichtsträchtigen Grenzweg, der die Gebiete von Zähringern, Fürstenbergen und verschiedenen Klöstern abgrenzte und im letzten Jahrhundert noch Baden und Württemberg trennte. Der zweite Teil der Tour führt noch weiter zurück in die Vergangenheit: Die zwei idyllischen Karseen Sankenbachsee und Ellbachsee sind in der letzten Eiszeit entstanden und verzaubern noch heute ihre Besucher.

Autorentipp

* historische Grenzsteine auf dem Grenzweg zwischen Zwieselberg und Kniebis
* herrliche Aussichten am Ellbachseeblick und am Bärenschlössle
* lohnenswerter Abstecher zum Sankenbachwasserfall und Sankenbachsee (steil und anspruchsvoll), oder zur Klosterruine in Kniebis-Dorf
* Grillplatz Abendwieshütte

outdooractive.com User
Autor
Freudenstadt Tourismus
Aktualisierung: 20.08.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
938 m
Tiefster Punkt
658 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Kniebishütte
Hotel Waldblick

Sicherheitshinweise

Vorsicht bei Nässe, Rutschgefahr auf den Fußpfaden. Im Winter bei Schnee nicht begehbar.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Weitere Infos und Links

Informationen zur einheitlichen Wegebeschilderung im Schwarzwald siehe http://www.schwarzwaldverein.de/wege/wegenetz/seite01.html.  Die Beschilderung besteht aus Hauptwegweisern mit Standortangabe und verschiedenen Zielen mit Entfernungsangabe sowie verschiedenfarbigen Rauten, die den Wanderer von einem Schilderstandort zum nächsten leiten (örtliche Wanderwege = gelbe Raute / regionale Wanderwege = blaue Raute / Fernwanderwege & Themenwege = eigene Raute oder Toursymbol pro Weg).

Start

Tourist-Information Freudenstadt, Marktplatz 64 (729 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.463721, 8.411322
UTM
32U 456482 5368010

Ziel

Tourist-Information Freudenstadt, Marktplatz 64

Wegbeschreibung

Wir starten an der Tourist-Information am Wegweiser "Marktplatz" und folgen dem Mittelweg (rote Raute mit weißem Strich) Richtung Zwieselberg / Bässler Brücke. Zuerst überqueren wir die Loßburger Straße und laufen über den Unteren Marktplatz, vorbei an den Fontänen, zur Stadtkirche. Wir gehen rechts an der Stadtkirche vorbei durch die Gasse, überqueren die Schickhardt-, Alfred-, Gärtner-und Rappenstraße und biegen dann in den Wölperwiesenweg ein. Nach einigen Metern öffnet sich rechts der Blick hinunter ins Christophstal und zum Bärenschlössle mit Wildgehege. Wir steigen nicht ins Tal hinunter, sondern wandern weiter geradeaus den Wölperwiesenweg hoch und über die Fußgängerbrücke, genannt "Bässler Brücke", zum Parkplatz Teuchelwald. Wir biegen rechts in den Teuchelweg ein und folgen dem Waldgeschichtspfad am Waldcafé und der "Agnesruhe" vorbei zur "Eisernen Hand".

Hier lohnt sich ein Abstecher nach rechts auf dem Salzleckerweg (ca. 100 m), um bei der Forstmeister-Preu-Hütte den tollen Blick auf Freudenstadt zu genießen.

Über "Schwenke" und "Fliegerstein" führt ein Forstweg Richtung Zwieselberg hinab ins Tal der Kleinen Kinzig ("Frauenteich"). An der Kinziglehütte (720m) queren wir das "Kinzigbrückle", steigen auf schmalen Pfad ("Staig, Pfaffenwald") bergan zum "Hirsch in Zwieselberg".

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite beginnt der Grenzweg (blaue Raute) Richtung Kniebis und "Zwieselberger Eck". Im Abstand von ca. 100 m stehen alte Grenzsteine mit teils gut erhaltenen Wappen. Ca. 800 m nach dem Wegweiser "Buchwaldhöhe" (885 m) geht es links auf einem breiten Forstweg ca. 200 m bis zum Wegweiser "Spindelhau", wo der Grenzweg wieder als schmaler Pfad nach links abzweigt. Am "Auerhahnköpfle" folgen wir dem rechts abzweigenden Grenzweg über "Mooswiese" und "Heide" zum "Waldblick". Nun gehen wir rechts den Skihang hinauf bis zum Wegweiser "Lammlift". Hier befindet sich das Besucherzentrum Schwarzwaldhochstraße-Freudenstadt-Kniebis mit der "Kniebis-Hütte". Jetzt haben wir etwa die Hälfte der Wanderung geschafft. Wer möchte, kann von hier mit dem Bus ab Haltestelle Skistadion nach Freudenstadt zurückfahren.

 

Nach einer ausgiebigen Pause begeben wir uns gestärkt  auf den Rückweg nach Freudenstadt. Wir überqueren die B28 und folgen der gelben Raute über "Stadion" und "Rankweg" zum "Ellbachseeblick". Hier können wir einen phantastischen Ausblick über den Ellbachsee bis nach Mitteltal und zur Hornisgrinde, dem höchsten Berg im Nordschwarzwald (1.164 m) genießen. Wir wandern weiter der blauen Raute folgend auf dem Heimatpfad Richtung "Seehalde" und "Buchschollen". Es geht am Waldrand entlang mit schönen Blicken auf das Dorf Kniebis. Im Wald (nach dem Pirschpfad) verlassen wir den Heimatpfad und folgen dem Seensteig (blaue Raute) zum Wegweiser "Ochsenhardt". Links abbiegen Richtung Sankenbach-Wasserfälle zum "Bucheck", dann geht es auf naturbelassenen Fußpfaden hinab zur "Wasserfallhütte" und weiter hinab auf einem steilen, schmalen Pfad zum Sankenbach-Wasserfall. Wer möchte, kann bis zum See hinuntersteigen (Grillplatz und Bademöglichkeit). Zurück an der "Wasserfallhütte" folgen wir ein Stück dem asphaltierten Weg (gelbe Raute) nach links Richtung Freudenstadt, bis nach 500m ein schmaler Fußpfad rechts hoch zur "Weihermisse" führt. Nun folgen wir der blauen Raute nach Freudenstadt, vorbei an den Wegweisern "Prof.-Endriss-Weg", "Sandwaldhütte" und "Stöckacker". Oberhalb vom Bärenschlössle, am  "Harrerbuckel" lädt eine Sitzbank mit herrlichem Blick auf Freudenstadt zum Verweilen ein. Gut ausgeruht wandern wir am "Wildgehege" und am "Bärenschlössle" vorbei über die "Forbach Brücke" und hinauf nach Freudenstadt ("Freudenstadt Marktplatz").

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Freudenstadt ist gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

* S-Bahn ab Karlsruhe bis Freudenstadt Stadtbahnhof im Stundentakt

* S-Bahn ab Offenburg und Stuttgart (am Hbf umsteigen zum Stadtbahnhof).

* verschiedene Buslinien aus den umliegenden Ortschaften bis zum Marktplatz oder zum ZOB neben dem Stadtbahnhof

Vom Stadtbahnhof/ZOB sind es ca. 500 m zum Startpunkt Tourist-Information (mitten auf dem Marktplatz).

=> Rückfahrt von Kniebis Skistadion zurück nach Freudenstadt (Linien 12 + 7266 (Mo-Fr) bzw. F2 + F13 (Sa, So, Fei))

Fahrplanauskunft: www.efa-bw.de

Anfahrt

A81: Ausfahrt Horb + B32 + B28 nach Freudenstadt

A5 von Norden kommend: Ausfahrt Rastatt + B462 nach Freudenstadt

A5 von Süden kommend: Ausfahrt Baden-Baden + B500 oder Ausfahrt Appenweier + B28 nach Freudenstadt.

Die Tourist-Information befindet sich direkt in der Stadtmitte - mitten auf dem Marktplatz.

Parken

Tiefgarage Marktplatz

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

WanderWelten (Freudenstadt / Loßburg mit Alpirsbach, Bad Rippoldsau-Schapbach, Baiersbronn), 1:25.000, wasser- und reißfest, digitale Kartografie F. Ruppenthal GmbH Karlsruhe, € 5,90 (€ 5,50 mit Gästekarte). Die Karte ist erhältlich in der Tourist-Information Freudenstadt und im Besucherzentrum Freudenstadt-Kniebis.

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Bewertungen

4,7
(3)
Silke 
20.07.2019 · Community
Eine tolle Tour mit schönen Wegen, bin Mitte Juni sonntags bei bestem Wanderwetter unterwegs gewesen und erst am Wasserfall mehreren Leuten begegnet, davor einsam gewandert. Inkl. Abstecher zum Wasserfall und einer Runde um den See bin ich die 30 km und 760 Höhenmeter in knapp 6 Stunden gelaufen. Das setzt natürlich etwas Konditionen voraus. Eine tolle Tagestour. Parken gegenüber dem Rosenpark ist zu empfehlen, ich habe mir dann am Ende den Weg durch den Ort gespart und dafür lieber noch einen Aussichtspunkt mitgenommen, bevor ich direkt zum Parkplatz zurück bin.
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Martin Fuchs
12.06.2018 · Community
Eine schöne Wanderung, die wir bei sonnigem Wetter und schwüler Witterung absolvierten. Unter diesen Voraussetzungen kamen uns die langen Waldabschnitte im Schatten sehr entgegen. Neben breiten Waldschneisen, führt ein Großteil der Strecke über beschauliche Pfade. Sehr Fußschonend und in jeder Hinsicht schöner zu Laufen. Entlang dieser Pfade ist das Gelände urig. Steinmauern, Grenzsteine und Felsen entlang des Weges. Highlights der Tour sind neben den Grenzsteinen, sicher die Ellbach-Plattform und zuvorderst die Sankenbachwasserfälle. Hier betritt man mit Sicherheit das schönste Fleckchen Erde im Landkreis Freudenstadt. Traumhaft. Völlig unnötig hingegen ist der Abstecher zur Hahnenhütte. Hin und zurück sind das mehr als einen Kilometer. Zudem befindet sich die Hütte nicht an dem im Track angegebenen Ort. Dort ist NICHTS zu sehen. Man sollte diesen Abstecher aus der Wegbeschreibung streichen. Mit ein paar kürzeren Vesperpausen und einem erfrischenden Umtrunk in die Kniebishütte (warum ist die nicht in den Einkehrmöglichkeiten erwähnt?), waren wir nach 9 Stunden wieder am Auto. Das parkte übrigens gegenüber des Rosenparks, direkt an der Strecke. So konnten wir Parkprobleme innerstadts vermeiden.
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Gemacht am 10.06.2018
Agnesruh
Foto: Martin Fuchs, Community
Marc Weissenberger
28.08.2017 · Community
Tolle Tour, wir haben sie in 2 Tagen mit Übernachtung und schwerem Gepäck gemacht. 2 kleine Anmerkungen: Der Abstecher zur Hahnenhütte kostet ca 30 Minuten und der Ausblick ist gelinde gesagt bescheiden. Wer den "Abstecher" zu den Wasserfällen macht, dem muss bewusst sein, dass es ein ziemlich brutaler Abstieg ist und einen noch brutaleren Aufstieg zurück zur Route erfordert, auch wenn man dem Umweg vom See aus am Hang entlang macht. Wie die Tour mit 9 Stunden berechnet wird, kann nur mit minimalstem Gepäck und kleinsten Pausen erklärt werden und selbst dann nur von sehr gut trainierten Wanderern in der Zeit absolviert werden. Tolle Tour aber kein Zuckerschlecken, insbesondere wenn man die Abstecher mit einberechnet.
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Gemacht am 26.08.2017
32 km Hike in The Northern Black Forrest
Video: Scouting Free
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
30,7 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
514 hm
Abstieg
528 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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