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Wanderungen

Von der Quelle der „Großen Kinzig“ zum Trinkwasserspeicher „Kleine Kinzig“

Wanderungen · Schwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Schwarzwaldverein e.V. Verifizierter Partner 
  • Kinzighaus mit Touristinformation Loßburg
    / Kinzighaus mit Touristinformation Loßburg
    Foto: Pro-cyCL - Christian Ludewig, www.pro-cycl.de
  • Schöne Mauer
    / Schöne Mauer
    Foto: Horst Bengel, Schwarzwaldverein Lossburg - Rodt
  • / Baumhaus am Sinnenweg
    Foto: Anne Habermeier, Outdooractive Redaktion
  • / Kinzigquelle
    Foto: Anne Habermeier, Outdooractive Redaktion
  • / Kleine Kinzig
    Foto: Horst Bengel, Schwarzwaldverein Lossburg - Rodt
  • / Kinzigtalsperre
    Foto: Pro-cyCL - Christian Ludewig, www.pro-cycl.de
  • / Blick von der Staumauer der Kleinen Kinzig
    Foto: Jens Teufel, Genussregion Freudenstadt - Loßburg
  • / Aussichtspunkt Kinzigtalsperre
    Foto: Pro-cyCL - Christian Ludewig, www.pro-cycl.de
  • / Vogteiturm und AugenBlick in Loßburg im Sonnenlicht
    Foto: Jochen Denker, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
  • / Ein AugenBlick als Aussichtspunkt
    Foto: Jochen Denker, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
  • / Blick nach Osten vom Vogteiturm in Loßburg
    Foto: Jochen Denker, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
  • / Blick nach Westen vom Vogteiturm in Loßburg
    Foto: Jochen Denker, Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord e.V.
m 900 800 700 600 20 15 10 5 km Kinzigquelle Zauberland Heuplatz Ödenwald Kleine Kinzig Schömberg/Rathaus

Den Zauber der Natur spüren und erleben - im westlichen Teil des Loßburger Ferienlandes.

mittel
23,3 km
6:30 h
500 hm
500 hm

Wahrnehmen und spüren, auf eine bewusste Reise nach innen gehen, dem Lied des Windes lauschen und dem Element Wasser folgen von der Quelle der „Großen Kinzig“ bis zum Trinkwasserspeicher „Kleine Kinzig“.

Von der Tourist-Information Loßburg (673 m) führt die Rundwanderung zum Heimatmuseum und weiter auf dem Naturerlebnispfad „Zauberland an der Kinzig“ zum Kinzig See und zur Quelle. Eine Tafel erklärt, dass hier in 680 m ü. NN die Kinzig entspringt und sie nach ihrem 112 Kilometer langen Lauf bei Kehl in den Rhein mündet. Vom Staudamm Kleine Kinzig  führt der Wanderweg in Serpentinen auf die Hochfläche Hinterrötenberg (752 m ü NN). Hier machte der Walter-Hof in der Zeit des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl Schlagzeilen, als dieser auf Einladung des Hofbesitzers auf dem Hinterrötenberg einen Besuch machte. Wilhelm Walter machte auf das Waldsterben durch Umweltschäden aufmerksam. Besuche von Experten aus dem In- und Ausland schlossen sich in der Folge an. Einen bedeutenden Gast beherbergte der Walter-Hof im Jahre 1935. Paul Hindemith komponierte hier als Sommerfrischler die Oper Mathis der Maler. Er war ein Verehrer des Malers Matthias Grünewald, der den bekannten Isenheimer Altar schuf (Unterlinden Museum in Colmar). Die Parzellen Hinterrötenberg, Mittel- und Vordersteinwald sind im 18. Jahrhundert als Holzhauer- und Köhlersiedlungen entstanden.

Über den Polterplatz führt der Weg weiter nach Schömberg. Im Wasserwerk „Lohmühle“ wird das Wasser aus drei Quellen aufbereitet und versorgen die Kerngemeinde. Dem Zuberbächle und dem Kinzigsee entlang geht es zurück zum Ausgangspunkt.

 

Autorentipp

Der 35 m hohe Vogteiturm des Schwarzwaldvereins Lossburg-Rodt bietet einen herrlichen Panoramablick über Lossburg, das Neckarvorland und zur Schwäbischen Alb.

outdooractive.com User
Autor
Schwarzwaldverein Lossburg-Rodt / Walter Biselli
Aktualisierung: 15.04.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Heuplatz, 765 m
Tiefster Punkt
Lohmühle/Schömberger Hang, 590 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthof Sonne
Landgasthof Hotel Hirsch

Sicherheitshinweise

Die Wanderung verläuft auf unkritischen Wegen

Weitere Infos und Links

Loßburg-Information
im Kinzig Haus
Hauptstraße 46, 72290 Loßburg
Tel.: 07446-9504-60, Fax: 07446-9504-614
lossburg-information@lossburg.de, www.lossburg.de
www.heimatmuseum-lossburg.de

 

Schwarzwaldverein 
www.schwarzwaldverein.de,Tour im Wanderservice des Schwarzwaldvereins: 
www.wanderservice-schwarzwald.de/de/tour/5174141

 

Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Lossburg-Rodt
www.schwarzwaldverein-bezirk-kniebis.de/html/lossburg.html

Start

Loßburg-Info, Hauptstraße 46, 72290 Loßburg (671 m)
Koordinaten:
Geographisch
48.413634, 8.450225
UTM
32U 459318 5362421

Ziel

Loßburg-Info

Wegbeschreibung

Diese Wanderung beginnt bei der „Loßburg-Information“ beim Wegweiserstandort „Tourist-Information Loßburg (673 m)“ und führt mit der blauen Raute zum Alten Rathaus, jetzt „Heimatmuseum“. Auf dem Plattenweg geht es nach rechts zum Ort hinaus. Am Weiherdamm erzählt eine Tafel, dass der Ort 1282 als „Loseburch“ erstmals erwähnt wird und 1301 in einer Urkunde „Loseburg, burg und stait“ nennt. Bald schon Ruine werden die Steine der Burg nach einem verheerenden Dorfbrand als Steinbruch verwendet.

Die wohl schönste Mauer bemalten Schüler in der Schömberger Straße. Sie stellen Impressionen aus Loßburg und den Teilgemeinden dar. Kurz nach dem Tunnelportal der DB-Linie Freudenstadt-Hausach weist die gelbe Raute geradeaus ins „Zauberland“.

Am „Freibad“ vorbei biegen wir beim Wegweiser rechts ab und folgen nach der Wasserschaukel am Pavillon der Teuchelrinne zum Platz der Weisheit, dem Feenwald, zum „Kinzig See (670 m)“, über den Floßsteg, am Platz des Mutes vorbei zur Quelle.

Am „Lohmühlesteig (701 m)“ biegen wir rechts ab, folgen dem Hinweis Sandwiese und treffen am Standort „Ödenwald (743 m)“ auf den Ostweg Pforzheim – Schaffhausen. Kurz darauf gelangen wir zum Weiler Ödenwald. Dieser steht inmitten einer großen Rodungsfläche. Sie ist heute ein bekannter Kurort und „Meilenstein“ am Ostweg. Links steht der Adrionshof mit weitausladendem Dach. Beachtenswert ist der Hofbrunnen beim Killgusshof. Das Ganze krönt ein Wappenträger in römischer Kleidung, der in der Linken einen großen Dreizack, das Zeichen Neptuns, hält. Eine Wappentafel enthält das herzoglich-württembergische Wappen. Weiter unten liegt der „Fabrikhof“, Relikte einer chemischen Fabrik aus dem 19. Jahrhundert, heute Bauernhof. Der Name Ödenwald muss nicht öde, vereinsamt bedeuten. Öd oder Ed wird vom althochdeutschen „uod“ abgeleitet, was Vatergut, Erbgut, Erbhof bedeutet. Den Wort-Stamm „öd“ oder „od“ im Sinne von Besitz, Wert haben wir noch in dem Wort Kleinod.

Bei der Mühle“ folgen wir der Ostwegmarkierung bis „Zur Baumscheibe“ und dann der gelben Raute in den herrlichen Plenterwald zur Baumscheibe mit einer Schutzhütte. Hier wurden die Stämme “gescheibt“, d.h. in die richtige Laderichtung gewendet. Anschließend geht es geradeaus zum „Heuplatz (765 m)“.

Bald gibt eine Aussichtsstelle mit Ruhebänken die Sicht frei auf den Trinkwasserspeicher Kleine Kinzig. Dem Heuweg talwärts folgend gelangt man zum „Hüttenbächle“ und traut sich dem Hinweis „Staudamm Kleine Kinzig (610 m)“ an.

Das Hüttenbächle und die Kleine Kinzig sind die Hauptlieferanten für die Trinkwasserversorgung. Ende der siebziger Jahre haben sich etliche Gemeinden und Zweckverbände zusammengeschlossen, um für die Zukunft ihre Trinkwasserversorgung sicherzustellen. Der Zweckverband Wasserversorgung Kleine Kinzig sorgt mit ihren Anlagen Tag und Nacht dafür, dass die Entwicklung ihrer Mitgliedsgemeinden und deren 250 000 Einwohner nicht durch fehlendes Trinkwasser eingeschränkt wird.

Beim Staudamm“ führt der Wanderweg in Serpentinen nach links auf die freie Hochfläche des Hinterrötenberg (752 m ü NN). Hier stehen zwei Waldbauernhöfe. Die Parzellen Hinterrötenberg, Mittel- und Vordersteinwald sind im 18. Jahrhundert als Holzhauer- und Köhlersiedlungen entstanden.

Über den Polterplatz, „Heuplatz (765 m)“ und an den Brücklestannen im Stiftungswald vorbei erreichen wir „Solhardt (751 m)“ und den Teilort Schömberg. Einkehr bietet das Gasthaus „Sonne“ in der Ortsmitte. Das Sonnenplateau verlässt man, am „Rathaus“ vorbei auf der Mesenwaldstraße zum Wasserwerk „Lohmühle“. Eine Schutzhütte mit Grill findet sich gleich am Wege. Daneben sind noch die Mauerreste einer Lohmühle zu erkennen.

Dem Zuberbächle entlang kommen wir zum Standort „Schömberger Hang (590 m)“. Aufwärts findet man über den Weiler Büchenberg wieder zum Kinzigsee und auf bekanntem Weg zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Ortenau-S-Bahn OSB aus dem Kinzigtal zum Bf. Loßburg-Rodt.

Mit der S41 aus dem Murgtal, umsteigen in Freudenstadt in OSB nach Loßburg-Rodt Bf.

Aus Richtung Singen oder Rottweil mit dem RE, umsteigen in Eutingen in S41 oder RE von Stuttgart nach Freudenstadt, umsteigen in OSB nach Loßburg-Rodt Bf.

(Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de)

 

Vom S-Bahnhof Loßburg-Rodt bis zum Ausgangspunkt Loßburg-Info sind es 0,6 km.

Der ZOB Loßburg-Rodt befindet sich gegenüber der Loßburg-Info.

Anfahrt

Von Pforzheim: B294 über Freudenstadt, Loßburg

Von Freiburg: B294 über Waldkirch, Haslach, Alpirsbach, Loßburg

Von Baden-Baden: B500, Freudenstadt, B294, Loßburg

Von Karlsruhe: durchs Murgtal, Freudenstadt, B294, Loßburg

Von Stuttgart: A81, AS Rottenburg, Horb oder Empfingen nach Freudenstadt, B294, Loßburg

Parken

Großer Parkplatz an der Alpirsbacher Straße (B294) bei der Anfahrt aus Richtung Freiburg (UTM 32U E 459295 N 5361824)

Parkplatz bei der Loßburg-Info (UTM 32U E 459325 N 5362473)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Auf Schusters Rappen durch´s Herz des Naturparks Alpirsbach, Bad Rippoldsau, Baiersbronn, Freudenstadt, Kniebis und Loßburg, 1:30.000; Herausgeber : Digitale Kartografie Frank Ruppenthal GmbH, Rintheimer Str. 73, 76133 Karlsruhe, www.digitale-kartografie.de, digitale-kartografie.@t-online.de

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
23,3 km
Dauer
6:30h
Aufstieg
500 hm
Abstieg
500 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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