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GA-Familien-Tour

Radfahren · Region Köln-Bonn
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General-Anzeiger Bonn
  • Florian und Sophia (dahinter) drehen am Rheinufer ihre Runden. Auch wenn entlang des Rheins viel Platz zum Radeln ist: Auf Spaziergänger, Rennradfahrer, Jogger und Inlineskater muss man Rücksicht nehmen und aufpassen.
    / Florian und Sophia (dahinter) drehen am Rheinufer ihre Runden. Auch wenn entlang des Rheins viel Platz zum Radeln ist: Auf Spaziergänger, Rennradfahrer, Jogger und Inlineskater muss man Rücksicht nehmen und aufpassen.
    Foto: Martin Ochmann, Martin Ochmann
  • Kunst am Wegrand kann man als Klettergerüst zweckentfremden.
    / Kunst am Wegrand kann man als Klettergerüst zweckentfremden.
    Foto: Martin Ochmann, Martin Ochmann
  • Im Freizeitpark Rheinaue stehen die Abgüsse von 36 römischen Grabsteinen und Altären. Einer der Grabsteine zeigt den Zenturio Marcus Caelius. Der Offizier wurde in der Varus-Schlacht im Jahr 9 nach Christus getötet, seinen Grabstein fand man in Xanten am Niederrhein.
    / Im Freizeitpark Rheinaue stehen die Abgüsse von 36 römischen Grabsteinen und Altären. Einer der Grabsteine zeigt den Zenturio Marcus Caelius. Der Offizier wurde in der Varus-Schlacht im Jahr 9 nach Christus getötet, seinen Grabstein fand man in Xanten am Niederrhein.
    Foto: Martin Ochmann, Martin Ochmann
  • An der Stelle, wo heute das Kletterschiff in einem Meer aus Sand steht, stand bis vor einigen Jahren das „Hariboschiff“, benannt nach dem Sponsor. Daran dürften sich aber nur noch die Eltern der kleinen Radfahrer erinnern, es war in die Jahre gekommen und musste abgerissen werden.
    / An der Stelle, wo heute das Kletterschiff in einem Meer aus Sand steht, stand bis vor einigen Jahren das „Hariboschiff“, benannt nach dem Sponsor. Daran dürften sich aber nur noch die Eltern der kleinen Radfahrer erinnern, es war in die Jahre gekommen und musste abgerissen werden.
    Foto: Martin Ochmann, Martin Ochmann
  • Entlang der Route gibt es zahlreiche beliebte Ausflugsziele. Neben dem Schaumburger Hof in Plittersdorf mit Biergarten direkt am Rhein gibt es auf der rechten Rheinseite das Bahnhöfchen in Beuel sowie die Rohmühle auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik in Beuel.
    / Entlang der Route gibt es zahlreiche beliebte Ausflugsziele. Neben dem Schaumburger Hof in Plittersdorf mit Biergarten direkt am Rhein gibt es auf der rechten Rheinseite das Bahnhöfchen in Beuel sowie die Rohmühle auf dem Gelände der ehemaligen Zementfabrik in Beuel.
    Foto: Martin Ochmann, Martin Ochmann
Karte / GA-Familien-Tour
0 150 300 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 22,4 km Länge

Mit Kind und Kegel am Rhein entlang
leicht
22,4 km
2:00 h
128 hm
128 hm
Wer mit Kindern eine Radtour machen will, für den ist der Radweg an der Rheinuferpromenade ideal: Der Radweg ist in der Regel schön breit, man hat nicht mit Steigungen zu kämpfen und außerdem radelt man den größten Teil der Strecke weitab viel befahrender Straßen. Zudem gibt es entlang der Strecke viel zu entdecken. Ganz zu schweigen von der wunderbaren Aussicht auf den Rhein.
outdooractive.com User
Autor
Martin Ochmann
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
65 m
47 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Ein Helm ist Pflicht. Die Gruppe sollte untereinander Sicherheitsabstand wahren, Kinder in der Mitte, damit keines ausscheren kann. Achtung: Auf andere Radfahrer, insbesondere Rennradfahrer, achten.

Ausrüstung

Verkehrssicheres Fahrrad, das gilt auch für den Fahrradanhänger. Ausreichend Wasser, falls es heiß wird,  Regenschutz, falls es ungemütlich wird. Wichtig:  Kleingeld für die  Fähre sowie Verpflegung für ein kleines Picknick. Spielzeug für draußen. Die Strecke ist sehr leicht zu fahren, ohne nennenswerte Steigungen. Kräftiger in die Pedale treten muss man höchstens bei Gegenwind, der am Rhein ungehindert bläst.

Start

Kennedybrücke (48 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.737650, 7.107431
UTM
32U 366456 5622359

Ziel

Kennedybrücke

Wegbeschreibung

Los geht es direkt am Rhein, unterhalb der Oper auf der Bonner Seite. Wer mit dem Auto kommt, kann unter anderem im Parkhaus unterhalb der Oper parken. Am Ausgangspunkt kann man die kleinen Radfahrer mit handfestem rheinischen Humor vertraut machen, der insbesondere bei Kindern gut ankommen dürfte: dem „Bröckemännche“, das sein Hinterteil Richtung Beuel reckt. Es gibt mehrere Versionen der Geschichte, die geläufigste ist sicherlich die, dass die Bonner sich auf diese Weise bei den Beuelern dafür revanchierten, dass sie sich beim Brückenbau nicht an den Kosten beteiligten. Auf den ersten paar hundert Metern heißt es Aufpassen, der Radweg ist recht schmal, verbreitert sich aber bald.

 

Lehrreiches am Wegesrand

Stromaufwärts geht es immer am Rhein entlang in Richtung Bad Godesberg, vorbei am Alten Zoll, einer ehemaligen Bastion, von der man einen wunderbaren Ausblick auf den Rhein hat, die man vom Biergarten aus genießen kann. Nicht nur für wissbegierige Kinder gibt es einiges zu entdecken, so auch am Bundesrechnungshof, dem ehemaligen Bundespostministerium. Mehr wird jetzt aber nicht verraten. Rechts neben dem Radweg stehen alle paar Kilometer kleine Stelen, Bronzeplatten auf Mauersteinen: der Planetenlehrpfad Bonn, ein Projekt der Bertolt-Brecht-Gesamtschule. Auf 5,9 Kilometern Länge bildet er unser Sonnensystem im Maßstab 1:1 Milliarde ab. Maßstabsgerecht zeigt der Lehrpfad die Planeten in ihrer Größe und in ihrer Entfernung zur Sonne. Die Sonne steht in Höhe des ehemaligen Abgeordneten-Hochhauses, im Volksmund „Langer Eugen“ genannt.

 

Politik an der Perlenschnur

Stichwort „Langer Eugen“: Als ehemalige Hauptstadt und Sitz der Bundesregierung hat Bonn natürlich das eine oder andere Gebäude zu bieten, das an die ehemalige weltpolitische Bedeutung der Stadt erinnert. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht liegen sie am Rhein: der Deutsche Bundestag und natürlich die Villa Hammerschmidt, ehemals Sitz des Bundespräsidenten, mit ihrem vier Hektar großen Park. Man darf vor lauter Sehenswürdigkeiten aber nicht den Weg aus den Augen lassen. Denn den Radweg am Rhein schätzen nicht nur Rad fahrende Familien, sondern auch Jogger, Inline-Skater und schnelle Rennradfahrer. Die Erfahrung lehrt: Ein Päckchen Pflaster und ein Desinfektionsspray sollten im Rucksack sein.

 

Durch Bonns Grüne Lunge

Jetzt geht es ins Grüne. Hat man Rathenau-, Wilhelm-Spriritus- und Stresemannufer hinter sich gebracht, öffnet sich die Landschaft und man fährt in die Rheinaue, ein Landschaftspark, den die Stadt Bonn 1979 anlässlich der Bundesgartenschau gestalten ließ. Laut Stadt ist die Rheinaue mit einer Fläche von 160 Hektar fast so groß wie die Bonner Innenstadt. Hier gibt es einiges zu entdecken. Unter anderem den Blindengarten, den Japanischen Garten, einen echten Totempfahl aus Kanada oder die sogenannte Römische Straße, Abgüsse römischer Grabsteine aus dem Rheinland. Wie gesagt, es gibt viel zu entdecken, man kann sich aber auch für ein kleines Päuschen einfach auf eine der vielen Wiesen setzen, etwas trinken oder eine Kleinigkeit essen.

 

Mit der Fähre zum Sealife

Es geht weiter, immer am Rhein entlang. Es gibt einen ziemlich schmalen Treidelpfad direkt am Rhein und einen besser ausgebauten Weg etwas oberhalb. Radfahrer dürfen sich von den Piktogrammen auf dem Boden übrigens nicht irritieren lassen. Auch da, wo Fußgänger aufgezeichnet sind, dürfen Radfahrer fahren, sagt ADFC-Tourenbegleiter Till Neumann. Vorbei am Mausoleum und dem Schaumburger Hof in Plittersdorf, wo schon viele namhafte Gäste speisten, geht es zur Fähre nach Mehlem. Hier setzt die Gruppe nach Königswinter über.

 

Fische, Drachen und Piraten

Auf der gegenüberliegenden Seite in Königswinter liegt direkt am Rhein das Sealife. In 36 Becken kann man hier mehr als 2000 Tiere – Rochen, Fische, Seepferdchen und viele mehr – aus 120 Arten bewundern. Und einen Drachen, der eifersüchtig seinen Nibelungenschatz bewacht. Danach geht es stromabwärts zurück in Richtung Bonn. Aber Vorsicht: Insbesondere auf Königswinterer Stadtgebiet ist der Radweg stellenweise ziemlich eng. In der Beueler Rheinaue gibt es noch einmal Gelegenheit für eine Pause. Kinder, die die Radtour noch nicht ausreichend angestrengt hat, können sich auf dem Kletterschiff austoben. Rundherum gibt es viel Platz und Grün.

 

Das Ziel: Der Blaue Affe

Vom Kletterschiff ist es nun nicht mehr weit zum Restaurant Haus am Rhein mit dem Biergarten „Zum blauen Affen“. Dort gibt es für die Teilnehmer der Familien-Tour ein abschließendes Erfrischungsgetränk. So frisch gestärkt sind die letzten Meter über die Kennedybrücke zum Ausgangspunkt ein Klacks.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Das Buch „Darum ist es am Rhein so schön. Der andere Rheinreiseführer. Vom Kölner Dom zur Loreley“ von Martin Stankowski bietet viele überraschende Geschichten entlang des Stroms. Auch lesenswert: „Geheimnisvolles Bonn“ von Horst-Pierre Bothien und Erhard Stang.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
22,4 km
Dauer
2:00 h
Aufstieg
128 hm
Abstieg
128 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich faunistische Highlights

Statistik

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