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GA-Sieg-Tour

Radfahren • Region Köln-Bonn
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General-Anzeiger Bonn
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    Foto: Holger Willcke, Holger Willcke
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Karte / GA-Sieg-Tour
0 150 300 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45 46,3 km Länge
Wetter

Start am China-Schiff am Beueler Rheinufer. Strecke: Doppelkirche, Siegaue, Abtei Michaelsberg, Staumauer Wahnbachtalsperre, Sieglinde, ICE-Bahnhof Siegburg, Siegfähre, China-Schiff.
mittel
46,3 km
3:30 h
370 hm
370 hm
Fahrrad fahren als Naturerlebnis verbindet Sportler und Naturliebhaber gleichermaßen. Besonders Routen entlang von Flüssen locken viele Freizeitsportler an. Entspannt durch die Landschaft radeln und dabei Kultur und Umwelt erleben bedeutet Erholung pur. Der Siegtalradweg ermöglicht solche Erlebnisse. Er führt von Mondorf bis Windeck-Dreisel. Man kann aber überall auf der Route einsteigen, Teiletappen fahren und Abstecher quer durchs Grüne unternehmen.

Autorentipp

Die Tour ist gemütlich, es gibt nur einen  Anstieg zur Staumauer. Kondition sollte aber vorhanden sein.
outdooractive.com User
Autor
Holger Willcke, Reporter der Lokalredaktion Bonn, erkundet die Region Bonn/Rhein-Sieg seit 30 Jahren mit dem Fahrrad.
Aktualisierung: 21.02.2014

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Landschaft
Höhenlage
121 m
46 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Helm ist Pflicht. Es wird in der Gruppe gefahren, Sicherheitsabstand zum Vordermann muss eingehalten werden. Einige Autostraßen müssen gequert werden.

Ausrüstung

Für Straßenverkehr und Gelände taugliches Rad, ein Mountainbike ist nicht erforderlich. Wetterfeste Kleidung, Sportschuhe, eventuell Ersatzschlauch für Fahrrad, gefüllte Wasserflasche.

Weitere Infos und Links

Geschichte

Das Caesar-Denkmal am Beueler Rheinufer löste 2010 anlässlich der Deichsanierung einen Streit um den richtigen Standort aus. Bonn oder Beuel lautete die Frage. Letztlich blieb die Nachbildung des römischen Imperators an seinem alten Platz in Höhe der Doppelkirche stehen.

Landschaft

Die „Lachstreppe“ am Wehr Buisdorf ist ein beliebtes Ziel für Radfahrer. Sie wird vom Rheinischen Fischereiverband betrieben. Es werden dort sogar fachkundige Führungen angeboten. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.wasserlaufnrw.de.

Essen & Trinken

Wer Zeit für einen kurzen Abstecher von der Sieg an den Pleisbach hat, der kann im schön gelegenen Biergarten des Wanderstübchens eine zünftige Rast einlegen. Die Gastronomen haben sich dort besonders auf den Besuch von Fahrradfahrern eingestellt.

Weitere Infos

Der Rhein-Sieg-Kreis hat ein Faltblatt über den Siegtalradweg herausgegeben. Wer entlang der Sieg wandern will, der kann dazu den 2011 eröffneten Natursteig Sieg begehen. Er führt über 113 Kilometer von Mondorf bis ins Windecker Ländchen. Wanderführer sind bereits erhältlich.

Start

China-Schiff am Beueler Rheinufer (49 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.737860, 7.113320
UTM
32U 366872 5622372

Ziel

China-Schiff am Beueler Rheinufer

Wegbeschreibung

Der Start: Beueler Rheinufer
Am China-Schiff nahe der Kennedybrücke treffe ich mich mit ADFC-Tourenbegleiter Jürgen Kretz. Wir beide haben uns eine 50 Kilometer lange Radtour bis zur Wahnbachtalsperre und wieder zurück vorgenommen. Das Wetter ist herrlich: blauer Himmel, Sonne. Ein letzter Check vor dem Start: Der Luftdruck in den Reifen stimmt, die Wasserflaschen sind gefüllt und die Regenjacke im Rucksack verstaut. Ab in die Pedalen, es kann losgehen.

1. Station: Die Doppelkirche
Über den Radweg auf dem Rheindeich rollen wir entspannt Richtung Norden. Durch das frische Frühlingsgrün in den Gärten schimmert schon von weitem die Schwarzrheindorfer Doppelkirche. Erzbischof Arnold II. ließ die romanische Kirche von 1151 bis 1156 bauen. Der sakrale Bau zählt zu den touristischen Highlights in Bonn.

 2. Station: Siegtalradweg
Hinter der Nordbrücke queren wir die Landstraße 16. Ein kleiner Anstieg und wir radeln auf dem Siegdeich Richtung Osten. Die Siegaue ist auf beiden Seiten des Flusses Naturschutzgebiet. Seltene Pflanzen und Vogelarten haben dort über die Jahre eine neue Heimat gefunden.Von der Deichkrone lassen wir unsere Blicke in die weite Landschaft schweifen. Das Tacho zeigt Tempo 21, wir rollen ganz gemütlich bei leichtem Rückenwind.

 3. Station: Abtei Michaelsberg
Vor uns thront die ehemalige Benediktiner-Abtei auf dem Siegburger Michaelsberg. Je näher wir kommen, desto majestätischer liegt sie 40 Meter über der Kreisstadt in der Morgensonne. Ein lohnenswerter Abstecher mit kleiner Bergwertung. Ein Blick auf die Uhr, wir müssen leider weiter. „Sportlich, sportlich“, ruft Jürgen Kretz. Gemeint sind sechs Sportler auf Rennrädern. Diszipliniert fahren sie hintereinander an uns vorbei. Ein kurzer Wink, mehr Konversation lässt ihr Trainingstempo nicht zu.

4. Station: Lachstreppe
In Buisdorf queren wir die Sieg. Erstaunt blicken wir nach rechts. Am Rand des Radwegs parken acht Räder. Mit Ferngläsern und Fotoapparaten bewaffnet stehen die dazu gehörenden Radfahrer am Siegufer und beobachten einen Kormoran, der immer wieder zur sogenannten Lachstreppe fliegt. Er sucht Futter in Gestalt von Fischen. Am Wehr Buisdorf befindet sich nämlich eine Fischaufstiegsanlage. Der Rheinische Fischereiverband kontrolliert hier die Fischbestände. Pro Jahr werden dort bis zu 200 Lachse registriert. Übrigens: Der Kormoran geht leer aus und entfernt sich enttäuscht.

5. Station: Talsperre
Wir verlassen den Siegtalradweg und radeln durch den Wald. Achtung: Alte Baumwurzeln, auf dem Boden liegende Tannenzapfen und Steine erfordern von uns Slalom-Geschick. Der Duft des frischen Lärchengrüns steigt uns in die Nase und wir empfinden: Natur. Jetzt müssen wir kurzfristig in die Pedalen treten. Vor uns liegt ein sanfter Anstieg. Geschafft, aber zu früh gefreut. „Da müssen wir noch hoch“, zeigt Jürgen Kretz auf einen asphaltierten Bergweg. Er ist kurz, knackig und regt die Milchsäureproduktion in der Beinen an – auch landläufig Muskelkater genannt. Aber der Anstieg lohnt sich: Oben angekommen stehen wir an der Staumauer der Wahnbachtalsperre. Kurze Pause, Wasserflasche öffnen: Wir nehmen einen kräftigen Schluck. Mittlerweile hat die Sonne die Lufttemperatur etwas erwärmt.

6. Station: Sieglinde
Der Magen meldet sich. Eine deutliche Aufforderung zur Nahrungsaufnahme. Aber die Banane bleibt im Rucksack. Unsere Raststation heißt Sieglinde und liegt nur wenige Kilometer von uns entfernt. Entspannt rollen wir den Berg herunter bis zur Sieg und stoßen auf die Gastwirtschaft, herrlich gelegen am Siegufer. Wir sind die ersten Gäste an diesem Tag. Entsprechend freundlich empfängt uns der Kellner. Zwei große Apfelschorlen und ein Salatteller mit Filetstreifen – nein, das ist für Jürgen Kretz nichts. Er bestellt klassisch: Schnitzel mit Pommes. Nach 30 Minuten Pause geht es weiter. Wir treten die Rückreise an. Da es eine Rundtour ist, fahren wir auf einem anderen Weg zurück nach Beuel.

7. Station: Siegfähre
Wir fahren wieder an Siegburg vorbei. Hier könnten wir am Bahnhof in den Telekom-Express einsteigen und bis nach Beuel fahren. Wir blicken uns kurz an: Nein, wir fahren mit dem Rad ins Ziel. Als Motivation für die letzten Kilometer dient uns die Außengastronomie der Siegfähre. Dort gönnen wir uns jeder ein Radler und rollen wieder am Rhein entlang bis zum China-Schiff. Der Radcomputer zeigt eine Tagestrecke von etwas mehr als 50 Kilometern an. Ein lohnenswerter Ausflug.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
46,3 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
370 hm
Abstieg
370 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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