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Wanderung

GA-Wandertag 2016 - 20km - Burg und Kapelle

(1) Wanderung • Region Köln-Bonn
  • Forstweiher bei Rheinbach
    / Forstweiher bei Rheinbach
    Foto: Heinrich Pützler, General-Anzeiger Bonn
  • Waldkapelle bei Rheinbach
    / Waldkapelle bei Rheinbach
    Foto: Heinrich Pützler, General-Anzeiger Bonn
Karte / GA-Wandertag 2016 - 20km - Burg und Kapelle
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Die Rheinbacher Burg / Hexenturm
Wetter

mittel
18 km
4:41 Std
300 m
298 m
Start der Wanderung ist der 1979 eröffnete Freizeitpark, der auf mehr als 15 Hektar vielfältige Sport-, Spiel- und Erholungsmöglichkeiten bietet. Bei der Tour werden Wanderer vom Freizeitpark aus einen Teil des insgesamt rund 880 Hektar großen Rheinbacher Stadtwaldes kennenlernen - Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, Naherholungsraum für die  Menschen, aber auch Holzwirtschaftsraum. Nach dem Gang über den Dreeser Weg folgen die Wanderer der ab dem Mühlstein dem Pionierweg in Richtung Waldhotel. "Diese Strecke kann man auch bequem mit Kinderwagen gehen", sagt der Vorsitzende des Eifel- und Heimatvereins Rheinbach, Heinz Kessel.

Er kennt sich auch aus in der Herkunft und Bedeutung der Wege- und Flurnamen. So sei der Pionierweg entstanden, als um 1939 Soldaten diesen Weg zum Munitionsdepot angelegt hatten, erklärt Kessel. Die Wanderer gelangen vorbei am Forsthaus über den Seufzerpfad zurück in die Stadt zur ehemaligen Rheinbacher Burg mit ihrem Hexenturm. Das 34,50 Meter hohe Wahrzeichen der Stadt wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet als Burgfried.

Dann passieren die Wanderer den sogenannten Thomasbruch, ein Gebiet mit einem flächenhaften Quellbereich, wie der Eifel- und Heimatverein in seinem Heft "Vor den Toren der Stadt Rheinbach" schreibt. Demnach seien bereits in der Zeit vor 1914 dort mehrere Brunnen angelegt worden, die die Wasserversorgung für die damalige die Munitionsfabrik an der heutigen L493 sicherstellen sollten. Im Zweiten Weltkrieg seien die im Thomasbruch angelegten Brunnen neu gefasst worden, um das Mannschaftshaus des Munitionslagers mit Wasser zu versorgen. Ein idyllischer Ort mitten im Stadtwald ist die unterhalb von Merzbach gelegene Quelle "Frisches Brünnchen", im Volksmund auch "Nonnepütz" genannt. Von dieser Quelle aus planten die Stadtväter  im Jahr 1846 eine Wasserleitung für Rheinbach, aber das Wasser reichte nicht. Auch heute noch fließt der "Nonnepütz" nur spärlich.

Zwischen Schutzhütte und Waldkapelle hat der frühere Eisenerzabbau sichtbare Spuren hinterlassen. "Dort kann man noch die so genannten Pingen, die Grabungslöcher, erkennen", sagt der Eifelvereinsvorsitzende Kessel.

Ein markanter Punkt auf der weiteren Strecke ist das "Schwarze Kreuz". Es erinnert an den Neukirchener Pfarrer Johannes Paul Rosenbaum, der im Juni 1803 an dieser Stelle infolge eines Schlaganfalls vom Pferd gestürzt, und kurz nachdem man ihn gefunden hatte, verstorben war. Bei Todenfeld erreichen die Wanderer am Hochbehälter den Gipfel: den mit 409 Metern höchsten Punkt Rheinbachs. "Dort bietet sich ein wunderschöner Blick in die Swistebene", schwärmt Kessel.

Von dort geht es vorbei an der Hubertus-Kapelle und wieder bergab, vorbei am Hasselsiefen - Siefen oder Siepen bezeichnet eine feuchte Stelle oder ein Bachtal - und der runden Schutzhütte am Wolfsberg hinunter zum Tomberg mit seiner Tomburg-Ruine. Nach einer Umrundung des Tombergs führt der Kapellenpfad die Wanderer zur Waldkapelle.

outdooractive.com User
Autor
Gerda Saxler-Schmidt
Aktualisierung: 27.09.2016

Streckentour Rundtour TopTipps
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
404 m
181 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Koordinaten

Geogr.:50.619841 N 6.932833 E
UTM:32U 353771 5609590
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Stefan Trost
05.09.2016
Wir haben die 20 km Runde aus Laufstrecke auserkoren. Das Miteinander mit den Wanderen gestaltete sich sehr problemlos. Die Strecke war läuferisch anspruchsvoll, da fast die gesamten Höhenmeter auf den ersten 10 km anstanden. Die schönen Weitblicke oben in Todenfeld konnten aber widerum für das Leid entschädigen.
Bewertung
Gemacht am
04.09.2016

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
18 km
Dauer
4:41 Std
Aufstieg
300 m
Abstieg
298 m
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