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Wanderung

GA Wandertag 2017 - 10km | 40 Jahre GA-Wandertag | 2017

Wanderung • Region Köln-Bonn
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General-Anzeiger Bonn
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    Foto: General-Anzeiger Bonn
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Karte / GA Wandertag 2017 - 10km  | 40 Jahre GA-Wandertag | 2017
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Auch wenn der Wandertag des General-Anzeigers in diesem Jahr erst am 10. September 2017 stattfindet, die Zehn-Kilometer-Strecke können die GA-Leser bereits jetzt erkunden. Es dürfte eine der schönsten der vergangenen Jahre sein und sie führt direkt ins Siebengebirge.

Start und Ziel der Wanderung ist das Haus Schlesien in Heisterbacherrott. Der ehemalige Fronhof, der erstmals 1173 urkundlich erwähnt wurde, gehörte lange zum Damenstift in Schwarzrheindorf. 800 Jahre lang wurde hier Landwirtschaft betrieben. Als der Verein Haus Schlesien die Hofanlage im Jahr 1978 von der Stadt Königswinter erwarb, war diese weitgehend verfallen. Heute ist das Kultur- und Bildungszentrum, das als Tagungs- und Begegnungsstätte dient und zugleich Informations- und Dokumentationszentrum für schlesische Landeskunde ist, wieder ein echtes Schmuckstück und wird die Gäste des Wandertages beherbergen.

schwer
9,4 km
2:46 h
302 hm
299 hm

Vom Haus Schlesien in Heisterbacherrott geht es ein kurzes Stück an der Dollendorfer Straße entlang, bis das kleine Sträßlein „An den Erlen“ in den Siebengebirgswald abzweigt. Schon nach wenigen Metern geht dieses in einen schmalen Pfad über, der steil hinauf in den Wald führt. Nach diesem ersten größeren Anstieg kann der Wanderer aber erst mal durchschnaufen. Eine Zeitlang geht es nun über einen breiteren Wanderweg, der um den Stenzelberg führt. Von dem Wanderweg aus verläuft die Route nun für ein kurzes Stück über den eher langweiligen, weil asphaltierten Mantelweg, der vom Parkplatz an der L 268 zum Einkehrhäuschen führt. In diesem Abschnitt führt der Weg am Wildnisgebiet Siebengebirge entlang.

Während der Wanderer das Wildnisgebiet vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennt, ist die mächtige Mauer von Kloster Heisterbach nicht zu übersehen. Sie begleitet ihn auf einem kurzen Abschnitt seines Weges auf der rechten Seite. 1192 gründeten die Zisterzienser an diesem Flecken das Kloster Heisterbach, das seinen Namen von dem Baum erhielt, der das gesamte Tal und auch den Wald wie kein anderer prägt – Heister steht im Mittelhochdeutschen für Buche. Der lichte Buchenwald mit seinen uralten Bäumen mit den mächtigen glatten Stämmen gehört zu den besonderen Reizen des Siebengebirges.

Dabei ist es den Wegeplanern wieder einmal gelungen, eine gute Mischung aus breiten Wanderwegen und schmalen Pfaden hinzubekommen und dabei sowohl grandiose Aussichtsplätze als auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten anzusteuern. Zunächst ist das auf einem schmalen Pfad zwischen Wald und Feld bis zur L 268 noch recht unspektakulär. Nach der Querung der Landstraße wird auf einer Brücke auch noch der Mühlenbach überquert. Danach warten wieder mal einige Höhenmeter auf den Wanderer. Es gilt die Dollendorfer Hardt zu erklimmen. Die Anstrengung lohnt sich. Beim Erreichen des Waldrandes bietet sich eine wirklich großartige Aussicht: Zu den Füßen liegen die Weinberge, der Blick geht zwischen den Rebenreihen hindurch nach Oberdollendorf. Dahinter erweitert sich die Kulisse mit dem Rheintal bis Bonn und bei guter Sicht bis Köln und darüber hinaus. Diese tolle Aussicht kann der Wanderer nun eine Zeitlang genießen, bevor er auf seinem Rundweg um die Dollendorfer Hardt wieder in den Wald eintaucht. Die Höhenmeter, die er zuvor gewonnen hat, gibt er auf dem ziemlich geraden Weg nun wieder ab. Bevor er jedoch die Langemarckstraße, die auf Bonner Stadtgebiet liegt, erreicht, steigt der Weg parallel zur Landesstraße L 490 wieder an. 

Wenn hoffentlich auch die Wanderer unbeschadet die K 25 überquert haben, steht ihnen gewissermaßen der Endspurt ihrer Tour bevor. Noch einmal geht es durch die wunderschöne Wiesen- und Teichlandschaft des Heisterbacher Tals, die einst von den Mönchen bewirtschaftet wurde.

Vom Kloster geht es noch einmal sehr steil bergauf. Erneut wird der Wanderer für den schweißtreibende Anstieg belohnt. Bevor er den Wald verlässt, liegt linker Hand der Weilberg. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher zur Aussichtsterrasse mit Blick in den stillgelegten Steinbruch, der einen Einblick in den Gesteinsaufbau des ehemaligen Vulkans ermöglicht.

outdooractive.com User
Autor

Hansjürgen Melzer

Aktualisierung: 03.09.2017

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
272 m
113 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Weitere Informationen sind bei der Tourismus Siebengebirge GmbH in Königswinter erhältlich. Öffnungszeiten der Geschäftsstelle im Tourismusbahnhof sind montags bis freitags von 8.30 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr, Hotline: 0 22 23/91 77 11

Start

Haus Schlesien in Heisterbacherrott (179 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.696689, 7.229429
UTM
32U 374955 5617591

Ziel

Haus Schlesien in Heisterbacherrott

Wegbeschreibung

Selbstverständlich wird es beim Wandertag am 10. September weitere Routen geben – vier insgesamt.

 

Die kürzeste Route ist fünf Kilometer lang. Sie startet wie alle an Haus Schlesien. Wer Weg führt dabei bis zum Kloster Heisterbach. Dort kann man es sich im Schatten der Chorruine gemütlich machen und das ganz besondere Ambiente des Ortes auf sich wirken lassen. Steine im Gras lassen das ganze Ausmaß des sakralen Baus erahnen, die liebevoll gestaltete Parklandschaft lädt zum Verweilen ein, bevor es rund um den Weilberg zurück nach Heisterbacherrott geht.

 

Die Wanderer auf der 20-Kilometer-Tour sind zunächst auf den gleichen Wegen unterwegs wie auf der halb so langen Strecke. Doch während dort die Teilnehmer in Römlinghoven den Rückweg antreten, geht es für die „Langstreckler“ weiter über Oberkassel, Niederholtorf, Hoholz und zurück über Vinxel. Das letzte Stück des Weges entspricht dann wieder der Zehn-Kilometer-Route. Zusätzlich Höhepunkte dieser anspruchsvollen Route sind die neue Aussichtsplattform „Oberkasseler Mensch“ an der Rabenley, die bäuerliche Kulturlandschaft bei Oberholtorf und der Panoramablick zum Siebengebirge von Nordosten sowie der Blick ins Pleiser Ländchen.

 

Zudem wird es eine 30-Kilometer-Route geben, die sich teilweise entlang des Kapellenwegs orientiert.

 

Die Routen führen alle über zugelassene Wanderwege. Im Detail stellen wir sie im Sommer vor.

 

Hinweis

Naturschutzgebiet Siebengebirge: 01.01 - 31.12

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Zwischen Niederdollendorf Bahnhof und Busbahnhof Oberpleis verkehrt die Buslinie 520, die über Heisterbacherrott führt.

Anfahrt

Haus Schlesien erreicht man mit dem Auto von Bonn kommend über die B 42, Ausfahrt Oberkassel/Oberdollendorf, L 490 in Richtung Vinxel, K 25 und dann über die L 268 bis Heisterbacherrott.

Parken

Das Haus Schlesien besitzt einen eigenen Parkplatz, darüber hinaus befindet sich gegenüber des Gebäudes auch ein öffentlicher Parkplatz.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,4 km
Dauer
2:46 h
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302 hm
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299 hm
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