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Wanderung

Rheinsteig Etappe 4: Von Bad Honnef nach Unkel

· 2 Bewertungen · Wanderung · Region Köln-Bonn
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  • Vor dem
    / Vor dem "Auge Gottes" lädt eine Bank zum Rasten ein.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Der überdachte Bildstock des
    / Der überdachte Bildstock des "Auge Gottes".
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Das Virneberger Kreuz wurde zum Gedenken an die Knappen errichtet, die in den Gruben um Rheinbreitenbach ihr Leben verloren.
    / Das Virneberger Kreuz wurde zum Gedenken an die Knappen errichtet, die in den Gruben um Rheinbreitenbach ihr Leben verloren.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Aussichtspunkt mit Sinnenbank oberhalb von Unkel.
    / Aussichtspunkt mit Sinnenbank oberhalb von Unkel.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Schattige Ahornallee bei Bruchhausen.
    / Schattige Ahornallee bei Bruchhausen.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Schattiger Auwald im Breitbachtal.
    / Schattiger Auwald im Breitbachtal.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Der Elsberg-Weinberg oberhalb von Unkel.
    / Der Elsberg-Weinberg oberhalb von Unkel.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Geschnitzte Bärenfigur im Wald auf dem Weg zum Auge Gottes.
    / Geschnitzte Bärenfigur im Wald auf dem Weg zum Auge Gottes.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Über weite Wiesenflächen führt uns der Rheinsteig nach Unkel.
    / Über weite Wiesenflächen führt uns der Rheinsteig nach Unkel.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
Karte / Rheinsteig Etappe 4: Von Bad Honnef nach Unkel
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 Rastplatz Auge Gottes Virneberger Kreuz Marienberg Aussichtspunkt

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Auf der letzten Etappe im Siebengebirge geht es vom Mucherwiesental am Auge Gottes vorbei ins Breitbachtal und weiter über eine aussichtsreiche Hochebene mit Wiesen und Feldern nach Unkel.
mittel
12,3 km
3:45 h
316 hm
339 hm
Ausgehend vom Mucherwiesental oberhalb von Bad Honnef wandern wir durch Wälder hinauf in Richtung Leyberg, dem wir einen lohnenden Besuch abstatten können. Gemütlich geht es weiter zum überdachten Bildstock des "Auge Gottes", wo Bänke zur Rast einladen. Anschließend führt uns ein schattiger Weg oberhalb eines engen Grabens hinab zum Virneberger Kreuz im Breitbachtal. Hier wurde einst in zahlreichen Gruben Eisenerz abgebaut. Zunächst entlang der Talaue, dann entlang eines Grabens steigen wir hinauf zum Marienberg. Über eine Hochebene mit weiten Wiesen und Feldern und einer Ahornallee geht es dahin, bis wir auf einem schmalen Pfad durch dichtes Gebüsch den Abstieg nach Unkel antreten. Im Rotweinstädtchen Unkel erwartet uns schließlich eine romantische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern und eine reizvolle Rheinpromenade.
outdooractive.com User
Autor
Silke Hertel
Aktualisierung: 02.03.2016

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
311 m
54 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Bad Honnef (75 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.643811, 7.229355
UTM
32U 374809 5611712

Ziel

Unkel

Wegbeschreibung

Vom Bad Honnefer Stadtzentrum kehren wir auf dem vom Vortag bekannten Weg ins Mucherwiesental zurück, wo wir wieder auf den Rheinsteig treffen. Gegenüber dem letzten Haus von Selhof folgt man bei dem Wegweiser mit der Aufschrift Abzw. DJH dem Pfad in Richtung Unkel. Im Wald aufsteigend erreichen wir eine Wegkreuzung, an der wir in den Kreuzweg nach links einbiegen. Wenig später überquert man einen Bach und steigt rechts zuerst über eine kleine Lichtung, dann im schattigen Bachgraben bergauf zu einem südlich des Leybergs verlaufenden Forstweg. Trittsichere Wanderer können hier links abbiegen und den 20-minütigen Abstecher auf den Gipfel des Leyberges (359 m) unternehmen, der mit einem herrlichen Rundblick über das Siebengebirge, das Rheintal und zur Hohen Acht in der Eifel aufwartet. Der Weg hinauf zum Basaltkegel führt durch mächtige Basaltblöcke – Relikte einsti­ger Vulkan­­tätigkeit im Siebengebirge.

Andernfalls wenden wir uns nach rechts, passieren eine Lichtung mit Rastplatz und Wandertafel und biegen hinter einem Markierungsstein links ab. Der Weg führt uns im Wald sanft bergan zu einer Weggabelung, an der wir uns für die rechte Variante entscheiden. Durch schöne Mischwälder geht es eben dahin zu einer großen Wegkreuzung. Rastbänke und das Auge Gottes, ein überdachter Bildstock mit der Inschrift „Gottes Auge sieht alles, bewahre mich vor Sünde“ laden uns zum Verweilen ein.
Der Rheinsteig führt an dem kleinen Häuschen vorbei und zweigt dahinter auf den Forstweg nach rechts ab. An der anschließenden Weggabelung hält man sich rechts und wenig später geradeaus. Man folgt nun stets dem Hohlweg, der oberhalb eines engen Grabens abwärts zieht. Mehrere Info-Tafeln auf der Strecke erläutern Wissenswertes zu Flora und Fauna.
Wir passieren rechter Hand ein steinernes Gedenkkreuz aus dem Jahr 1888. Den wenig später abgehenden, geschotterten Forstweg lassen wir links liegen und gehen geradeaus weiter zu einem kleinen Platz hinter einer Schranke mit einem großen Holzkruzifix aus dem Jahr 1874 und Rastbänken. Das sogenannte Virneberger Kreuz wurde zum Gedenken an die Bergleute errichtet, die in den Erzstollen im Raum Rheinbreitbach ums Leben kamen. Es steht dort, wo die Knappen jeden Morgen vor der Einfahrt in die Grube gemeinsam beteten. Von hier sind es nur wenige Meter zu einer Landstraße. Noch vor der Straße biegt man bei dem Wegweiserpfahl mit der Aufschrift Breite Heide links auf den Waldpfad nach Unkel ab. Bald verbreitert sich der Weg und führt links oberhalb eines Bachgrabens abwärts zu einer querenden Forststraße, in die man nach links einbiegt. Rechter Hand befindet sich eine ehe­malige Erzschmelze, in der die Erzbrocken in einem Pochwerk zerkleinert und das darin eingeschlossene Kupfer aufgeschmolzen wurde. Bereits im Mittelalter baute man am Virneberg Kupfer im Untertagebau ab und verhüttete es vor Ort. 1886 wurde das Bergwerk am Virneberg stillgelegt. Wir wandern nun im Breitbachtal gemütlich dahin, orientieren uns bei der nächsten Wegverzweigung nach rechts und überschreiten den Bach. Auch an der folgenden Weggabelung hält man sich rechts und wandert durch das kleine Bachtal weiter. Dann wählen wir den linken Weg und steigen oberhalb eines Bachgrabens stetig geradeaus bergauf, bevor der breite Forstweg eine Rechts­kurve beschreibt. Folgen wir dieser, kommen wir zu einem Privatgrundstück am Marienberg. Wenig später steht man vor einer großen Fichtenanpflanzung. Rechts weist uns ein Wegweiser den Weg in Richtung Unkel.

Der Weiterweg führt am Waldrand entlang und an der Kriegsgräberstätte von Bruchhausen vorbei zu einer T-Kreuzung. Jetzt biegen wir nach rechts und anschließend nach links ab. Eine querende Asphalt­straße kreuzen wir geradeaus und treffen kurz darauf erneut auf eine Fahrstraße.

Man wandert auf ihr geradeaus in Richtung Schullandheim Hohenunkel und passiert wenig später rechter Hand das Gut Haanhof. Wir folgen stets dem Straßenverlauf bis auf Höhe einer 90-Grad-Rechtskurve der Straße, in der der Rheinsteig links in eine Ahornallee abbiegt. Am Ende der Allee halten wir uns rechts und wandern durch weite Wiesen dahin. Der Feldweg bringt uns zum Waldrand, dem man kurz folgt und bei einem Holzkreuz halblinks in einen Waldweg einbiegt. Dieser Weg windet sich bald als schmaler Pfad bergab, passiert einen Aussichts­punkt oberhalb von Unkel mit Picknickbank, ehe er unterhalb des Elsberg-Weinberges durch Wiesen abwärts führt. Wenig später kommen wir an einer Marienandacht vorbei und erreichen im Hähnerbachtal die Verbindungsstraße zwischen Unkel und Kalenborn.

An dieser Stelle verlässt man den Rheinsteig, folgt der Straße nach rechts, überquert die B42 auf einer Fußgängerbrücke und wandert auf der Bruchhausener Straße geradeaus zur Straße In der Persch. Dieser folgen wir rechts entlang der Bahngleise, unterqueren diese und erreichen schließlich die historische Altstadt von Unkel. In dem Rotweinstädtchen können wir die Seele baumeln lassen. Typisch ­rheinische Winzerstuben, malerische Gassen mit schmucken Fachwerkhäusern und die Rheinpromenade laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn nach Bad Honnef

Anfahrt

Auf der A3 bis zur Ausfahrt Bad Honnef/ Linz, der Beschilderung nach Linz folgen, dann weiter auf der B 42 nach Bad Honnef

Parken

In Bad Honnef
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (3)

Lisa Etti
18.08.2018
Gewandert Mai 2018. Der Weg zeigt sich hinter jeder Ecke von einer anderen Seite.
Bewertung
Rheinsteig Lis Etti
Rheinsteig Lis Etti
Foto: Lisa Etti, Community

Ludwig Baum
02.04.2016
Am Virneberg oberhalb von Rheinbreitbach wurde Kupfer abgebaut. Wer sich dort bückt, kann Quarzitbröckchen mit Grünspan (=Kopferoxyd) entdecken. Unkel hat eine interessante Kirche und Willy Brandt verbrachte dort viele Jahre (Willy Brandt-Forum mitten im Städtchen). - Vom Rotwein gibt es nur einen Hang :"Unkeler Funkeler". Schöne Tour - oft so und ganz anders gelaufen zwischen 1953 und 1970.

Thomas Klimisch
04.06.2015
Gewandert am 11. September 2014 Netter Feld/Wald/Wiesenspaziergang der Kategorie "leicht" mit einigen schönen Aussichten auf den Rhein und das Siebengebirge.
Bewertung
Wald bei Bad Honnef
Wald bei Bad Honnef
Foto: Thomas Klimisch, Community
Bruchhauser Heide
Bruchhauser Heide
Foto: Thomas Klimisch, Community
Bruchhauser Heide
Bruchhauser Heide
Foto: Thomas Klimisch, Community
Abstieg nach Unkel
Abstieg nach Unkel
Foto: Thomas Klimisch, Community
Blick von Unkel auf den Drachenfels
Blick von Unkel auf den Drachenfels
Foto: Thomas Klimisch, Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,3 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
316 hm
Abstieg
339 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
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 Hm
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 Hm
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