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Wanderung

Von Rommersdorf zum Löwenburger Hof und zurück

· 5 Bewertungen · Wanderung · Region Köln-Bonn
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  • Baumriesen und schmale Stege: Das Tretschbachtal.
    / Baumriesen und schmale Stege: Das Tretschbachtal.
    Foto: General-Anzeiger Bonn, Frank Homann
Karte / Von Rommersdorf zum Löwenburger Hof und zurück
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5 6 6,8 km Länge

Etwa sechs Kilometer langer Rundweg von Rommersdorf aus über das Möschbachtal und das Tretschbachtal hinauf zur Löwenburg und zurück durch das Annatal. Der Weg ist zum Teil sehr schmal und kann auch rutschig sein. Gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich.
mittel
6,8 km
2:35 h
305 hm
305 hm
Ein Berg, zwei Bäche, drei Täler – der heutige Frühlingsspaziergang hat vor allem für die Liebhaber urwüchsiger Landschaften und unberührter Natur viel zu bieten. Für viele, die die Route von Rommersdorf hoch zur Löwenburg einmal gegangen sind, ist das wildromantische Tretschbachtal eines der schönsten Täler im Siebengebirge überhaupt. Abseits ausgetretener Touristenpfade ist man hier fast allein mit sich und der Natur. Allerdings erfordert der teilweise steile Aufstieg – zwischen dem Ausgangspunkt und dem Löwenburger Hof liegen 250 Höhenmeter – eine gute Kondition und festes Schuhwerk.

Autorentipp

Die Strecke ist anspruchsvoll und ist daher für Familien mit kleinen Kindern nicht geeignet. Größere Kinder sollten ebenso wie Erwachsene eine gewisse Kondition mitbringen. Insgesamt sind bergauf rund 250 Höhenmeter zu überwinden.
outdooractive.com User
Autor
General-Anzeiger Bonn
Aktualisierung: 23.02.2014

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
349 m
102 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeit: Löwenburger Hof, täglich von 10 bis 18.30 Uhr geöffnet, Telefon: 0 22 23/24 44 6.

Start

Rommersdorf (101 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.653420, 7.229290
UTM
32U 374830 5612781

Ziel

Rommersdorf

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt in Rommersdorf. Über die Möschbachstraße führt der Weg an urigen Fachwerkhäuschen und einer alten Römerquelle vorbei, stets am plätschernden Möschbach entlang. Liebevoll bepflanzte Blumenkübel schmücken die schmale Gasse, die dann in die Schaaffhausenstraße mündet. Rechts herum geht es weiter ins Möschbachtal. Die Straße geht schon bald in einen Waldweg über und wird nach und nach zum schmalen Pfad. Anemonen, Veilchen und Sumpfdotterblumen schmücken als Frühlingsboten das Ufer des Wasserlaufs.

Immer schmaler wird das Tal, eng an den Hang geschmiegt windet sich der Weg auf und ab und endet schließlich an der Anna-Hütte. Die großen Tümpel hier sind Lebensraum für unzählige Amphibien. Wir folgen der Ausschilderung nach rechts ins Tretschbachtal. Wer es ein wenig abenteuerlich mag, lässt nach einigen Metern den breiten Wanderweg mit der gelben Markierung links liegen und schlägt den parallel verlaufenden Trampelpfad unmittelbar am Bach entlang ein. Am „Dicken Stein“, einem Wegweiser, treffen beide Wege wieder aufeinander. Die verwitterte Aufschrift verrät, dass es nach links weiter ins Tretschbachtal geht.

Viele Holzstege und kleine Brücken führen in Ufernähe über den nassen Waldboden. Verwitterte, mit hellgrünem Moos bewachsene Baumstämme liegen im Unterholz und säumen den schmalen Pfad, der sich durch das sogenannte Siefental steil nach oben schlängelt. Wenn es irgendwo tatsächlich Märchen- oder Fabelwesen geben sollte, so würde man sie hier sicherlich am ehesten vermuten.

Am Ende des Tals angekommen, stößt der Wanderer auf einen breiten Weg, der ihn nach links direkt zum Löwenburger Hof führt. Hier kann man sich nach dem anstrengenden Aufstieg mit hausgebackenem Kuchen oder deftigen Leckereien verwöhnen lassen und für die zweite Etappe des Spaziergangs stärken. Wer möchte, kann noch einen Abstecher hoch zur Löwenburg-Ruine unternehmen.

Der Rückweg führt nun zunächst ein Stück weit über die gleiche Strecke wie der Hinweg. Wenige Meter, bevor wir wieder auf den Pfad ins Tretschbachtal stoßen, biegt nach rechts ein breiter Wanderweg in Richtung Rommersdorf ab. Unmittelbar hinter der windschiefen Josef-Erdmann-Hütte geht es ebenfalls nach rechts weiter ins Annatal. Auf dem gut ausgebauten Wanderweg laufen die Füße nun talwärts fast von allein. Links eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke ins Annatal, das mit seinen vielen kleinen Tümpeln ein Paradies besonders für Amphibien ist.

Anfahrt

Über die B 42 kommend, die Abfahrt „Rhöndorf“ in Richtung Honnef nehmen. Von der Hauptstraße aus in die Wilhelmstraße nach Rommersdorf abbiegen.

Parken

Zum Beispiel an der Wilhelmstraße oder am Frankenweg, im alten Ortskern von Rommersdorf stehen keine Parkplätze zur Verfügung.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (5)

Christian .
04.11.2018
Bewertung
Gemacht am
04.11.2018

Birgit Messing
28.09.2014
Bewertung
Gemacht am
28.09.2014

Seba Tetz
11.05.2014
Super schöne Strecke, aber auf festes Schuhwerk achten.
Bewertung
Gemacht am
11.05.2014

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
6,8 km
Dauer
2:35 h
Aufstieg
305 hm
Abstieg
305 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

: h
 km
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 Hm
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 Hm
Tiefster Punkt
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