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Stadtrundgang

Natur-Tour Goslar - Route 1

Stadtrundgang · Harz
Verantwortlich für diesen Inhalt
GOSLAR marketing gmbh Verifizierter Partner 
  • Lebensraum Abzucht
    / Lebensraum Abzucht
    Foto: Marina Vetter, GOSLAR marketing gmbh
m 600 500 400 300 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km

Die Altstadt von Goslar ist als Teil des Weltkulturerbes bekannt und vielbesucht. Dass in Goslar mehr als "nur" Kultur zu erfahren ist, soll Ihnen diese Natur-Tour nahebringen.
leicht
2,6 km
1:22 h
23 hm
23 hm
Im Ökosystem Stadt sind vielfältige spezielle Lebensbedingungen vorzufinden, in denen Pflanzen, Tiere und kleinste Organismen existieren. Die Natur-Tour durch die alte Kaiserstadt Goslar macht den Versuch, auf die erstaunlich vielfältige Natur im vom Menschen bewohnten Kulturraum Stadt hinzuweisen. Die Stadt lebt, auch in Baumwipfeln, Pflasterritzen und auf Mauervorsprüngen. Die Tour wird Ihnen anhand von Beispielen Natur vermitteln, an der Sie sonst offenen Auges vorübergehen. Die Lebensbedingungen der Arten und ihre Ökologie regen zum Nachdenken über Stadtökologie an.
outdooractive.com User
Autor
BUND-Kreisgruppe Goslar in Verbindung mit der Lokalen Agenda 21 Goslar
Aktualisierung: 30.03.2015

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
275 m
Tiefster Punkt
256 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) e.V.
Kreisgruppe Goslar
Petersilienstr. 23, 38640 Goslar
Tel. 05321 43968
E-Mail: bund.goslar@freenet.de 
www.bund-westharz.de

Start

Schuhhof Goslar (264 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.905999, 10.427809
UTM
32U 598222 5751546

Ziel

Schuhhof Goslar

Wegbeschreibung

Der grüne Stadtrundgang beginnt am Schuhhof, dem ältesten Platz in Goslar. Die Fassade der Hirsch-Apotheke ist begrünt und bietet damit eine ökologische Aufwertung im Stadtgebiet. Positive Auswirkungen sind nachweisbar, z.B. als Lebensraum für kleine Tiere, Vögel oder Insekten oder als Luftfilter. Fassadenbesiedler wie der Efeu schützen Häuser vor Nässe, kühlen im Sommer und helfen im Winter Heizkosten zu sparen. Zusätzlich wachsen dort noch Wilder Wein, der Windenknöterich und das Waldgeißblatt. Auf dem Schuhhof finden Sie zentral eine Linde. Und auch auf dem benachbarten Marktplatz finden Sie einzelne Bäume, die für den Lebensraum Stadt von besonderer Bedeutung sind. Sie produzieren Sauerstoff und filtern Staub und Abgase. Vom Marktplatz gehen Sie weiter zum Christian-von-Dom-Platz. Folgen Sie von dort dem Weg entlang der Abzucht. Die Ufer sind hier sehr unnatürlich und werden durch die alten Steinmauern gebildet, welche die Abzucht wie in einem Kanal verlaufen lassen. Mit etwas Ruhe und Zeit können Sie im Wasser sogar Forellen entdecken. In der Glockengießerstraße unterhalb des St. Annenhauses lernen Sie verschiedene Aspekte der Mauervegetation kennen. Manche der Mauerbewohner leben gerne auf der Sonnenseite, wie z.B. das Zimbelkraut, Moose und Flechten. Andere Pflanzen, wie die Mauerraute (ein Farn) bevorzugen die Schattenseite. Auf Ihrem grünen Stadtrundgang gelangen Sie als nächstes über die Wallanlagen. Hatten Sie in mittelalterlicher Zeit die Aufgabe Feinde abzuwehren, so stellen Sie heute ein Stück arten- und strukturreiche grüne Lunge der Stadt Goslar dar. Dieser Abschnitt der Wälle zeichnet sich durch Baumbewuchs aus und Sie können hier teilweise sehr alte Bäume sehen. Teiche, wie der Juden- und der Kahnteich, beleben das Stadtbild und bietet Erholungssuchenden eine gute Rastmöglichkeit. Für viele an Wasser angepasste Tier- und Pflanzenarten bilden Sie eine unabdingbare Lebensgrundlage. Sie werden feststellen, dass in und an den Teichen viel Leben zu finden ist. Dauergäste an den Teichen sind die Stockenten. Die üppige Ausbreitung der Wasserpflanze Hornblatt kann als ein Indiz für eine Massenvermehrung von Algen gelten. Die kleine Natur-Tour führt Sie an der Kaiserpfalz vorbei über den Hohen Weg zurück zum Ausgangspunkt am Schuhhof. Auf Ihrem Weg kommen Sie an artenreichen Gärten und Vorgärten vorbei, die Tiere als Lebensräume dienen. Summende Bienen und Hummeln, Heuschrecken und schillernde Käfer sind nur einige Beispiele für Abertausende kleiner Bewohner einer Wiese oder einer Blumenrabatte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Bahn: Direktverbindungen von/nach Hannover, Halle (Saale), Braunschweig, Göttingen, Kreiensen
  • Bus: Direktverbindungen von/nach Salzgitter Bad, Bad Harzburg, Clausthal-Zellerfeld, Vienenburg, Wolfshagen, Liebenburg, Altenau, Langelsheim

Anfahrt

  • A7 Hamburg / Hannover in Richtung Kassel oder Kassel /Göttingen in Richtung Hannover
  • AS Rhüden (Harz) / Goslar und über die B82 nach Goslar
  • A395 aus Richtung Braunschweig
  • AS Goslar über die B6 nach Goslar

Parken

  • Parkplatz Kaiserpfalz Nord
  • Parkplatz Marktstraße
  • Parkplatz Christian-von-Dohm-Platz

Weitere Parkmöglichkeiten finden Sie auf www.goslar.de

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Schwierigkeit
leicht
Strecke
2,6 km
Dauer
1:22 h
Aufstieg
23 hm
Abstieg
23 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch kinderwagengerecht

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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