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Wanderung

Rundwanderweg am Bollrich

· 1 Bewertung · Wanderung · Harz
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GOSLAR marketing gmbh Verifizierter Partner 
  • Ein Blick über die bergbaulichen Absitzteiche zum Sudmerberg
    / Ein Blick über die bergbaulichen Absitzteiche zum Sudmerberg
    Foto:
    • Rainer Schlicht
    • Dirk Lübker
    , GOSLAR marketing gmbh
Karte / Rundwanderweg am Bollrich
0 150 300 450 600 m km 1 2 3 4 5

Der Bollrich ist eine Landschaftseinheit zwischen der Stadt Goslar und ihrem Stadtteil Oker. Er ist durch die Bergbautätigkeit und die Verhüttung von Erzen aus dem Rammelsberg geprägt. Auffällig sind im Sommer die blühenden Heideflächen, die schön anzuschauen und gleichzeitig seltene Biotope sind.
leicht
5,1 km
1:30 h
97 hm
97 hm
„ Bedingt durch das Wirtschaftswunder und die 1950 stark gestiegenen Blei - und Zinkpreise unternahm man im selben Jahr Untersuchungen in den Banderzvorkommen. Nach erfolgreichen Versuchen, diese Armerze (verwertbarer Metallgehalt ca. 25 %) aufzubereiten, wurde 1953 die Banderzaufbereitung am Bollrich oberhalb von Oker in Betrieb genommen. Für die Planung der Anlage war – wie auch bei den bis heute erhaltenen Tagesanlagen am Rammelsberg – der Zechenarchitekt Fritz Schupp verantwortlich.

Die Anbindung der Anlage an das Erzbergwerk Rammelsberg erfolgte über die Grubenbahn durch den Gelenbeeker Stollen, dagegen erfolgte die Abfuhr der Konzentrate zur Bleihütte nach Oker und zur Zinkhütte Harlingerode über eine normalspurige Bahnstrecke .“ (aus: Wikipedia, Rammelsberg)

Im Sommer blüht die Besenheide und kann entlang des Internationalen Fernwanderwegs Niederlande-Harz bestaunt werden. Die Heidebestände sind in der Vergangenheit durch Schafbeweidung gepflegt und erhalten worden. Nunmehr greift die Wiederbewaldung mit Kiefern und Birken stetig um sich, weil die Beweidung mit Schafen vor ca. 20 Jahren eingestellt worden ist. Es wäre aus Sicht des Naturschutzes und der Erholung zu begrüßen, wenn die aufgewachsenen Bäume und Sträucher entfernt würden. Optimal wäre die Wiederaufnahme der Schafbeweidung. Wenn keine Heidepflege und –entwicklung erfolgt, wird sie bald verschwunden sein.

outdooractive.com User
Autor
Rainer Schlicht und Dirk Lübker
Aktualisierung: 15.04.2015

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
320 m
Tiefster Punkt
223 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Harzklub Goslar e.V.
www.harzklub-goslar.de

Start

Parkplatz Schüzenallee Kaiserweg in Goslar (319 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.900487, 10.448062
UTM
32U 599628 5750961

Ziel

Parkplatz Schüzenallee Kaiserweg in Goslar

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz folgen wir dem Europawanderweg E11 auf dem geteerten Weg auf ca. 100m bergab. Wir kommen am Gebäude der ehemaligen Armerzaufbereitung vorbei und biegen nach links in den Wald ab, um gleich nach 20m wieder nach rechts in einen Pfad ein zu schwenken. Er führt zunächst durch einen jungen Laubwald. Am Waldarbeiterdenkmal überquert eine Brücke den Gebirgsbach Gelmke. Einige Meter weiter treffen wir sie wieder an. Sie ist jetzt kanalisiert, denn das Tal, in dem sich ursprünglich ihr Bett befand, wurde zum Stauteich umgenutzt. Es handelt sich um Absetzbecken der Gebirgswässer des Erzbergwerkes Rammelsberg. Ihre, dem Bergbau geschuldete, schwermetallhaltige Fracht, muss sich in den Teichen absetzen, bevor das Wasser weiter geleitet werden kann.

Die Gelmke wird an den Teichen vorbei geleitet. Zwischen ihr und dem Fichtenforst führt uns der Weg teilweise kurz, aber kräftig bergan. Wenn wir oben angekommen sind, liegt der Wald hinter uns. Hangseitig blicken wir über eine Wiese auf die Harzberge - den Hahnenberg und den Gelmkeberg – und zur Talseite öffnet sich ein weiter Blick über die Teiche bis zum Sudmerberg. Hier beginnen die Heideflächen, die im Laufe des Weges breiter werden. Viele der nahen und fernen Bäume sind mit den geschützten Misteln bewachsen.

Am Ende des letzten Teiches führt ein Weg über den Damm. Er wäre eine angenehme und lohnenswerte Abkürzung; Wasserseitig zeigte sich ein Sukzessionsstreifen aus jungen Birken und klein wachsenden Fichten, die den schwermetallhaltigen Boden zu neuem Leben erwecken. Aber leider darf der Weg offiziell nicht betreten werden.

So verlassen wir den E11 und folgen der „Allee“ am Hang des Dammes bergab, um, unten angekommen, gleich wieder den Weg zum anderen Dammende hinaufzusteigen. Zur rechten liegt dann das Segelfluggelände, das sich zwei Vereine teilen.

Die überwucherten Bahngleise führen von der o.g. Armerzaufbereitung in den Stadtteil Oker, in dem das Erz verhüttet wurde. Während der letzten Wegstrecke kommen wir an einem Schießstand für Bogenschützen und einem Hundeübungsplatz vorbei.

Öffentliche Verkehrsmittel

  • Bahn: Direktverbindungen von/nach Hannover, Halle (Saale), Braunschweig, Göttingen, Kreiensen
  • Bus: Direktverbindungen von/nach Salzgitter Bad, Bad Harzburg, Clausthal-Zellerfeld, Vienenburg, Wolfshagen, Liebenburg, Altenau, Langelsheim

Anfahrt

  • A7 Hamburg / Hannover in Richtung Kassel oder Kassel /Göttingen in Richtung Hannover
  • AS Rhüden (Harz) / Goslar und über die B82 nach Goslar
  • A395 aus Richtung Braunschweig
  • AS Goslar über die B6 nach Goslar

Parken

  • Parkplatz Osterfeld
  • Parkplatz Schüzenallee
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,0
(1)
Markus GoGoGo
06.02.2017 · Community
Die ersten 2/3 sind spannend und abwechslungsreich. Entlang des Flugplatzes wird es dann weniger interessant. Kann man machen, muss man nicht.
mehr zeigen
Gemacht am 05.02.2017

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
5,1 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
97 hm
Abstieg
97 hm
Rundtour aussichtsreich botanische Highlights

Statistik

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 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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