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Agrippastraße Etappe 3: Von Zülpich über Mechernich nach Kall/Nettersheim

Radtour · Eifel
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  • Agrippastraße
    / Agrippastraße
    Foto: Ursula Ullrich-Wick, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
  • / Kloster Steinfeld
    Foto: Gemeinde Kall
  • / Königsfeldertal
    Foto: Klaus Grewe, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
  • / Eichtertal Nettersheim
    Foto: Wolfgang Wegener, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
  • / Infozentrum Nettersheim
    Foto: Gemeinde Nettersheim
  • / Landschaftspark Nettersheim
    Foto: Nora Andrikopoulou, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
  • / Reisewagen
    Foto: Gemeinde Nettersheim
  • / Römische Straßenkreuzung
    Foto: Klaus Grewe, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
  • / Römerstraße Hochebene
    Foto: Gunter Amtmann, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
  • / Römertraße Muerel
    Foto: Imke Ristow, Gemeinde Nettersheim
  • / Rosenthal
    Foto: Klaus Grewe, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
  • / Urftübergang
    Foto: Cornelius Ulbert, LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
m 600 500 400 300 200 100 20 15 10 5 km

Radeln Sie auf den Spuren der Römer und folgen Sie der ehemaligen römischen Staatsstraße auf der dritten Etappe von Zülpich bis über Mechernich nach Kall / Nettersheim und tauchen Sie ein in die römische Geschichte des Rheinlands.

mittel
22,4 km
1:47 h
417 hm
119 hm

In der Nähe des Marienbachs befindet sich die Mansio Zülpich, der Startpunkt der dritte 3. Etappe mit vielen Informationen zum Erlebnisraum Römerstraße, bzw. zur Agrippastraße. Über Feldwege , vorbei an einem Wegekreuz auf dem Irnicher Berg passiert man ein Wasswerwerk und erreicht die sogenannte Mathiassäule. Hier lohnt es sich, kurz inne zu halten, um einen besonders eindrucksvollen Blick in die umliegende Bördenlandschaft, auf die markante Stadtsilhouette Zülpichs und den deutlich erkennbaren Verlauf der Agrippastraße zu erhalten.

Weiter gehts hinunter in das überaus reizvolle Rotbachtal. Nach ca. 600 m verlässt man jedoch die antikeStraße, um entlang des Bruchbach - hier wird er Rotbach genannt - auf bereits innerörtlichen Straßen nach Eicks zu gelangen. Die Agrippastraße verläuft ca. 200 m unterhalb der Eickser Mühle und ist erst unweit der Mansio Mechernich wieder im Gelände wahrzunehmen. Bevor man den Weg fortsetzt, sollte man sich einen Blick auf das Eickser Schloss und seine Barocken Gärten nicht entgehen lassen oder sich in einem örtlichenCafé stärken. 

Angekommen an der Mechernicher Mansio kann man einen erneuten Blick über den Verlauf der Agrippastraße, die Umgebung und das nahegelegene LVR-Freilichtmuseum Kommern genießen, dessen Besuch sich definitiv lohnt.

Über einen für PKWs gesperrten, ausgeschilderten Forstweg erreicht man ein Wegekreuz. Hier bietet sich ein ca. 5 Minuten langer Abstecher nach rechts, in Richtung einer 1782 erbauten Waldkapelle in Form eines Baldachins an. Zurück auf der Route folgt man einem gut ausgebauten Forstweg, später in unmittelbarer Nähe entlang der Agrippastraße bis zu dem kleinen Eifeldorf Hostel. Zum Innehalten lädt der Dorfplatz ein, der wegen der Fachwerkhäuser aus dem 17. /18. Jahrhunderts seinen ganz besonderen Charme hat.

Auf dem Weg richtung der Mansio Mechernich quert man Bergbaurelikte, die Installation einer Grubenbahn und das Bergbaumuseum Mechernich. Die Bergbaugeschichte der Region rund um Mechernich und Kall reicht nachweislich bis zur Römerzeit zurück, in der dort bereits Blei abgebaut wurde. Folgt man weiter der Agrippastraße erreicht man die eindrucksvolle Pingen- und Haldenlandschaft am Kallmuther Berg. Über befestigte Feldwege geht es weiter in Richtung Kall, bis man nahezu das gesamte Mechernicher Abbaugebiet überblicken kann. Dank eines künstlichen Einschnittes kann man an einer stelle Stelle die römische Straße bis nach Zülpich überblicken.

Nun strebt die römische Straßentrasse über die Kaller Straße dem Königsfelder Tal zu, bevor man vom Dorfrand von Dottel über befestigte Wirtschaftswege hoch zum Windpark radelt und später ins Königsberger Tal gelangt. Hier stellte das Gelände die römischen Straßenbauer vor Herausforderungen. Sie legten Serpetinen  an, die bis heute als Hohlwege am Nordhang des Königsfelder Tals in der Landschaft zu erkennen sind. Antike Fahrspuren sind im felsigen Untergrund zu erahnen.

Kaum ist der Anstieg aus dem Königsfelder Tal gelungen, geht es geradewegs hinab ins Tal der Urft. Bei Dottel oder im Drei-Gemeinde-Eck entsprechen die Gemeindegrenzen zwischen Mechernich, Kall und Nettesheim streckenweise exakt der antiken Straße.

Nach rund 25 km und vielen spannenden und interessanten Einblicken in die Zeit der Römer ist die 3. Etappe geschafft.

Autorentipp

Ein Besuch im Freilichtmuseum Kommern lohnt sich.

Profilbild von Verein VIA - Erlebnisraum Römerstraße
Autor
Verein VIA - Erlebnisraum Römerstraße
Aktualisierung: 23.01.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
481 m
Tiefster Punkt
183 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bleiben Sie bitte auf den ausgewiesenen Wegen.

Weitere Infos und Links

Weitere Informationen erhalten Sie bei den entlang der Strecke gelegenen Kommunen sowie auf der Homepage

Erlebnisraum Römerstraße

Start

Mansio Zülpich (182 m)
Koordinaten:
DG
50.648706, 6.633149
GMS
50°38'55.3"N 6°37'59.3"E
UTM
32U 332677 5613434
w3w 
///ablegt.ranke.befestigung

Ziel

Margaretenhof: "Café Em Hönerstall"

Wegbeschreibung

Wegweisung

Die Strecke ist komplett mit Routenlogo ausgeschildert.

Darüber hinaus ist die Strecke mit verschiedenen Informationselementen versehen. Informationsstellen  erläutern den Verlauf und Aufbau der Straßen, die archäologischen Denkmäler am Wegesrand und Sehenswertes in der Umgebung, das einen Abstecher lohnt.  Den Verlauf der eigentlichen Römerstraße selbst kennzeichnen vor Ort an vielen Stellen Säuleneichen, auch und insbesondere dort, wo die antike Straße selbst heute nicht mehr erhalten ist. Im Boden eingebrachte Betonpfeile  markieren Stellen, an denen die Rad- und Wanderroute den Verlauf der Römerstraße kreuzt. Meilentaktungen ermöglichen es, an einzelnen Orten die jeweilige Entfernung zum Ausgangspunkt der Straße in Köln abzulesen.

Streckenverlauf

Die Strecke ist relativ flach, da sie überwiegend durch die flache Bördelandschaft führt.  Die Strecke führt dabei in großen Teilen durch landwirtschaflich genutzte Agrarflächen. Neben asphaltierten Teilstücken sind auch größere unbefestigte Feld- und Waldwege zu finden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

 Der Startpunkt der Etappe ist mit einer Fahrt mit dem ÖPNV nach Schwerfen gut Erreichbar.

 

Ausgehend von Nettersheim gelangt man mit dem ÖPNV binnen 1,5 Stunden und zwei Umstiegen in Kall und in Euskirchen zurück nach Schwerfen.

Achtung! Das Mitnehmen von Fahrrädern wird nicht immer möglich.

Anfahrt

Der Startpunkt der Etappe ist mit dem PKW gut zu erreichen.

Parken

Das Parken ist in der Nähe des Startpunktes der Etappe in einer kleinen Ausbuchtung der Landstraße L11 möglich.  

Koordinaten

DG
50.648706, 6.633149
GMS
50°38'55.3"N 6°37'59.3"E
UTM
32U 332677 5613434
w3w 
///ablegt.ranke.befestigung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Mit einem guten Fahrrad, dem Wetter angepasster Kleidung, genügend Wasser und ein wenig Verpflegung sind Sie bestens ausgerüstet für die Tour.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
22,4 km
Dauer
1:47h
Aufstieg
417 hm
Abstieg
119 hm
Streckentour Etappentour kulturell / historisch

Statistik

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