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Fernwanderweg

Harzer-Hexen-Stieg - Gesamtstrecke

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    Foto: Harzer Tourismusverband e.V.
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    Foto: Harzer Tourismusverband, Harzer Tourismusverband e.V.

Harzer Tourismusverband
mit Unterstützung von
www.wandern-im-harz.de


29.03.2018
Harzer-Hexen-Stieg zwischen Susenburg und Rübeland im ...
Alle Aktuellen Bedingungen
Karte / Harzer-Hexen-Stieg - Gesamtstrecke
300 600 900 1200 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90
Wetter

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Der Harzer Hexen-Stieg führt auf 94 km von dem Ort Osterode in Niedersachsen zum Ort Thale in Sachsen-Anhalt. Auf der abwechslungsreichen Route vom Harzrand durch die wilde Berglandschaft des Nationalparks Harz mit dem Brocken lernt man die ganze Schönheit des Harzes kennen.
mittel
94,6 km
25:00 Std
1626 m
1667 m
Die beste Möglichkeit, die ganze Vielfalt des Harzes kennen zu lernen, bietet seine Überquerung auf dem Harzer-Hexen-Stieg.
Seit 2005 verbindet der „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ die Orte Osterode in Niedersachsen und Thale in Sachsen-Anhalt. Vierundneunzig Kilometer, die den Wanderer durch nahezu alle Landschaftstypen führen und dabei Sehenswertes und Interessantes der Region aufgreifen:
Der historische Bergbau wurde schon erwähnt. Fast baumlos war der Harz zeitweise. Das Holz wurde für den Ausbau der Stollen, aber insbesondere zur Herstellung von Holzkohle benötigt – der wichtigsten Energiequelle zur Verhüttung der Erze. Meiler und Köhlerhütten fanden sich allerorten.
Wasser trieb den Bergbau an, die Gräben und Teiche begleiten den Harzer-Hexen-Stieg auf weiten Strecken. Aber auch sonst spielt das Wasser eine wichtige Rolle. Für den Harz selbst, aber auch für sein Umland. Talsperren sammeln und sichern das lebensnotwendige Nass, schützen vor Fluten und spenden Trinkwasser bis weit nach Norddeutschland hinein.
Die sagenumwobene Bergwildnis des Nationalparks Harz, des ersten und einzigen länderübergreifenden Nationalparks Deutschlands, entführt an Stellen, an denen Natur noch Natur sein darf – und auch so wirkt: Inspirierend für Körper und Geist. Hier ist die Heimat der Zwerge, hier verstecken sich Hexen und Teufel hinter knorrigen Baumstümpfen.
Länderübergreifend ist auch der Harzer-Hexen-Stieg selbst. Was heute die unscheinbare Ländergrenze zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist, war bis vor 20 Jahren ein Stück des Eisernen Vorhangs. Unerbittlich trennte er Ost und West, undurchdringlich durchschnitt er auch den Harz. Heute zieht sich an seiner Stelle das Grüne Band entlang der früheren innerdeutschen Grenze. Ein Refugium für seltene Pflanzen und Tiere.
Der Brocken wurde zum Sinnbild der Trennung. Allgegenwärtig aber unerreichbar war seine häufig vernebelte und sturmumtoste Kuppe. Nur Stasi und russisches Militär hatten Zugang zum wichtigsten Horchposten in den Westen. Das Brockenhaus auf dem Gipfel gibt Zeugnis von der Geschichte dieses einzigartigen Berges.
Wieder die alles bestimmende Natur: Vom Brocken abwärts, gibt die Bode den Lauf des Weges vor. Warme und kalte Bode entspringen dort in den Sümpfen, vereinigen sich, streifen durch dichte Wälder und über offene Wiesen, um dann dem grandiosen Höhepunkt der Wanderung entgegen zu fließen:
dem Bodetal. Das tiefste Felsental Mitteleuropas nördlich der Alpen. Hunderte Meter ragen die Felswände empor, strudelnd und tosend schießt das Wasser hindurch. Was idyllisch begann, endet spektakulär.
Und hier begegnen wir Ihnen wieder. Den Mythen und Sagengestalten des Harzes. Hoch über dem Bodetal, auf dem Hexentanzplatz oder gegenüber auf der Rosstrappe, wo sich der Hufabdruck von Brunhildes Pferd auf der Flucht vor dem Ritter Bodo tief in den Fels gegraben hat. Ihre Krone hat sie beim Sprung über die Bodeschlucht verloren. Sie liegt noch heute auf dem Grund des Flusses ...
outdooractive.com User
Autor
Andreas Lehmberg
Aktualisierung: 29.03.2016

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1141 m
174 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Osterode (225 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.728441 N 10.259309 E
UTM
32U 586972 5731585

Ziel

Thale

Wegbeschreibung

Die Hauptstrecke des "Harzer-Hexen-Stieges" verläuft über Osterode - Buntenbock - Altenau - Torfhaus - Brocken - Drei-Annen-Hohne - Königshütte - Altenbrak - Bodetal - Thale.
Zwischen Königshütte und Altenbrak sind 2 Alternativen ausgewiesen:
a) Hasselfelde - Köhlerhütten - Altenbrak
b) Rübeland - Wendefurth - Altenbrak
Wer den Brocken umgehen möchte, wandert ab Torfhaus an St. Andreasberg vorbei über Braunlage nach Königshütte.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

KartoGuide Harzer Hexen-Stieg Offizieller Führer mit Karte (1:30.000) Autoren: Hans Bauer & Dr. Stefan Krooß Herausgeber: Harzer Tourismusverband & Harzklub Verlag: Schmidt-Buch-Verlag, Wernigerode ISBN-10: 3936185336 ISBN-13: 978-3936185331 Preis: 6,80 €

Kartenempfehlungen des Autors

Harzer Hexen-Stieg 1 : 30 000: Offizielle Karte zum anerkannten Prädikatswanderweg im Harz. Herausgeber: Harzer Tourismusverband & Harzklub Verlag: Schmidt-Buch-Verlag, Wernigerode ISBN-10: 3936185328 ISBN-13: 978-3936185324 Preis: 5,50 €

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outdooractive.com User
29.03.2018 · Fernwanderweg · Harzer-Hexen-Stieg - Gesamtstrecke, Harz
Zwischen Susenburg und Rübeland ist ein Teilabschnitt des Harzer-Hexen-Stieges (Tiefenbachtal, rote Markierung) wegen umgefallener Bäume (großer Bruch) nicht begehbar. Die Experten von "Wandern-im-Harz" empfehlen als Umleitung, dem Weg an der Bode (ehem. Susenburger Str.) weiter bis Rübeland zu folgen, um dort wieder auf die Originalroute zu stoßen.
Sturmschäden im Tiefenbachtal
Sturmschäden im Tiefenbachtal
Foto: Gabriele Neumann, Wandern im Harz GbR

Sonja Mallon
26.02.2018
Bewertung

outdooractive.com User
HTV Harzinfo
07.02.2018 · Wanderung · Harzer-Hexen-Stieg-Variante über "Titan RT" - die längste Hängebrücke der Welt, Harz
Insbesondere im Bereich der Harzklub Zweigvereine Hasselfelde, Königshütte, Rübeland und Trautenstein ist der Weg nicht durchgängig begehbar. Darüber hinaus muss auch in anderen Bereichen des Harzes, nicht nur am Harzer-Hexen-Stieg, aktuell damit gerechnet werden, dass nicht alle Wege begehbar sind. Grundsätzlich gilt immer noch besondere Vorsicht bei Wanderungen in den Harzer Wäldern. Drohender Nachbruch kann weiterhin für Gefahren sorgen. Nach Einschätzung der Harzklub Zweigvereine kann es bis zu einem Viertel Jahr dauern, bis alle Schäden beseitigt sind. Informationen zum Harzer-Hexen-Stieg – auch zu bekannten Beeinträchtigungen – gibt es unter www.harzer-hexen-stieg.de.
Umgefallene Bäume versperren den Harzer-Hexen-Stieg zwischen Hasselfelde und Altenbrak
Umgefallene Bäume versperren den Harzer-Hexen-Stieg zwischen Hasselfelde und Altenbrak
Foto: Henning Kurth, Harzklub

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
94,6 km
Dauer
25:00 Std
Aufstieg
1626 m
Abstieg
1667 m
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

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